Eine interessante 8 fach Kombination--aber-- das Papier,so hat es mein alter Herr beschrieben,sei Geldnotenpapier-im Michel find ich nichts- ![]()
Wer kann helfen und die Variante dürfte nicht billig sein--Oder ![]()
Grüsse von Zt.
altes Russlandpapier-selten ?
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Hallo Zähnetigger
Diese Marke ist aus Russland, und hat die Michelnr. 158 aus der Freimarken Serie Befreiung der Arbeit
Auflage 78 929 150 Stück.
Die Marken sind aber nicht auf Banknotenpapier gedruckt.
Es gibt sie jedoch in 3 verscheidenen Papiersorten.
x = normales Papier 0,20 / 0,20
y = dünnes Papier 0,40 / 0,60
z = gestrichenes Papier 15,00 / 25,00
Diese Angaben stammen aus dem Michel Europakatalog Ost 2005/2006.Gruß findus
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Sieht nach x (normales Papier) aus.
Schön an dieser Infla-Einheit ist die nachträgliche Entwertung in Deutschland auf jeder einzelnen Marke, obwohl in Russland schon mit einem Rotstift entwertet wurde.
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Danke findus für detaillierte Auskunft,die Papiersorten sind mir schon fast klar-habe zum Vergleich zu Papier X und Y und zum 8er neues Material eingescannt.Da sieht man schön die Unterschiede.Papiersorte Z,also gestrichenes Papier,kann ich den 8er wohl nicht zusprechen-oder
Das Papier ist dicker wie XY etwas runzlig und wie gewachst-
Was sagt Ihr dazu ?
Grüsse Zt. -
Das hast Du sehr gut erkannt!
Gestrichenes Papier sind die beiden mit 7500 RUB überdruckten.
(die untere MiNr. 180azI oder II, die obere MiNr. 180bzIII)Man muß sich bei diesen Rariäten aus den Anfangsjahren immer vor Augen halten, das diese zum großteil absichtlich erzeugt wurden um Briefmarkensammler zu schröpfen. Nicht umonst war die RSFSR wohl der erste Staat in der Geschichte, der eine Philatelie-Behörde unterhielt, deren Aufgabe die Devisenbeschaffung war.
Da kann man sagen, was man will, aber die Jungs hatten es wirklich drauf, deshalb wurden Raritäten wirklich nur in geringen Mengen erzeugt und gleich als seltenene Typen verkauft. Siehe z.B. auch die Sonderfarben von MiNr. 156 oder die absichtlich erzeugte Makulatur der 77Bxb (verschobener Unterdruck, kopfstehender Unterdruck...).In diesem Fall kommt mir aber grade die Frage was zuerst da war, das Huhn oder das Ei.
Ich muß mich mal damit beschäftigen, ob die 158 wirklich auf gestrichenem Papier gedruckt wurde, oder ob es sich um Marken handelt, die nachgedruckt wurden, weil nicht genug 158er da waren um den Bedarf an MiNr. 180 zu decken. Wenn dann bei der 180 der überdruck vergessen wurde, hatte man eine 158 auf gestrichenem Papier.
Habe ich vorher noch nie drüber nachgedacht... -
Danke Lacplesis-Hier hilft wahrscheinlich nur noch der Russlandspezialkatalog .Da ich einen grösseren Posten an alten Marken besitze,wird sich die Anschaffung schon lohnen
Ist zwar nicht mein hauptsächliches Sammelgebiet-aber irgendwie machts mich jetzt neugierig.
Der normale Osteuropa Kat.kann hier nicht weiterhelfen-also lasse ich den 8er mit zumindestens unbekannter Papiersorte im Raum derweilen stehen
Sammlergrüsse Zähnetigger -
Wolffi
2. Dezember 2024 um 19:59 Hat das Thema aus dem Forum Identifizierung und Wertbestimmung von Briefmarken nach Russland & Sowjetunion verschoben.