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Bayern: Briefe - ohne Francomarken - (geändert 30.01.10)

  • Luitpold
  • 13. September 2008 um 20:13
  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (63)
    • 14. Oktober 2009 um 20:51
    • #341

    Hallo bayern klassisch

    Danke für deine Antwort.
    Wenn der Stempel gemacht ist, ist wohl immer schwierig zu Sagen. Wenn man sonst keine Unterlagen hat. Aber als vergleichsmaterial bedeutet ein Stempelabschlag ab und zu was wichtiges. Hier aber nicht, ausser dass der Stempelabschlag selten schön ist.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 15. Oktober 2009 um 06:40
    • #342

    Hallo Nils,

    auch von mi Glückwunsch zu dem kleinen, aber feinen Brief.

    Solche Briefe mag ich auch. - Es braucht ja nicht immer große Postgeschichte zu sein.
    Aber wenn so ein Brief sauber ist, schöne Stempelabschläge und vielleicht auch noch seinen Inhalt hat, kann ich solch einen Brief schlecht liegenlassen.
    Und oft kosten sie nur wenige Euros - siehe meinen vergleichbaren Brief aus Passau.

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

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    • Wi 8a - Passau - Tittmoning.jpg
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  • Bayern-Nils
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    • 15. Oktober 2009 um 07:44
    • #343

    Hallo Bayern-Kreuzer

    Du hast ja auch ein schöner Brief.

    Interessant bei dem Passaustempel auf deinen Brief ist, dass es nach Passau ein Punkt ist und vielleicht auch ein halbes V. Bei Feuser gibt es nicht dieser Stempel. Gibt es tatsächlich ein Stempel mit Stundenangabe? Oder ist es hier was anderes?
    Ich habe leider nur ein Passaubrief in der Vorphilazeit, und daher wenig Vergleichsmaterial.

    Danke fürs Zeigen

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. Oktober 2009 um 08:04
    • #344

    Hallo Nils,

    der Stempel wurde nur etwas verkantet abgeschlagen - hinter dem Punkt kommt kein "V" mehr. :)

    Ansonsten bin ich ganz bei euch - warum für einen seltenen Stempel viel Geld ausgeben, wenn man die gleiche Stempeltype in perfekter Erhaltung für 5 oder 10 Euro kaufen kann?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • oisch
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    • 19. Oktober 2009 um 21:24
    • #345

    Hallo Nils

    Zitat

    Aber bei Deider muss du dein Geldbeutel ganz lehren um alle Neustadt Briefe zu bekommen. Hoffentlich bekommst du auch hier einige Schmankerln

    Die Ergebnisliste ist ab heute online

    Demnach habe ich immerhin 3 von 4 bebotenen Neustadt Losen bekommen (Vorstellung demnächst in einem dieser Theater).

    Zu mehr hätte zwar mein Ehrgeiz (vulgo Gier) nicht aber mein Geldbeutel gereicht.

    Das Los Nr. 190 mit 3 x Mi.-Nr. 1 -I-a von Neustadt nach Idar ging übrigens bei 8000.- € Ausruf für 8500.- € weg, dem hätte ich locker einen 5-stelligen Betrag zugetraut.

    Gruß oisch

    PS:
    Vielleicht war ja jemand am 16./17. vor Ort . Wäre nett wenn er - in Anlehnung an den Bericht von Bayern-Klassisch von der Köhler Auktion - hier seine Eindrücke schildern könnte.

    Einmal editiert, zuletzt von oisch (19. Oktober 2009 um 21:25)

  • Bayern-Nils
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    • 20. Oktober 2009 um 06:52
    • #346

    Guten Morgen Oisch

    Es freut mich dass du etwas bekommen hast :)
    Glückwünsche
    Und ich freue mich die hier zu sehen. :)

    Ich kann auch einige neue Briefe in meine Sammlung einstecken. Mein Geldbeutel ist dann nochmal leer geworden.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. November 2009 um 08:24
    • #347

    Liebe Sammlerfreunde,

    leider ist die folgende Hülle nicht datiert - aber vielleicht kann man über die Taxen eruieren, innerhalb welchen Zeitraumes sie befördert worden sein musste.

    Ich lese Bayreuth May 18??. Der Stempel hat die Feuser Nr. 202 - 09 und ist ab 1807 registriert. Aus dem gleichen Jahr gibt es einen ähnlichen Stempel und 1810 erscheint ein neuer Stempel, so dass ich den Verwendungszeitraum auf 1807-1810 festlegen möchte.

    Der Brief lief nach Neustadt an der Aisch und legte Luftlinie ca. 90 km zurück.

    Das Fürstentum Bayreuth war Eigentum Napoleons vom 14.11.1806 - 29.6.1810 und daher postalisch Ausland zu Bayern, welches seinerseits bis 28.2.1808 noch taxisch verwaltet war, ehe es zur Staatspost wurde.

    Die Taxen:

    Dass der Brief in die Zeit von 1807-10 fallen muss, zeigen auch die Taxen.
    Die Aufgabepost in Bayreuth notierte eine "4" für 4 Kreuzer bis zur Grenze des Fürstentums. Wo sich diese Postgrenze befand, kann ich nicht sicher sagen.

    Ab dieser kamen noch 6 ( nicht 16, wie man lesen könnte, sondern Grenzstrich / 6 Kr.) für die Taxispost oder Bayern hinzu. Bayern rechnete bis zum 30.11.1810 noch mit den alten taxischen Tarifen weiter, so dass die Höhe der Gebühr in Bayern keinen Aufschluß darüber gibt, zu welcher Zeit er versandt wurde.

    Obern links notierte man "11 x Porto", also 11 Kreuzer Porto, was zeigt, dass zu den 4 + 6 Kr. noch 1 Kr. für die Zustellung in Neustadt an der Aisch gekommen war. Hier aber liegt der Haken:

    Neustadt an der Aisch erhielt zwar schon 1739 eine eigene Postexpedition, war jedoch von 1806 bis 1810 auch Teil des Fürstentums Bayreuth!

    Demnach hätten wir einen Brief aus dem Fürstentum Bayreuth über Bayern mit taxischer oder schon bayerischer Postverwaltung in das Fürstentum Bayreuth vor uns.

    Da alle Unterlagen über diese interessante Zeit nicht mehr vorliegen, wäre ich froh, wenn wir gemeinsam diesen Brief knacken könnten.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Bilder

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    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (2. November 2009 um 08:41)

  • VorphilaBayern
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    • 2. November 2009 um 08:46
    • #348

    Lieber bayern klassisch,

    einen außergewöhnlichen Brief zeigen Sie uns hier.
    Im Münzberg steht zu Neustadt an der Aisch,
    daß lt. Übereinkommen vom 11.7.1807 die französische
    Postanstalt Neustadt a.d.Aisch in der Reservierten Provinz
    Bayreuth dem OPA Nürnberg in Rechnungs- und
    Dienstordnungssachen unterstellt war. Ich denke,
    daß die Thurn und Taxissche Post somit zwei
    verschiedene Taxierungen vornehmen mußte.
    Einmal für die Reservierte Provinz Bayreuth und einmal
    für das OPA Nürnberg (Kgr Bayern). Dazu
    kam noch ein Botenlohn von 1 Kr, denn in
    Neustadt an der Aisch war lt. Feuser vom 8.8.1747
    bis 31.10.1810 nur eine Briefsammlung.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. November 2009 um 09:24
    • #349

    Lieber VorphilaBayern,

    vielen Dank für die wertvollen Informationen. So werde ich ihn dann beschreiben. :jaok:

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 2. November 2009 um 18:28
    • #350

    Hallo Freunde

    Ersten, danke BK fürs Zeigen. Interessanter Brief :P

    So, jetzt will ich ein Brief zeigen, wo ich nicht alles ganz verstehe. Der Brief ist so zwischen 1810 und 1825 von Vilsbiburg nach naherliegende (ca 30 Km) Dorfen geschickt.

    Es ist ein Frankobrief, und hat wie immer rückseitig einen Frankovermerk. Und hier ist es 6 Kreuzer geschrieben, also ein Brief in der 3. Gewichtsstufe von 1 bis 1/12 Loth. Vorne unten Links ist es Franko über Erding geschrieben und nochmal ein Zahl 6. Ist dieser vorderseitige Zahl 6 irrtümlich da geschrieben oder hatte es eine andere Meinung?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. November 2009 um 19:01
    • #351

    Hallo Nils,

    das ist der besondere Brief aus Vilsbiburg ... ;)

    Ich kann hier nur spekulieren: Vor der bayerischen Post gab es diejeinige von Taxis bzw. die Reichspost. In Österreich hat man das Franko auch vorne mal angeschrieben.

    Vielleicht hat unser Expeditor zuerst nach alter kaiserlicher Art vorne neben Franko seine erhaltenen 6 Kr. notiert, ehe im einfiel, dass die bayerische Postverwaltung das Franko immer hinten notiert haben wollte.

    Ein Teilfranko schließe ich aus, weil die gleiche Hand die beiden Sechsen notiert hat.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 2. November 2009 um 19:40
    • #352

    Hallo bayern klassisch

    Danke für deine Antwort. Ein Teilfrankobrief habe ich ja auch ausgeschlossen. ;)

    Vielleicht hat der gute Erdinger hier etwas ähnliches zu zeigen? Oder ein Vorschlag?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Erdinger
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    • 3. November 2009 um 10:28
    • #353

    Lieber Nils,

    hübscher Brief - der, wenn er über Erding gelaufen ist, einen ziemlichen Umweg genommen hat.
    Der Adressat des Briefs, Pfarrer und Dekan Joseph Hilz, residierte in Oberdorfen und war zeitweise Direktor des Priesterhauses dort.
    Möglicherweise war der Weg von Vilsbiburg über Velden nach Erding und von dort wieder in die Gegenrichtung nach Dorfen in diesem Fall der schnellere. Fast alle Briefe nach Dorfen, die ich aus der Vormarkenzeit kenne (es sind nicht so viele) wurden mit dem Leitvermerk "bei Oberhaag" (Haag/Obb.) versehen. Vielleicht war der Weg über Ampfing und Haag in diesem Fall der weniger wünschenswerte.
    Ohne es beweisen zu können: Die "6" auf der Vorderseite könnte der Lohn für einen fahrenden privaten Boten zwischen Erding und Dorfen sein. Die ließen sich ihre Dienste gut bezahlen.

    Um meine aufkommenden Neidgefühle angesichts dieses hübschen Briefchens zu unterdrücken, das auch gut in meine Sammlung passte, zeige ich hier noch einen (Fahrpost-)Brief von Vilsbiburg nach Fraunberg bei Erding von 1827 - hier wurden wohl auch noch einmal 6 x für den Weg zwischen Erding und Fraunberg aufgeschlagen. Der hier besonders schön und vollständig abgeschlagene Landshuter Fahrpoststempel kommt übrigens auffallend oft auf Briefen aus Vilsbiburg vor... wobei oft in diesem Zusammenhang nicht das richtige Wort ist!

    Viele Grüße vom
    Erdinger

    [Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/bdsg8bjn30u7kfqlq.jpg]

  • Bayern-Nils
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    • 3. November 2009 um 14:18
    • #354

    Hallo Erdinger

    Tut mir leid dass ich dich neidisch gemacht habe. Und leider hat deinen Brief dieselbe Auswirkung auf mich. :(:D

    Danke für deine Antwort und fürs Zeigen.


    Ich habe nur einen ähnlicher Brief gesehen, aber das ist schon lange her. Erinnere nicht alles wie dieser Brief war, aber hatte auch dieser Fahrpoststempel und war von Vilsbiburg abgeschickt.

    Ob dein Brief etwas bei meinem Brief beweisen kann, glaube ich in diesem Fall nicht. Der Brief war vielleicht vor 1810 abgeschickt, oder sogar vor 1808, so dass die Taxen hier nicht mit dem 1810 Taxen gleich sind. Mal sehen ob ich noch andere Briefen mal finden kann.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nils (3. November 2009 um 14:19)

  • Bayern-Nils
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    • 5. November 2009 um 16:53
    • #355

    Hallo Freunde

    Ich habe kürzlich dieser Brief gekauft und möchte dieser Brief gern vorstellen, mit dem Gefahr dass Luitpold ärgerlich wird.

    Der Brief ist von Nürnberg nach Grossherzogtum Würzburg geschickt in dem Jahr 1809. Ich kenne die Grenzen zwischen Bayern und Würzburg, auch nicht wie die Taxen damals waren.

    Aber ich denke dass der grosse rote 6 den bayerische Anteil war und dass die kleine 3 die würzburgische Anteil darstellt. So das der Empfänger 9 Kreuzer für dieser Portobrief bezahlt hat.
    Bayern war auf jeden Fall in Bayern für die Post verantwortlich, und Taxis in Würzburg. Wo die Überliefung stattgefunden hat kenne ich nicht.

    Hoffentlich kann jemand alles korrigieren wenn was falsch ist.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
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    • 5. November 2009 um 17:13
    • #356

    Hallo Nils,

    deine Beschreibung ist perfekt. :)

    Leider weiß ich auch nicht sicher, wie die Post ausgewechselt wurde. Über diese frühe Zeit fehlen noch viele Informationen - macht es spannend.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • Bayern-Nils
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    • 5. November 2009 um 17:37
    • #357

    Hallo bayern klassisch

    Danke für die Bestätigung. :)

    Und Danke für die Karte. Leider lässt sich die Karte nicht vergrössern. Gibt es eine andere Möglichkeit diese Karte zu sehen, ein Link?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. November 2009 um 17:48
    • #358

    Hallo Nils,


    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 5. November 2009 um 17:51
    • #359

    Hallo Bayern-Nils,

    gratuliere recht herzlich zu den schönen und interessanten Brief.
    Ich denke, daß die Grenzorte Mainbernheim (Großherzogtum Würzburg)
    und Possenheim (Königreich Bayern) sind.
    Habe leider keine Unterlagen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (63)
    • 5. November 2009 um 18:04
    • #360

    Hallo bayern klassisch und VorphilaBayern

    Besten dank für die Hilfe hier.
    Die Grenzorte sind notiert :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

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