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Auslagen und Postvorschuss

  • mx5schmidt
  • 22. Mai 2008 um 17:10
  • carolinus
    Gast
    • 21. Juli 2008 um 18:40
    • #261

    Hallo mx5schmidt,

    den K1 Hildesheim gab es auf jeden Fall noch zur Markenzeit, wie Abb. 1 beweist.

    Um es etwas einzugrenzen, würde ich späte 40er bis frühe 50er Jahre sagen.
    Ein Vorgänger war der L1 Hildesheim (Abb. 2 - Langstempel in der Regel bis in die 30er Jahre). Der Nachfolgestempel dürfte der K2 gewesen sein (Abb. 3).

    Bei Braunschweig Stempeln könnte ich dir exakter helfen, bei Hannover halt nur ein bisschen.

    Zeig bitte noch mal den rückseitigen K1 Göttingen.

    Gruß carolinus

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    2 Mal editiert, zuletzt von carolinus (21. Juli 2008 um 20:00)

  • mx5schmidt
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    • 21. Juli 2008 um 21:06
    • #262

    Hallo carolinus,

    hier wie gewünscht der rückseitige K1 GOETTINGEN

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  • carolinus
    Gast
    • 21. Juli 2008 um 21:17
    • #263

    Hallo mx5schmidt,

    müsste dieser sein. Zeitlich würde das zutreffen.

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  • mx5schmidt
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    • 21. Juli 2008 um 21:45
    • #264

    Als nächstes versuche ich mich mal an einem Brief im Inlandsverkehr von Preußen:

    Faltbrief mit blauem Aufgabestempel K2 mit Stundenzahlen "BERLIN 3 7 10-11." als Vordruckbrief "Thlr. Sgr. Insertionsgebühren per Postvorschuß erhalten. No Die Expedition der Berliner Börsen-Zeitung.", handschriftlich ergänzt um "19 (Sgr.)" sowie die No "12518".

    Adresse ebenfalls vorgedruckt "An das Königliche Kreisgericht, I. Abtheilung zu", handschriftlich ergänzt "Züllichau".

    Entsprechend dem Postvorschußbetrag wurde in Blaustift vermerkt "19 (Sgr.", dieser Betrag wurde in blauer Tinte gestrichen und vermerkt "23 (Sgr.)".

    Hinweisstempel "Auslagen." in violett.

    Rückseitige Vermerke, in Blaustift "4" sowie in Tinte "44".

    Rückseitig K1 "AUSG. 4 7 No 2".

    Der Brief stammt laut vorgedruckter Insertionsrechnung sowie handschriftlich ergänztem Innentext aus dem Jahre 1867.

    Die Procuragebühr betrug laut Tarif vom 1.7.1858 - 31.12.1867 je Thaler 1/2 Sgr. mit einem Minimum von 1 Sgr.

    Dazu kam das tarifmäßige Fahrpostporto, auch wenn es sich wie hier um Sendungen in Briefform handelte.

    Der Vereinstarif war auch im inneren Verkehr in Preußen gültig vom 1.1.1861 - 31.12.1867.

    Die rückseitige "4" steht für die Progressionsstufe 4, gültig für eine Entfernung von 12 - 16 Meilen.

    Hierfür galt für Briefsendungen ein Minimum von 3 Sgr.

    Zusammen mit dem 1 Sgr. Minimum für die Procuragebühr resultiert die ausgewiesene Gesamtgebühr von 4 Sgr.

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  • mx5schmidt
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    • 21. Juli 2008 um 21:54
    • #265

    @ carolinus und bayern klassisch

    Vielen Dank für die zeitliche Eingrenzung, die ich in die Beschreibung bereits direkt eingearbeitet habe!

  • mx5schmidt
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    • 22. Juli 2008 um 21:19
    • #266

    Zunächst einmal Vielen Dank für die aktuell eingegangene elfte Bewertung für diesen Thread, die den Durchschnitt von 8,20 auf 8,36 gehoben hat!

    Heute stelle ich Euch einen Brief aus dem Königreich Hannover vor:

    Faltbrief mit Aufgabestempel K1 "LÜNEBURG 13 2" (Feuser 2132-12, nachgewiesen ab 1830).

    Adressiert "An den Herrn Landsyndicus Vogell Hochwohlgeboren zu Celle".

    Handschriftlicher Vermerk "Postvorschuß 23 ggr Namenszug"

    Darunter in Rötel "pc 1" für Pro Cura 1 ggr.

    Unten links "? Lüne"

    Oben links aufsummiert in Rötel zu "24 (ggr)".

    Oben mittig " 1 Thaler 1 ggr 6 Pfennig" als vom Empfänger einzuziehender Betrag.

    Das Porto betrug somit 1 1/2 ggr.

    Die Währung ggr galt im Königreich Hannover bis zum 30.9.1858.

    Offene Fragen:

    1. Wer kann den Namenszug entziffern?
    2. Was bedeutet der Vermerk unten links?
    3. Kann jemand den Brief zeitlich enger eingrenzen als bisher 1830 - 1858?

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    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (22. Juli 2008 um 21:21)

  • mx5schmidt
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    • 22. Juli 2008 um 21:33
    • #267

    Hier gleich noch ein zweiter Brief aus dem Königreich Hannover:

    Faltbrief mit Aufgabestempel L1 "HORNEBURG" (Feuser 1560-1, nachgewiesen ab 1810) mit handschriftlich darunter vermerktem Datum "3/6".

    Adressiert "An das Königl.(iche) Steuergericht Zeven".

    Handschriftlicher Vermerk "Postvorschuß 8 ggr Gericht Horneburg"

    Daneben in schwarzer Tinte "pc" für Pro Cura.

    Oben links in schwarzer Tinte "Auslage 9 ggr", in Rötel unterstrichen.

    Oben mittig in schwarzer Tinte Gewichtsvermerk "1 1/2 Loth".

    Unten mittig in Rötel "11 ggr" als vom Empfänger einzuziehender Betrag.

    Das Porto betrug somit 2 ggr.

    Die Währung ggr galt im Königreich Hannover bis zum 30.9.1858.

    Offene Fragen:

    1. Wer kann diesen Belege zeitlich enger eingrenzen als 1810 - 1858?

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  • mx5schmidt
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    • 22. Juli 2008 um 21:50
    • #268

    Hier kommt der dritte Brief für heute, dieser lief im Inlandsverkehr von Sachsen:

    Faltbrief mit Aufgabestempel R2 mit Zackenrand "WILSDRUF 11. Jun. 37".

    Adressiert "An das Stadtgericht IIte Abtheilung zu Dresden".

    Handschriftlicher Vermerk "- 19 gr 3 Pf Postvorschuß hat erhalten das Gericht zu Wilsdruf. Nebst einem Sacke P.G.W. bezeichnet, worin 644 Reichsthaler".

    Darüber in schwarzvioletter Tinte vermerkt "1 gr 6 Pfennig pro Cura".

    Rechts in der Adresse in der gleichen schwarzvioletten Tinte vermerkt "20 3/4 (gr)".

    Oben links in Rötel vermerkt "56 Pfund 2 Loth".

    Unten rechts in der Ecke in Rötel vermerkt "21". Diese stellt das nach der Geldtaxe für eine Entfernung von 2 Meilen gültige Porto in Höhe von 7 x 3 gr dar.

    Oben rechts aufsummiert in Rötel vermerkt "41 3/4 (gr)" als Betrag, der beim Empfänger erhoben wurde.

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    3 Mal editiert, zuletzt von mx5schmidt (23. Juli 2008 um 11:45)

  • Altsax
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    • 22. Juli 2008 um 22:19
    • #269

    Hallo mx5schmidt,

    der Vermerk links oben dürfte 56 Pfd., 2 Loth bedeuten, was sich aber nicht auf die Taxierung auswirkt, da das Ganze eine Geldsendung über 644 Reichsthaler darstellte, die nach Geldtaxe (bei 2 Meilen Entfernung 7 x 3 Ggr.) veranschlagt wurde.

    Beste Grüße

    Altsax

  • mx5schmidt
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    • 23. Juli 2008 um 11:45
    • #270

    @ Altsax

    Vielen Dank für die erschöpfende Beantwortung meiner zum letzten gezeigten Brief gestellten offenen Fragen.

    Ich habe die Beschreibung entsprechend aktualisiert.

  • mx5schmidt
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    • 23. Juli 2008 um 22:15
    • #271

    Heute versuche ich mich wieder an einem Brief aus dem Königreich Hannover:

    Faltbrief mit blauem Aufgabestempel K1 "HANNOVER 1 4" (Feuser 1370-14).

    Adressiert an "Königl(iches) Amtsgericht Abtheilung II Goslar".

    Rückseitig blauer K1 "GOSLAR 2 4" (Feuser 1198-9).

    Handschriftlicher Vermerk "Postvorschuß 2 Thaler 6 Gr Exp.(edition) d.(er) N.(euen) Hannov.(erschen) Zeitung". Innen entsprechende Nota mit Jahresangabe 1862.

    Oben links in blauer Tinte vermerkt "2 Thaler 7 Gr 5 Pfennig", die Procuragebühr betrug somit pro angefangenem Thaler 1/2 Gr. In Hannover galt seit 1.10.1858 1 Thaler = 30 Groschen zu je 10 Pfennige.

    Mittig Vermerk in violetter Tinte "2 Thaler 10 Gr 5 (Pf)", das Porto betrug somit 3 Gr entsprechend dem Gewichtsporto gemäß Fahrposttarif für eine Briefsendung bei einer Entfernung von 8 - 16 Meilen.

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  • mx5schmidt
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    • 24. Juli 2008 um 20:13
    • #272

    Heute gleich noch ein Brief aus Hannover, dieser stammt aber aus der Zeit des Deutschen Reiches:

    Umschlag mit Aufgabestempel K2 "HANNOVER 11/4 72 4-5 N.".

    Vordruck "Nachnahme an Insertionsgebühren: Thaler gr Pf Expedition des Hannoverschen Couriers.", handschriftlich ergänzt um den Betrag "7 (Thaler) 2 (gr) - (Pf)".

    Adressiert "An Fürstlich Lipp(isches) Amt Schwalenberg".

    Dem Postvorschuß entsprechender Vermerk in blauer Tinte "Pro 212 (gr)".

    Darunter wurde in Blaustift vermerkt "Bruchstrich 6 (gr)".

    Der Vermerk wurde in Blaustift gestrichen und vermerkt "218 (gr)".

    Hinweisender roter Stempel "Auslagen.".

    Rückseitig K1 "SCHWALENBERG 18 4 72 7-8 ."

    Das Porto in Höhe von 6 Gr setzt sich zusammen aus:

    Der Beförderungsgebühr wie für eine Wertsendung, hier 2 Gr für eine Entfernung von 5 - 15 Meilen.

    Der Postvorschußgebühr von 1/2 Gr je angefangenem Thaler, hier 4 Gr.

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    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (24. Juli 2008 um 20:18)

  • mx5schmidt
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    • 25. Juli 2008 um 19:54
    • #273

    Heute kann ich als Neuzugang einen Brief im Großformat vorstellen, bei dem die Beträge sowohl in der in Mecklenburg-Schwerin gültigen Schillingwährung als auch in der Silbergroschenwährung ausgewiesen wurden:

    Briefumschlag mit Aufgabestempel K2 "ROSTOCK 4 1 70 9-11 V".

    Adressiert an "Seiner Wohlgeboren dem Herrn Kommissionsrath Giffenig zu Boitzenburg".

    Sendung handschriftlich gekennzeichnet als "Portopflichtige Dienstsache".

    Oben rechts Kartierungsnummer "8".

    Handschriftlicher Vermerk "Vorlag 15 Schilling 6 Pfennig oder 9 Sgr 9 Pfennig".

    Hinweisstempel in violett "Auslagen.".

    Vermerk in Blaustift "9 3/4 (Sgr)" entsprechend dem Postvorschuß-Betrag.

    Dieser Vermerk wurde in blauer Tinte gestrichen und vermerkt "13 3/4 Bruchstrich 22".

    Rückseitig K1 "AUSG. 4 1 No. 6".

    Bei den "13 3/4" handelt es sich um den vom Empfänger zu zahlenden Betrag in Sgr, der dann in "22" Schilling umgerechnet wurde.

    Das Porto inklusive Postvorschußgebühr betrug somit 4 Sgr.

    Das Porto zur Zeit des Norddeutschen Bundes betrug vom 1.1.1868 - 31.12.1874 die Beförderungsgebühr für eine Wertsendung plus die Postvorschußgebühr in Höhe von 1/2 Gr je angefangenem Thaler mit einem Minimum von 1 Sgr.

    Somit betrug die Beförderungsgebühr hier 3 Sgr, gültig für eine Entfernung von 15 - 25 Meilen plus das Minimum an Postvorschußgebühr von 1 Sgr.

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  • mx5schmidt
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    • 25. Juli 2008 um 20:19
    • #274

    Hier kommt eine Zangengeburt:

    Faltbrief innerhalb Preußen mit Aufgabestempel L2 "LUCKAU 24 AUG." (Feuser 2107-1), laut Innentext aus dem Jahre 1839.

    Adressiert "An ein Königl.(ich) Hochlöbl.(iches) OberlandesGericht zu Frankfurt a/o."

    Handschriftlicher Vermerk "? 8 Pfennig Postvorschuß."

    Entsprechender Vermerk in roter Tinte "2/3 (Gr)".

    Daneben in roter Tinte "2 (Gr)".

    Beide Vermerke in rotvioletter Tinte gestrichen und vermerkt "9 (Gr)".

    Oben links in schwarzer Tinte als Gewicht vermerkt "1 ?".

    Oben rechts in schwarzer Tinte vermerkt "363/8".

    Rückseitig K1 "26 8 N 1" sowie in schwarzer Tinte "22".

    Offene Fragen:
    1. Was steht vor den "8 Pf Postvorschuß"?
    2. Handelt es sich bei der Gewichtsangabe um "1 Loth" oder "1 Pfund"?
    3. Porto???

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    • 25. Juli 2008 um 20:44
    • #275

    Hier kommt als dritter Brief für heute ein Neuzugang, gelaufen im Inlandsverkehr des Großherzogthums Baden:

    Faltbrief mit rotem Aufgabestempel R2 "MÜLLHEIM 19. Sep A. II." (Feuser 2328-7).

    Adressiert an "Amtschirurgen Doctor Rüschert in Emmendingen".

    Handschriftlicher Vermerk "Nachnahme 13 Kreuzer erhalten Grb. Wellchen".

    Entsprechend in Rötel vermerkt "13 (Kreuzer)", darunter in schwarzer Tinte "4 (Kreuzer)".

    Beide gestrichen und unten links in Rötel vermerkt "17 (Kreuzer)".

    Rückseitig K2 "EMMENDINGEN 19 SEP 50."

    Rückseitig R2 "E.B. 19.SEP.50 Curs III *".

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    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (27. Juli 2008 um 22:01)

  • mx5schmidt
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    • 26. Juli 2008 um 21:30
    • #276

    Heute habe ich auf dem Stadtflohmarkt in Köln zwei Postscheine erhalten, die "Postvorschuß" vorgedruckt enthalten. Leider wurde in beiden Fällen kein Postvorschuß eingetragen. Hier kommt der erste:

    "Post-Schein für das Postvereinsgebiet." für den Zuständigkeitsbereich Thurn und Taxis vorgedruckt mit Jahreszahl "185 ".

    Oben rechts Vordruck zu unserem Sammelgebiet "Postvorschuß fl. kr.".

    Das Formular wurde hier verwendet in Neustadt bei Coburg am 24.4.1856, entsprechender K2.

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    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (26. Juli 2008 um 21:38)

  • mx5schmidt
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    • 26. Juli 2008 um 21:37
    • #277

    Hier der zweite Postschein:

    "Post-Schein" für den Zuständigkeitsbereich Thurn und Taxis vorgedruckt mit Jahreszahl "186 ".

    Oben rechts Vordruck zu unserem Sammelgebiet "Postvorschuß fl. kr.".

    Das Formular wurde hier verwendet in Neustadt am 22.2.1860.

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  • bayern klassisch
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    • 27. Juli 2008 um 08:21
    • #278

    Hallo mx5schmidt,

    zu deinem badischen Brief.

    Die Adresse lautet: "Amtschirurgen Doctor Rüschert in Emmendingen".

    Der Absender notierte: "Nachnahme 13x erhalten Grb. Wellchen".

    Was ist am rückseitigen K2 so besonderes? Den habe ich schon hundert mal so gesehen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mx5schmidt
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    • 27. Juli 2008 um 22:05
    • #279

    Vielen Dank an bayern klassisch für die Deutung der Handschrift beim Brief aus Baden.

    Ich habe die Ergänzungen bereits direkt in die Briefbeschreibung eingebaut!

  • mx5schmidt
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    • 27. Juli 2008 um 22:41
    • #280

    Heute präsentiere ich Euch ein neu erworbenes Glanzstück meiner Sammlung:

    Faltbrief, aufgegeben in Preußen, mit schwarzem Aufgabestempel K2 "HALLE a. S. 22/10 63 6-7 N".

    Adressiert "An die Commission der Mustersammlung des Gewerbe Vereins für das Königreich Hannover".

    Absenderstempel "J.A. Heckert Halle a.S.".

    Laut Innentext handelt es sich um eine Paketsendung aus dem Jahre 1863 mit einer Warenrechnung für bestellte Waren zu einem Postvorschuß von 1 Thaler 3 Groschen 6 Pfennig.

    Handschriftlicher Vermerk "Hierauf per Postvorschuß Ein Thaler 3 Gr. 6 Pf entnommen".

    Entsprechender Vermerk in Blaustift "33 1/2".

    Als Paketbegleitbrief handschriftlich ausgewiesen "Anbei 1 Kiste Bandglas sign.(iert) J.A.H.", "1 Kiste sign." in Rötel unterstrichen.

    Klebezettel "999 aus Halle a. S." (PR9a, Rotdruck, Ziffernhöhe 8 mm, verwendet 1861 - 1869 laut Bruns).

    Da diese Klebezettel jeweils von 1 bis 999 durchnummeriert waren handelt es sich um die höchste mögliche Nummer!

    Links unten Vermerk "mit Recng(Rechnung)".

    Gewichtsvermerk in braunvioletter Tinte "9 Pfund 15 Loth".

    Hinweisstempel "Auslagen." in rot, einmal kopfstehend und einmal normal stehend abgeschlagen.

    Rückseitig K2 "HANNOVER 24 10"

    Rückseitig handschriftlicher Vermerk "1 Thaler 16 Gr 8 Pf ausgelegt von Namenszug".

    Rückseitig Vermerk "Pr 7".

    Blauer K1 "26 OCT".

    Vermerk in blauer Tinte "1 Th 16 gr 3".

    Die Differenz in Höhe von 5 Pfennig zum auf der Rückseite quittierten Betrag, den der Empfänger letztendlich zahlte stellt das Bestellgeld dar.

    Als Porto galt:

    Die Procuragebühr in Höhe von 1/2 Sgr pro 1 Thaler, hier also 1 Sgr.

    Das Tarifporto gemäß Fahrposttarif.

    Im Vereinsverkehr zwischen Preußen und Hannover galt die Progressionsstufe x 2 Spf x das Gewicht in Pfund, aufgerundet.

    Hier 7 x 2 x 10 = 140 Spf. Das entspricht rechnerisch 11 Sgr 8 Spf. Der errechnete Betrag wurde auf den nächsten 1/4 Sgr aufgerundet zu 11 3/4 Sgr entsprechend 11 Sgr 9 Spf.

    Aufsummiert ergeben die 1 Thaler 3 Gr 6 Pf Postvorschuß plus der 1 Sgr Procuragebühr plus 11 3/4 Sgr Fahrpostporto die "1 Thaler 16 Sgr 3 Pf".

    Habt Ihr Korrekturen und/oder Ergänzungen?

    Bilder

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    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (28. Juli 2008 um 11:12)

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