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Auslagen und Postvorschuss

  • mx5schmidt
  • 22. Mai 2008 um 17:10
  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. August 2008 um 21:29
    • #361

    Hallo mx5schmidt,

    das erste Wort der Adresse heißt "An".

    L.D.L. müsste Land - Drostei - Lüneburg sein.

    Die Ziffern 133 dürften die Buchnummer von Celle sein, unter der der Vorschuß erfaßt wurde. Das aber ohne Gewähr.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mx5schmidt
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    • 21. August 2008 um 22:05
    • #362

    @ bayern klassisch

    Vielen Dank für die Beantwortung der ersten zwei Fragen, ich habe die Beschreibung bereits entsprechend ergänzt!

  • mx5schmidt
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    • 22. August 2008 um 22:05
    • #363

    Heute habe ich noch einen Brief aus dem Königreich Hannover für Euch:

    Faltbrief mit blauem Aufgabestempel K2 "HILDESHEIM 4 - 1 7-8 A", die erste "1" der Monatsangabe fehlt!

    Adressiert "An Königliches Amt Münden", siegelseitig blauer K1 "* MÜNDEN * 5 11 10-11".

    Handschriftlicher Vermerk "Postausl(age) 13 gr 5 Pf".

    Entsprechender Vermerk in Blaustift "13 , 5". Dieser wurde in blauer Tinte gestrichen und vermerkt "17,5", die der Empfänger wohl zu zahlen hatte.

    Da als Währung hier ganz deutlich "gr" und nicht "ggr" vermerkt wurde muß dieser Brief aus der Zeit ab 1.10.1858 stammen.


    Offene Fragen:

    1. Was steht unten links "K. L. D."? und was bedeutet das: Königliche ... ?

    2. Hat jemand einen weiteren Beleg mit fehlender 1 im Stempel von Hildesheim?

    3. Kann jemand das Porto in Höhe von 4 gr deuten?

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  • mx5schmidt
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    • 23. August 2008 um 07:01
    • #364

    Faltbrief mit schwarzem Aufgabestempel K2 "GRIESHEIM 20 10 1870" (Feuser 1238-1). Griesheim war TT-Lehenspostanstalt im Großherzogtum Hessen.

    Adressiert "An Großherzogliches Hospitals-Rentamt zu Hufheim(= Hofheim im Taunus).

    Handschriftlicher Vermerk "Zwanzig Kreuzer Postauslage erhalten Namenszug".

    Handschriftlicher Portofreiheits-Vermerk "frei lt(laut) Anw(eisung) Nr. 5 Namenszug Griesheim".

    Vermerk in Blaustift "Pro 20 x Bruchstrich 3 x", rechts in blauer Tinte "23 K".

    Violetter Hinweisstempel "Auslagen".

    Es handelt sich um einen Brief aus der Zeit des Norddeutschen Bundes im Inlandsverkehr des seit 1.7.1867 zur preussischen Post gehörigen Großherzogtums Hessen.

    Die ausgewiesenen 3 Kreuzer stellen die vom 1.1.1868 bis 31.12.1874 geltende Mindestgebühr für eine Postvorschußsendung dar, die reguläre Gebühr betrug 1 Kr pro angefangenem Thaler Postvorschuss!

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    3 Mal editiert, zuletzt von mx5schmidt (24. August 2008 um 18:28)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 23. August 2008 um 07:17
    • #365

    Hallo mx5schmidt,

    der Brief lief nach Hofheim im Taunus (ich gebe zu, dass der Ort schlecht geschrieben wurde).

    Am 20.10.1870 gehörte Griesheim zum Bundesstaat Deutsches Reich.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mx5schmidt
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    • 24. August 2008 um 06:32
    • #366

    @ bayern klassisch

    Vielen Dank für die Bestätigung, dass es sich bei der Adresse um Hofheim im Taunus handelt.

    @ alle

    Zu Hofheim im Taunus finde ich folgende Info:

    Im Reichsdeputationshauptschluss von 1803 fiel Hofheim an die Fürsten von Nassau-Usingen, das 1806 mit dem Fürstentum Nassau-Weilburg zum Herzogtum Nassau vereinigt wurde. 1866 wurde das Herzogtum Nassau von Preußen einverleibt und gehörte zur Provinz Hessen-Nassau.

    Bis zum 21.10.1866 wurden Anschlußverträge an den Norddeutschen Bund, unter anderem mit dem Großherzogtum Hessen, allerdings nur für die Provinz Oberhessen sowie die Orte Castel und Kostheim der Provinz Rheinhessen, geschlossen.

    In vollem Umfang trat das Großherzogtum Hessen erst am 15.11.1870 bei der Gründung des Deutschen Bundes bei.

    Bei dem gezeigten Brief handelt es sich also um eine Sendung aus der Zeit des Norddeutschen Bundes im Inlandsverkehr des zum Gebiet TT gehörigen Großherzogtums Hessen.

    Die ausgewiesenen 3 Kreuzer stellen die vom 1.1.1868 bis 31.12.1874 geltende Mindestgebühr für eine Postvorschußsendung dar, die reguläre Gebühr betrug 1 Kr pro angefangenem Thaler Postvorschuss!

    Ansonsten lief der Brief wie handschriftlich vermerkt portofrei!

  • bayern klassisch
    Gast
    • 24. August 2008 um 06:52
    • #367

    Hallo mx5schmidt,

    du hast Recht - ich hatte 1870 gelesen, aber 1871 unterstellt.

    Aber mit Taxis 1870 liegst du glaube ich schief. Zwar trat man erst, wie von dir geschrieben, später in den Bund ein, eine Taxispost gab es aber nicht mehr (ab 1.7.1867 von Preußen übernommen).

    Es ist also m. E. ein Brief innerhalb des Postgebietes des Norddeutschen Bundes, nicht aber des politischen Staatsgebietes.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Schnulli
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    • 24. August 2008 um 16:57
    • #368

    Hier stelle ich mein neuestes Stück vor. Geamäß dem Inhalt ist es aus 1863. Der Absender hatte wohl eine große Zahl von Postauslage-Briefen regelmäßig,so dass er sich vorgedruckte Briefe leistete. Das dürfte für diese Zeit schon recht selten sein. Bin gespannt, was die Expeten dazu sagen.

    Der eingefügte Text des Inhalts (Bild 2) würde mich übersetzt interessieren.

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    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • mx5schmidt
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    • 24. August 2008 um 18:36
    • #369

    @ bayern klassisch

    Du liegst mit Preussen statt TT wie fast immer richtig! Ich habe die Beschreibung entsprechend aktualisiert.

    @ Schnulli

    Das Äußere Deines Briefes kommt mir sehr bekannt vor!
    An solchen Briefen habe ich hier schon einige gezeigt.
    Der Innentext ist sehr interessant und so ein Stück habe ich bisher noch nicht gesehen!
    Für Puristen fehlt in diesem vorgedruckten Innentext leider der Vermerk "per Postvorschuss", aber man kann nicht alles haben!

    Auf jeden Fall: ein tolles Stück, Schnulli, mach weiter so!!!

    Der handschriftliche Text lautet:

    die Stadtkämmerei zu Schöningen und auf Herzogl(iche) Berg Direction

    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (24. August 2008 um 18:39)

  • mx5schmidt
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    • 24. August 2008 um 19:07
    • #370

    Hier eine gestern frisch eingetroffene hübsche Bereicherung meiner Sammlung:

    Faltbrief mit schwarzem Aufgabestempel L1 "AURICH" (Feuser 153-9, nachgewiesen ab 1840).

    Adressiert "An Königliches Wohllöbliches Amt Leer".

    Handschriftlicher Vermerk "Postvorschuß = 1 Reichsthaler 4 ggr 5 Pf K.(önigliches) Int.(elligenz) Comtoir vSchrenk".

    Oben links vermerkt "Gedrucktes".

    Rückseitig K1 "LEER 9. 9." (Feuser 1963-9, nachgewiesen ab 1845)

    Oben links in roter Tinte Gewichtsvermerk "3 3/4 Loth".

    Vermerk in roter Tinte "1 Reichsthaler 5 ggr 11 Pf".

    Vermerk "1 Reichsthaler 7 ggr 5 Pf", die beim Empfänger erhoben wurden.

    Für Procuragebühr und Porto wurden also jeweils 1 1/2 ggr fällig.

    Als Procuragebühr fiel 1/2 ggr pro angefangener halber Thaler Postvorschuß an.

    Als Porto galt innerhalb des Königreichs Hannover bis 30.9.1858 für Drucksachen eigentlich 1/4 ggr pro Loth, das wäre hier nur 1 ggr.

    Für den Fahrposttarif dürfte das 1 1/2 fache des Briefportos gegolten haben.

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  • mx5schmidt
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    • 25. August 2008 um 21:38
    • #371

    Machen wir es uns heute mal verhältnismäßig leicht:

    Faltbrief mit schwarzem Aufgabestempel K2 "WESSELBUREN 19 4 75 1-2N.".

    Adressiert "An den Herrn W. Frei Flehde pr(per) Emden".

    Handschriftliche Vermerke "Inhalt 1 amtl.(iche) Bescheinigung", "No. 24" sowie "Postvorschuß 3 M 60 Pf".

    Entsprechender Vermerk in Blaustift "Pro 360 Bruchstrich 40".

    Das Porto in Höhe von 40 Pf setzt sich zusammen aus der Gebühr von 20 Pf für eine Sendung bis 10 Meilen plus der Vorschußgebühr in Höhe von 2 Pf je angefangene Mark, hier rechnerisch 8 Pf, die nach oben abgerundet wurden zum nächsten durch 5 teilbaren Betrag, hier 10 Pf, die gleichzeitig die Mindestgebühr darstellen plus 10 Pf für die Nichtfreimachung der Sendung.

    Hinweisstempel in schwarz "Auslagen".

    Rückseitig K1 "AUSG. No. 1 20 4".

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  • mx5schmidt
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    • 25. August 2008 um 22:02
    • #372

    Hier ein Annahme verweigerter Beleg aus Bayern:

    Nachnahme-Postkarte, freigemacht mit 13 Pfennig, aufgegeben in Nuernberg am 31.12.1895.

    Gelaufen nach Trostberg mit Stempel "TROSTBERG" vom 1.1.1896.

    Laut handschriftlichen Vermerken des Postboten "Verweigert den 2.I.96 Falkrüger Postbote" sowie "zurück Nürnberg".

    In Blaustift wurde dieser Zurück-Vermerk markiert und rechts daneben geschrieben "13".

    Rückseitig K1 "Nürnberg II 3 JAN".

    Offene Fragen:

    1. Setzt sich das verklebte Porto aus 3 Pf für die Postkarte im Ortsverkehr sowie 10 Pf Vorzeigegebühr zusammen?

    2. Stellt die "13" das Porto für die Rücksendung der Annahme verweigerten Sendung dar?

    3. Wurde die NN-Gebühr nur bei Einlösung fällig und entfiel bei Sendungen wie dieser, deren Annahme verweigert wurde?

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  • mx5schmidt
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    • 26. August 2008 um 21:45
    • #373

    Machen wir heute mit einem ebenfalls retournierten Brief weiter:

    Faltbrief innerhalb Preussen gelaufen mit schwarzem Aufgabestempel R2 "SIEGEN 11 7 * 10-11" (Feuser 3318-9, nachgewiesen ab 1850).

    Adressiert "An den Kaufmann Herrn Ruben Dallberg zu Brilon".

    Handschriftlicher Vermerk "Ein Thaler ein Sgr 3 Pf durch Postvorschuß erhoben. Hyp(otheken) Com(mission) des K(öniglichen) Bergamts. in fidem Boose".

    Entsprechender Vermerk in blauer Tinte "31 1/4 (Sgr)".

    Oben links verwischter Gewichtsvermerk, evtl. "1 1/2 Loth".

    Hinweisstempel in rot "Auslagen.".

    Dieser sowie die Ortsangabe "Brilon" wurde in blauer Tinte gestrichen und vermerkt "retour 13/7" sowie "36 1/4 (Sgr)".

    Links unten Vermerk "Sp. C. Nr. 162" könnte Special Commissions Nummer heißen.

    Rückseitig handschriftlicher Vermerk "Annahme verweigert Brilon den 12 July 1855 Namenszug" sowie "5".

    Schwarzer K1 "AUSG. 15 7 N 1" sowie "AUSG (12 7) N 1".

    Die Procuragebühr betrug in Preussen vom 1.9.1852 - 31.12.1860 je 1/2 Thaler Postvorschuss 1 Sgr, hier also 3 Sgr.

    Hinzu kam das tarifmäßige Porto für die Sendung, wofür hier 2 Sgr verbleiben. Das Briefporto betrug bis 10 Meilen 1 Sgr und wurde für ein Gewicht von 1 - 2 Lot 2fach erhoben.

    Die "36 1/4" entsprechen also der in Brilon fälligen Gebühr und die "5" auf der Rückseite stellt die korrekte Portoberechnung dar.

    Offene Fragen:

    1. Kann jemand mit der Angabe oben links (H?No 976) etwas anfangen?

    2. Sofern meine Portobestimmung zutrifft wurde für die Rücksendung an den Absender hier keine weitere Gebühr erhoben. Eigentlich wären nochmals die 2 Sgr als tarifmäßiges Porto anzusetzen gewesen. Hat jemand eine andere Deutung parat?

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    2 Mal editiert, zuletzt von mx5schmidt (28. August 2008 um 12:04)

  • mx5schmidt
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    • 27. August 2008 um 21:38
    • #374

    Bin ich momentan der Alleinunterhalter in diesem Thread?

    WO SEID IHR ALLE, gebt mir bitte wenigstens mal ein Lebenszeichen!!!

    Aus heutigem Posteingang kann ich Euch einen weiteren Brief aus Preussen zeigen:

    Faltbrief mit schwarzem Aufgabestempel K2 "BERLIN 2/9 12-1." (Feuser 249-9, nachgewiesen ab 1840).

    Adressiert "Einem Wohl.(löblichen) Magistrat Colberg", also gelaufen innerhalb Preussen von Berlin nach Colberg in Pommern.

    Handschriftlicher Vermerk "18 Sgr Postvorschuß erhalten Voss(ische) Ztgs(Zeitungs) Exped.(ition)".

    Entsprechender Vermerk in blauer Tinte "18".

    Hinweisstempel in rot "Auslagen.".

    Rückseitig K1 "AUSG. No 2 4/9".

    Oben links Gewichtsvermerk in roter Tinte "1 3/10 Loth".

    Die "18" wurde gestrichen und in schwarzer Tinte vermerkt "26", die der Empfänger zu zahlen hatte.

    Das Porto betrug somit 8 Sgr.

    Die Procuragebühr betrug innerhalb Preussen von 1842 - 31.12.1860 je 1/2 Thaler 1 Sgr, hier also 2 Sgr.

    Für das tarifmäßige Porto für die Sendung verbleiben 6 Sgr.

    Die Brieftaxe betrug für den einfachen Brief bei einer Entfernung von über 20 Meilen vom 8.4.1848 - 31.12.1867 3 Sgr.

    Bei einem Gewicht von über ein Loth fiel die doppelte Briefgebühr an, hier 6 Sgr.

    Habt Ihr Ergänzungen, Berichtigungen, Kommentare???

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • bayern klassisch
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    • 28. August 2008 um 09:46
    • #375

    Hallo mx5schmid,

    zu deinem Brief vom 26.8.2008:

    Über in fidem steht: Hyp(otheken) Com(mission) des K(öniglichen) Bergamts.

    Bitte "in fidem" nicht zusammen schreiben.

    Das Gewichts lässt sich m. E. nicht sicher ablesen, da die Tinte verwischt ist.

    Sp. C. Nr. könnte Special Commissions Nummer heißen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch, der nur ganz kurz in Urlaub war ...

  • mx5schmidt
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    • 28. August 2008 um 12:08
    • #376

    @ bayern klassisch

    Danke in fidem (für die Treue). Ich bin als Nicht-Lateiner in dieser Hinsicht immer schmerzfrei, aber grundsätzlich lernwillig und manchmal sogar lernfähig!

    Liebe Grüße an Dich Kurzurlauber!

    mx5schmidt

  • Baldersbrynd
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    • 28. August 2008 um 21:29
    • #377

    Hallo Alle
    Ich schaue ein Vorschuss-Postanweisung aus Bayern auf nur 10 Pf. Es ist ein ganz kleines Betrag, so ist das echt oder? Ich meine das 10 Pf. sind weniger als den Porto.
    Liebe Grüsse
    Jørgen

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    Einmal editiert, zuletzt von Baldersbrynd (28. August 2008 um 21:29)

  • mx5schmidt
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    • 28. August 2008 um 21:43
    • #378

    Hallo Jørgen,

    meiner Meinung nach ist dieser Beleg so was von echt!!!

    Ich bin zwar leider noch nicht der Spezialist für Vorschuß-Postanweisungen, aber dem Text nach ist dieses praktisch der Rückschein für eine eingelöste Postvorschußsendung. bayern klassisch weiß bestimmt mehr dazu zu berichten!

    Auf jeden Fall von mir Herzlichen Glückwunsch zu diesem Traumstück!

    Ich habe (noch) kein entsprechendes Stück in meiner Sammlung.

    Solltest Du Dich irgendwann davon trennen wollen, dann sag mir, was Du dafür haben möchtest!

    Liebe Grüße und zeig uns weiter solche Belege!!!

    So macht mir unser Thread Spaß!!!

    mx5schmidt

  • mx5schmidt
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    • 28. August 2008 um 22:24
    • #379

    Hier ein Brief mit einem zweizeiligen Klebezettel "Nr ........ Nachnahme.", handschriftlich ergänzt "193".

    Aufgegeben in Leipzig am 21.09.1907, nach Einführung der dreieckigen Klebezettel in orangener Farbe im Jahre 1906.

    Freigemacht mit Germania 20 Pf, Michel 87 I als EF auf Brief bis einschließlich 20 g zu 10 Pf plus Zuschlag von 10 Pf für Nachnahme ergibt die Portostufe von 20 Pf.

    Dem Stempeldatum nach kann es sich nicht um die Farbe "a" handeln, sondern muß "b" oder "c" sein!

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. August 2008 um 23:05
    • #380

    Hallo Jörgen,

    dein Stück ist in jeder Beziehung echt.

    Der Betrag, um den es bei solchen Stücken geht, ist völlig unerheblich, denn es war eine portofreie Versendung als Dienstsache.

    Was du meinst sind Postanweisungen über ein paar Pfennige, die fast immer getürkt sind (Privat an Privat mit einem Überweisungsbetrag von 0,05 Mark oder noch weniger).

    Dein Stück dürfte sich auf eine Falschfrankierung eines Poststücks beziehen. Diese 10 Pfennige waren dann zu berichtigen.

    Dergleichen habe ich kaum einmal gesehen. In Anbetracht der guten Erhaltung wird man einen Vordruck wie deinen kaum besser bekommen. Glückwunsch!
    (Wenn es solche Sachen häufiger in Dänemark gibt, dann weiß ich, wo ich meinen nächsten Kurzurlaub verbringen werde ...).

    Sollte man mich per PN auf den Wert ansprechen, werde ich ernsthaft Beteiligten gerne etwas dazu sagen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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