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  4. Stempel

Poststempel in Privathand

  • Rainer
  • 10. Mai 2008 um 20:30
  • Phila_Tom
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.040
    • 11. Mai 2008 um 15:52
    • #21
    Zitat

    Original von dauerseriensammler
    Warum interessiert es weder die Post (Diebstahl) noch die Staatsanwaltschaft (Hehlerei) oder das Finanzamt (privater Anbieter mit 1504 Bewertungspunkten)?

    Hallo dauerseriensammler,

    zu den Gründen der Post (kein wirtschaftliches Interesse) wurde schon mehrmals einschlägige Vermutungen angesprochen.

    Die beiden anderen genannten Institutionen werden (bei solchen Fällen) i.d.R. selten von alleine aktiv. Und solange es ihnen keiner sagt...

    Gruß
    Phila_Tom

  • Altsax
    aktives Mitglied
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    1. Juli 1850 (175)
    • 11. Mai 2008 um 16:40
    • #22
    Zitat

    Original von CHDDK
    ... bezüglich dieses Themas kann ich zwar verstehen, halte sie aber insgesamt für übertrieben. Der Staat, seine Polizei oder gar die Post AG haben ein naturgemäß geringes Interesse an der Verfolgung des Privathandels mit Poststempeln, denn

    - Kann man den Verkäufern nachweisen, dass die Stempel tatsächlich entwendet wurden?
    - Welche Paragraphen im Strafgesetzbuch, den Diebstahl und die Hehlerei einmal ausgeklammert, verbieten den Handel mit alten, womöglich ausgesonderten, Poststempeln?
    - Welches (ökonomische) Interesse hat die Post AG an einem Verbot des Handels mit ihren alten Stempeln?

    Genau so ist es!

    Das beste Mittel gegen den Mißbrauch ist die Veröffentlichung und Registrierung aller entsprechenden Angebote. Dann wird niemand mehr Marken mit diesen Stempeln wollen. Den Schaden haben dann natürlich die Eigentümer von Marken mit echten Abschlägen dieser Stempel, weil der Echtheitsbeweis schwer zu erbringen ist und den Aufwand in der Regel nicht lohnt.

    Daß dieses Phänomen nicht neu ist, belegt ein Beispiel aus der Klassik:

    Warum wohl notiert der Michel die losen Marken von Taxis Nr. 45 und 46 mit Bremenstempel mit Abschlag, während Briefen ein Zuschlag zugebilligt wird???

    Kein Taxiskenner wird eine solche Entwertung auf loser Marke in seine Sammlung aufnehmen!

    Es gibt nicht für alle Probleme eine Lösung. Wer anderes verbreitet, sollte in die Politik gehen.

    Altsax

    Einmal editiert, zuletzt von Altsax (11. Mai 2008 um 20:29)

  • dark rider
    aktives Mitglied
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    23. März 1946 (80)
    • 11. Mai 2008 um 18:08
    • #23
    Zitat

    Original von Altsax
    Den Schaden haben dann natürlich die Eigentümer von Marken mit echten Abschlägen dieser Stempel, weil der Echtheitsbeweis schwer zu erbringen ist und den Aufwand in der Regel nicht lohnt.

    Ich mag mir gar nicht vorstellen, wenn der Stempel meines Lieblingspostamtes in fremde Hände kommt :O_O:

    Suche ständig alte Poststempel aus Deutschland und der Türkei für meine Sammlung !

  • Phila_Tom
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.040
    • 11. Mai 2008 um 18:20
    • #24

    Die Post soll doch einfach alle alten Stempel, die noch irgendwo aufzutreiben sind nach und nach über ebay verscheuern.

    Dann brauchen wir uns zukünftig keine Gedanken mehr über Falschstempel, Prüfungen, etc. bei Bund, Berlin, DDR und vielleicht der Alliierten Besetzung machen.

    Jeder kann unbeschwert drauf los sammeln, was ihm Spass macht, denn ob der Stempel jetzt echt oder falsch ist würde sich meist eh nicht mehr klären lassen.

    :D;)

  • asmodeus
    Moderator
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    Männlich
    • 11. Mai 2008 um 18:22
    • #25
    Zitat

    Ich mag mir gar nicht vorstellen, wenn der Stempel meines Lieblingspostamtes in fremde Hände kommt

    dark rider: Dann kaufe den Stempel und vernichte oder zerstöre ihn so, das man ihn nicht benutzen kann.

  • Volker
    neues Mitglied
    Beiträge
    27
    • 11. Mai 2008 um 18:28
    • #26
    Zitat

    Original von Phila_Tom
    Jeder kann unbeschwert drauf los sammeln, was ihm Spass macht, denn ob der Stempel jetzt echt oder falsch ist würde sich meist eh nicht mehr klären lassen.

    oder mit den aufwändigen Analysen würde einer neuer Erwerbszweig entstehen.

    Volker

  • wolleauslauf
    Gast
    • 11. Mai 2008 um 18:49
    • #27

    @ asmodeus

    ich als alter Spinner in Bezug auf Briefmarken würde dies gerne tun, doch leider mangelt es auch bei den Preisen und der Vielzahl der Angeboten am "Kleingeld" - peanuts genannt. ;)

    Stempelvernichtung statt Bücherverbrennung ;)

    Sammlergrüße von Wolle

  • Phila_Tom
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    • 11. Mai 2008 um 18:51
    • #28
    Zitat

    Original von Volker
    oder mit den aufwändigen Analysen würde einer neuer Erwerbszweig entstehen.

    Da hast Du wohl den Schwachpunkt in dieser kleinen Provokation aufgedeckt. :(

    Einmal editiert, zuletzt von Phila_Tom (11. Mai 2008 um 18:52)

  • asmodeus
    Moderator
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    • 11. Mai 2008 um 18:56
    • #29
    Zitat

    ich als alter Spinner in Bezug auf Briefmarken würde dies gerne tun, doch leider mangelt es auch bei den Preisen und der Vielzahl der Angeboten am "Kleingeld" - peanuts genannt.

    @ wolle: Geht mir auch nicht anders.... Vereine sollen die Stempel aufkaufen und entsorgen.

  • Phila_Tom
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.040
    • 11. Mai 2008 um 18:59
    • #30
    Zitat

    Original von asmodeus
    Vereine sollen die Stempel aufkaufen und entsorgen.

    Das wäre doch mal eine sinnvolle Anlage für die Mitgliedsbeiträge beim BDPh. Der könnte dann auch mit entsprechenden Behörden zusammen arbeiten.

  • TomWolf_de
    erfahrenes Mitglied
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    9. September 1963 (62)
    • 13. Mai 2008 um 09:22
    • #31

    Hallo zusammen. :D

    Das ist natürlich schön, daß aus der ursprünglichen Idee tatsächlich ein eigener Thread entstanden ist (ich war leider über Pfingsten weg, sonst hätte ich den Thread selbst eröffnet). Die bisherigen Antworten zeigen, daß dies ein ganz heisses Thema ist!

    Wichtig ist, daß wir die angebotenen Stempel beim Namen nennen und - sofern möglich - auch abbilden. Mehr können wir nicht leisten. Im Laufe der kommenden Monate (vielleicht Jahre) entsteht eine, so hoffe ich, häufig genutzte Quelle über diese Stempel. Letztlich können wir nur über die Stempel informieren, wie diese Stempel in Privathand gelangen konnten, lässt sich sicher nicht feststellen, und spielt meiner Meinung nach keine Rolle.
    Entscheidend ist, daß ein solcher Stempel für Entwertungen verwendet werden kann, dies ist aber nicht zwangsläufig so! Ich habe im Laufe der letzten Jahre etwa 50 Poststempel erfasst, lediglich einer ist nach dem Verkauf als Massenentwerter aufgefallen. Aber man kann nie wissen, was in 1, 5 oder 10 Jahren mit diesen Stempelgeräten passiert. Deshalb erscheint es mir wichtig, diese Stempel in Wort und Bild zu benennen!

    Ich werde in den kommenden Wochen meine gesammelten Bilddaten rauskramen, überarbeiten und die Bilder der Stempel hier einstellen.

    Gruß
    Thomas

    Heimatsammlung Esslingen am Neckar und Umgebung. Vorphila bis Gegenwart.

    Postzensurstelle Stuttgart und Friedrichshafen 1914 bis 1923.

  • wolleauslauf
    Gast
    • 13. Mai 2008 um 10:55
    • #32

    Hallo Thomas,

    wenn Du über Infomaterial verfügst, darfst Du dann auch die Käufer, bzw. Verkäufer nennen ???
    Denn beide Seiten machen sich des Diebstahls und der Hehlerei ja indirekt schuldig. Oder verstößt dies gegen unseren so gelobten Datenschutz ??

    Danke im voraus für Deine Mühe.

    Sammlergrüße von Wolle

  • BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Gast
    • 13. Mai 2008 um 11:03
    • #33

    @all:

    @tomwolf hat recht, die Information steht im Vordergrund. Nur weil ein Angebot bei eBay gelöscht wird, passiert noch gar nichts. Der Stempel wandert dann auf den Flohmarkt. Nach meiner Erfahrung werden die Stempel an den Schrotthandel verkauft, aber nicht immer vernichtet.

    Wer sich mit "Essen ZZ" und "Presseck ZZ" auseinandergesetzt hat, der weiss, dass das Problem nicht mit dem Verschwinden von alten Stempeln gelöst ist.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

  • FBI002
    Gast
    • 13. Mai 2008 um 11:25
    • #34
    Zitat

    Original von BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Nach meiner Erfahrung werden die Stempel an den Schrotthandel verkauft, aber nicht immer vernichtet.

    Jep, so ist es. Habe letztens noch mit dem Postermittlungsdienst in anderer Sache gesprochen wo mir die oben genannte Aussage bestätigt wurde. Natürlich gilt das nur für beschädigte/ ausgesonderte Stempel /vierstellige Postleitzahlen / geschlossene Filialen und ähnliches. Alles was regulär von der Post nicht mehr benötigt wird, wird an den Schrotthandel weitergeleitet und sollte dort vernichtet werden. Mit Übergabe der Stempel an den Schrotthandel kann die Post in der Regel auch nicht mehr Geschädigter sein bzw. interessiert es sie nicht mehr.

    FBI002

  • Altsax
    aktives Mitglied
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    1. Juli 1850 (175)
    • 13. Mai 2008 um 11:25
    • #35
    Zitat

    Original von BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Wer sich mit "Essen ZZ" und "Presseck ZZ" auseinandergesetzt hat, der weiss, dass das Problem nicht mit dem Verschwinden von alten Stempeln gelöst ist.

    Mit den heutigen technischen Möglichkeiten stellt es kein Problem dar, jeden Stempel so zu kopieren, daß identische Abschläge entstehen.

    Insofern muß man den gehandelten Originalstempeln zwar Aufmerksamkeit schenken, sie sind aber wegen meist vorhandener charakteristischer Abnutzungsspuren oft weniger gefährlich als neu produzierte!

    Altsax

    Einmal editiert, zuletzt von Altsax (13. Mai 2008 um 11:26)

  • BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Gast
    • 13. Mai 2008 um 11:59
    • #36
    Zitat

    Original von Altsax Mit den heutigen technischen Möglichkeiten stellt es kein Problem dar, jeden Stempel so zu kopieren, daß identische Abschläge entstehen.

    Altsax:

    Nö, glob ick nich. Wie denn? Ich brauche einen Originalstempel um eine identische Kopie anzufertigen. Dann kann ich es auch lassen. Der Stempelabdruck hat schon wieder zu viele Varianten (Quetschränder, Farbsättigung, Farbzusammensetzung, Erhaltungszustand), die ihn für eine sehr gute Kopie ungeeignet werden lassen.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

  • Altsax
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    1. Juli 1850 (175)
    • 13. Mai 2008 um 12:20
    • #37

    war doppelt

    Einmal editiert, zuletzt von Altsax (13. Mai 2008 um 12:43)

  • TomWolf_de
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    • 13. Mai 2008 um 12:20
    • #38
    Zitat

    Original von wolleauslauf
    Hallo Thomas, wenn Du über Infomaterial verfügst, darfst Du dann auch die Käufer, bzw. Verkäufer nennen?

    Nein, selbst wenn ich diese Informationen hätte, würde ich Käufer/Verkäufer nicht nennen. Ich speichere lediglich die Bilder weg, das reicht mir völlig aus. Für mich ist in erster Linie interessant zu wissen, um welchen Stempel es sich handelt. Wer den gerade besitzt ist (zumindest für mich) zweitrangig.

    Ob derjenige welcher einen Stempel kauft/verkauft sich der Hehlerei schuldig macht, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich hinterfrage auch nicht, wie der Anbieter das Stempelgerät erhalten hat. Wichtig ist nur, daß es sich um einen Stempel handelt, der nicht mehr bei der Post liegt.

    Gruß
    Thomas

    Heimatsammlung Esslingen am Neckar und Umgebung. Vorphila bis Gegenwart.

    Postzensurstelle Stuttgart und Friedrichshafen 1914 bis 1923.

  • Manowar
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    7. Juli 1983 (42)
    • 13. Mai 2008 um 12:26
    • #39

    Original von TomWof_de

    [Entscheidend ist, daß ein solcher Stempel für Entwertungen verwendet werden kann, dies ist aber nicht zwangsläufig so! Ich habe im Laufe der letzten Jahre etwa 50 Poststempel erfasst, lediglich einer ist nach dem Verkauf als Massenentwerter aufgefallen. Aber man kann nie wissen, was in 1, 5 oder 10 Jahren mit diesen Stempelgeräten passiert. Deshalb erscheint es mir wichtig, diese Stempel in Wort und Bild zu benennen!]

    ich finde diesen punkt sehr interessant TomWolf_de. irgendwann vor über einem jahr hatten wir hier auch mal bilder von alten postsäcken gesehen. vielleicht gibt es ja auch einfach viele postgeschichtssammler, die sich einfach so einen schönen alten stempel mit in ihr privatmuseum stellen?!?!?! anscheind sind es ja doch raritäten. sooo viele gibt es davon nicht zu kaufen.

    trotzdem ist es sehr wichtig, dass irgendwie diese verkauften stempel registriert werden um so missbrauch zu verhindern.

    Ich bin immer auf der Suche nach Tauschpartnern. Schaut euch doch mal meine Fehl- und Dublettenlisten an, vielleicht ist ja was dabei!

    Bei BRD: 90% von dem, was nicht in der Fehlliste auftaucht, habe ich mehrfach. Falls Interesse, einfach melden!

    2 Mal editiert, zuletzt von Manowar (13. Mai 2008 um 12:27)

  • Altsax
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    1. Juli 1850 (175)
    • 13. Mai 2008 um 12:33
    • #40
    Zitat

    Original von BDPh-Fälschungsbekämpfung

    Altsax:

    Nö, glob ick nich. Wie denn? Ich brauche einen Originalstempel um eine identische Kopie anzufertigen. Dann kann ich es auch lassen. Der Stempelabdruck hat schon wieder zu viele Varianten (Quetschränder, Farbsättigung, Farbzusammensetzung, Erhaltungszustand), die ihn für eine sehr gute Kopie ungeeignet werden lassen.

    Natürlich braucht man einen vernünftigen Abschlag als Vorlage. Ich habe aber lange genug beruflich mit Werkzeugmaschinen zu tun gehabt, um zu wissen, daß die dort gebräuchlichen Meß- und Kopiermethoden mehr als ausreichend sind, um die bei Stempeln erforderlichen Genauigkeiten zu erreichen.

    Ich war einmal in Versuchung, das einem allzu selbstherrlich auftretenden Bundesprüfer zu beweisen, habe dann aber aus Prinzip darauf verzichtet.

    Es gilt das schon an anderer Stelle Gesagte: Weder in Bezug auf Markenfälschung, noch in Bezug auf Stempelfälschung existieren unlösbare technische Probleme. Es geht immer nur darum, ob der Aufwand in einem passenden Verhältnis zum erzielbaren Erlös incl. Risikozuschlag steht.

    Genau nach dieser Devise haben zu allen Zeiten Fälscher, nicht nur von Briefmarken, gehandelt.

    Altsax

    2 Mal editiert, zuletzt von Altsax (13. Mai 2008 um 12:35)

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