Hallo ADRI,
um welche Michel-Nummer handelt es sich bei der Hannover-Marke?
uposta
Hallo ADRI,
um welche Michel-Nummer handelt es sich bei der Hannover-Marke?
uposta
Hallo,
hier ein Auschnitt des einen eingestellten Scans. Die Markierung zeigt, zumindest im rot markierten Ausschnitt, keinen signifikanten Unterschied bezüglich Alterung Briefpapier/Markenpapier.
Für das Durchschnittsauge bietet dieser Scan (für diese Marke) keinen Anhalt für unterschiedliche Alterung.
Zum Glück sind auch nicht alle losen Hannover-10-Groschen-Marken so unfrisch, wie die, hier bespielsweise, gezeigte.
uposta
Hallo,
auch die Aussage, dass es sich bei diesem Brief (siehe Beitrag Kartenhai: "PS.: lt. stampsx handelt es sich bei diesem Brief um eine Ganzfälschung!") um eine Ganzfälschung handelt, ist durch Ansicht dieser einfachen Scans nicht zu halten.
Die Scans lassen lediglich die Aussage zu, dass es sich möglicherweise um eine Verfälschung eines markenlosen (Paketbegleit)Briefes handeln könnte. Mehr geht zum jetzigen Zeitpunkt nicht.
uposta
Hallo,
zu der Annahme "Hilgendorf (Mecklenburg)": "P.S. Der Brief ging wohl von Hilgendorf (Mecklenburg) nach Anklam (Preußen). Warum hat der Fälscher nicht noch eine Bayern 1 dazu geklebt? Die hätte auch nicht gepasst. smile", gibt der Text keinen Anlass, da "Hilgendorf" ein geläufiger Familienname war (und noch ist) und die Unterschrift des Absenders sein dürfte.
uposta
Hallo Schildescher,
der Link vermittelt mir den Eindruck, als hättest Du versucht den 1717er Text in Sütterlin zu übertragen?
Hier im Forum gibt es eine Rubrik "Inhaltsdeutung von Briefen". Denn darum geht es wohl vorrangig. "Postgeschichtliches aus dem Rheinland" zeigt die eingestellte Briefseite nicht.
Aber zum Verschieben ist es natürlich längst zu spät.
uposta
Hallo Schildescher,
darf ich dich fragen, wie Du auf "Bruder" kommst?
Anbei mal das Wort (dunkles Blau), das Du sicherlich meinen wirst: die hellblaue Markierung ist "...er". Die Silbe "...der", mit dem "...er", kannst Du allem Anschein nach selbst lesen. Bleibt die fragliche Silbe "Ben..." oder "Bru...". Das "B..." erscheint dir ebenfalls lesbar.
Der zweite Buchstabe ist schreibstilistisch dem des "e" in "...er" gleich zu setzen. Selbst wenn man ADRIs Hinweis folgt, dass der Schreiber "Latein" einfließen lässt, wäre der zweite Buchstabe kein lateinisches "r". Also auch nicht der fünfte Buchstabe. Den Du ja als "e" selbst zu lesen vermeinst.
Wie Du auf "Bruder" kommst, interessiert mich jedenfalls sehr. Um "Bruder" abzufragen, muss man "Bruder" lesen.
uposta
Hallo,
wie gestern Abend schon angedeutet, gibt es natürlich weitere Szenarien, wobei nur eine kaufmännische bzw. postgeschichtliche passen dürfte.
Betrachtet man sich den "Bogen" der Begierde, so fällt doch schreibtechnisch sofort auf, dass der Bogen bewusst begonnen und ebenso bewusst beendet wurde. Ein plötzliches und abruptes Abbrechen der Schreibewegung fand nicht statt.
Anbei zwei Darstellungen, die diese "Quitung" kaufmännisch auflösen. Zum Ersten die dargestellten Nullen (rote Markierungen) und dann der supersüße Bogen (blaue Markierung). Nun, eine Abbreviation für ein Fragezeichen ist es, nach Einsicht in die literarische Quelle, nicht, aber eine Bedeutung hat dieser Bogen allerdings.
Zusammen mit einer Null bedeutet der Bogen: "nichts".
Was allerdings auch bedeutet, dass diese Aussage auf einen "bedeckten Wagen" zutreffen muss. Also ein bedeckter Wagen eine Rolle zu spielen hat. Weiter oben erwähnte ich bereits, dass der Courier seinen eigenen Wagen mitführen würde. Das "nichts" ist ein (in)direkter Beweis eines mitgeführten (bedeckten) Wagens. Bedeutsam auch für die Poststation Wentorf: der mitgeführte Wagen ist nicht ausgeliehen!
Dass sich ein Courierreisender 2 Reitpferde von Schwarzenbeck bis Wentorf ausgeliehen hat, wo er doch sicher nur einen eigenen (Reit)Sattel mitgeführt haben dürfte, ist eher nicht anzunehmen.
uposta
Hallo,
das fragliche Tintenetwas sieht mE nach einer angefangenen Null ("0") aus. Vermutlich wurde der Schreiber noch rechtzeitig darauf hingewiesen, dass für "keine Gebühren" keine "Null = 0" eingetragen zu werden braucht.
Auf dieser "Quitung" wurde schon so viel gestrichen und überschrieben, dass da wohl jemand dem Schreiber auf die flinke Feder schaute.
Da gäbe es sicherlich noch weitere Szenarien.
uposta
Hallo,
mich erreichten freundliche Anfragen bezüglich der Bezeichnung "Plakat". Warum "Plakat"?, da es aus dem eingestellten Druck nicht hervorgehen würde.
Dazu stelle ich gern einen Scan (siehe das Wort "Placat") ein. Die "Anzeige" erschien am 21. Mai 1838 (Beilage zum 21. Stück der Schleswig=Holsteinischen Anzeigen, Quelle: Google.Books).
uposta
Hallo Kartenhai,
das Geld würde ich auf gar keinen Fall zuerst senden. Hat er das Geld von dir, dann schickt er dir mit ziemlicher Sicherheit eine miese Kopie von deiner Ansichtskarte als Retoursendung. Das scheint ein witziges Kerlchen zu sein.
uposta
Hallo ADRI,
die (Aus)Streichung des "Extra-" und das Einfügen des "Courier-" hatte seinen Grund darin, dass hier ein "Courier" unterwegs war. Womöglich war kein Druck mit dem Terminus "Courier-Post-Pferde" vorrätig, weil das auf dieser Station wohl nicht häufig vorkam.
Ein Courierreisender galt nicht als Extrapostreisender und musste couriermässig für die Pferde bezahlen. Und natürlich den Wagen extra, wenn er sich einen nahm. Reitende Couriere reisten nicht immer ohne Gepäck, was nicht auf dem Reitpferd verstaut werden konnte, lud man auf den Wagen und hin und wieder ruhten sie sich auch im mitführenden Wagen, ohne Unterbrechung reisend, vom Reiten aus. Hier gehe ich davon aus, dass der Courierreisende seinen eigenen Wagen mitführte. Das die 2 1/2 Meilen "von ... bis" nur ein Teilstück der Reise des Couriers war, kann man annehmen. Das "Wagenmeistergeld" ist sicher als Bezahlung für den begleitenden Postillion "von ... bis und retour" anzusehen. (Irgendwer muste die geliehenen Pferde ja zurück bringen.) Durch die (Aus)Streichung des "Extra-" ist es keine "Extrapostquittung" (mehr).
uposta
Hallo,
sehr gern wurde auch der GAA dieser 45er Pluskarte benutzt. Das Wertzeichen konnte man auch sehr eng ausschneiden, da die "Balken" innerhalb aufgebracht worden waren. Leider kann man das auf dem einfachen Scan nicht sonderlich gut erkennen.
Von den zu beobachtenden Papierunterschieden bei dieser Pluskarte findet man im Ganzsachen-Michel leider nichts.
uposta
Hallo DKKB
natürlich könntest Du, wenn Du Schwierigkeiten mit handschriftlichen Passagen hast auch erstmal die foreneigene Rubrik
"Inhaltsdeutung von Briefen
Hier werden schwer leserliche Schriften und fremde Sprachen entschlüsselt, um Briefinhalte deutlich zu machen.",
nutzen, um so zu einer ersten (brauchbaren?) Dänischvariante zu kommen. Um dann eine (brauchbare?) Deutsch-Variante zu versuchen. Das bringt mE dem Leser mehr.
Die letzten Tage waren mit anderen Terminen voll, zum Beispiel das deutschlandweite Wochenende "Tag der Archive". In s-h, aber auch in dänischen, Archiven schlummern jedenfalls sehr viele interessante Postscheine ihren wohlverdienten Archivschlaf. Leider ist das Wochenende "Tag der Archive" in Deutschland nur alle 2 Jahre. Aber deine neu eingestellten, immer auch sehr interessanten, Postscheine schaue ich mir in den kommenden Tagen gern an.
uposta
Hallo,
viele Sammler, vor allem von (alten) Ansicht(skart)en, nehmen ja schon zu Lebzeiten Kontakt mit ihrem Stadtarchiv ihrer Wahl auf. Und lernen so die aktuellsten Aufbewahrungsmöglichkeiten, ganz nebenbei, kennen. Zum Glück eben frühzeitig. So gelangen die jahrzehntelang gesammelten Kostbarkeiten meist unversehrt als Schenkung in die, meist heimatlichen, Archive. Können so auch der Forschung zugänglich gemacht werden.
uposta
Hallo,
die weichmacherfreien Kobra-Hüllen. die Kartenhai oben schon erwähnt, werden auch von mir bevorzugt.
uposta
Spiel 28
Auktionsende: 07. Mär. 2014 19:46:00 MEZ
Tippende: 07. Mär. 2014 07:46:00 MEZ
am1937a: 321 €
Der Schwarze Einser: 300 €
gründi: 395,-€
Vichy: 640,- €
Usul3: 467 Euro
Nicht Profi: 470,- €
muesli: 352 €
Lothar 345 €
Claude D.: 371.- €
Wolffi: 401,-€
säulenkaktus: 482,-€
axbuhr: 425 €
donfliesio: 298,- €
uposta: 312,00 €
Hallo DKKW,
den offenbaren Fehler in der dänischen Standardliteratur habe ich an meine dänischen Sammlerkollegen weitergeleitet. Für Benutzer dieser Standardliteratur ist es ausreichend zu wissen, dass der vermeintliche Name (von der Person selbst) nicht mit einem "w" geschrieben wurde. ... Oder es handelt sich nicht um die selbe Person.
Du kannst doch stolz sein, durch die neuerliche Veröffentlichung des Postscheins, einen Beitrag zur dänischen Postgeschichte geleistet zu haben.
Ist das denn nun deiner Meinung nach tatsächlich ein "a" (grüne Markierung)?
Deinen Zweifel an dem "Niclas" kann ich nachvollziehen. Meinst Du das Hellblaue soll "Niclas" sein?
uposta
Hallo Philaseiten.de,
das sind zwei verschiedene Kennbuchstaben.
uposta
Hallo DKKW,
neben dem kritisch zu betrachtenden Namen des Unterzeichners (rot), wie oben ja schon andiskutiert, findet dieser Buchstabe (grün), oder das Kürzel (??), die Beachtung des interessierten Lesers.
Du übersetzt dieses grün gekennzeichnete Schreibsel im "dänischen" Text mit "a".
Sieht das nicht völlig anders aus als ein lateinischen "a"?
uposta
Hallo DKKW,
auch meine dänischen Freunde warnen immer wieder davor die benutzten literarischen (dänischen) Quellen nicht unkritisch zu benutzen. Wenn der Unterzeichner nicht mit "Schwings" unterschrieb, dann war auch sein Name nicht "Schwings". Das ist posthistorisch natürlich bedeutsam.
uposta