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Bayern: Briefe - ohne Francomarken - (geändert 30.01.10)

  • Luitpold
  • 13. September 2008 um 20:13
  • Erdinger
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    345
    • 3. Dezember 2009 um 17:36
    • #401

    Ich sehe auch zweimal 1780, wie Nils.

    Adresse:
    Dem Hochedlgestreng und hochge-
    lehrten Herrn Melchior Gruber
    J[uris] U[triusque] Lit[entiaten]* churf[ürs]tl: Hofge-
    richts-Advocaten in München
    Meinem hochgeehrten Herrn
    Jn
    München

    *Licentiat beider Rechte (weltlich und kanonisch)

    Es geht um einen Rechtsstreit, den das Kloster Indersdorf (bei Dachau) um die Kommende Blumenthal führte.

    Viele Grüße vom
    Erdinger

    Einmal editiert, zuletzt von Erdinger (3. Dezember 2009 um 17:41)

  • mtcyrus
    Stamm Mitglied
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    29. Juli 1980 (45)
    • 3. Dezember 2009 um 20:06
    • #402

    Danke für die Antworten nur interessiert ich noch
    was meinten die Herrschaften damals:

    "um die Kommende Blumenthal führte."


    MfG

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • Bayern-Nils
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    • 3. Dezember 2009 um 20:12
    • #403

    Hallo mtcyrus

    Es gibt ein Themathread der "Innhaltsdeutung" heisst.
    Vielleicht bekommst du auch da eine Antwort. Es sitzt sicher ein Haufen von Mitgliedern da, die nur auf dein Brief wartet. ;)


    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
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    • 28. Dezember 2009 um 13:54
    • #404

    Briefposttarif 1843 - 1847

    Würzburg - Ochsenfurt = unter 6 Meilen.

    Nach Schröder/Winkler - Tarif vom 13.11.1842 - gültig bis 30.06.1849
    betrug die Taxe
    > Brief bis 1/2 bayrischen Loth = 3 Kr.
    > Brief über 1 " " = 4 1/2 Kr.

    Der erste Brief von 1843 kann nur bis 1/2 Loth gewogen haben und wäre vorderseitig richtig mit 3 Kr. taxiert - jedoch ist die Ziffer 4 rückeitig noch eine Tax-Angabe?

    Der zweite Brief besteht aus einem Doppelbogen schweren Büttenpapiers und dürfte über 1/2 Loth wiegen - jedoch mit Ziffer 4 taxiert?

    Wer kennt sich mit den Taxen aus und kann mir diese bitte erklären?

    Nebenbei - der zweite Brief trägt rückseitig den Halbkreisstempel Ochsenfurt - nach Winkler in Farbe grün.

    Besten Dank vorab an die Vorphila-Spezialisten.

    Luitpold

    Bilder

    • Ochsenfurt 1843.jpg
      • 217,98 kB
      • 1.237 × 1.558
      • 195
    • Ochsenfurt 1847.jpg
      • 253,83 kB
      • 1.274 × 1.566
      • 208
  • Bayern-Nils
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    • 28. Dezember 2009 um 14:00
    • #405

    Hallo Luitpold

    Ein halber Kreuzer hat man nie bezahlt in Bayern. Der Taxe ist immer nach unten Abgerundet. Hier 4 1/2 Kreuzer ist 4 geworden.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nils (28. Dezember 2009 um 14:00)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. Dezember 2009 um 14:47
    • #406

    Lieber Luitpold,

    Nils hat Recht - im damaligen amtsbayerisch hiess das "suppliren".

    Ich kenne aber auch Fälle, in denen abgerundet wurden. Keine Regel ohne Ausnahme.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
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    • 28. Dezember 2009 um 16:13
    • #407

    Danke an Nils und bayern klassisch für die schnelle Erklärung. Noch ein Nachschlag bitte.

    Wenn ich Schröder/Winkler richtig verstehe und Euren Hinweis beachte, dann war das offensichtlich nur eine Berechnungsgrundlage bei höhergewichtigen Briefen.

    Im Tarif von 1810 - 1842 steht da "für schwerere Briefe stieg die Taxe um die Hälfte d. einfachen Satzes für jedes halbes Loth".

    Was war aber mit dem beigefügten Brief (leider nur Hülle - Gewicht nicht mehr nachprüfbar) - Porto 8 gestrichen und in 9 geändert?

    Tarif nach Schröder/Winkler:

    > Entfernung über 6 bis 12 Meilen
    > Brief über 1 bis 1 1/2 Loth
    = 8 Kr.
    > Gewicht über 1 1/2 Loth = 10 Kr. (oder abgerundet auf 9?)

    Oder
    > Entfernung über 12 bis 18 Meilen
    > Brief bis 1 Loth
    = 9 Kr.

    Nach den Kilometern wäre das erste Beispiel richtig. Wieder eine "abgerundete" Sache?

    Luitpold


    PS
    Ich nerve jetzt nicht mehr, war nur mal so ein Test, ob die Tabellen anwendbar sind, um die Porto-/Franco-Notierungen auf den Briefen nachzuvollziehen.

    Letzes PS

    Habe einen Brief gefunden, der eine Aufrundung zeigt (5 statt 4 1/2). Tarif bis 6 Meilen (Stöckach ca. 80 Km) Gewicht über 1/2 bis 1 Loth.

    Bilder

    • Hassfurt.jpg
      • 43,47 kB
      • 640 × 343
      • 170
    • Taxe 5.jpg
      • 39,76 kB
      • 640 × 275
      • 163

    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold (28. Dezember 2009 um 16:40)

  • Bayern-Nils
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    • 28. Dezember 2009 um 16:36
    • #408

    Hallo Luitpold

    Ich würde sagen dass es hier ein Brief in der 3. Gewichtsstufe ist. Und dann also eine Entfernung von 6-12 Meilen. Anders ist nicht möglich. Warum es noch ein Kreuzer dazu gekommen ist, wage ich nur zu schätzen. Ein Kreuzer ist vielleicht für ein Boten bezahlt geworden.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Luitpold
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    • 28. Dezember 2009 um 16:57
    • #409

    Danke nochmals, lieber Nils.

    Der "Brieflkreuzer" lt. Schröder/Winkler sollte in Orten aufgehoben sein, die ein Oberpostamt, Postamt oder Postverwaltung hatten. Hassfurt war seit 1814 eine königlich bayrische Post-Expedition (Winkler).

    Luitpold

  • Bayern-Nils
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    • 28. Dezember 2009 um 19:04
    • #410

    Hallo Luitpold

    Ich kenne auch diese Verordnung. Aber wie kann man es anders Erklären?
    Der Brief muss nicht ein von Post ausgetragen sein, sondern könnte auch von ein privater Boten stammen. Ob es von Hassfurt ähnliche Briefe gibt, weiss ich nicht. Meine Lösung bleibt nicht anders als eine Hypothese so wie so. Und es ist eine Hypothese bis es falsifiziert ist. Das kann leider ich nicht machen.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. Dezember 2009 um 19:22
    • #411

    Hallo,

    der Brief lag in der 3. Gewichtsstufe und kostete daher über 6 - 12 Meilen 4 + 2 + 2 = 8 Kreuzer Postporto.

    Ein privater Bote scheidet aus, da dieser keine Tusche zur Verfügung hatte, sondern den Briefe mit 8 Kr. taxiert von der Post abgeholt und mit Blei- oder Farbstift seine Taxe notiert oder addiert hätte.

    Ein Stadt- oder Landbriefträger durfte kein Postporto ändern, weil er sonst sofort entlassen worden wäre. Für einen Kreuzer setzte sich niemand dem Hungertod aus.

    Wenn also eine Farbtinte eine Posttaxe bis 1844 strich, dann war es in 99,99% der Fälle der dortige Postexpeditor, der für einen Kreuzer den Brief austragen liess.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (64)
    • 29. Dezember 2009 um 18:26
    • #412

    Hallo Freunde

    Hier habe ich eben ein Brief bekommen der die von Luitpold gezeigt ganz ähnlich ist. Es ist ein Portobrief der von Augsburg nach Landsberg gelaufen ist. Ob es hier 1. oder 2. Gewichtsstufe/Entfernungsstufe ist weiss ich nicht. Es ist ein Briefhülle ohne Innhalt und die Abstand zwischen die Städte ist ca. 6 Meilen.

    Die Hauptsache hier ist aber die Erhebung von 4 bis 5 Kreuzer. Wenn ich bayern klassisch richtig verstanden habe, ist die Änderung hier von postalischer Art weil die Haupttaxe direkt geändert ist. Hier ist also ein Kreuzer Botenlohn bezahlt geworden.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. Dezember 2009 um 19:03
    • #413

    Hallo Nils,

    der Brief lag in der 1. Entfernungs- und 2. Gewichtsstufe, also 3 Kr. plus 1 Kr. = 4 Kr..

    Der Empfänger zahlte dann 5 Kr., weil er den Brief zugestellt bekam und nicht für 4 Kr. von der Post abholen musste.

    Das Postporto wurde immer groß geschrieben. Wurde das groß geschriebene Porto gestrichen und ein höherr Wert in kleinerer Schrift notiert, war es fast immer der Bote der Expedition, der die Sendung für i. d. R. 1 Kreuzer zustellte.

    Ein privater, konzessionierter Bote hätte diesen Brief für 4 Kr. von der Post abkaufen müssen und dann mit Bleistift seine Forderung von 5 Kr. notiert.

    Prinzipiell galt, dass es nur bei den Postboten 1 Kr. hohe Kosten gab.

    Die anderen Boten konnten verlangen, was sie wollten. Daher waren Botengebühren von 2 und mehr Kreuzern (nicht mit Express zu verwechseln) fast ausnahmslos nicht postalischer Art.

    Viele Briefe kosteten mehr, als sie es heute ausweisen. Die meisten Botengebühren der Privaten wurden erst gar nicht angeschrieben. Wenn man sich die Mühe machen will, die Botengebühren zu unterteilen, kann man folgendes beobachten:

    1) Briefe ohne Botengebühren.

    2) Briefe ohne ersichtliche Botengebühren, deren Zustellung aber Botengebühren nach sich zogen (belegbar nur, wenn man die Botenabrechnungsbücher und die Postkunden kennt bzw. die entsprechenden Firmenkorrespondenzen vorliegen hat; sehr selten waren pauschale Verrechnungen - also z. B. 1 Monat alle Poststücke anliefern im Sommer für 2 Gulden, im Winter für 3 Gulden).

    3) Briefe mit postalischen Botengebühren (Tinte + 1 Kr.) vor 1844.

    4) Briefe mit postalischen Botengebühren nach 1844 (Ausnahmen).

    5) Briefe mit Privatbotengebühren:

    a) 1 Kr.,
    b) 2 Kr.,
    c) 3 Kr.
    d) über 3 Kreuzer (selten).

    Dann käme da noch Express dazu, wenn man das Thema vollständig abhandeln möchte ... das wird dann aber ein wenig umfangreicher. ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 29. Dezember 2009 um 19:30
    • #414

    Hallo bayern klassisch

    Ich habe ein Missverständnis entdeckt. Ich habe gedacht dass der von Post geordnete Zustellung auch postalisch war, aber wie du es hier schreibst, verstehe ich es etwas anders.

    Also:
    Von Post ausgetragen, dann Botenlohn immer mit grosse Ziffern
    Von Bote der von Post bestellt was, Botenlohn kleine Ziffern.
    Von Privatbote abgeholt immer mit Bleistift irgendwo notiert (wie zB die Briefe nach Ering)

    Habe ich es jetzt endlich verstanden?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. Dezember 2009 um 19:41
    • #415

    Hallo Nils,

    nehmen wir deinen obigen Brief:

    4 - gestrichen mit Tinte und kleine 5 mit Tinte notiert. Reiner Postbrief und Austragung durch Postboten.

    4 - gestrichen nicht mit Tinte und kleine 5 nicht mit Tinte notiert. Privater Bote, kein Postbote.

    4 - nicht gestrichen und eine 1, 2 oder 3 notiert nicht in Tinte. Privater Bote, kein Postbote.

    Kein leichtes Thema, ich weiß ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 29. Dezember 2009 um 20:06
    • #416

    Hallo bayern klassisch

    :D :D :D :D :D :D

    Wer es jetzt nicht verstanden hat...

    In zwei Monaten bekommst du noch eine Frage... von mir :D :D

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. Dezember 2009 um 05:29
    • #417

    Hallo Nils,

    nur zu. :)

    Wenn es Zeit gibt, stelle ich mal ein paar erklärende Beispiele hier ein.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 30. Dezember 2009 um 09:29
    • #418

    Hallo Freunde

    @bayern klassisch - ja, gern sehe ich Beispiele

    @alle
    Ich habe schon lange her dieser Brief bekommen, aber noch nicht so richtig verstanden. Damit hoffe ich dass jemand hier etwas helfen kann. Es ist ein Brief der in 1828 von Nördlingen nach Ellwang geschickt ist. Es ist ein Frankobrief der mit 3 Kreuzer frankiert ist (rückseitig zu sehen). Dazu kommt ein Postbotenlohn 1 Kreuzer - mit Rotstift geschrieben.
    Vorderseitig ist es unter "franko" "Ausl"???? und 2 x geschrieben, auch mit Rotstift.

    Mein Problem mit dem Deutung liegt erstens bei der Platzierung (geografisch) von Ellwang. Ellwang bei Ammersee kann es wohl nicht sein. Ist es hier vielleicht württembergische Ellwangen gemeint? Dann passt es vielleicht auch mit 2 + 1 Kreuzer Taxierung. Aber was ist es dann geschrieben?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 30. Dezember 2009 um 14:28
    • #419

    Hallo Bayernfreunde,

    heute kam folgender Brief bei mir an; er passt gut in meine Sammlung Bayerischer Fingerhutstempel.

    Datiert ist der Brief vom 19.1.1842. Er lief von Zettlitz in das nur 1 Meile entfernte Oberlangenstadt. Absender ist das k. Landgericht Weismain (3-Kreutzer-Stempelpapier).

    Unten links wurd "P.S." vermerkt und oben links mit roter Tinte "4x B(o)tenlohn att....." (das letzte Wort kann ich nicht lesen).

    Sehe ich das richtig, dass das Postamt Zettlitz den Brief einem Postboten mitgab, der ihn dann für 3 Kreuzer Porto und 1 Kreuzer Botenlohn in Oberlangenstadt ablieferte?

    Die 4 Kreuzer zahlte wohl in diesem Fall nicht - wie ansonsten bei einem Portobrief üblich - der Empfänger, sondern sie wurden aus einem beim Landgericht Weismain vom Empfänger bereits hinterlegten Betrag bezahlt (??).

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

    Bilder

    • Zettlitz.jpg
      • 76,48 kB
      • 676 × 401
      • 287
  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. Dezember 2009 um 16:07
    • #420

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    da hast du einen schönen und seltenen Brief. :)

    Auch wenn der Scan etwas klein ausfällt, meine ich lesen zu können, dass oben links von der Hand des Empfängers steht: 4x Botenlohn ??.

    Innerhalb des Bezirks einer Postexpedition konnte der Expeditor verlangen, was er wollte. Zumindest theoretisch. Wären seine Boten oder sein Bote zu teuer gewesen, hätten sich private Boten gefunden, die das günstiger erledigen konnten. Der Briefbestellkreuzer galt für den Ort der Expedition, Orte darüber hinaus konnte der Expeditor anlaufen lassen, musste es aber nicht. Er war ja Subunternehmer, und wenn ihn sein Bote mehr kostete, als dieser einbrachte, dann wurde der Umfang der Gänge eben verkleinert oder die Kosten erhöht.

    Hier hat man 4 Kr. verlangt, was kein Postporto (3 plus 1) darstellte, weil nicht die bayer. Postverwaltung den Transport erledigte, sondern der Angestellte (= Bote) des Postexpeditors.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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