Hallo bayern klassisch
Ja, der Brief geht in die Sammlung als schöner 3 Kreuzer ein. Ab und zu bezahlt man zu viel und ab und zu sehr wenig für schöne Briefe.
Danke für deine Wertbestimmung welche ich völlig zustimme.
Viele Grüsse
Nils
Hallo bayern klassisch
Ja, der Brief geht in die Sammlung als schöner 3 Kreuzer ein. Ab und zu bezahlt man zu viel und ab und zu sehr wenig für schöne Briefe.
Danke für deine Wertbestimmung welche ich völlig zustimme.
Viele Grüsse
Nils
Hallo!
Hier mal wieder ein Brief mit der roten drei Kreuzer von mir. Bei weitem nicht so schön wie der von Bayern-Nils. War in dem bereits erwähnten günstig erworbenen Posten dabei.
Marke ist oben links lupenrandig bis leicht berührt. Entwertet mit gut abgeschlagenem oMR 325. Der Brief datiert vom 19.12.1862, wie sich anhand des Münchener Zweizeilers feststellen lässt.
Aber nun fangen die Probleme an: Bis jetzt war ich zwar der Meinung, dass ich die Sütterlin- bzw. Kurrentschrift einigermaßen lesen kann, aber an diesem Brief bin ich bislang gescheitert. Könnte mir mal bitte jemand bei der "Übersetzung" behilflich sein. Außer einzelnen Buchstaben, die sich allerdings nicht zu einem sinnvollen Ganzen fügen wollen, konnte ich bis jetzt noch nichts entschlüsseln.
Viele Grüße
kreuzer
Hallo Kreuzer,
ein wenig kann ich entziffern:
"Dem frhfl (= freiherrlich) v........................ Verwalter
Herrn Zehntner
Neu............................
bey Velden (?)
Der Rest kommt bestimmt von bayern-klassisch.
Viele Grüße
Bayern-kreuzer
ZitatOriginal von bayern klassisch
Auf allgemeinen Wunsch starte ich mal mit dem 3 Kr. rot Nr. 9 Thread, der aufzeigen soll, welche Verwendungen eine solche Allerweltsmarke bietet und was stempelmäßig zu beachten ist.Die Marke kam, wie alle anderen auch, am Mittwoch den 1.10.1862 an die Schalter. Die vorherigen Bayernmarken konnten gegen gleiche Nominale umgetauscht werden, wobei eine Verwendung der alten Marken bis zum 31.8.1864 gestattet war.
...
Beste Grüsse von bayern klassisch
Hallo,
grad mal eine Frage zum angesprochenen Umtausch der alten Ziffernmarken gegen die am 1.10.1862 verausgabten neuen:
Ein derartiger Umtausch mag vielleicht von der bayerischen Postverwaltung gewünscht worden sein, aber wer wird das wirklich gemacht haben, wo die alten Marken danach doch noch fast 2 Jahre gültig waren? Ausser dem Aufwand des Umtauschens hatte der Postkunde doch nichts davon.
Gibt es Zahlen über tatsächlich umgetauschte Marken oder andere quantitative Aussagen, die die "Kooperation" der Postkunden belegen?
Danke erstmal @ Bayern-Kreuzer.
Aufgrund des Hinweises konnte ich zumindest mal den Wohnort des Empfängers heruasfinden. Müsste heißen Neufraunhofen bey Velden.
Wäre damit ein Brief in der ersten Gewichts- und Entfernungsstufe und somit korrekt frankiert.
Beim Namen der freiherrlichen Verwaltung tappe ich allerdings immer noch im Dunkeln.
Viele Grüße
kreuzer
ZitatOriginal von Bayern-Kreuzer
Hallo Kreuzer,ein wenig kann ich entziffern:
"Dem frhfl (= freiherrlich) v........................ Verwalter
Herrn Zehntner
Neu............................
bey Velden (?)Der Rest kommt bestimmt von bayern-klassisch.
Viele Grüße
Bayern-kreuzer
Freiherrl. v. Fraunhoferschen Verwalter Herrn Zehentner
Neufraunhofen
Danke für die schnelle Lösung des Rätsels-
Viele Grüße
kreuzer
Hallo kreuzer
Schöner Brief.
Will nur bestetigen dass es Velden und Neufraunhofen ist. Velden und Neufraunhofen gehört zu meinem "Heimatgebiet". Gibt es rücksetig etwas bei dem Brief zu sehen? ![]()
Viele Grüsse
Nils
@ Bayern-Nils: Weiß ich momentan leider nicht auswendig und habe den Brief auch nicht bei mir. Sobald ich morgen wieder daheim bin, werde ich umgehend berichten.
Viele Grüße
kreuzer
Hallo kreuzer et al.,
passt markenmässig zwar nicht in den 3 Kr-rot-thread, aber inhaltlich, d.h. absendermässig in meinem Fall.
Mein Brief wurde von ebendieser "Freiherrlich Fraunhofenschen (Guts-Renten-) Verwaltung in Neufraunhofen" abgeschickt, mit gMR-Stempel 359 Velden.
Offensichtlich ein grösserer Verein mit entsprechendem Postaufkommen.
Kann mich erinnern, dass Nils mal einen ähnlichen Beleg eingestellt hatte, glaube im Zusammenhang mit der Diskussion um Vorausentwertungen, die bei Sem für Velden aber nur in der II. Verteilung (gMR 542) bekannt sind...
Hallo Kreuzer
Kein Problem, ich warte gern ![]()
Hallo mikrokern
Eben, ich habe ein ähnlicher Brief von Neufraunhofen. Aber häufiger sind die Briefe nach Neufraunhofen.
Viele Grüsse
Nils
Hallo zusammen!
mikrokern: Wirklich ein wunderschöner Brief, Glückwunsch!
Bayern-Nils: Muss Dich leider enttäuschen. Die Briefrückseite ist noch jungfräulich, es ist noch nicht einmal ein Ankunftsstempel abgeschlagen. ![]()
Viele Grüße
kreuzer
Hallo mikrokern,
weil ich eine VE nicht völlig ausschließen würde - hat das Briefpapier hinten eine Reliefierung durch das Mühlrad? Wenn VE, dann nicht. Wenn doch - perfekt getroffene Marke. ![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch,
nein, kein Durchschlag des MRstempels zu sehen.
Allerdings ist das verwendete Briefpapier auch recht dick, sodass dies ein Grund für das fehlende Relief sein könnte...In dubio contra Vorausentwertung.
Hallo zusammen!
Mal eine kurze Frage zum Thema Vorausentwertungen. Sind inzwischen Vorausentwertungen von anderen Orten bekannt, als die, die im Sem angegeben sind? Habe nämlich neulich einen Brief gesehen, der mit einem gMR entwertet war, der nicht bei Sem gelistet ist, bei dem aber am Markenrand die Schaufelspitze eines weiteren gMR-Abschlages zu sehen war. Hab leider kein Bild und kann mich momentan auch nicht erinnern, wo ich den Brief gesehen habe.
Für eine Manipulation am Brief war für mich auf den ersten Blick nichts ersichtlich. Wäre natürlich aber eine Möglichkeit, dass die Marke ursprünglich nicht zum Brief gehörte. Ist Euch etwas von weiteren Orten mit Vorausentwertung bekannt?
Viele Grüße
kreuzer
Hallo zusammen!
Habe gestern eine Marke auf Briefstück bekommen, über die ich gerne mal mit Euch diskutieren würde. Entwertet ist sie mit dem gMR 234 von Karlstadt.
Zunächst würde mich mal Eure Einschätzung zur Farbe interessieren.
Die nächste Frage betrifft die Eckornamente. Ausgefüllte kommen bei der Nr. 9 ja nicht so häufig vor. Ist in diesem Fall (im Gegensatz zur Nr. 2) die Prüfung als A sinnvoll? Sind die Ecken Eurer Meinung nach bei meiner Marke genügend ausgefüllt für eine A?
Mir geht es hier nicht um irgendelche Katalogpreise, um mich reich rechnen zu können, sondern um Eure Einschätzung, ob die Unterteilung bei dieser Marke sinnvoll ist.
Viele Grüße
kreuzer
Schieb den Thread noch mal nach oben.
Keiner da, der sich äußern möchte?
Viele Grüße
kreuzer
Hallo kreuzer
Ich weiss nicht ob du meine Antwort suchst ![]()
weil ich bei der Farbe nichts aussergewöhnliches sehe. Ob die Ecken ausreichen ausgefüllt sind um es eine A zu bestimmen ist, weiss ich nicht. Wäre die Marke meine würde ich es nicht als eine A rechnen. Es ist mir auch nicht so wichtig.
Viele Grüsse
Nils
Hallo kreuzer,
ich kann an der Farbe auch nichts außergewöhnliches erkennen - eine A ist es für mich nicht (und wenn sie es wäre, wäre der Mehrwert nur gering, aber darum geht es dir ja nicht).
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Nils!
Antwort suche ich keine bestimmte, wollte nur mal Meinungen hören.
Auffällig an der Farbe finde ich, dass der ganze Druck etwas verschwommen wirkt und die Farbe im Markenbild an manchen Stellen etwas heller, an anderen etwas dunkler (jeweils nur minimal) ist.
Wie gesagt, ich selber lege auf eine A auch keinen Wert, wollte eigentlich nur Wissen, ob es bei der Nr. 9 im Gegensatz zur Nr. 3 sinnvoll(er) ist, nach so etwas zu unterscheiden, da die roten 3 Kreuzer mit zuviel Farbauftrag bei weitem seltener sind als die blauen.
Falls die Eckornamente bei Marken einigermaßen verdeckt sind, mache ich mir für mich selber eine Notiz darüber, allerdings auch bei Marken, bei denen keine A-Unterteilung vorgesehen ist. Mir ist beispielsweise aufgefallen, das es die Nr. 8 auch relativ häufig in farbübersättigtem Druck gibt, was jedoch nicht speziell in den Katalogen bewertet wird.
Viele Grüße
kreuzer