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Auslagen und Postvorschuss

  • mx5schmidt
  • 22. Mai 2008 um 17:10
  • mx5schmidt
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    • 4. September 2008 um 11:56
    • #401

    Hallo Jørgen,

    Das Stempeldatum ist eindeutig der "29. FEB"!!!

    Es muss sich also um ein Schaltjahr gehandelt haben!!!

    In Frage kommt wegen des Erscheinungstermins der auf dem Beleg verklebten Michelnummern 17 und 18 somit nur das Jahr 1868, denn die Michelnummer 17 erschien frühestens im September 1864, also nach dem 29. Februar dieses Schaltjahres.

    Im Jahre 1872, dem nächsten Schaltjahr, hatte Baden bereits keine Posthoheit mehr!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (4. September 2008 um 21:26)

  • mx5schmidt
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    • 4. September 2008 um 21:56
    • #402

    Heute wird es wie ich finde wieder einmal richtig schwierig:

    Faltbrief mit schwarzem Aufgabestempel K1 "BREMEN 2 5" der Preussischen Postanstalt (Feuser 433-8, nachgewiesen ab 1845).

    Brief adressiert "An das Königl(ich) Hannoversche Stadtgericht".

    Handschriftlicher Vermerk "Postvorschuß 68 Grote Gold".

    Oben links in Rötel Gewichtsvermerk "3 1/2 Loth".

    Rechts daneben in Rötel "27 5/12 (Gr)".

    Mittig in violetter Tinte "1 Thaler 9 Gr 5 Pf".

    Bei 1 Thaler = 30 Gr entspricht das 39 5/12 und es ergibt sich somit rechnerisch ein Portoansatz von 12 Gr.

    Dieser Betrag entspricht laut preussischem Tarif dem Porto für einen Brief über 20 Meilen bei 3 bis 4 Loth Gewicht.

    Rückseitig Lacksiegel "FREYE HANSE STADT BREMEN OBERGERICHT.".

    Rückseitig schwarzer K1 NIENBURG 3. _ 5." (Feuser 2515-10, nachgewiesen ab 1840).

    Eure Ideen, Korrekturen, Kommentare sind wie immer sehr erwünscht!!!

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  • Baldersbrynd
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    • 5. September 2008 um 19:29
    • #403

    @ max5schmidt und Andere
    Danke für deine Antwort und deine schöne Briefe mit Nachnahme, ich lehrnen etwas mehr jeden mal.

    Ich zeige hier ein Muster ohne Wert mit Nachnahme Sendet 4.2.1915 von Stuttgart nach Kreiensen im Harz.

    Porto für M o W 250 bis 500 g 20 Pf. und 10 Pf Nachnahmegebühr.
    Auf der Rüchseite ein kleines blaue Stempel: ECHT INFLA BERLIN.

    Liebe Grüsse aus Dänemark

    Jørgen

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  • mx5schmidt
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    • 5. September 2008 um 22:03
    • #404

    Hallo Jørgen,

    Ich danke für Dein Kompliment und gebe dieses direkt an Dich zurück. Auch an Deinen gezeigten Briefen lerne ich jedesmal etwas dazu!

    Die von Dir heute gezeigte Versendungsform "Muster ohne Wert" bezeichnen wir als "Warenprobe". Deine Portodeutung ist 100% korrekt!

    Die Sendung kam am 4.2.1915 in Kreiensen an. Der Aufgabestempel STUTTGART muss früher datieren, wohl 3.2.1915. Leider kann ich dieses Datum auf dem Scan nicht eindeutig erkennen.

    Besonders interessant ist der gestrichene handschriftliche Vermerk "48" auf dem dreieckigen Klebezettel!

    Hat sich der annehmende Postbeamte vertan, die "48" gestrichen und die korrekte "43" eingetragen oder gibt es eine andere Erklärung dafür?

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

  • mx5schmidt
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    • 5. September 2008 um 22:18
    • #405

    Aus dem heutigen Posteingang stammt dieser Beleg:

    Faltbrief mit Aufgabestempel K1 "GROSS-STEINHEIM 26 3 76".

    Adressiert "Herrn I. T. Kees Gelnhausen".

    Handschriftlicher Vermerk "Empfangen Achtzig Acht Pfennige Großherzogliches Ortsgericht Gelnhausen der Vorsteher Szitmann".

    Hinweisender ehemals roter patinierter Stempel "Auslagen.".

    Darunter Vermerk "N(umero) 11".

    Vermerk in blauer Tinte "V(orschuss): 88 Bruchstrich 40".

    Das Porto in Höhe von 40 Pfennig setzte sich zusammen aus der Gebühr in Höhe von 20 Pf für eine Sendung bis einschließlich 10 Meilen plus 10 Pf weil unfrankiert aufgegeben plus einer Vorschußgebühr in Höhe von 2 Pf je angefangene Mark Postvorschussbetrag, mindestens aber 10 Pf wie hier angesetzt.

    Der Empfänger zahlte somit 1 Mark 28 Pfennig.

    Rückseitig schwarzer K1 "GELNHAUSEN 27 3 76 7-8 V".

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (6. September 2008 um 21:47)

  • Baldersbrynd
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    • 5. September 2008 um 22:34
    • #406

    Hallo mx5schmidt

    Der Aufgabestempel sind datier am 4. Feb 15, 9-10 V und in Kreiensen auch 4.2.15 10-11 N, es war schnell, Ca. 10 bis 11 Stunden.

    Ich meine auch das der 48 auf dem roten dreieck war fehl und das korrekte 43 eingeschrieben. Es ist dem gleiche Schreibschrift.

    Liebe Grüße
    Jørgen

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  • bayern klassisch
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    • 5. September 2008 um 22:41
    • #407

    Hallo mx5schmidt,

    der Name des Empfängers lautete: I. T. Kees.

    Es heißt: Großherzogliches Ortsgericht und unter Auslagen steht vermerkt:
    N(umero) 11.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • Baldersbrynd
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    • 6. September 2008 um 12:58
    • #408

    Hallo mx5schmidt

    Du hast frühere geschrieben am 13.8. folgendes:
    "Die Procuragebühr betrug 3 Sgr und wurde mit dem Postvorschußbetrag von 1 Reichsthaler 24 Dgr aufsummiert dort vermerkt." (Ich weisst nich wie ich ein Zitat einsetzen)

    Ich habe ein Buch: Alte Meß und Währungssysteme aus dem deutschen Strachgebiet von Fritz Verdenhalven.
    Er schreibt das Reichsthaler nur bis 1821 war, nach 1821 war es Preussich Thaler. Siehe Anhang.
    rtl = Reichsthaler, ptl = Preußisch Thaler

    Liebe Grüße
    Jørgen

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  • Baldersbrynd
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    • 6. September 2008 um 15:04
    • #409

    Hallo Alle
    Ich suche Hilfe mit dieser Auslagen Brief aus Marienwerder nach?

    Was bedeutet den Text avvopi und ?? unter 15 Sgr. Postvorschuß?

    Was bedeutet das "4" auf der Rückseite?

    Ich zeige auch das Innenseite des Breifes, weil dar vielleicht steht warum der Empfänger 15 Gr. bezahlen müssen.

    Liebe Grüße
    Jørgen

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  • mx5schmidt
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    • 6. September 2008 um 21:57
    • #410

    Hallo Jørgen,

    Ich habe "Reichsthaler" aus der Beschreibung von bayern klassisch zu Deinem Brief 1 vom 13.08. übernommen.

    Aber einigen wir uns gerne auf "Thaler", das stimmt auf jeden Fall!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

  • mx5schmidt
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    • 6. September 2008 um 21:59
    • #411

    Hallo bayern klassisch,

    Vielen Dank für das Entziffern der mir fehlenden Worte.

    Ich habe die Beschreibung bereits entsprechend aktualisiert!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

  • mx5schmidt
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    • 6. September 2008 um 22:26
    • #412

    Hallo Jørgen,

    die "4" auf der Rückseite dürfte für den Progressionssatz stehen.
    Dieser Progressionssatz entsprach 1855 in Preußen einer Entfernung von 15-20 Meilen.

    Das Briefporto dafür betrug 2 Sgr, die Procuragebühr für einen Postvorschussbetrag von 5 bis einschließlich 15 Sgr betrug 1 Sgr, so dass sich das hier erhobene Porto in Höhe von 3 Sgr ergibt.

    Der Absender des Briefes ist die "Königliche Regierung, Abtheilung des Innern".

    Der Magistrat in Jastrow mußte eine Strafe in Höhe von 15 Sgr zahlen, die direkt per Postvorschuß erhoben wurde. Gleichzeitig wurde ihm im Innentext eine weitere Strafe in Höhe von 1 Thaler angedroht, sollte er nicht innerhalb von 8 Tagen tätig werden. Grund war, daß die berichtigten Januar-Statuten der dortigen Fleischer und Bäcker nicht fristgerecht eingereicht worden waren.

    Zu dem "avvopi" kann ich nur raten: Ich vermute, dass es sich dabei um eine Quittierung des in diesem Falle unter Staatsbehörden direkt bei Einlieferung des Briefes erhaltenen Betrages handelt.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

  • Baldersbrynd
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    • 7. September 2008 um 12:15
    • #413

    Hallo Alle
    Ich habe dieser Auslagen Begleitbrief für eine Paket auf 4 Pfund 20 Loth aus Berlin nach Braunschweig.Postvorschuß 5 Thaler und 18 Groschen, (ein bischen undeutlich, steht am oben).
    Ich kann nicht alles lesen.
    Was steht am oben nach Postvorschuß?
    Was ist die Adresse von dem Empfänger?

    Was ist die Porto für dieser Pakete, ich lese 168 das ist die Vorschußbetrag.
    Was ist, mit rötel geschrieben über Braunschweig; 6 Thaler 0 Gr 5 Pf. ist das das Betrag mit Portobetrag?

    Viele Frage, aber hoffentlich hat eine von Euch eine Antwort.

    Viele Grüße

    Jørgen

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 7. September 2008 um 14:24
    • #414

    Hallo Jörgen,

    es heiß nicht avopi, sonder accept(iert).

    Zu der Diskussion um preußische Thaler: Ende 1821 stellte Preußen sein Währungssystem um. Aus Gute Groschen wurden Silbergroschen.

    Bei Postverträgen, die zuvor abgeschlossen worden waren, beließ es Preußen aber (teilweise) bei der alten Regelung, vor allem, wenn es bezahlen musste.

    1 gGr. wertete 4 Kr. rheinisch, ein Sgr. aber nur 3,5 Kr., also 12,5% weniger.

    Theoretisch gäbe es demnach nur Silbergroschen in Preußen ab 1822, aber Preußen war nicht halb so homogen, wie man sich dies heute vorstellt.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Baldersbrynd
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    • 7. September 2008 um 21:33
    • #415

    Hallo Alle
    Hier ist mein einzigste Auslagenbrief sendet in den Kreuzer Gebiet. Sendet aus Darmstadt nach Zwingenberg.

    Wehr ist der Empfänger? Ich kann nur lesen "Landgericht" und Zwingenberg wegen Ankunftstempel auf der Ziegelseite. Was steht vor 6 X?

    Vorschußbetrag 6 Kr und 9 Kr in Porto, 6 Kr. Sendungsbebühr und 3 Kr. Vorschußgebühr.

    Viele schöne Grüße

    Jørgen

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  • mx5schmidt
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    • 7. September 2008 um 22:17
    • #416

    Hallo Jørgen,

    Die Adresse lautet "Herrn George Westermann Verlag Buchhandlung zu Braunschweig".

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

  • Baldersbrynd
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    • 7. September 2008 um 22:28
    • #417

    Hallo mx5schmidt

    Vielen danke, wenn ich das bekommen auf lateinische Buchstaben dan kann ich das lesen, aber nicht früher.

    Leibe Grüße
    Jørgen

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. September 2008 um 07:30
    • #418

    Hallo Jörgen,

    die Adresse deines Briefes lautet:

    An Herzogliches Landgericht Zwingenberg.

    Dazwischen steht:

    Postvorlage 6 X (Kreuzer) erhalten Keil (=Name).

    Die dreiteilige Franchise unten links kann ich nicht sicher bestimmen.

    H. müsste für herzoglich oder herrschaftlich stehen, der Rest ist unsicher.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mx5schmidt
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    • 8. September 2008 um 11:51
    • #419

    Hallo Jørgen,

    Hallo bayern klassisch,

    Beim dritten Wort der dreiteiligen Franchise tippe ich auf "Darmstadt".

    Liebe Grüsse

    mx5schmidt

    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (8. September 2008 um 11:52)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. September 2008 um 12:08
    • #420

    Hallo mx5schmidt,

    das habe ich auch für gut möglich gehalten, aber ich weiß es nicht. Vielleicht ist ein Taxis - Sammler hier, der es sicher weiß.

    Eventuell geht es auch aus dem Inhalt hervor, wenn er einen hat. Jetzt ist Jörgen wieder gefragt.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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