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Bayern: Briefe - ohne Francomarken - (geändert 30.01.10)

  • Luitpold
  • 13. September 2008 um 20:13
  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. Februar 2010 um 20:29
    • #481

    Hallo Nils,

    du sagst es richtig - 4 Kr. Postporto und 1 Kr. Botenlohn = 5 Kr. für den Empfänger. :)

    Darum brauchte man ja den Brief als Quittung, damit man eben nicht nur das 4 Kr. Postporto erkennen konnte, sondern auch den 5. Kreuzer belegen konnte, so dass die spätere Forderung von 5 Kreuzer nachvollziehbar war.

    Der Dienstbrief mit den zwei Stempeln ist sehr hübsch - der 1. Abschlag dürfte der oben links gewesen sein, mit dem der Kronacher Perfektionist nicht so recht zufrieden war, so dass er dem einen noch besseren folgen ließ, zu unserer Freude. :)

    Das gibt es auch bei Schlecht - Stemplern; dann ist er erste Abschlag schlecht und der zweite eine Katastrophe. :D

    Wäre schön, wenn man mal so eine Seite zeigen könnte. ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 2. Februar 2010 um 20:47
    • #482

    Hallo bayern klassisch

    Besten Dank für die Aufklärung :)
    Dann kann ich mein Brief etwas besser beschreiben.

    Ein Brief mit Abstemplung schlecht/Katastrophe wäre "schön" :D :D
    Muss man erst finden.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 3. Februar 2010 um 06:50
    • #483

    Hallo Nils,

    einen Brief mit 2 Fingerhüten kann ich auch zeigen: einen Frankobrief aus Miltenberg vom 29.7.1836

    Auch hier sind beide Abschläge recht gut gelungen - wie bei Deinem Brief aus Culmbach.
    Der Postexpeditor hatte bestimmt Spass am Stempeln.

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

    Bilder

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  • Bayern-Nils
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    • 3. Februar 2010 um 07:13
    • #484

    Hallo Bayern-Kreuzer

    WOW, ist noch schöne als mein Brief. :P :P
    Glückwünsche

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • VorphilaBayern
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    • 3. Februar 2010 um 08:07
    • #485

    Hallo Bayern-Nils und Bayern-Kreuzer,

    sehr schöne Briefe zeigen sie uns hier.
    Herzlichen Dank.

    Liebe Sammlerfreunde,

    zu den bereits gezeigten Briefen von Zettlitz
    nach Oberlaugenstadt möchte ich einen weiteren
    Brief zeigen: Diese Parteisache vom 6.10.1829
    ging von Zettlitz ins 4 km entfernte Unterlaugenstadt.
    Hier sind 3 Kreuzer Porto und 1 Kreuzer Botenlohn ver-
    merkt. Der Empfänger zahlte auch hier 4 Kreuzer.
    Der Brief zeigt, daß von den 4 Kreuzer, 3 Kreuzer in die
    Postkasse gingen. So wird es wahrscheinlich auch bei den
    anderen gezeigten Briefen sein.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (3. Februar 2010 um 08:07)

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 3. Februar 2010 um 09:53
    • #486

    Hallo Vorphila-Bayern,

    vielen Dank für das Zeigen des neues Zettlitz-Briefes.

    Dann wird mir ja auch mein Brief mit dem Fingerhuttempel von Zettlitz (s. Seite 22) noch klarer. Der Empfänger hatte zwar vermerkt "4x Botenlohn att....". Aber dann handeltes es sich bei diesen 4 Kreuzern wohl auch um 3 Kr. Postporto und 1 Kreuzer Botenlohn. (3 Kreuzer würden ja auch für die Strecke von Zettlitz bis Oberlangenstadt passen, = ca. 1 Meile).

    viele Grüße
    bayern-kreuzer

  • Nacktnasenwombat
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    26. April 1987 (39)
    • 3. Februar 2010 um 10:00
    • #487

    Hallo Bayern-Kreuzer!

    Wirklich ein wunderschöner Brief! Besonders interessant finde ich die Delle im Stempel bei dem "G". Ich habe das Forum gleich mal nach vergleichbaren Stücken dursucht und siehe da,ein Briefe von VorphilaBayern zeigt die gleiche Delle:


    Also haben wir schonmal die Daten: 18.5.1836 und 29.7 1836 .
    Kann vielleicht jemand ein Vergleichstück mit diesem Stempel zeigen an dem man sehen kann bis wann der Stempel noch in Ordnung war und ob er eventuell später repariert oder ersetzt wurde?

    schöne Grüße,

    Nacktnasenwombat

  • Bayern-Nils
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    • 3. Februar 2010 um 10:15
    • #488

    Hallo die Runde

    @ VorphilaBayern und Bayern-Kreuzer
    Es ist ganz interessant wie das Landgericht Weisman die verschiedenen Postexpeditionen benutzt haben. Der auf Seite 22 mit Zettlitz Stempel nach Oberlangenstadt und meiner Brief mit dem Kulmbachstempel nach Bayreuth kommen beide von Landgericht Weismain. Hier war es also keine feste Postexpedition.

    @ Nacktnasenwombat
    Ein Stempel habe ich leider noch nicht. Hoffentlich bekomme ich ein. :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nils (3. Februar 2010 um 10:16)

  • VorphilaBayern
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    • 7. März 2010 um 08:26
    • #489

    Liebe Sammlerfreunde,

    hier ein Fahrpostbrief aus Würzburg vom 28.8.1820
    nach Bamberg und nachgesandt nach Oberlangenstadt.
    Auch hier sieht man, daß unter dem Porto von 1 Gulden
    2 Kreuzer zusätzlich 4 Kreuzer für den Boten von Zettlitz
    nach Oberlangenstadt vermerkt sind.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • VorphilaBayern
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    • 10. März 2010 um 09:48
    • #490

    Liebe Sammlerfreunde,

    ich möchte folgenden Brief zeigen:
    Unfrankierter Brief von Bayreuth (Französische Reservierte Provinz
    Bayreuth) nach Rothenburg ob der Tauber (Kgr. Bayern) vom
    29. März 1807. 4 Kr. fielen für die Kaiserlich Königliche Französische
    Post - und 4 Kr. für Bayern an. Diese 4 Kreuzer gingen an Thurn und
    Taxis (Die Thurn und Taxissche Lehenspost in Bayern bestand bis
    30.6.1808).

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (10. März 2010 um 09:49)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 10. März 2010 um 09:51
    • #491

    Lieber VorphilaBayern,

    ein Klasse - Brief! :P

    Vielleicht hätte ich auch nach München fahren sollen ... 8-)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (71)
    • 10. März 2010 um 10:18
    • #492

    Lieber bayern klassisch,

    In München war diesesmal sehr viel und
    sehr schönes Briefmaterial zu kaufen,
    besonders aus der Vormarkenzeit.
    Werde nächstes Jahr wieder hinfahren.
    Vielleicht komme ich heuer dazu, nach
    Sindelfingen zu kommen.

    Liebe Grüße von VorphilaBayern

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (71)
    • 10. März 2010 um 10:36
    • #493

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Unfrankierter Brief von Brüssel (Belgien)
    nach Nürnberg (Bayern) vom 13. Mai 1844.
    Schön farbig sind die Taxierungen. Komme
    mit ihnen aber nicht zurecht.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 10. März 2010 um 12:06
    • #494

    Lieber VorphilaBayern,

    dann freue ich mich aus Sindelfingen. :)

    Der formidable Brief, ein echter Hingucker, ist wie folgt zu beschreiben:

    25 Cents Inland Brüssel bis zur Grenze bei Aachen.

    Diese wurden mit der preußischen Transittaxe in 9 1/2 Silbergroschen (weinrot) notiert und entsprachen etwa 34 Kreuzern. Mit dem nicht eigens ausgeworfenen Inlandsporto von 8 Kr. ergaben sich für den Empfänger dieses Portobriefes 42 Kr. total zu zahlen.

    Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (71)
    • 10. März 2010 um 13:24
    • #495

    Lieber bayern klassisch,

    herzlichen Dank für Ihre ausgezeichnete Beschreibung.


    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgenden Brief zeigen:
    Unfrankierter Brief von Würzburg nach Gaybach
    mit Vermerk "Durch Güte abzugeben". Siegel-
    seite Ankunftsstempel von Gaybach. An Porto
    fielen 3 Kr. an. Der Absender wollte mit dem
    Vermerk das Bestellgeld in Gaybach sparen.
    Innen Vermerk "4 Kr. bezahlt". Somit ließ sich
    der Gaybacher Bote diese Einnahme nicht ent-
    gehen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 10. März 2010 um 15:31
    • #496

    Lieber VorphilaBayern,

    und schon der nächste feine Brief - München sei Dank! :)

    Der Brief dürfte nicht aus Würzburg sein - läßt sich der Absendeort ermitteln?

    Durch Güte bedeutete, dass der Absender ihn nicht der Post, sondern jemandem mitgab, der die Güte hatte, ihn eine Strecke lang zu transportieren (kostenlos!). Das kostete u. U. Zeit, sparte aber Kosten.

    Daher dürfte er mit großer Sicherheit nicht aus dem Ort stammen, der in aufgabegestempelt hat (Würzburg).

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (71)
    • 10. März 2010 um 17:13
    • #497

    Lieber bayern klassisch,

    vielen Dank für Ihre Kommentierung.
    Ein Absender läßt sich leider nicht ermitteln.


    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Unfrankierter eingeschriebener Brief aus Künzelsau (Kgr.
    Württemberg) nach Aub (1.2.1806 bis 25.6.1814 zum
    Großherzogtum Würzburg) vom 16.11.1813.
    Wahrscheinlich waren die 8 Kr. für Württemberg und die
    15 Kreuzer für Bayern und dem Großherzogtum Würzburg.
    Die "8" und die Rötelstriche für Charge wurden mit dem
    gleichen Stift gemacht.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Bayern-Nils
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    • 25. März 2010 um 16:24
    • #498

    Hallo VorphilaBayern

    Ich habe deinen schönen Brief erst jetzt gesehen. Danke fürs Zeigen. :)
    Kannst du bitte die Taxen etwas besser Erklären? Ich kann nicht verstehen warum der Brief hier durch Bayern lief. Der schnellste Weg ist nicht immer gerade aus, es ist mir klar. Aber warum lief dieser Brief nicht gerade aus? Wenn man Bayern Weg nimmt, stimmt es wohl auch besser mit nur zwei Taxen. 15 Kreuzer für Württemberg und 8 Kreuzer für Würzburg. Was denkst du?


    Ich habe hier ein Brief der ganz ohne Taxen ist. Der Brief lief von Simbach am Inn nach naherliegend Stubenberg. Für mich sieht es aus als einen portofreie Dienstbrief, obwohl der RS auch ein PS sein kann. Wenn aber ganz ohne Taxen muss man denken dass der Brief portofrei war. Hier fehlt aber auch ein Stempel. Hat man der Stempel vergessen? Werde ich wohl nie sicher feststellen können.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (71)
    • 26. März 2010 um 17:18
    • #499

    Hallo Bayern-Nils,

    vielen Dank für den gezeigten Brief und den Kommentar
    zu den Charge Brief von Künzelsau nach Aub.
    Von der Regierungssache von Simbach am Inn in das
    eine Meile entfernte Stubenberg müßte man das Datum
    wissen, um evtl. was sagen zu können.
    Seltsam bei den Brief von Künzelsau nach Aub ist,
    daß eigentlich im Postvertrag Bayern - Württemberg
    von 1809 zu Künzelsau das Auswechslungspostamt
    von Rothenburg ob der Tauber genannt ist. Diese
    Orte sind ca. 6 Meilen entfernt und von da bis Aub
    sind es nur noch ca. 4 Meilen. Es könnte natürlich sein,
    daß das Großherzogtum Würzburg Auswechsungspostämter
    hatte, die ganz woanders sind, die ich aber nicht kenne
    und der Brief einen weiten Umweg machen mußte.
    Vielleicht findet sich der Postvertrag Württemberg
    mit dem Großherzogtum Würzburg, dann könnte man
    genaueres feststellen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Postgeschichte-Kemser
    aktives Mitglied
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    Männlich
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    7. Oktober 1963 (62)
    • 6. April 2010 um 10:42
    • #500

    Hallo zusammen,

    folgender Brief gibt mir ein Rätsel auf:

    Portobrief von Nördlingen vom 1. März 1844 nach Landsberg am Lech. (12-18 Meilen Entfernung)

    Die Gebühr hierfür wurde zuerst mit 6 Kreuzer angeschrieben, dann jedoch durchgestrichen und auf 7 Kreuzer geändert. Laut vorliegender Brieftaxen-Übersicht wären die 6 Kreuzer aber korrekt gewesen.

    Habe ich etwas übersehen ? ?(

    Beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

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    Postgeschichte-Kemser
    http://www.postgeschichte-kemser.de

    Einmal editiert, zuletzt von Postgeschichte-Kemser (6. April 2010 um 10:42)

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