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Briefe aus Schleswig-Holstein

  • Kontrollratjunkie
  • 3. Juni 2008 um 23:14
  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.547
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 29. November 2008 um 17:24
    • #61

    Hallo Nordlicht,

    vielen Dank für Ihre Antwort auf dem Fahrpostbrief von Kiel nach Hannover.
    Muß mal wieder nachschauen, ob noch weitere Belege da sind.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.547
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 1. Dezember 2008 um 13:44
    • #62

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgenden Frankobrief von Frankfurt am Main (Thurn und Taxis) nach Uetersen (Herzogtum Holstein im Königreich Dänemark) vom 26. Januar 1863 zeigen.
    Lt. Preußisch - Dänischen Postvertrag waren 3 Silbergroschen bis Hamburg zu bezahlen. Dazu kam noch die dänische Porto-Taxe von 1 Silbergroschen von Hamburg bis Uetersen.
    Der Umrechnungskurs im internen Postvereinsverkehr war 1 Sgr = 3 Kreuzer, dementsprechend 9 Kreuzer von Frankfurt bis Hamburg. Im Vereinsausland, also von Hamburg bis Uetersen, mußte der tatsächliche Wert des Silbergroschens bezahlt werden: 1 Sgr = 3,5 Kreuzer. Bruchteile der Kreuzerwährung wurden auf volle Kreuzer aufgerundet, daher mußte der Absender 9 + 4, also 13 Kreuzer bei der Aufgabe bezahlen. Die Taxierung von "2" + "7" = 9 Kr + Rötelstrich 1 (Sgr) = 4 Kreuzer.
    Am folgenden Tag, am 27.1.1863, war der Brief in Uetersen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (1. Dezember 2008 um 13:46)

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.547
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 1. Dezember 2008 um 14:28
    • #63

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte noch einen Brief zeigen:

    Dienstbrief (K.D.S. = Königliche Dienst - Sache - bezieht sich auf das "Königreich" Dänemark) von Schwarzenbeck (Herzogtum Lauenburg im Königreich Dänemark) nach Bergedorf (Das Amt Bergedorf befand sich vom 23.8.1420 bis 31.12.1867 im gemeinsamen Besitz der Freien und Hansestädte Hamburg und Lübeck) vom 13.6.1846.
    Der Brief war sicherlich im Herzogtum Lauenburg, bzw. im Königreich Dänemark Portofrei.
    Die Gebühr von 1 Schilling Courant entsprach die Gebühr innerhalb des Amtes Bergedorf, bzw. Hamburg - Bergedorf.
    Der Empfänger bezahlte 1 Schilling Courant Porto (1 1/3 Schilling = 1 Silbergroschen).

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Nordlicht
    aktives Mitglied
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    Männlich
    • 13. April 2009 um 11:16
    • #64

    Guten Morgen,

    möchte einen Portobrief aus 1859 von Altona (Holstein/Dänemark) nach Mandal (Norwegen) zeigen.
    Anhand eines ähnlichen Briefes und des Gebührenbaumes auf der Rückseite (Stempel sind keine vorhanden) habe ich versucht, den Laufweg und die Brieftaxe zu rekonstruieren. Die Norwegen-Kenner bitte ich um Ergänzung bzw. Korrektur:

    Dänisches Porto: 38 Rigsbankskilling. Vermutlich mit der Bahn nach Kiel, von dort mit dem Dampfschiff nach Dänemark und von Kopenhagen per Dampfschiff nach Frederiksvaern(?) in Norwegen befördert (also als Sommerbrief nicht auf dem Landweg über Schweden transportiert).
    In Norwegen wurde das dänische Porto umgerechnet in 26 Skilling Species.
    Das Seeporto und norwegische Landporto betrug 29 Skilling Species, plus 2 Skilling Bestellgeld, so dass insgesamt 57 Skilling Species vom Empfänger zu bezahlen war.
    Oder decken die 29 Skilling nur den Transport bis Christiansand und die restliche Strecke bis Mandal kostete noch 2 extra?

    Viele Grüße
    Nordlicht

  • solid611
    aktives Mitglied
    Beiträge
    129
    • 14. April 2009 um 14:27
    • #65

    Hallo Nordlicht,

    ein sehr schöner Brief, mit einem Gebührenbaum, den sich jeder Postgeschichtler wünscht.

    Eine kleine Korrektur habe ich. Der Brief ist von 1839 (nicht 1859). Der Stempel mit dem Kürzel "K.D.P.A." wurde nur bis zur Revolte 1848 in Altona benutzt. Dann folgte wärend der Unabhängigkeit(selbstverständlich ohne "königlich dänisch") "P.A." und nach der Rückeroberung durch Dänemark nur noch "K.P.A.". Das Porto wäre im übrigen für 1859 viel zu hoch, da kostete ein einfacher Portobrief 16 SkSp.
    Daraus ergibt sich dann, das es (noch) nicht mit der Bahn nach Kiel gehen konnte, sondern über den großen und kleinen Belt nach Kopenhagen und von dort mit dem Schiff nach Frederiksvaern.

    Die Taxe hast du völlig korrekt erläutert. Die 2 SkSp sind Zustellgebühren. Von Christiansand nach Mandal betrug das Porto 4 SkSp, die in den 29 enthalten sind.

    Viele Grüße
    solid611

  • Nordlicht
    aktives Mitglied
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    • 14. April 2009 um 17:27
    • #66

    Hallo solid611,

    wieder mal herzlichen Dank für die profunde Erläuterung!

    Beim Stempeldatum hätte ich wirklich genauer hingucken müssen. Den Stempeltyp gibt es zwar in verschiedenen Ausführungen, aber mit KDPA kann es natürlich nur 1839 gewesen sein.

    Beim Bestellgeld war ich unsicher, da ich - zumindest bei dänischen Kartierungen - davon ausgegangen war, dass das Bestellgeld normalerweise nicht rückseitig aufgeführt wurde ...

    Viele Grüße
    Nordlicht

  • Nordlicht
    aktives Mitglied
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    Männlich
    • 21. Mai 2009 um 11:19
    • #67

    Hallo,

    da wir in diesem Thread auch eingehende Post behandelt haben, möchte ich einen Brief aus den Niederlanden nach Preetz aus dem Jahre 1823 vorstellen.

    Der Teilfrankobrief war (dokumentiert mit dem "Franco Grenzen"-Stempel) innerhalb der Niederlande frankiert. Das Porto ab Grenze bis Hamburg betrug 7 Schilling, bis Preetz insgesamt 11 Schilling (inkl. Bestellgeld).

    Über diesen Brief hatte ich auch schon mit unserem Experten solid611 korrespondiert. Noch nicht abschließend geklärt ist, warum mit schwarzer Tinte eine weitere Taxierung erfolgte. Damit ich meine Briefbeschreibung abschließen kann, würe ich euch gern fragen:

    Welche Zahl lest ihr aus der schwarzen Taxe und wie würdet ihr es erklären?

    Viele Grüße
    Nordlicht

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