WALDNEUKIRCHEN/ Der Sammler Karl Breithuber besitzt bereits 15.000 Briefe und analysiert die Stempel der einzelnen Postämter.
Rund 15.000 alte Briefe mit geschichtsträchtigen Poststempeln sammelte Karl Breithuber. Der pensionierte Elektriker entdeckte schon früh seine Leidenschaft für Briefmarken. Heute widmet er sich besonders der Analyse der Stempel der einzelnen Postämter der Stadt Steyr, des Steyrtals und der Schmalspurbahn.
"Briefe und Stempel sind so wahnsinnig interessant. Jedes Stück erzählt eine Geschichte, da kann man so viel lernen", schwärmt Breithuber.
Russen und Chinesen als Konkurrenten
Spricht er im Fachjargon von "Vor-Phila, Fingerhut-, Ringsteg- und Achteckstempel, UZs (Unterscheidungszeichen), Rötel oder exoffo", so hat der Nichteingeweihte große Schwierigkeiten zu folgen. Doch Breithuber erklärt jedes noch so kryptische Zeichen und macht daraus lebendigen Geschichtsunterricht.