Auf Börsen und Messen findet man die Kisten, Kartons und Kästen, gefüllt mit Briefen und Belegen, die oft in einem „bedenklichen“ Zustand sind. So zeige ich hier einige Briefe mit der Bayern Nr. 15, die auf den ersten Blick – für Bayernsammler und Postgeschichtler – nicht beachtenswert erscheinen.
Für mich als Stempelsammler ist der Stempel und nicht so sehr die Marke wichtig. Denn in den bekannten Handbüchern (u.a. Feuser, Sem, Helbig, Quast, Winkler) sind zwar die Postorte mit den jeweiligen Stempel (-typen) aufgelistet, aber oft wird nur ein Verwendungsjahr angegeben. Um möglichst den frühesten und spätesten Verwendungstag herauszufinden, benötigt man viele Briefe, auch wenn sie Mängel haben.
Sie zeigen aber auch kleine Besonderheiten, die, wenn man das zunehmende Postaufkommen in den großen Postämtern vor Augen hat, nachvollziehbar sind. Und dann – der letzte Brief – gibt es sie natürlich auch: die korrekt und sauber gestempelten Briefe – ebenfalls aus der „Kiste“.
Über Eure Beispiele von „Bayern-Briefe aus der Kiste“ freut sich
Luitpold
PS = Änderung
Die handschriftlichen Preisnotierungen sind sehr ärgerlich. 1. Stören sie, 2. habe ich die Preise nicht bezahlt (bei Kauf mehrer Briefe gibt's ja "Rabatt" - Oder?)