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Germania mit Gummiriffelung

  • Winnilupe
  • 22. Mai 2008 um 13:53
  • Winnilupe
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    • 22. Mai 2008 um 13:53
    • #1

    Gummiriffelung bei Germaniamarken !

    Mitte des Jahres 1921 führte die Reichsdruckerei eine neue Gummibrechmaschine
    ein, die eine senkrechte Rillung oder Riffelung erzeugte . Ab Herbst 1921 gedruckte
    Marken kommen also Marken mit glatten Gummi sowie Marken mit diesen geriffelten
    Gummi vor . Bei der Ausgabe Mi 140 - !53 sind einige Marken die diesen geriffelten
    Gummi aufweisen. In Meiner Sammlung Kann ich die Nachweisen:

    Mi Nr. 142 ( 15 Pfg. )
    145 ( 40 Pfg. )
    146 ( 60 Pfg. )
    150 ( 1 M )

    Wer Kann noch andere Germaniamarken aus Dieser Zeit Nachweisen??

  • Germaniafreund
    Gast
    • 22. Mai 2008 um 14:27
    • #2

    ich habe eine 146 I, und eine 149 I mit senkrecht geriffeltem gummi

  • Winnilupe
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    • 22. Mai 2008 um 14:34
    • #3

    Hallo Klaus

    klasse das ist mir neu dass auch diese Marken einen senkrechten Gummiriffel haben . Danke für die Info

  • Germaniafreund
    Gast
    • 22. Mai 2008 um 18:50
    • #4
    Zitat

    Original von Winnilupe
    Hallo Klaus

    klasse das ist mir neu dass auch diese Marken einen senkrechten Gummiriffel haben . Danke für die Info

    ich habe nur ein logisches problem,

    wenn die neuen gummibrechmaschinen mitte des jahres 1921 eingeführt wurden und die marken des type I ( zwei druckplatten )
    januar - ??? 1920 gedruckt wurden?? denn nach der einführung der neuen wertstufen und farben waren die neuen druckplatten noch nicht fertig, so
    dass man mit den platten der zweifarbigen werte in zwei druckvorgängen drucken musste, deswegen die verschiebungen ;) ;)
    dieses problem war doch aber mitte 1921 gelöst, oder hat man dann immer noch den aufwand betrieben und einen wert mit zwei platten gedruckt ???

    ansonsten dürfte die senkrechte gummiriffelung auf den werten des typ I nicht vorkommen ??

  • Winnilupe
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    • 22. Mai 2008 um 18:56
    • #5

    Tja Klaus

    vermutlich waren das noch druckaufträge die schon mit den neuen Maschinen
    gedruckt wurden denn es gibt ja auch noch Später Ausgaben die die Gummiriffelung und glatten Gummi haben siehe Mi 198

  • Germaniafreund
    Gast
    • 22. Mai 2008 um 19:08
    • #6
    Zitat

    Original von Winnilupe
    Tja Klaus

    vermutlich waren das noch druckaufträge die schon mit den neuen Maschinen
    gedruckt wurden denn es gibt ja auch noch Später Ausgaben die die Gummiriffelung und glatten Gummi haben siehe Mi 198

    ich hoffe man erkennt die gummiriffelung

    links die 146 rechts die 149

    Einmal editiert, zuletzt von Germaniafreund (22. Mai 2008 um 19:09)

  • Germaniafreund
    Gast
    • 22. Mai 2008 um 19:11
    • #7
    Zitat

    Original von Winnilupe
    Tja Klaus

    vermutlich waren das noch druckaufträge die schon mit den neuen Maschinen
    gedruckt wurden denn es gibt ja auch noch Später Ausgaben die die Gummiriffelung und glatten Gummi haben siehe Mi 198

    ich glaube nicht, dass man solchen wirtschaftlichen schwachsinn betrieben hat,

  • BaD
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    • 22. Mai 2008 um 19:12
    • #8

    Zur 146

    Ausgabedaten: I =17.12.1920; II = 8.10.1920

    Einzige Hausauftragsnummer: H 6410.20 !!

    Das Abrechnungsjahr der Reichspost ging immer von 1.April bis 31.3.des Folgejahres. Das bedeutet, eine HAN mit dem Jahr 20 konnte auch im März 1921 gedruckt sein!!!! Sollte die Gummiriffelmaschine nicht schon im März 1921
    vorhanden gewesen sein, ist eine Riffelung der 146 unwahrscheinlich. Ein Druck der 146 in der Mitte 1921 hätte das Vorhandensein einer anderen HAN auf einem Bogen der 146 zur Folge.

    Mit besten Grüssen BaD

    Einmal editiert, zuletzt von BaD (22. Mai 2008 um 19:13)

  • Germaniafreund
    Gast
    • 22. Mai 2008 um 19:32
    • #9
    Zitat

    Original von BaD
    Zur 146

    Ausgabedaten: I =17.12.1920; II = 8.10.1920

    Einzige Hausauftragsnummer: H 6410.20 !!

    Sollte die Gummiriffelmaschine nicht schon im März 1921
    vorhanden gewesen sein, ist eine Riffelung der 146 unwahrscheinlich.

    Mit besten Grüssen BaD

    man sieht doch aber das ich eine 146 Typ I mit riffelung habe
    also muss die gummibrechmaschine schon im märz 1921 dagewesen sein,

    danke bad für die info, man lernt nie aus

  • BaD
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    • 22. Mai 2008 um 20:06
    • #10

    Hallo Klaus,

    Seite 172 in 100 Jahre Germania

    .......Da diese Maschine erst nach August 1920 aufgestellt wird.......

    Anmerkung unten: Aussage von Stoebe " erst ab Sommer 1921 " trifft wahrscheinlich nicht zu.

    Deine Marke zeigt eindeutig eine Riffelung, also wird Herr Jäschke - Lantelme recht haben, das sie schon eher in Betrieb ging.

    Mit besten Grüssen Bernd

  • Winnilupe
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    • 22. Mai 2008 um 20:55
    • #11

    Hallo

    Etwa 1917 bis etwa 1919 findet man bei Germania -Marken eine Riffelung aus ca. 14 senkrecht verlaufenden ,etwas flach ausgebildeten Riffelungen : diese Art scheint relativ selten zu sein ist nur bei ungebrauchten Marken mit Gummierung relativ deutlich zu erkennen ( Auszug aus Kohl Handbuch )

    Diese Gummierung ist schon seit 1890 bekannt

    Es handelt sich dabei nicht um Die Gummiriffelung nach der neuen Methode

  • Germaniafreund
    Gast
    • 22. Mai 2008 um 21:02
    • #12

    was heisst das nun ?

  • Winnilupe
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    • 22. Mai 2008 um 21:07
    • #13

    Leider ist nun die datei zu groß geraten aber schau mal hier Klaus

  • Germaniafreund
    Gast
    • 22. Mai 2008 um 21:15
    • #14

    diese perlstabriffelung trifft auf die beiden von mir gezeigten marken nicht zu

  • Winnilupe
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    • 22. Mai 2008 um 21:15
    • #15

    Hallo Klaus

    Bekommst gleich ne Mail ( Bin kein Hellseher ;) )

  • gmpreussner
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    • 23. Mai 2008 um 18:51
    • #16

    Ich hatte die Frage schonmal vor ein paar Wochen gestellt, aber da wusste keiner die Antwort - deshalb hier nochmal...

    Ich habe mal irgendwo gelesen, dass es im Verlauf der Infla-Zeit 4 oder 5 verschiedene Gummiriffelungstypen gab, die alle unterschiedlich aussehen. Ich kann das anhand meiner Marken bestaetigen.

    Es soll in einem deutschen Sammlermagazin (aus den 80ern?) einen ausfuehrlichen Artikel dazu gegeben haben. In den bekannten Handbuechern konnte ich leider nichts finden.

    Weiss jemand mehr?

  • Winnilupe
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    • 23. Mai 2008 um 19:02
    • #17

    Hallo j3rky

    Leider Kann ich Dir nur was aus der Germania-Zeit sagen was anderes weis ich auch nicht !!

  • arkar
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    39
    • 23. Mai 2008 um 20:47
    • #18

    Die Riffelung kommt meines Wissens nur auf Walzendrucken vor, da wohl die "Brechmaschine" (was für ein schönes Wort!) gleich der Druckmaschine nachgelagert war. Insofern wird sie bei den Werten, die aus ein bzw. auch 2 "Platten" gedruckt wurden nur bei den Typen I vorkommen (lasse mich gern vom Gegenteil übezeugen). Damit ist auch der Zusammenhang mit der Fertigstellung der Druckformen für die Werte in Druck II hinfällig, da die Rollenmarken (Walzendruck) auch weiter von 2 Walzen (fälschlich Platten) gedruckt wurden - und dann auch über die "Brechmaschine" liefen.

    Germaniajäger
    suche immer HAN, DZ, PF, Bögen und Massenware

  • Winnilupe
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    21. September 1952 (73)
    • 24. Mai 2008 um 07:38
    • #19

    ?( ?( Arkar ??

    Ich habe eine 142 15 Pfg und eine 150 1Mark die aber bekanntlich nicht im Walzendruck hergestellt wurden .

  • arkar
    neues Mitglied
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    • 24. Mai 2008 um 09:17
    • #20

    ...na Winni, denk mal noch mal nach! ;)

    Germaniajäger
    suche immer HAN, DZ, PF, Bögen und Massenware

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