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  4. Lexikon / Philatelie Geschichte

Faserpapier

  • Afredolino
  • 27. März 2006 um 23:05
  • Afredolino
    Philatelie Experte
    Beiträge
    2.928
    • 27. März 2006 um 23:05
    • #1

    Seidenfadenpapier oder Faserpapier ?

    Faserpapier

    Der dünnflüssigen Papiermasse werden sehr kurz geschnittene farbige Seidenfäden beigemischt, die im fertigen Papier unregelmässig verteilt sind. Ist als Sicherheitsmassnahme gegen Postfälschung und missbräuchliche Verwendung des Papiers gedacht. Faserpapier ist sehr bekannt geworden durch die Marken der Schweiz seit 1881 bis heute, Oesterreich 1890 - 1907 sowie den meisten von der schweiz. Druckerei Courvoisier für andere Staaten hergestellte Marken.

    Seidenfadenpapier oder auch Dickinson-Papier

    Erfunden vom gleichnamigen Papierfabrikbesitzer John Dickinson in Nash Miels/GB. Erste Verwendung 1840 von der brit. Post für die Mulreadys* und 1847 für die Marken Mi. 6 und 7.

    * Briefhüllen und -bogen

    Der dünnflüssigen Papiermasse werden Seidenfäden so eingelegt, dass auf je eine senkrechte Markenreihe im Bogen ein Faden entfiel. Diese Art des Papiers ist nur für geschnittene Marken brauchbar, da bei der Zähnung Schwierigkeiten entstehen, wenn eine Zähnungsnadel auf die Stelle mit Seidenfaden trifft. Desshalb verschwand dieses Sicherheitspapier nach dem Aufkommen von gezähnten Marken.

    Afredolino

    Linkes Bild =Seidenfadenpapier, rechtes Bild=Faserpapier

    Bilder

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    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

    3 Mal editiert, zuletzt von Afredolino (27. März 2006 um 23:22)

  • Nugget100
    aktives Mitglied
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    • 28. März 2006 um 11:32
    • #2

    Auch im Bereich CSSR gibt es Marken auf Faserpapeir.

    wie der Kollege schon erwähnt hat haben die Österreicher ebenfalls Marken gehabt die auf Faserpapaier gedruckt wurden. Mit Entsprechenden Über- oder Aufdruck kamen diese auch im Land CSSR zum verkauf. Das Bild Zeigt eine von der Serie der Teuersten Marken im Bereich von CSSR.Die hier im Bild abgebildtete Marke ist die billigste dieser Gruppe.Zu finden sind diese Marken im Michel Katalog unter den Nummern 59,60,61 und 62.

    Sehr schön zu sehen auf derr Rechten Marke die Faserung und Kennzeichnung als" Fasperpapier". Die Rechte (sorry hatte keine andere als Vergleich) ist eigentlich eine Mustermarke (siehe in der Ecke Oben das querliegende "§" Zeichen) .Sie ist 2 mal geprüft und echt. Ein ziehmlich seltenes Stück.

    Gruß

    Nugget.

    Bilder

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    Wer Schreibpfähler findet ,darf sie behallllten und selber anwändeeen.

    Fehliste CSSR Postfrisch,CSSR Postfrisch (Abstimmungsgebiet Ostschlesien) ,Böhmen und Mähren vorhanden (Datenbank,siehe Forum). Einfach mal reinschauen .

    2 Mal editiert, zuletzt von Nugget100 (28. März 2006 um 11:35)

  • asmodeus
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    • 28. März 2006 um 11:48
    • #3

    Hier Mi.Nr.: 7 aus Großbritannien auf Dickinson Papier.

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  • Nugget100
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    14. Februar 1969 (56)
    • 28. März 2006 um 12:03
    • #4

    Nachträglich Ein paar Infos zu den Begriffen

    Seidenfaserpapier und Dickinson-Papier

    Seidenfaserpapier : Sehr dünnes leichtes Papier aus gebleichtem Seidenstoff

    Dickinson-Papier : kann da leider nur einen Link dazu setzten da die Seite unter Copyright steht Dickinson-Papier

    Im allgemeinen wird hier über Philatelie – Altdeutschland geschrieben ,wobei auch das entsprechende Papier erwähnt wird.

    Gruß

    Nugget.

    Wer Schreibpfähler findet ,darf sie behallllten und selber anwändeeen.

    Fehliste CSSR Postfrisch,CSSR Postfrisch (Abstimmungsgebiet Ostschlesien) ,Böhmen und Mähren vorhanden (Datenbank,siehe Forum). Einfach mal reinschauen .

  • Merkurkopf
    neues Mitglied
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    • 17. Juni 2008 um 17:17
    • #5

    Hier zwei, wie ich finde, sehr schöne Beispiele für Marken auf Faserpapier. Es handelt sich dabei um Merkur-Zeitungsmarken aus Österreich von 1899 (ANK Nr. 99 und 100). Die dunklen Fasern im Papier sind auch mit freiem Auge deutlich zu erkennen, nur auf diesen Fotos etwas unscharf geraten :ups:.
    Der vollständige Satz besteht übrigens aus vier Werten; neben den gezeigten gibt es noch Marken zu 2 und 6 Heller in (hell)blau bzw. (gelb)orange. Dieselben Marken wurden 1901 mit Lackstreifen versehen ausgegeben.
    Daneben existieren noch Ausschnitte von Versandschleifen mit eingedrucktem Zeitungswertstempel in verschiedensten Farben und Papierarten, die aber keinen allgemeinen Sammlerwert besitzen.

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