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Portobriefe Österr.nach Frankreich

  • erich521
  • 3. August 2008 um 12:24
  • erich521
    aktives Mitglied
    Beiträge
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    25. Juli 1952 (73)
    • 3. August 2008 um 12:24
    • #1

    Hallo liebe Freunde des Altpapiers

    zu diesen beiden Portobriefen des PV 1855/57 fehlt mir jeglicher Plan
    Portovermerk 20dec und 36 decime
    lLeitweg über Deutschland ? Sardinien scheint es mir nicht zu sein ich kenne diesen Grezübergangsstempel nicht.
    wie wurden Porto - Briefe nach 1851 in Frankreich behandelt, Strafporto ? Portotabelle ?
    das einzige sind die li.oben angegebenen Gewichtsangaben die in Fr.üblich waren,wobei ich bei der 3 auch nicht sicher bin 3 Gramm oder 3 fach ?
    vieleicht kann mir jemand auf die Sprünge helfen,Danke

    LG erich

    Bilder

    • Triest-Paris2.jpg
      • 236,69 kB
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  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. August 2008 um 14:02
    • #2

    Hallo Erich,

    der 1. Brief lief über den Paketschluß Valenciennes ("Autr. Val[SIZE=7]nes[/SIZE]"), also über Preußen.

    Er wog 8g, die in Paris notiert wurden, als man ihn mit dem o. g. Eingangsstempel versah. Damit war es ein Brief in der 2. Gewichtsstufe (über 7,5 - 15g).

    Die 20 Decimes stellten also die Taxe für einen Doppelbrief dar.

    Der 2. Brief hatte den selben Laufweg, wog aber laut Paris 3fach.

    Warum er 36 Decimes (3 mal 12 Dec.?) kostete, weiß ich nicht, da ich die österreichisch - französischen Verträge nicht besitze.

    Aus meiner Bayern - Frankreich - Sammlung zeige ich mal ein paar Briefe, die unterschiedlich taxiert wurden.

    [Blockierte Grafik: http://www.imgimg.de/uploads/IMG00028f7ef03ejpg.jpg]

    Aus Smyrna (heute: Izmir) lief am 6.12.1854 dieser Doppelbrief (links oben von Forbach "D = Double für 20 Decimes nach Paris. Das siegelseitige Teilfranko von 12 Kr. CM spielt in der Betrachtung hier keine Rolle (für Österreich war er noch einfach!).

    [Blockierte Grafik: http://www.imgimg.de/uploads/IMG0001cf153e52jpg.jpg]

    Ein Frankobrief aus Reichenbach nach Strasbourg kostete 29 Kr. CM, die etwa den 10 Decimes für den einfachen Brief entsprechen (hier siegelseitig 9 Kr. CM für Österreich und 20 Kr. CM für Frankreich (1 km bis Strasbourg, das war ein Riesenverdienst für die franz. Post!).

    [Blockierte Grafik: http://www.imgimg.de/uploads/IMG2e24576ajpg.jpg]

    Der nachfolgende Postvertrag Österreichs zeigt die Verbilligung: Am 30.1.1865 kostete ein einfacher Portobrief bis 10g (statt wie zuvor bis 7,5g) über Strasbourg nach Marseille nur noch 8 Decimes (unten links Gewichtsangabe in Strasbourg 8g). Interessant auch, dass er von Wien bis Marseille nur knappe 4 Tage brauchte - ob die Post das heute noch schafft?

    Zu den franz. Gewichtsangaben. Nur wenn ein Brief einfach war, wurde er nicht gewichtsmäßig beschriftet (immer oben links).
    War er grenzwertig zur 2. Gewichtsstufe, wurde er mit dem exakten Gewicht beschriftet.
    Ab der 2. Gewichtsstufe wurde immer beschriftet (teils waren auch die Porti degressiv).

    Einen Portozuschlag gab es erst von 1858 an. Zuvor waren Franko und Porto identisch, was die Höhe anging.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • erich521
    aktives Mitglied
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    • 3. August 2008 um 17:37
    • #3

    hallo bk
    hast mir schon geholfen mit dem Grenzstempel,und der Auskunft über den Portozuschlag !

    von Österr.nach Frankreich einschließlich Algeriens von 1.6.1850 - 1.1.1858
    Vereinsporto = VP = 9Kr CM
    über Deutschland VP + 8 + 12 Kr für 0.5 Loth

    über Sardinien VP + 4 +12 Kr für 0,5 Loth

    über D : ein einfacher Franco Brief mit 1/2 loth 9 Kr VP Österr.+ 8 Kr Preußen Transit + 12 Kr Franz.Porto = 29 Kr CM

    über Sardinien 0,5 Loth Franco Brief 9kr VP + 4 Kr Sardischer Transit + 12 Kr für Frankreich .

    LG erich

  • bayern klassisch
    Gast
    • 6. August 2008 um 11:16
    • #4

    Hallo Erich,

    wenn Österreich bis zum 31.12.1857 9 Kr. CM für sich, aber 8 plus 12 Kr. CM an Weiterfranko eingenommen hat, wie wurden diese denn verteilt?

    Oder gingen die ganzen 20 Kr. CM an Frankreich. Dann wäre aber keine Aufschlüsselung notwendig.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • erich521
    aktives Mitglied
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    25. Juli 1952 (73)
    • 6. August 2008 um 12:41
    • #5

    hallo bk
    wenn wie Du schreibst Porto und Frankobriefe in Frankreich gleich behandelt wurden müsste eigentlich Frankreich die jewieligen Gebühren an Preußen und Preußen an Österreich vergüten und für sich nur die 12 Kr = ungef. 6 decimes einbehalten ,wäre für mich verständlich , wissen tu ich aber nicht.
    beim Franco Brief müsste eigentlich Frakreich die 20 Kr bekommen und
    davon die Transitgebühr an Peußen vergüten.
    LG erich

    2 Mal editiert, zuletzt von erich521 (6. August 2008 um 12:49)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 6. August 2008 um 13:47
    • #6

    Hallo Erich,

    schau dir mal meinen Reichenbach - Frankobrief an. Der lief über Bayern, Württemberg und Baden nach Strasbourg.

    Es sind ja nur 2 Gebühren hinten notiert, 9 für Österreich und 20 für Frankreich. Bayern und Württemberg bekamen ihr Geld von den 9 Kr. CM Österreichs für den inneren Vereinstransit, Baden mit Kehl fungierte als Grenzausgangspostanstalt.

    Preußen war gar nicht involviert. Eine Vergütung von 8 Kr. CM für einen Vereinstransit gab es nicht, denn das Maximum war auf 7 Silberpfennige beschränkt und die entsprachen 1 1/2 Kr. CM, wurden aber nie ausgeworfen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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