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Beiträge von BUND

  • Gemeinschaftsausgaben - Mi.-Nr. 916

    • BUND
    • 24. November 2025 um 21:20

    Hallo PORdgz,

    interessante Erscheinung, vielen Dank fürs Zeigen. :thumbup: Es handelt sich in der Tat nicht um einen bereits bekannten Ostermann-Plattenfehler [1, S. 27–32]. Nach der vom Autor formulierten Faustregel ist bei der Ziffernserie „zu viel Farbe“ in den meisten Fällen lediglich eine Druckzufälligkeit. Gleichwohl erscheint mir dein Mehrfachfund bemerkenswert. Ich würde es begrüßen, wenn du diese Druckabweichung im nächsten Rundbrief der ArGe Alliierter Kontrollrat vorstellen würdest.

    Den Beitrag möchte ich mit der Vorstellung einer Frühverwendung schließen. "Der Normalfall bei der Ausgabe einer neuen Briefmarke ist, dass an einem vorher [...] festgelegten Termin bei allen Postämtern des Geltungsbereiches dieser Ausgabe die entsprechende Marke oder Ausgabe vorliegt und von jedermann käuflich erworben werden kann. [...] Bei der Ziffernserie sieht die Situation, sicherlich bedingt durch die z.T. katastrophalen Situationen der Nachkriegszeit, völlig anders aus. [...] Die Marken wurden an die einzelnen Postämter verteilt, wie sie gedruckt und ausgeliefert werden konnten und wo der Mangel nach den neuen Wertzeichen am größten war" [2]. Nach aktuellem Forschungsstand gilt der 08.02.1946 als Frühdatum für die OPD Nürnberg [3]. Ein ganz so frühes Datum kann ich zwar nicht zeigen, wohl aber einen Fernbrief vom 15.02.1946 von Nürnberg nach Eschwege, tarifgerecht freigemacht mit 2 × MiNr. 916.



    Viele Grüße
    BUND

    [1] A. Ostermann, Briefmarkenkatalog: Alliierter Kontrollrat 1946 - 1948, Teil 1: Ziffernserie. Norderstedt: Books on Demand, 2015.
    [2] R. Herbrandt, „1. Zwischenbericht der Arbeitsgruppe Frühverwendungen der Ziffernserie“, Rundbrief 9 (1 - 1998) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 609–617, 1998.
    [3] R. Herbrandt, „Verteilung des 6 Rpf Wertes, Mi.-Nr. 916, in der Portoperiode Februar 1946 und in der Britischen Zone“, Rundbrief 61 (2 - 2024) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 11–22, 2024.

  • Literatur zu Ende und Neubeginn der Post in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg

    • BUND
    • 12. August 2025 um 20:52

    Hallo uie4,

    ein Literatur- bzw. Quellenverzeichnis sucht man im Buch von Dr. Heinz Jaeger vergeblich [1]. Das Werk behandelt die Jahre 1944 bis 1949 aus philatelistischer Sicht, mit zahlreichen Abbildungen von Briefmarken, Belegen und historischen Dokumenten. Die einzelnen Themen werden in sogenannten historischen Stichworten aufgearbeitet, also in kurzen lexikalischen Artikeln, die den zeitgeschichtlichen Kontext herstellen.

    Zur besseren Einordnung folgt das vollständige Inhaltsverzeichnis des Werkes:

    "Zum Geleit
    1944 – Ein zeitgeschichtlicher Rückblick
    Juni 1944: Landung der Alliierten in der Normandie
    Juli 1944 – Mißglücktes Attentat auf Hitler
    Konzentrationslager – Verbrechen an Unschuldigen
    Das letzte Aufgebot – ‚Volkssturm‘
    Dienstag im Osten
    Warschauer Aufstand
    Die Sonderausgaben des Deutschen Reiches 1944
    Weihnachten 1944
    1945 – Das Ende und der Neubeginn
    ‚Das Ende‘
    Gründungsversammlung zur UNO
    April 1945: Das Ende naht
    Berlin, April 1945
    Selbstmord Hitlers
    Berlin, 30. April 1945
    Bedingungslose Kapitulation Deutschlands
    ‚Der Neubeginn‘
    Berlin
    Der Zweite Weltkrieg endete in Sachsen!
    Aufteilung Deutschlands in Besatzungszonen
    Schlesien
    Breslau
    Suche nach Angehörigen (Suchdienste)
    1946 – ‚Briefe suchen Menschen!‘
    Kriegsgefangenschaft
    ‚Säuberung‘ und Nürnberger Prozesse
    Sammeln ohne Katalog, aber mit ‚philatelistischen Buschtrommeln‘
    Lebensmittelzuteilung
    Menschen, Sammler, Post, Ganoven
    Erste freie Wahlen seit 1933
    1947 – War der ‚New Look‘ aufregender als Philatelie?
    Dezember 1946 – wirtschaftliche Integration des Saargebietes in Frankreich
    1. Januar 1947 – Zusammenschluß der britischen und amerikanischen Besatzungsbiete [sic] zur Bizone
    Ministerpräsidenten-Konferenz
    Marshall-Plan
    1948 – Schicksale, Währungsreform, Berliner Blockade
    Interzonenpass
    Währungsreform
    Teilung Deutschlands
    Care-Pakete
    Parlamentarischer Rat
    Ein Blick nach Berlin
    Berliner Blockade und Luftbrücke
    1949 – Deutschland = BRD und DDR" [1, S. 5–6]

    Viele Grüße
    BUND

    [1] H. Jaeger, Vom Krieg zum Frieden: Sechs deutsche Jahre: 1944 – 1949. Schwalmtal: Phil*Creativ Verlag, 2000.

  • Retusche - ja oder nein

    • BUND
    • 9. August 2025 um 18:56

    Hallo zenne,

    bei SBZ MiNr. 209 handelt es sich überwiegend um überdruckte MiNr. 931 des Alliierten Kontrollrats, lediglich zum geringen Teil wurden diese in Neuauflage hergestellt [1, S. 214].

    Auf Feld 99 der Urmarke ist nur der Ostermann-Plattenfehler 931 Feld 99 ("Delle am rechten Rand unten") bekannt. Dieser tritt ausschließlich bei HAN 4009-46.2 und 4025-46.2 auf und ist auch bei SBZ MiNr. 209 bekannt [2, S. 138]. Nachfolgend eine Detailabbildung dieses Plattenfehlers aus meiner Sammlung.



    Ist dieser Plattenfehler auf deiner Marke zufälligerweise ebenfalls vorhanden?

    Viele Grüße
    BUND

    [1] Michel Deutschland-Spezial 2012: Band 2: Ab Mai 1945 (Alliierte Besetzung bis BRD). Unterschleißheim: Schwaneberger Verlag, 2012.
    [2] A. Ostermann, Briefmarkenkatalog: Alliierter Kontrollrat 1946 - 1948, Teil 1: Ziffernserie. Norderstedt: Books on Demand, 2015.

  • Literatur zu Ende und Neubeginn der Post in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg

    • BUND
    • 6. August 2025 um 15:37

    Hallo uie4,

    im Folgenden habe ich einige Titel zusammengestellt, die sich mit der postalischen und wirtschaftlichen Situation in der unmittelbaren Nachkriegszeit befassen und für dich relevant sein könnten.

    Angefangen mit Arbeiten allgemeinerer Natur, die eine Gesamtschau zum Thema bieten – darunter Norbert Barths Überblick zu den Gemeinschaftsausgaben des Alliierten Kontrollrats [1], der Beitrag von Günter Klein im Magazin Philatelie [2] sowie das Werk von Dr. Heinz Jaeger [3]. Auch die umfangreiche Arbeit von Dr. Wolfgang Engels zur Alliierten Kontrollbehörde in Berlin ist für das institutionelle Verständnis dieser Jahre sehr aufschlussreich [4]. Eine systematische Darstellung zum Wiederaufbau des Paketdienstes liefert die Arbeit von Hartwig et al. [5].

    Einen grundlegenden Überblick zur Verwendung der Ziffernserie 1946 bietet die mehrteilige Artikelreihe von Joachim Bernhöft, die ab dem ersten Rundbrief der Arge Alliierter Kontrollrat im Jahr 1994 erschien und in den folgenden Jahren kontinuierlich fortgesetzt und ergänzt wurde [6], [7], [8], [9], [10],[11], [12], [13], [14].

    Darüber hinaus finden sich weiterführende Artikel zu spezifischen Themengebieten – etwa von Hans-Henning Mücke zum Erstverkauf der I. Kontrollratsausgabe in der britischen Zone [15], Karl-Heinz Riemers Überblick zur Postzensur der Alliierten im besetzten Deutschland [16] sowie von Günter Klein [17], [18], Guntram Pagel [19], [20], [21] und Martin Barta [22], [23], [24] zu den Währungsreformen. Eine umfassende Darstellung der Währungsreformen bietet zudem die Festschrift des Arbeitskreises Deutsche Nachkriegsphilatelie 1945 - 49 [25].

    Falls bestimmte Orte, Zeiträume oder Institutionen im Fokus stehen, wäre eine genauere Eingrenzung hilfreich.

    Viele Grüße
    BUND

    [1] N. Barth, „Die Gemeinschaftsausgaben des Alliierten Kontrollrats: Geschichtliche und philatelistische Aspekte“, Rundbrief 43 (2 - 2015) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 4–11, 2015.
    [2] G. Klein, „1946: Die Kontrollrats-Ziffern-Serie“, Philatelie Ausgabe 524 (Februar 2021) - Das Magazin des Bundes Deutscher Philatelisten, S. 26–32, 2021.
    [3] H. Jaeger, Vom Krieg zum Frieden: Sechs deutsche Jahre: 1944 – 1949. Schwalmtal: Phil*Creativ Verlag, 2000.
    [4] W. Engels, „Die Alliierte Kontrollbehörde in Berlin“, Rundbrief 56 (1 - 2022) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 5–74, 2022.
    [5] W.-R. Hartwig, J. Spilker, W. Strobel, und P. B. Wolf, Paketkarten im Nachkriegsdeutschland 1945 bis 1949: Wiederaufnahme, Durchführung und Behelfsmaßnahmen der Postpaketdienstes. Karlsruhe: ARGE LOKNOT e.V., 1988.
    [6] J. Bernhöft, „Die Verwendung der Ziffernserie 1946, ihre postgeschichtlichen Hintergründe, ihre Belege und deren Bewertung“, Rundbrief 1 (1 - 1994) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 1–31, 1994.
    [7] J. Bernhöft, „Die Verwendung der Ziffernserie 1946, ihre postgeschichtlichen Hintergründe, ihre Belege und deren Bewertung“, Rundbrief 2 (2 - 1994) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 72–95, 1994.
    [8] J. Bernhöft, „Die Verwendung der Ziffernserie 1946, ihre postgeschichtlichen Hintergründe, ihre Belege und deren Bewertung: Ergänzungen und Neuigkeiten zu Teil 1“, Rundbrief 2 (2 - 1994) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 96–97, 1994.
    [9] J. Bernhöft, „Die Verwendung der Ziffernserie 1946, ihre postgeschichtlichen Hintergründe, ihre Belege und deren Bewertung: Teil III“, Rundbrief 3 (1 - 1995) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 124–134, 1995.
    [10] J. Bernhöft, „Die Verwendung der Ziffernserie 1946, ihre postgeschichtlichen Hintergründe, ihre Belege und deren Bewertung: Teil 3: Neuigkeiten und Änderungen zu den vorangegangenen Teilen“, Rundbrief 3 (1 - 1995) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 135–136, 1995.
    [11] J. Bernhöft, „Die Verwendung der Ziffernserie 1946, ihre postgeschichtlichen Hintergründe, ihre Belege und deren Bewertung: Teil 3/2: Neuigkeiten und Änderungen zu den vorangegangenen Teilen“, Rundbrief 4 (2 - 1995) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 287–296, 1995.
    [12] J. Bernhöft, „Die Verwendung der Ziffernserie 1946, ihre postgeschichtlichen Hintergründe, ihre Belege und deren Bewertung: Teil IV“, Rundbrief 5 (1 - 1996) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 351–356, 1996.
    [13] J. Bernhöft, „Die Verwendung der Ziffernserie 1946, ihre postgeschichtlichen Hintergründe, ihre Belege und deren Bewertung: Teil IV“, Rundbrief 7 (1 - 1997) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 439–456, 1997.
    [14] J. Bernhöft, „Die Verwendung der Ziffernserie 1946, ihre postgeschichtlichen Hintergründe, ihre Belege und deren Bewertung: Teil 4: Neuigkeiten und Änderungen zu den vorangegangenen Teilen“, Rundbrief 11 (2 - 1999) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 772, 1999.
    [15] H.-H. Mücke, „Erstverkauf der Werte der I. Kontrollratsausgabe in der Britischen Besatzungszone Deutschlands“, Rundbrief 11 (2 - 1999) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 719–721, 1999.
    [16] K.-H. Riemer, Die Postzensur der Alliierten im besetzten Deutschland nach dem II. Weltkrieg (Heft 73). Soest: Poststempelgilde e.V., 2001.
    [17] G. Klein, „Die Währungsreform – ein Stück deutscher Nachkriegsgeschichte: Eine zeitgeschichtliche Betrachtung unter philatelistischen Gesichtspunkten – Teil 1“, Rundbrief 43 (2 - 2015) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 12–32, 2015.
    [18] G. Klein, „Die Währungsreform – ein Stück deutscher Nachkriegsgeschichte – Teil 2“, Rundbrief 44 (1 - 2016) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 5–21, 2016.
    [19] G. Pagel, „Die Deutsche Mark löst die Reichsmark ab – Eine wirtschaftspolitische Betrachtung der Währungsreform in der Bizone“, Rundbrief 47 (2 - 2017) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 6–27, 2017.
    [20] G. Pagel, „Versicherungen zur Zeit der Währungsreform in der Bizone - Die gesetzlich Rentenversicherung“, Rundbrief 54 (1 - 2021) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 60–69, 2021.
    [21] G. Pagel, „Gültigkeit, Erwerb und Verwendung von Postwertzeichen in der Bizone und West-Berlin im Zusammenhang mit den Währungsreformen 1948“, Rundbrief 54 (1 - 2021) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 70–76, 2021.
    [22] M. Barta, „Die Währungsreform in Deutschland 1948“, Rundbrief 52 (1 - 2020) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 6, 2020.
    [23] M. Barta, „Die Währungsreform in den Westzonen Deutschlands: 10-fach-Frankaturen“, Rundbrief 52 (1 - 2020) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 7–20, 2020.
    [24] M. Barta, „Die Währungsreform in den Westzonen Deutschlands 1948 – Fortsetzung“, Rundbrief 53 (2 - 2020) - Arbeitsgemeinschaft Alliierter Kontrollrat 1946 – 48 e.V., S. 67–73, 2020.
    [25] W. Straub u. a., 50 Jahre Währungsreform: Die Währungsreform in Deutschland 1948 - Eine Festschrift zum Briefmarken-Salon „50 Jahre Währungsreform“ im Berliner Rathaus am 27. und 28. Juni 1998. Schöneck: Arbeitskreis "Deutsche Nachkriegsphilatelie 1945 - 49, 1998.

  • Dauerserie Heuss

    • BUND
    • 5. Juli 2025 um 22:07

    Hallo nugman,

    ergänzend zu den bisherigen Rückmeldungen kann ich bestätigen, dass die HAN 15 044.54 2 der MiNr. 179 im Michel Deutschland-Spezial 2012 nicht mehr verzeichnet ist [1, S. 920]. Der Zeitraum der Streichung lässt sich damit auf die Jahre 2008 bis 2011 eingrenzen.

    Viele Grüße
    BUND

    [1] Michel Deutschland-Spezial 2012: Band 2: Ab Mai 1945 (Alliierte Besetzung bis BRD). Unterschleißheim: Schwaneberger Verlag, 2012.

  • Kontrollrat 945

    • BUND
    • 23. Mai 2025 um 16:17

    Hallo Fail, hallo FrankDD,

    vielen Dank fürs Zeigen der jeweiligen Abweichungen. Die in euren Abbildungen erkennbaren Besonderheiten – die Beschädigung des rechten Beins im gezeigten Ausschnitt bei Fail sowie die verdickte Schraffurlinie und die Kerbe über dem „S“ von POST bei FrankDD – sind nach aktuellem Forschungsstand in der einschlägigen Literatur nicht als Plattenfehler dokumentiert [1, S. 104], [2, S. 47–50], [3, S. 87]. In Ermangelung entsprechender Nachweise ist daher von Druckzufälligkeiten auszugehen.

    Viele Grüße
    BUND

    [1] Michel Deutschland-Spezial 2024: Band 2: Ab Mai 1945 (Alliierte Besetzung bis BRD). Germering: Schwaneberger Verlag, 2024.
    [2] A. Ostermann, Briefmarkenkatalog: Alliierter Kontrollrat 1946 - 1948, Teil 2: Arbeiterserie. Norderstedt: Books on Demand, 2015.
    [3] J. Hohmann, Die Markenausgaben unter dem Beschluss des Alliierten Kontrollrates: Band 1: Marken und deren Besonderheiten. Wolfsburg: Eigenverlag, 2009.

  • Gemeinschaftsausgaben Mi. Nr. 947

    • BUND
    • 23. Mai 2025 um 15:59

    Hallo FrankDD,

    nach meiner Einschätzung handelt es sich um den Ostermann-Plattenfehler 947 Feld 14 ("Strich über dem E von Pfennig gebrochen"). Dieser tritt ausschließlich im Walzendruck auf Bogen mit vierstelligen, geraden Bogenzählern auf, bei denen sich jeweils zwei Ziffern rechts neben der fünften und sechsten Markenreihe am Bogenrand befinden [1, S. 67].

    Viele Grüße
    BUND

    [1] A. Ostermann, Briefmarkenkatalog: Alliierter Kontrollrat 1946 - 1948, Teil 2: Arbeiterserie. Norderstedt: Books on Demand, 2015.

  • Gemeinschaftsausgaben Mi. Nr. 950

    • BUND
    • 17. Mai 2025 um 15:24

    Hallo FrankDD,

    vielen Dank fürs Zeigen der Druckabweichung. Der in der Abbildung erkennbare Fleck im Bereich des Bauchansatzes ist als Druckzufälligkeit einzuordnen und stellt nach aktuellem Forschungsstand keinen bekannten Plattenfehler dar. In der einschlägigen Literatur ist ein solcher Fehler für diese Wertstufe nicht verzeichnet [1, S. 104], [2, S. 119-129], [3, S. 90-91].

    Viele Grüße
    BUND

    [1] Michel Deutschland-Spezial 2024: Band 2: Ab Mai 1945 (Alliierte Besetzung bis BRD). Germering: Schwaneberger Verlag, 2024.
    [2] A. Ostermann, Briefmarkenkatalog: Alliierter Kontrollrat 1946 - 1948, Teil 2: Arbeiterserie. Norderstedt: Books on Demand, 2015.
    [3] J. Hohmann, Die Markenausgaben unter dem Beschluss des Alliierten Kontrollrates: Band 1: Marken und deren Besonderheiten. Wolfsburg: Eigenverlag, 2009.

  • BPP Prüfkosten

    • BUND
    • 17. Mai 2025 um 13:48

    Hallo Vesper123,

    eine feste Obergrenze im Sinne eines maximalen Fixbetrags für Prüfkosten gibt es laut Prüfordnung des Bundes Philatelistischer Prüfer e. V. (BPP) nicht. Die Kosten richten sich grundsätzlich prozentual nach dem Katalog- beziehungsweise Handelswert des Prüfgegenstands. In Punkt 10.2 der Prüfordnung heißt es:

    „Die Vergütung beträgt, wenn nichts anderes vereinbart ist, bis zu 4 % vom jeweiligen MICHEL-Katalogwert oder, wenn ein solcher nicht feststellbar ist, bis zu 10 % vom Handelswert, den der Prüfer nach billigem Ermessen schätzen darf.“ [1]

    Das bedeutet: Die Prüfkosten steigen proportional mit dem Katalogwert, da ein fester Prozentsatz berechnet wird. Eine Preisobergrenze gibt es nicht, es besteht jedoch laut Prüfordnung die Möglichkeit, vor Beginn der Prüfung eine individuelle Vereinbarung mit dem Prüfer zu treffen.

    Die Prüfordnung sieht zudem vor, dass für die Ausstellung eines Befunds oder Attests eine zusätzliche Vergütung erhoben wird. Diese Zusatzvergütung entfällt jedoch bei Prüfgegenständen, für die die Prüfvergütung (ohne Attestkosten) über 150 € (ohne Umsatzsteuer) liegt. In diesem Zusammenhang heißt es:

    „Ein Befund wird in der Regel ab einem MICHEL-Katalogwert von 250,00 Euro und ein Attest ab einem MICHEL-Katalogwert von 500,00 Euro ausgestellt.“ [1]

    Weitere relevante Punkte aus der Prüfordnung:

    • Mindestvergütung: pro Prüfsendung 30  €, pro Marke 4  €, pro Briefstück oder Ganzstück 5 €
    • Kosten für Atteste und Befunde: Kurzbefund im Kleinformat 5  €, Kurzbefund im Großformat 8  €, Befund 10  €, Attest 20  €
    • Falsche oder verfälschte Stücke: bis zu 1 % vom Katalogwert beziehungsweise 2,5 % vom Handelswert

    Gerade bei Marken mit hohem Katalogwert ist eine Prüfung empfehlenswert, da hier das Risiko von Fälschungen oder Manipulationen groß ist. Ohne fachgerechte Prüfung lassen sich solche Stücke in der Regel auch nicht seriös handeln.

    Hinweis: Diese Antwort bezieht sich ausschließlich auf die Prüfordnung des BPP (Stand 27.04.2024). Andere Prüforganisationen sind hier nicht berücksichtigt.

    Viele Grüße
    BUND

    [1] „Prüfordnung des Bundes Philatelistischer Prüfer e.V. (Stand 27.04.2024)“, BPP. Zugegriffen: 17. Mai 2025. [Online]. Verfügbar unter: https://www.bpp.de/ueber-uns/pruefordnung/

  • Bund feiert Geburtstag

    • BUND
    • 5. März 2025 um 13:41

    Vielen Dank für die Glückwünsche! :)

  • Perfins - Großbritannien 🇬🇧 und Irland 🇮🇪

    • BUND
    • 9. Februar 2025 um 12:21

    Vielen Dank, tomm2015.

  • Perfins - Großbritannien 🇬🇧 und Irland 🇮🇪

    • BUND
    • 8. Februar 2025 um 23:21

    Hallo zusammen,

    ich benötige eure Unterstützung bei der Identifikation der Verwender folgender Lochungen auf den gezeigten Marken:


    MiNr. 89


    MiNr. 107


    MiNr. 129


    MiNr. 179


    MiNr. 185

    Vielleicht kann tomm2015 hier wieder weiterhelfen?

    Viele Grüße
    BUND

  • Krimi mit Briefmarke!

    • BUND
    • 9. Januar 2025 um 23:45

    Hallo zusammen,

    kartenhai meint den Film "Nord bei Nordwest – Haare? Hartmann!" von Regisseur Felix Herzogenrath, der noch bis zum 30.12.2025 in der ARD-Mediathek verfügbar ist. [1] Das Objekt der Begierde ist dabei eine fiktive Briefmarke:

    "Die "Falscher Sultan", eine indische 7,5 Anna Briefmarke, ist ein bemerkenswertes Sammlerstück aus dem 18. Jahrhundert im Bereich der Philatelie. Es handelt sich um eine seltene und fehlerhaft gedruckte Briefmarke, die das Bild eines Sultans trägt. Ihr außergewöhnlicher Wert ergibt sich aus ihrer Seltenheit und dem historischen Hintergrund." [1, 00:58:21]

    Viele Grüße
    BUND

    [1] F. Herzogenrath, Deutschland. Nord bei Nordwest – Haare? Hartmann!, (2025). [Online Video]. Verfügbar unter: https://www.ardmediathek.de/video/nord-bei…DlfMjAtMTUtTUVa

  • Verschlüsselte Postkarten 1900/1902

    • BUND
    • 7. Januar 2025 um 00:58

    Hallo Sellighsphire,

    könntest du bitte die Rückseiten der Postkarten zeigen? Eventuell finden sich dort Hinweise auf den Empfänger, die bei der Entschlüsselung helfen könnten. "Oft gelingt eine Entschlüsselung mithilfe von Eigennamen, die im Text als erste dechiffriert werden können, da der ungefähre Zusammenhang bekannt ist." [1]

    Falls du zudem den Code in transkribierter Form bereitstellst, steigen sicherlich die Chancen, dass er entschlüsselt wird.

    Viele Grüße
    BUND

    [1] S. Hasselberg, „Geheimschriften: So kannst du jeden Code knacken“, ProSieben. Zugegriffen: 7. Januar 2025. [Online]. Verfügbar unter: https://www.prosieben.de/serien/galileo…den-code-328561

  • Auktionserlösspiel 2024

    • BUND
    • 26. Dezember 2024 um 21:53

    Spiel 146:

    https://www.ebay.de/itm/286229…te-Link) (Affiliate-Link) (Affiliate-Link)?

    Auktionsende: Samstag 28.12.24 19:27 Uhr

    Tippende: Samstag 28.12.24 07:27 Uhr

    am1937a: 156 €
    hidge: 127 €
    Schimmel: 188 €
    BUND: 196 €

  • Postkarte zur 1. Südamerikafahrt 1931 des Luftschiffes LZ 127 "Graf Zeppelin" (MiNr. 216 a)

    • BUND
    • 15. Dezember 2024 um 13:00

    Hallo zusammen,

    der in Beitrag #1 vorgestellte Beleg zur 1. Südamerikafahrt 1931 des Luftschiffes LZ 127 "Graf Zeppelin" (MiNr. 216 a) wurde mittlerweile auf eBay in einer Auktion verkauft. Der Zuschlag lag bei 3,83 € + 2,00 € Versandkosten.


    Screenshot eBay-Angebot MiNr. 216 a [1]

    Viele Grüße
    BUND

    [1] „DR Bild Postkarte“, eBay. Zugegriffen: 15. Dezember 2024. [Online]. Verfügbar unter: https://www.ebay.de/itm/305953437301 (Affiliate-Link)

  • Bedarfspost der All. Besetzung mit Band- bzw. Netzaufdruck

    • BUND
    • 4. November 2024 um 16:45

    Hallo DKKW,

    portogerechte Einzelfrankaturen der MiNr. 51 I und 51 II waren in der Portoperiode vom 21.06. bis 31.08.1948 nur als Einschreiben-Fernbrief [1, S. 40] und in der Portoperiode vom 01.09. bis 19.09.1948 als Einschreiben-Drucksache mit Rückschein [1, S. 74] möglich. Den vorgestellten Beleg vom 04.08.1948 aus Elmshorn halte ich für unterfrankiert.

    Viele Grüße
    BUND

    [1] A. Fischer, H.-D. Neuber, F. Schlosser, H. Walter, Handbuch: Verwendung der Ausgaben der Alliierten Besetzung: Bizone Band Netz - Michel-Nr. 36 I/II bis 51 I/II (Handbuchteil 10.7 und 10.8). Arge Alliierter Kontrollrat 1946/1948, 2019.

  • Literaturliste

    • BUND
    • 12. Oktober 2024 um 14:50

    Test: Literaturliste.pdf

    Test erfolgreich, Signatur funktioniert. :thumbup:

  • Perfins - Deutsches Reich

    • BUND
    • 4. Oktober 2024 um 14:47

    Hallo zusammen,

    die in Beitrag #1 vorgestellte MiNr. 75 B mit Rosenheimer Stempel und der Lochung OST-1-01-01 wurde mittlerweile auf eBay in einer Auktion verkauft. Der Zuschlag lag bei 7,90 € + 1,00 € Versandkosten.


    Screenshot eBay-Angebot 57 B mit Perfin [1]

    Viele Grüße
    BUND

    [1] „Bayern Altdeutschland seltene Lochung-O.St.(Otto Steinbeis & Consorten,Rosenheim“, eBay. Zugegriffen: 04. Oktober 2024. [Online]. Verfügbar unter: https://www.ebay.de/itm/326279654663 (Affiliate-Link)

  • Plattenfehler oder Druckzufälligkeiten Arbeiterserie

    • BUND
    • 18. Juni 2024 um 11:21

    Hallo Sellomanico,

    es handelt sich um MiNr. 954, entwertet mit einem Zweikreisstegstempel, vermutlich "ZEVEN (BZ BREMEN)". Auffällig dabei ist eine Druckabweichung im Bereich unterhalb des rechten Unterarms, die der von frimer14 in Beitrag #1 gezeigten Abweichung ähnelt. Die Marke weist keinen bisher bekannten Plattenfehler auf.

    Viele Grüße
    BUND

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