Beiträge von CHESSBASE
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Weichmacher hin oder her. Bei meiner Recherche hab ich was sehr Interessantes gefunden und werden nun die Klarsichthüllen aus allen Ordnern verbannen. Nun hab ich aber das Problem bez. Hawid-Klemmtaschen *ggg*. Aber lest erst mal alles.
Zuerst mal der Textteil, der mir sehr imponierte:
"6. Vergesst jegliche Art von Klarsichthüllen! Ganz egal ob weichmacherfrei, dokumentenecht oder sonstwas. Das Problem ist folgendes: Alle Papiere enthalten Wasser, wenn sich die Luftfeuchtigkeit im Raum ändert, so tut es dies auch innnerhalb des Papiers - es passt sich an. In einer Klarsichthülle hat das Papier ein eigenes "Biotop" wenn man so will - es kann sich nicht anpassen und "schwitzt" eventuell. Auf jeden Fall nimmt das Dokument Schaden." Fehldruck Die Diskussion über Folien konzentriert sich leider auf "problematische alte Druck- und Stempelfarben", also die bekannten "Bleisulfidschäden". Darüber tritt die Tatsache in den Hintergrund, daß es noch eine Fülle anderer Einflußfaktoren auf das Papier gibt. Das genau ist doch die Schwierigkeit bei der Beweislage hinsichtlich der Folienproblematik. Es gelten die alten Grundsätze: - Papier verträgt sich am besten mit Papier - Temperatur und Luftfeuchtigkeit sollten geringen Schwankungen unterliegen - Licht kann in jeder Form schädlich sein - Luft hilft Feuchtigkeitsschäden (Stockflecken etc.) zu vermeiden Wer Gelegenheit hatte, die "Weiße - Sammlung" (Köhler Auktion vor einigen Jahren) zu besichtigen, war erstaunt über die generelle Frische der Druck- und Papierfarben mit teilweise nicht bekannten Nuancen. Da wurde bei der Aufbewahrung über Jahrzehnte offenbar alles richtig gemacht. Wir sollten uns nicht darauf verlassen, daß ein Beobachtungszeitraum von wenigen Jahren verläßliche Aussagen über Langzeitwirkungen ermöglicht, sondern die Ratschläge derjenigen befolgen, die sich schon länger mit der Problematik beschäftigt haben. Nicht jedes "moderne" Produkt ist besser als das Althergebrachte!Hier der Link zu dem ganzen Text bzw. Rechtsstreit:
Vergesst Klarsichtfolien jeder Art
Gruß
CHESSBASE -
Zitat
Original von Saguarojo
Es gibt von LEITZ weichmacherfreie Klarsichthüllen. Diese Hüllen haben die Nummer 4734.
Ich benutze sie seit über 30 Jahren und habe sehr gute Erfahrungen gemacht.Ich hatte ein Geschäft und dadurch liegen auf unserem Speicher noch tausende Hüllen in den Ordnern. Nun hole ich immer mal einige Ordner herunter und entsorge den Inhalt. Die Klarsichthüllen hebe ich üblicherweise auf.
Alle Dokumente, die in den Klarsichthüllen sind, zeigen also eigentlich keine Spuren. Was würde den Briefmarken denn passieren, wenn sie in Hüllen mit Weichmachern wären? Denn den Dekomenten scheint auch in 15 Jahren nix passiert zu sein.
Verlieren die Marken an Farbe? Kommen nachweisbare Chemikalien hinein (was ja sogar gut sein könnte, um sie haltbarer zu machen *ggg*)?
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Zitat
Original von Braunbear
Mit dem Fritz -Schachprogramm erreichte ich damals eine Elo von 1300, ....
Grüße BBAls ich vor ca. 5-6 jahren bei Fritz aufhörte, hatte im 1-Minuten-Schach einen max. ELO von 2015 *ggg*. Aber nur gaaanz kurz. Danach sank ich wieder bis auf 1750 runter ...
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Zitat
Original von Braunbear
Hallo Chessbase,
...PS: Hat dein Nickname was mit Schach zu tun?
Grüße Braunbear
Erst mal Danke für die nette Begrüßung!Ja, Schach war mein bisher größtes Hobby. Ich war in der Jugend zwar kein Superspieler, habe aber viele Turniere gespielt und da auch gegen Großmeister spielen dürfen. Wenn man älter wird, hat man hierfür dann weniger Zeit (damals 3-4 mal wöchentlich Schachtraining und Turniere).
Deshalb landete ich dann im Schachzeitalter auf und blieb dort viele Jahre mit 1-Minuten-Schach.Dann erfuhr ich zufällig von einem Internet-Spiel "Spacepioneers" und seit nunmehr über 5 Jahren hocke ich dort fest, seile mich aber nun ab. Und das gibt mehr Zeit für diese Briefmarken.
LG
CHESSBASE -
Vorab: Ich sammle nur Deutschland von 1849 - 2010 inkl. allen früheren Gebieten und Abarten, die es gab.
Hierzu habe ich mir zunächst von Philotat ein Programm gekauft.
Hiermit drucke ich mir meine Albumseite (bebildert) auf 160g-Papier aus. Mit den Klemmtaschen, die manchmal auch kleiner sind, als die Marken (z.B. bei Blöcken) halte ich die Marken an ihrer Bestimmungsstelle fest (also auf der entsprechenden Abbildung.
Anschließend kommen sie in Klarsichthüllen und in einen normalen Aktenordner.
Da ich hier noch tausende Klarsichthüllen habe, möchte ich die natürlich auch nutzen. Was passiert aber mit den Marken, wenn ich Klarsichthüllen mit Weichmacher erwischt hätte? Denn dass die ohne Weichmacher sind, steht nirgends auf der Verpackung.
Vielen Dank für die Antwort.
Viele Grüße
CHESSBASE -
So, nun will ich mich erst mal vorstellen, da ich neu bin.
Heute nachmittag im Chat ging es alles ein wenig überstürzt.
Ich bin 58 Jahre alt, wohne in der Westpfalz und habe früher als Kind gesammelt, da mir mein Onkel mal ein Album mit damals guten Werten geschenkt hatte. Dann wurde ich als Kind oft genug übers Ohr gehauen (z.B. 100 tolle bunte Marken für nur 5 Briefmarken *ggg*) und habe dann damals die Lust verloren. Aber ich habe dennoch daraus gelernt.
Nun hat meine Tochter eine sehr umfangreiche deutsche Sammlung von Ihrem Großvater geerbt und dadurch hat mich die Lust am Ergänzen wieder gepackt.
Deshalb werde ich sicher noch zu Beginn viele Frage stellen und hoffe, dass ich Euch damit nicht zu sehr nerve.
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Zitat
Original von kuhli
Für den Anfänger sollte man schon eine genauere Angabe machen. So sollte man als Anfänger keine Briefmarken mehr ablösen die vor 1920 abgestempelt wurden.
Ist der Brief ohne Datumsstempel abgestempelt sieht aber nach 1920 aus, dann nict ablösen, dies ist bestimmt eine Rarität, lieber zwimal fragen bevor hier einen kleinen Schatz zerstört.In der Philatelie werden belege gehandelt, da ist die Broefmarke alleine nichts Wert, aber mit dem Stempel zusammen können durchaus 100 Euro rauskommen.
Also, nur neue Massenware ablösen, und diese vorher genau anschauen.
Breife mit einem hübschen gesicht, also einer guten Aufmachung, zu Seite legen.Der Hinweis müsste eigentlich bedeuten, dass wir in 10 Jahren keine Briefmarken mehr ablösen, die vor 1930 abgestempelt sind, usw. usw.
Eigentlich schließe ich daraus, dass man sie am besten so auf dem heutigen Brief lässt, wie sie sind. Dann haben die Urenkel vielleicht mal richtige Werte?Oder hat der Hinweis mit der Jahreszahl andere Gründe?
Ich bin ein Freund der Alben, auf denen die Bilder der Marken sichtbar sind (bei Philotat gibt es ja entsprechende Software zum selbst Basteln).
Aber lässt man sie auf den Briefen, hat man halt andererseits leider auch ein Einsortierproblem.
Möglicherweise ist der goldene Mittelweg der Richtige? Also z.B. schöne Stempel auf schönen alten Karten zusammen mit der Marke aufheben oder. ganz besonders schöne Briefumschläge?
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Darf man als Neuling fragen, welche Antwort es war? Dann hilft dieser Thread hier auch anderen weiter.