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AFS Spätverwendung ?

  • tigo
  • 23. August 2008 um 20:26
  • tigo
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    • 23. August 2008 um 20:26
    • #1

    Hallo und moin,moin !

    Im ersten Bild ist ein Freistempel zu sehen , den ich im Verdacht der Spätverwendung habe.( Er ist von 1952.)
    Denn in den fünfziger Jahren sahen die doch eigentlich schon so aus wie im 2. Bild.
    Ist der vom "Reich" rübergerettet oder waren die noch in der form aktuell ?

    tigo

    Bilder

    • z_afs_muench.jpg
      • 70,12 kB
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      • 339
    • z_afs_viele.jpg
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      • 336

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  • wolleauslauf
    Gast
    • 23. August 2008 um 20:43
    • #2

    Hallo tigo,

    schöne Belege.

    Zum Bild 1 mach ich mich mal schlau ( interessiert mich selber ).
    Vielleicht spart uns jemand der es weiß die Arbeit ;)

    Dein zweites Bild zeigt sehr schön die alte Weise der Anbringung des Ortsstempels ( links außen ! ). Das Werbeklischee war mittlig und wurde erst später umgestellt. ( Werbeklischee außen, Ortsstempel neben Wertangabe )

    Wenn ich was finde, melde ich mich wieder.

    Grüße von Wolle

  • tigo
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    • 23. August 2008 um 20:57
    • #3

    Danke Wolle ! :)

    Freut mich wenn's interresiert !

    Zum Vergleich mit der vermutlichen Spätverwendung , hier noch 2 direkt aus dem "Reich":

    gruss tigo

    Bilder

    • z_afs_reich.jpg
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      • 279

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  • Concordia CA
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    • 23. August 2008 um 21:14
    • #4

    @ tigo

    Der zuerst gezeigte Beleg aus München stammt von einer Bandstempelmaschine. Alle anderen Bilder zeigen Halbstempelmaschinen. Sie sind daren zu erkennen, dass der Stempelkopf nur einmal vorkommt, während sich bei der Bandstempelmaschine Stempelkopf und Stempelband wiederholen.

    Ich werde auch versuchen, nähere Informationen dazu zu bekommen.

    Mit besten Sammlergrüßen
    Concordia CA

    Ohne Stempelkunde - Keine Philatelie!
    POSTSTEMPELGILDE

  • TomWolf_de
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    • 23. August 2008 um 21:16
    • #5

    tigo: das ist kein AFS, sonder ein PFS - ein Postfreistempel.
    Eindeutiges Unterscheidungsmerkmal zu AFS sind der Unterscheidungsbuchstabe und die Uhrzeitangabe.

    Gruß
    Thomas

    Heimatsammlung Esslingen am Neckar und Umgebung. Vorphila bis Gegenwart.

    Postzensurstelle Stuttgart und Friedrichshafen 1914 bis 1923.

  • tigo
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    • 23. August 2008 um 21:27
    • #6

    Concordia CA:
    Danke für die Mühe, du bist der Literat unter uns ! ;):)

    Thomas:
    Danke.
    Dann weiss ich das jetzt auch mal ! Also nur mit Uhrzeit wirds zum Absender-Freistempel . Richtig ?
    Ich sehe gerade dass Du ESSLINGEN sammelst. Hast du schon den Esslingen-Bahnhof-Stempel von ca. 1900. Hab den irgendwo als Ankunft. Ich guck mal.

    gruss tigo

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  • wolleauslauf
    Gast
    • 23. August 2008 um 21:53
    • #7

    Hallo tigo,

    genau andersrum.

    Als Besitzer einer Frankiermaschine stellst Du nur das Datum ein ( keine Uhrzeit ) und kannst ja auch Massensachen für den Tag X schon Tage vorher fertigstellen ( mit diesem Datum ). Am Datumstag müssen die Sachen eingeliefert werden, sonst wird´s eng. ;)
    Ist mir einmal mit über 3000 Stück passiert, die konnte ich alle im Kämmerlein manuell mit Ortsstempel und aktuellem Datum nachstempeln ! :D ;)
    Die Post dagegen muß belegen, wann der Brief angenommen wurde.
    Dies wird durch die Uhrzeit belegt, die Laufzeit steht auf einem anderen Blatt ;)

    Sammlergrüße von Wolle

  • Totalo-Flauti
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    • 23. August 2008 um 22:02
    • #8

    Mir ist bis jetzt auch noch kein Postfreistempel mit Werbeklischee (zumindestens aus Leipzig nicht ;) ) vorgekommen. Sind denn jemanden Ausnahmen bekannt?

    Gruss Totalo-Flauti

  • Carolina Pegleg
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    • 23. August 2008 um 22:10
    • #9

    Zur Unterscheidung von Post bzw. Absenderfreistempel:
    Nun ja, mit wenigen Ausnahmen ist das schon richtig, dass AFS keine Uhrzeit oder Unterscheidungsbuchstaben zeigen. Allerdings gibt es auch (selten) PFS, bei denen dies auch nicht der Fall ist, z. B. wurden nach dem Krieg aus Not AFS-Mschinen bei einigen Postaemtern am Schalter eingesetzt. Viel auffaelliger ist doch aber, dass Postfreistempel in der Regel nur zwei Teile haben: Wertstempel und Orts-/ Datumsstempe. Nur recht selten gibt es noch einen dritten Stempelteil mit (neutralem) Werbeklischee bei den PFS. Der AFS hat hingegen ausser Wert- und Ortsstempel stets noch einen dritten Teil mit der Angabe des Verwenders im Stempel. Daran kann man die beiden Arten doch recht gut ausseinanderhalten.

    Beide Freistempeltypen (Post- oder Absender-) kennzeichnen, dass die Sendung bezahlt ( "frei" ) ist. Beim Absenderfreistempel, ist die Freikennzeichnung vom Absender aufgestempelt worden; beim Postfreistempel war es die Post. Postfreistempel sind viel aelter als Briefmarken. Ausser bei Markenmangel etc. stammen die Postfreistempel in moderner Zeit zumeist von Massenauflieferungen gleichartiger Sendungen (Drucksachen, Infopost), wo der Postbeamte aus Gruenden der Zeitersparnis keine Briefmarken draufkleben wollte, sondern die Poststuecke eben durch die Freistempelmaschine schickte.

    Zur Freistempelung wurden dieselben Maschinen genutzt wie fuer die Briefstempelung. Eben nur mit anderem Stempeleinsatz. Im bayrischen und wuerttembergischen Raum dominieren Ganzstempelmaschinen fuer diesen Zweck, im Reichspostgebiet Halbstempelmaschinen.

    Es handelt sich auch nicht um einen spaetverwendeten DR Stempel. Da steht ja deutlich Deutsche Post, wie in Nachkriegs-Westdeutschland bis 1950 ueblich, und nicht Deutsches Reich. Die Umstellung von der Inschrift Deutsche Post auf Deutsche Bundespost dauerte dann einige Zeit. Auf jeden Fall ein sehr schoenes Stueck. Postfreistempel sind ein weiteres Gebiet der Philatelie, dass nicht so sehr die Beachtung findet, aber m.M. nach sehr interessant ist. Literatur: Entsprechender Katalog von Duerst/Eich

    Einmal editiert, zuletzt von Carolina Pegleg (23. August 2008 um 22:17)

  • Carolina Pegleg
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    • 23. August 2008 um 22:14
    • #10
    Zitat

    Original von Totalo-Flauti
    Mir ist bis jetzt auch noch kein Postfreistempel mit Werbeklischee (zumindestens aus Leipzig nicht ;) ) vorgekommen. Sind denn jemanden Ausnahmen bekannt?

    Gruss Totalo-Flauti

    Ich bin leider unterwegs -- schon wieder -- und kann kein Beispiel eines PFS mit Werbeklischee zeigen. Ich habe 2-3 davon. Ob aus Leipzig weiss ich nicht. Es sind dies die in der Einleitung zum Bochmann-Katalog als Typen G und H beschriebenen Stempelarten.

  • tigo
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    • 23. August 2008 um 22:25
    • #11

    Moment mal !

    Dann HAB ich ja AFS gezeigt ! Dann hat sich Tom-Wolf-de geirrt.
    Ich war jetzt ganz durcheinander von den vielen ja-nein-ja-nein.
    Aber die Dinger oben haben Werbung UND keine Uhrzeit. Also doch AFS !! :P

    @carolina-pegleg: Vielen Dank für das gewohnt Ausführliche !
    Vielleicht kannst du als US_Bürger ja die AFS-ATM Frage im anderen thread lösen ? :)

    gruss tigo

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  • Carolina Pegleg
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    • 23. August 2008 um 22:35
    • #12
    Zitat

    Original von tigo
    Moment mal !

    Dann HAB ich ja AFS gezeigt ! Dann hat sich Tom-Wolf-de geirrt.

    Noch mal langsam. Alle bislang gezeigten Stempelausschnitte sind Absenderfreistempel (AFS). Diese haben alle drei Teile. Wertstempel, Ortsstempel, und eine Absenderangabe/Werbung des Absenders. Ausserdem haben die keine Uhrzeit und auch keinen Unterscheidungsbuchstaben im Orts-/Datumsstempel. Das mit den drei Teilen, sieht man auf den ersten Blick, die anderen Kriterien auf den zweiten.

    Postfreistempel (PFS) haben in aller Regel nur zwei Teile. Wertstempel und Ortsstempel. Ausserdem hat der Ortstempel die Uhrzeit und einen Unterscheidungsbuchstaben. Der Muenchener Brief ist ein PFS, wie Tom-Wolf-de richtig sagt. Verwirrend vielleicht: Die (nur) zwei Bestandteile sind kontinuierlich nebeneinander gedruckt, da es sich um eine Ganzstempelmaschine handelt. Viele Beispiele zu diesem Typ von Maschinen gibt es im von Concordia CA vorbildlich moderierten Thema "Maschinenstempel der Inflazeit."

    Gaaanz selten gibt es Postfreistempel mit Werbung. Dies ist aber keine absenderbezogene Werbung, sondern dieselben Werbestempel, wie sie auch bei den normalen Maschinenwerbestempeln vorkommen ("Verhuetet Waldbraende" etc.) Danach hat totalo-flauti gefragt. Ich habe die beiden Typen gemaess Bochmann-Katalog genannt. Ich bin nicht vor Freitag wieder zu Hause. Ich bin mir sicher, dass jemand bis dahin diese Stempel hier nachliefert, sonst schmeisse ich den Scanner an. ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von Carolina Pegleg (23. August 2008 um 23:00)

  • BaD
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    • 24. August 2008 um 06:28
    • #13

    Fehlbeitrag

    2 Mal editiert, zuletzt von BaD (24. August 2008 um 06:36)

  • kauli
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    • 24. August 2008 um 10:22
    • #14

    Der müsste unter die Rubrik "Postfreistempel mit Werbung" fallen.

    Leider ein bisschen schwach, aber damals konnte ja keiner

    wissen das wir heute darauf scharf sind

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    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • wolleauslauf
    Gast
    • 24. August 2008 um 11:46
    • #15

    Hallo kauli,

    ja das müßte einer der von CP angesprochenen seltenen Stempel sein.

    Glückwunsch zu den Fund ! ;)

    Sammlergrüße von Wolle

  • Concordia CA
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    • 24. August 2008 um 17:19
    • #16

    @ tigo

    Dein im ersten Beitrag gezeigter Postfreistempel aus München stammt
    tatsächlich von einer Sylbe-Bandstempelmaschine. Die Sylbe-Maschinen sind in München nach dem Krieg in der Postfreistempelung noch geraume Zeit weiterverwendet worden. Es wurden lediglich die Köpfe und Bänder ausgetauscht.

    Ab Mitte der 50er Jahre wurden die alten Maschinen durch die von Heinrich Klüssendorf gebauten Standard-Briefstempelmaschinen ersetzt.

    Mit besten Sammlergrüßen
    Concordia CA

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    • 24. August 2008 um 22:04
    • #17

    In Bonn wurde am 11.01.1950 noch ein Postfreistempel mit der Inschrift "Deutsches Reich" benutzt.

    Es handelt sich um einen Maschinen-Halbstempel, vermutlich vom Typ "Universal" oder "Standard". Stempelkopf und Stempelfahne waren zwar schon reichlich lädiert, aber etwas Besseres gab es kurz nach dem Krieg anscheinend noch nicht.

    Mit besten Sammlergrüßen
    Concordia CA

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  • Concordia CA
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    • 24. August 2008 um 23:01
    • #18

    Ein noch später verwendeter, unverändeter Reichpoststempel ist von Reichswolf übrigens schon einmal in diesem Thread gezeigt worden:

    Kleine Aachener Stempelkunde

    Beitrag vom 02.06.2007 14:27 Uhr.

    Mit besten Sammlergrüßen
    Concordia CA

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