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  5. Feldpost

Kriegsgefangene

  • m.w.myname
  • 2. Mai 2008 um 08:57
  • m.w.myname
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    • 2. Mai 2008 um 08:57
    • #1

    Hallo,
    das folgende Dokument hat zwar nichts mit Philatelie zu tun, es ist aber
    ein Beleg aus der Kriegsgefangenschaft eines deutschen Soldaten in
    Afrika. Somit ist es im Feldpostthema nicht ganz falsch angesiedelt.
    Ich füge derartige Dokumente meiner Feldpostsammlung gerne hinzu,
    weil sie oft eine Menge aussagen. Ich kann sehr lange über solchen Belegen brüten und mir meine Gedanken machen.
    Die ehemaligen deutschen Soldaten, die sich hier in britischer Gefangen-
    schaft in Ägypten befanden haben soeben einen Fußballwettbewerb,
    gegen wen auch immer, gewonnen. Dies hat die Gafngenschaft zumin-
    dest ein wenig erleichtert und ist nicht zu vergleichen mit der Gefangen-
    schaft in sowjetischer Obhut.
    Wenn Ihr ähnliche Dokumente habt, die sich mit der Kriegsgefangen-
    schaft im weitesten Sinne befassen, zeigt sie doch mal.
    Was hier auch gut herpaßt, ist Kriegsgefangenen- und Heimkehrerpost.
    Zu diesem Themenkreis habe ich auch eine Menge Belege. Wenn Inter-
    esse besteht, kann ich da auch mal was zeigen

    m.w.myname

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    Besonderes Interesse ? Ja......alles Besondere von DR 1933-45
    Mitglied in der ArGe "Zensurpost" im BdPh
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  • mar-vel
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    • 2. Mai 2008 um 09:37
    • #2

    Hallo m.w.myname,
    ein wirklich schönes Stuck. Ich werde heute Abend auch noch ein paar Dokumente einstellen.
    Mein skurilstes Stück ist von meinem Vater, der in amerikanischer Gefangenschaft war. Es ist eine Postkarte, welche seine Eltern über das Ableben meines Vaters benachrichtigten. Einige Zeit später steht er vor ihrer Tür....
    Heute Abend folgen die Scans.

    Beste Sammlergrüße
    Marc

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    Einmal editiert, zuletzt von mar-vel (2. Mai 2008 um 21:22)

  • mar-vel
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    • 2. Mai 2008 um 21:32
    • #3

    Dieser Scan hat weder was mit Philatelie zu tun noch mit Feldpost, aber ich finde es so unglaublich, dass ich ihn Euch nicht vorenthalten möchte. ( Falls Ihr es total unplatziert findet, nehme ich diesen Beitrag wieder raus)
    Diesen Stempel habe ich in einem Zeugnisbuch gefunden. Ist es nicht unglaublich, dass dafür extra ein Stempel angefertigt wurde? Und meint Ihr, dass man die Anzahl der Lehrer austauschen konnte?

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  • m.w.myname
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    • 3. Mai 2008 um 17:14
    • #4

    mar-vel,
    eine schöne Postkarte und sehr ergreifend. Am meisten freut mich, daß
    Dein Vater doch noch am leben war.
    Dein Lehrer-Dokument ist ebenfalls sehr interessant und garnicht so
    fehl am Platze bei der Feldpost.
    Solche Belege ergänzen eine Feldpostsammlung vortrefflich

    m.w.myname

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  • Bodo35
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    • 5. Juni 2008 um 14:11
    • #5

    Das ist eine sehr interessante Kart der WASt-Außenstelle in Hamburg, da sie dort nur sehr kurze Zeit unter amerikanischer Aufsicht in der Sophienstrasse 14. Sie wurde im März/April aufgelöst und ab September 1946 mit seinen Akten(ca.20Tonnen) zur Deutschen Dienststelle in Berlin.

    Man kann diese Belege sehr wohl in die Feldpostsammlung intigrieren, da die WASt bereits seit beginn des Krieges bestand und von ihr wärend des Krieges, die Sendungen als Feldpost versand wurde.

    Bodo35

  • mtcyrus
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    • 5. Juni 2008 um 19:34
    • #6

    Also ich finde es sehr interessant und stellt mehr rein, finde es klasse und frage mich wo ihr sowas immer findet!

    Also weiter so


    @ Bodo wer ist der KptLt. bei dir im Avatare

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • mar-vel
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    • 23. Juni 2008 um 19:38
    • #7

    Guten Abend,

    ich habe gerade noch ein paar Briefe meines Vaters aus der Gefangenschaft in die Hände bekommen. Und habe ein paar Fragen dazu.....
    Oben rechts in der Ecke steht immer eine Zahl. Mal in rot mal in schwarz, und fast immer eine andere. Was sagt die aus? Und gibt es Literatur zu den Nummern der "Army Base" ( In diesem Fall 1067.)? Was würdet Ihr für Literatur zu diesem Thema empfehlen?

    Vielen Dank und schöne Grüße
    Marc

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  • Germaniafreund
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    • 23. Juni 2008 um 19:50
    • #8

    hallo marc,

    vieleicht hilft das

    Einmal editiert, zuletzt von Germaniafreund (23. Juni 2008 um 19:50)

  • Carolina Pegleg
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    • 24. Juni 2008 um 03:08
    • #9

    Hallo mar-vel,

    kann das sein, dass die handschriftlichen Zahlen die Nummerierung der eingegangen Briefe Deines Vaters ist? Sortiere die Briefe mal chronologisch und schaue mal, ob das in etwa mit dem Absende- oder Eingangsdatum uebereinstimmt.

    Literatur zur Kriegsgefangenenpost gibt es. Auch auf deutsch. Ich ueberlege mal und poste was mir einfaellt, wenn sonst zwischenzeitlich niemand schreibt.

    Hat Dein Vater auf den Briefen seine Anschrift angegeben? Mit irgendwelchen Nummern oder Abkuerzung? Das waere mir interessant.

    Zu den Zensurstempeln habe ich hier bislang nur etwas zu der US-Zivilzensur geschrieben. In dem Beitrag ist auch eine Zuordnung der Zensornummern. Trifft auf KGF (=POW) Post aber nur zu bei Lagern in Amerika. Dies scheinen alles Karten oder Briefe aus KGF Lagern unter US Kontrolle in Europa zu sein, wo militaerische Zensur durch die Army bestand. Das sind andere Zensornummern. Ich kann konkret dazu wahrscheinlich nicht helfen, aber immerhin viellicht ein paar Vergleichsstuecke zeigen.

  • mar-vel
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    • 24. Juni 2008 um 05:21
    • #10

    @Germaniafreund
    ich schau mir die Seite mal an. Vielen Dank dafür.

    Carolina Pegleg
    Ob die handschriftlichen Zahlen eine Nummierung sind, glaube ich nicht, da mein Vater so weit ich weiß, nicht so viele Briefe geschickt hat. Aber ich frage ihn mal. Obwohl er nicht gerne über dieses Thema spricht. Sortieren werde ich sie mal. Mal sehen, ob das übereinstimmt.

    Meinst Du mit Nummern die Gefangenennummer? Die steht auf den Briefen. Ich schau aber noch mal genau ob noch andere Abkürzungen vorhanden sind. Wenn es Dir hilft, scanne ich auch mal die Rückseiten.

    Mit den Zensurstempeln liegst Du richtig. Die Briefe kommen aus England.

    Ich würde sehr gerne einige Vergleichsstücke von Dir sehen.


    Vielen Dank und beste Sammlergrüße
    Marc

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  • Bodo35
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    • 24. Juni 2008 um 08:34
    • #11

    In den Absenderangaben werden meist die Lagerbezeichnungen und Lagerorte vom Absender mit angegeben. Anhand des zusatzvermerks kann man aber schon erahnen das es sich um ein Durchgangslager handelt. Am besten wären Bilder mit kompletter Absenderangabe, wobei der Name dabei keine Rolle spielt und geschwärzt werden kann. Es gibt Literatur über die Gefangenenlager, welche aber für den allgemein nur Interessierten sehr unübersichtlich ist. Da ist die Internetseite die Germaniafreund gelinkt hat schon geeigneter, wenn man weiß wonach man suchen soll. Also mach noch einmal Bilder des Absenders und dann sehen wir weiter.

    Bodo35


    mtcyrus

    Der Korv.Kapt. ist Wilhelm Dommes, Stützpunktleiter Shonan(Singapur) und Chef im Südraum (Südostasien)

  • Carolina Pegleg
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    • 24. Juni 2008 um 14:44
    • #12

    Bodo35 hat recht . Aufgrund der Absenderangaben und Kriegsgefangenennummer kann man eventuell den Weg in der Gefangenschaft nachvollziehen. Relevante Abkuerzungen je in Kombination mit Nummern die einen Rueckschluss auf die Lokalisation ermoeglichen koennen sind CCPWE, PWTE, PWE. Fuer England wohl POWE. Fuer echte Durchgangs- und reine Sammellager in relativer Frontnaehe gab es allerdings nach meiner Kenntnis keine systematischen Kennnungen und keine Postversorgung. Die Insassen wurden ja nur durchgeleitet zu permanenten Lagern.

  • mar-vel
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    • 24. Juni 2008 um 20:20
    • #13

    Schönen guten Abend und vielen Dank schon mal für Eure Antworten.
    DIe Gefangenennummer lautet 31G542178 und auf dem Stempel auf der Rückseite steht U.S. ARMY-PWIB-FRANCE.
    Folgendes habe ich noch von meinem Vater erahren: Er war in England in der Nähe von Oxford in einem Lager. Lager Nummer 7. Dort waren wohl nur Offiziere und diese durften keinen Arbeitsdienst verrichten.
    Zu den Numemrn konnte er auch nichts sagen. Er hat sie nicht drauf geschrieben..
    Ich schreibe einfach mal das Datum des Briefes zu den Nummern:
    454 - 31.12.44
    434 - 01.05.45
    309 - 24.10.44
    365 - 22.04.44
    315 - 11.03.44
    Das passt nicht zu einer fortlaufenden Nummerierung.
    Noch eine Idee??? ;)

    Schönen Gruß
    Marc

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  • asmodeus
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    • 24. Juni 2008 um 20:59
    • #14

    Evt. handschriftliche Nummerierung der Briefe, die in das Lager eintraffen- bei der Zensur.

  • soaha
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    • 24. Juni 2008 um 21:02
    • #15

    hallo,

    die Nummer könnnte auch "interner Natur" sein.

    Für die interne Auffassung Nummeriert?.


    MfG
    soaha

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • Carolina Pegleg
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    • 24. Juni 2008 um 21:32
    • #16

    Die ersten zwei Ziffern der KGF Nummer geben den Ort der Gefangennahme an 31 = ETO = European Theater of Operations. Der folgende Buchstabe "G" steht fuer die Nationalitaet, hier German. Der Rest ist die individuelle Nummer.

    Die Amerikaner unterhielten mehrere grosse Lager in Grossbritannien, die unter der Abkuerzung POWE = Prisoner of War Enclosure liefen. Lager Nr. 7 war Hayes Camp, Swanwick, Derbyshire. In der Naehe von Oxford liegt das nicht wirklich.

    Quelle: Postal History -- Prisoners of War, Internees and Refugees in the european Theater of World War II, H.F. Stich & W. Stich, Vancouver, Canada, 1990.

    Nummern: Ich hatte eigentlich vermutet, dass der Briefempfaenger die Briefe chronologisch nach EIngang nummeriert hat. Scheint wohl nicht so zu sein.

  • mar-vel
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    • 24. Juni 2008 um 21:42
    • #17

    Carolina Pegleg
    hmmm, das mit der Lagernummer werde ich noch mal hinterfragen. vielleicht habe ich da was falsch verstanden, oder es war mit Nummer 7 eine interne Nummerierung innerhalb des Lagers gemeint ( So etwas wie eine Gruppe, oder so). Welches Lager lag denn in der Nähe von Oxford?

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    Einmal editiert, zuletzt von mar-vel (24. Juni 2008 um 21:43)

  • Carolina Pegleg
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    • 24. Juni 2008 um 21:57
    • #18

    Also das mit Oxford muss man wahrscheinlich nicht so eng sehen. Zum einen war es normal den Gefangenen nicht unbedingt genaue Angaben ueber ihren Aufenthaltsort zu machen. Zum anderen ist natuerlich alles relativ. Wenn man keine anderen Staedte kennt, dann ist jedenfalls aus amerikanischer Sicht z. B. Koeln in der Naehe von Frankfurt. Ganz England liegt aus meiner Perspektive irgendwie in der Naehe von Oxford. :D

    Mit englischer Geographie kenne ich mich also nicht aus. Ich kann daher nicht sagen, welche der gelisteten Lager in der Naehe von Oxford sind bzw. muesste ich jeden einzelnen Ort googeln. Ich schreibe Dir daher hier nur die Grafschaften auf, in denen es Gefangenlager unter amerikanischer Regie gab. Du kannst dann mal selbst schauen, ob irgendeines tatsaechlich naeher an Oxford liegt als das genannte Lager #7. US KGF-Lager gab es in Gloucestershire, Staffordshire, Lancashire, Ayrshire, Northumberland, Derbyshire und Yorkshire. Wenn irgendwas davon in Frage kommt, kann ich zu den Lagern in diesem geographischen Bereich die Details raussuchen.

    Die beste Informationsquelle sollten im uebrigen die Briefe Deines Vaters selbst sein. Der muss doch irgendwo seine Lageradresse als Absenderangabe verwendet haben . . .

    Einmal editiert, zuletzt von Carolina Pegleg (24. Juni 2008 um 22:05)

  • doktorstamp
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    • 24. Juni 2008 um 22:08
    • #19

    Mar-vel

    Es gab hierzulande KG-Lager zu Hauf. Die Unterbringung von Kg erfolgte oft nach Ausbildung, aber nicht unbedingt.

    Keine 3Km von meiner Heimatstadt entfernt war auch ein KG Lager, ich konnte zum Glück per Zufall ein Insassen dieses Lagers in Berlin begegnen.

    Strengbewacht waren sie nicht, viele arbeiteten auf dem Lande, einige wie er mir geschildert hat, haben in der Stadt-Brauerei gearbeitet.

    Pioniere sofern sie sich freiwillig meldeten haben mit der Beseitigung von Bomben und sonstige Blindgänger geholfen. Hierfür waren sie im Vergleich zu den anderen KG reichlich belohnt (verhältnismässig versteht sich).

    Andere haben mit der Verwertung abgeschossene/abgestürzte Flugzeuge sich betätigt.

    Die letzten KG hier waren 1950 aus der Gefangenschaft entlassen. Da welche sich gedient gemacht haben, hätten sie die Wahl hier zu bleiben oder nach Hause zu fahren, weitaus die Mehrzahl kerhte zurück.

    Das Lager hiess "Broadbridgeheath Camp".

    Zu Oxford weiss ich nichts. Die Geschichte ist leider nicht weitverbrietet und in vielen Orten, dank Neubau nicht mehr zu sehen.
    In den Stadtarchiven liegt so gut wie garnichts.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • Carolina Pegleg
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    • 24. Juni 2008 um 22:26
    • #20

    Ich kann nur sagen, die Geschichte ist kompliziert. Als spaet in 1944/1945 Kriegsgefangene zu tausenden taeglich hereinstroemten muss die Organisation chaotisch gewesen sein. Jedenfalls suchen wir hier nach einem amerikanischen Kriegsgefangenlager in England. Davon gab es nicht soviele, und das muss ja herauszubringen sein. Die Amerikaner transferierten auch viele Gefangenen an die Englaender und vor allem an die Franzosen, aber dann ging auch die Verantwortung und Verwaltung der Lager ueber.

    Auch haben die Amerikaner regelmaessig Kriegsgefangene zu Arbeiten herangezogen, organisiert in "German Service Units", "Labor Service Companies" oder "Labor Detachments". Einsatz war quer durch Europa und ging bis Anfang der 50er Jahre hinein. Ganz genau wie doktorstamp es sagt.

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