Zu den beliebtesten philatelistischen Sammelgebieten gehört die Zeppelinpost. Als solche werden Belege bezeichnet, die mit einem Luftschiff befördert wurden. Schon vor dem Ersten Weltkrieg gab es in Deutschland Fahrten mit Zeppelinen, bei denen auch Post mitgenommen wurde. Die Blütezeit begann mit der Aufnahme der Nord- und später Südamerikafahrten des LZ 127 "Graf Zeppelin" 1928 und endete mit der Hindenburg-Katastrophe 1937 in Lakehurst. Allein zwischen 1928 und 1939 führten deutsche Zeppeline insgesamt 631 Fahrten durch, von denen es zahlreiche Besonderheiten wie Abwurf-, Mitläufer- und Vertragsstaatenpost gibt. Gesammelt werden Belege sowie die deutschen und ausländischen Sondermarken. Die Sammelgebiet Zeppelinpost erweist sich seit Jahren nicht nur als wertstabil, sondern überrascht immer wieder mit Preissteigerungen.