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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Die Briefmarke, ein Auslaufmodell?

  • Newsbot
  • 10. Mai 2008 um 09:57
  • wolleauslauf
    Gast
    • 15. Mai 2008 um 19:01
    • #21

    Harald,

    Du sprichst mir aus der Seele. ! :D

    Erst müssen die "Alten" sich öffnen, denn die Jungen müssen ja noch was lernen. Und wenn mir keiner zeigt was es alles gibt, dann kann es nicht funktionieren. Mit Begeisterung vorangehen und sich bereit erklären Starwarskarten gegen Briefmarken zu tauschen :D
    Deswegen sollte man sich mit dem Gebiet Sammeln, sowie Jugend auch etwas außerhalb der teilweise "engstirnigen" Meinung der Superphilatelisten mal auseinandersetzen.

    :dankeschoen: für deinen Beitrag.

    Sammlergrüße von Wolle

  • soaha
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    910
    Geschlecht
    Männlich
    • 15. Mai 2008 um 20:29
    • #22

    Hallo,

    dieser Aspekt der Zielgruppe ist sicherlich ein sehr wichiger Punkt.

    Da ich immer gerne den Vergleich mit der Autonidustrie ziehe:
    dort wirt offenkundig als Zielgruppe das Ältere Publikum beworben, die über 55 Jahrigen.
    Dieses Klientel hatt schon jahre lang gearbeitet hat seine Familie schon gegründet und steht Finanziel gut da.

    So ist es sicherlich auch in der Philatelie, wer behaubtet das Philatelie keine Finanziele basis braucht hat nicht recht.

    Alleine um das Wissen..., für Kataloge bräuchte man schon ein kleines Kapital.
    Was man bedarf weiss man ja anfang auch nicht immer.

    Wenn man nach eine Arge sucht, befor dieses Bedürfnis entsteht sich dort anzumeden, setzt es ja voraus, dass man schon sicher ein paar Jahre sammelt, und sich bis dahin vorgearneitet hat.
    Wie lange das ist?
    Ein jugentlicher der was lernen will und begeistert am Anfang alles dafür machen will und Papa, Mama oder Opa, Oma es Finanzieren, verliert er ( wenn nicht immer gleich am Anfang), dann halt später, die lust und wie wir alle wissen bleibt alles liegen und Verstaubt.

    Es ist ein weg sich zu angagieren, aber wo sollen sich die Jugentlichen als erstes hin wenden?

    Ich weiss nicht ob es ein wirtschaftspolitisches Thema ist, weil! früher war das "Briefmarken- Sammeln" ein angesehenes Hobby.
    Oder ein heutiges Phänomen, das dank der Pisa Studie aufgedeckt wurde "lol"
    Die Jungend hat es halt heute gut.
    sie will nur Party machen und Party machen und Party machen.
    Und nicht so viel denken.
    So das wars für jetzt, sonst führe ich noch ein Monolog über meinen Neffen. :D

    MfG
    soaha

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • CHDDK
    Gast
    • 15. Mai 2008 um 22:50
    • #23

    Hallo,

    @Wolle:
    schön, dass wir bei dem Thema auf einer "Wellenlänge" sind, ich denke, daraus könnte sich in den nächsten Jahren eine echte Kooperation entwickeln! :jaok: Ich habe nämlich tatsächlich vor, Jugendliche beim Thema "Sammeln" ganz konkret zu unterstützen, bis 2009 wird mir dazu allerdings universitätsbedingt die notwendige Zeit fehlen... :(

    soaha:
    Philatelie braucht natürlich eine finanzielle Basis, das bestreite ich gar nicht. Das betrifft jedoch zunächst den Achtjährigen nicht, dem ich ein kleines Album mit Motivmarken seines Lieblingstieres schenke. Und einen Katalog braucht er dafür am Anfang auch nicht!
    Dass Interessen kommen und gehen, ist auch normal, gerade bei Jugendlichen in der Pubertät. Auffällig ist, dass es in diesem Forum nicht wenige Briefmarkensammler gibt, die nach Jahren der Abkehr von der Philatelie wieder zu ihrem Hobby aus der Kindheit gefunden haben. Also kein Grund, als Philatelist gegenüber Jugendlichen regungslos zu bleiben!

    In diesem Sinne Euch allen einen schönen Abend,
    das wünscht
    Harald

    Einmal editiert, zuletzt von CHDDK (15. Mai 2008 um 22:52)

  • Tawwa
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    948
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    13. Oktober 1985 (40)
    • 3. September 2008 um 11:26
    • #24

    Und es gibt sie doch noch, bin 22 und habe das Sammeln schon von meinem Vater in jungen Jahren gelernt.
    Klar gab es Jahre in denen ich Briefmarkenmäßig eine Pause eingelegt hatte, jedoch kam das Fieber jedes mal wieder zurück.
    Auch zur Zeit bin ich wieder voll im Sammeln.
    Studiere auch noch zur Zeit.
    Da ich die Schwarzmalereri auch schon gelesen habe, dass die Sammler aussterben, wollte ich einfach mal ein wenig entgegenwirken, indem ich mich hier in diesem Forum vorstelle;)!
    Bin durch Zufall auf das Forum gestoßen, da ich gerade dabei bin, die DDR Wasserzeichen, als auch die anderen Markenzeichen der DDR zu identifizieren.

    mit freundlichen Grüßen
    Tawwa

    Einmal editiert, zuletzt von Tawwa (3. September 2008 um 11:26)

  • Drudenfus
    aktives Mitglied
    Beiträge
    453
    • 3. September 2008 um 15:24
    • #25
    Zitat

    Die Jungend hat es halt heute gut.
    sie will nur Party machen und Party machen und Party machen.
    Und nicht so viel denken


    So sieht es aus.
    Wenn ich mir anschaue, was die Kids aus meiner Umgebung (und sogar Kollegen, die man eigentlich als Erwachsene Menschen bezeichnen können sollte) heute Wochenende für Wochenende in Vodka investieren, so viel hatte ich früher den ganzen Monat nicht. Und wenn man auf die Frage nach den Hobbies nicht Ghostriding und Fallschirmspringen angibt, ist man ein Spießer.
    Originalzitat: "Du trinkst nicht und du tanzt nicht? Sag mal, wofür lebst du eigentlich?" Dazu sei angemerkt, das ich sehr gerne abends meinen Rotwein trinke und wenn sich die Gelegenheit bietet auch mal gerne mit meiner Frau tanze; nur war hier mit "Trinken" ein "maßloses Zusaufen ohne Sinn mit Chemie-Alkopos für 8,- das Glas" und mit "Tanzen" ein "epileptisches Rumgehampel in der Proletensammelstelle (Disco)" gemeint.

    Andererseits stellt sich mir die Frage, ob ich mir über sinkende Mitgliederzahlen in Verbänden und Vereinen irgendwie Gedanken machen soll.
    Sinkende Anzahl Sammler bedeutet sinkende Nachfrage, bedeutet sinkende Preise und das ist doch gut für mich :D

    Die nächste Frage ist, ob ich überhaupt auf Teufel komm raus so viele Leute wie möglich für ein Hobby begeistern will und muss und ob ich diese Leute im Endeffekt dann in meinem Umfeld haben will (s.o.). Oder um es anders zu formulieren: es hat schon seinen Grund, warum man nicht einfach jeden auf den Golfplatz lässt.
    Das klingt jetzt vielleicht hart, überheblich und pseudoelitär, aber lasst dem Bevölkerungsdurchschnitt ihre Bildzeitung, Talkshows und After-Work-Parties; die Leute, die Sinn und Verständnis für dieses Hobby haben, werden schon von alleine dazu finden.
    Wenn das bedeutet, dass ich mich in meinem Bekanntenkreis hauptsächlich mit einem Herrn Professor über das Thema unterhalte und nicht mit der Uschi von der Imbissbude, dann tut es mir leid das so sagen zu müssen, aber: das finde ich nicht besonders schade.

  • Gohe
    neues Mitglied
    Beiträge
    14
    Geburtstag
    27. Februar
    • 3. September 2008 um 16:52
    • #26
    Zitat

    Original von Drudenfus
    . Und wenn man auf die Frage nach den Hobbies nicht Ghostriding und Fallschirmspringen angibt, ist man ein Spießer.
    [...]
    Andererseits stellt sich mir die Frage, ob ich mir über sinkende Mitgliederzahlen in Verbänden und Vereinen irgendwie Gedanken machen soll.
    [...]
    die Leute, die Sinn und Verständnis für dieses Hobby haben, werden schon von alleine dazu finden.
    Wenn das bedeutet, dass ich mich in meinem Bekanntenkreis hauptsächlich mit einem Herrn Professor über das Thema unterhalte und nicht mit der Uschi von der Imbissbude, dann tut es mir leid das so sagen zu müssen, aber: das finde ich nicht besonders schade.

    Alles anzeigen

    Ich sehe die Dinge ähnlich wie Drudenfus.

    Bei mir lag das Briefmarken-Hobby eine ganze Zeit brach. Wohl auch wegen dem Studium und der wenigen Zeit als Laborant im Schichtdienst davor. Ich habe als Kind und Jugendlicher angefangen zu sammeln und mit dem Beginn des Berufs geriet das Hobby in den Hintergrund, bis es schließlich gar nicht mehr "gepflegt" werden konnte.
    Heute bin ich 28 und schon lange aus dem Stadium hinaus, in dem man sich von anderen in der Art beeinflussen lässt, dass manche Dinge und Hobbys einen zu einem spießigen oder "nicht-auf-dem neuesten-Stand-sein" - Menschen abstempelt. Heute stehen die Alben wieder im Regal und liegen nicht mehr im Bettkasten herum.

    Briefmarkensammeln hat heute den Touch eines "alten Opa-Hobbies". In meinem Bekanntenkreis sammelt keiner Briefmarken in meinem Alter. Wie das in einem Verein ist, weis ich nicht einzuschätzen. Obwohl dieser mir bei meiner Mammut-Aufgabe sicher helfen könnte - ich muss mich die nächste Zeit mal suchen, ob es so einen rund um Fulda gibt.

    An der Universität wurde ich wieder darin bestärkt, das alte Hobby wieder frisch aufleben zu lassen. Nicht zuletzt dadurch, dass der Chemieprofessor in seiner Vorlesung immer wieder Brifmarken in dem Script abbildete, wenn es um bekannte Persönlichkeiten aus der Chemie ging.

    Leider ist es heute so, dass viele Menschen kaum noch die Ruhe dazu finden. Es ist alles viel schnellebiger und das Thema Briefmarken ist kein "hipper" Trend und nichts, was man innerhalb eines Wochenendes lernen kann; es braucht halt etwas Köpfchen dazu. Diejenigen, die sich mit dem Hobby beschäftigen, sind im überwiegenden Maße Menschen mit höherer Bildung. So sind auch bei mir, ähnlich wie bei Drudenfus, Ansprechpartner für das Hobby eher ältere Menschen (Generation 50+) aus dem Mittelstand oder höher.

  • Pete
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    20. September 1982 (43)
    • 4. September 2008 um 20:47
    • #27
    Zitat

    Original von Gohe

    ...

    An der Universität wurde ich wieder darin bestärkt, das alte Hobby wieder frisch aufleben zu lassen. Nicht zuletzt dadurch, dass der Chemieprofessor in seiner Vorlesung immer wieder Brifmarken in dem Script abbildete, wenn es um bekannte Persönlichkeiten aus der Chemie ging.

    ...

    Eine schöne und praxisorientierte Werbung :)

    Ich hatte seinerzeit im Kunstunterricht in der Schule in Vorträgen bestimmte Gemälde auf Briefmarken gezeigt. Die Kunstlehrerin fand die Idee gut, die Mitschüler interessierten sich nicht sonderlich dafür *g*

    Gruß
    Pete

  • Bios
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    20. September 1964 (61)
    • 4. September 2008 um 22:04
    • #28
    Zitat

    Original von Gohe
    Es ist alles viel schnellebiger und das Thema Briefmarken ist kein "hipper" Trend und nichts, was man innerhalb eines Wochenendes lernen kann; es braucht halt etwas Köpfchen dazu. Diejenigen, die sich mit dem Hobby beschäftigen, sind im überwiegenden Maße Menschen mit höherer Bildung. So sind auch bei mir, ähnlich wie bei Drudenfus, Ansprechpartner für das Hobby eher ältere Menschen (Generation 50+) aus dem Mittelstand oder höher.

    Ich glaube nicht, dass man unbedingt "Köpfchen" dafür braucht. Wie bei den meisten Hobbys reicht es für den Anfang schon, überhaupt Interesse für das Briefmarkensammeln zu haben. Und vieles lernt man dann mit der Zeit.

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