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  3. Postgeschichte

Beiträge von Postgeschichte

  • Briefträgerstempel

    • Postgeschichte
    • 6. November 2010 um 21:39

    Die Bestätigung hat nichts mit dem Post- bzw. Paketschalter zu tun. Die Vorschrift sagt, daß Aushändigungsvermerke vom Ausgabebeamten abzugeben war. Das heißt nicht, daß dieser am Post- bzw. Paketschalter tätig sein mußte, es konnte auch der Paketzusteller sein. Einen Namenstempel wird sich nur der Ausgabebeamte verwendet haben, der ständig eine Vielzahl von Paketen aushändigte und vermutlich auch über das nötige Kleingeld für einen Stempel verfügte. Daß in der damaligen Zeit die OPDen Geld für Namenstempel der (einfachen) Beamten ausgaben, kann ich mir nicht vorstellen.

    Gruß
    Manfred

  • Briefträgerstempel

    • Postgeschichte
    • 6. November 2010 um 18:25
    Zitat

    Original von Minimarke
    ...

    Ich möchte nun um Zwei Dinge bitten:

    - gibt es zu dem Thema Verordnungen / Unterlagen aus denen hervorgeht dass es Beamten erlaubt war Ihre „Unterschrift“ durch Stempel zu leisten?

    ...

    mfg
    MINIMARKE

    Hallo Minimarke,

    ja, es gibt Vorschriften hinsichtlich der "Ausgabe der gewöhnlichen Paketsendungen". So heißt es in § 116 in der Allgemeinen Dienstanweisung der Deutschen Reichspost V,2:

    ... XI Aushändigungsvermerke sind vom Ausgabebeamten zu machen
    a) auf Ablieferungsscheinen, Paketkarten, Post- und Zahlungsanweisungen unterhalb oder neben der Empfangsbescheinigung des Empfängers, bei Paketkarten zu gewöhnlichen Paketsendungen (§ 1, VII) im Raum für die Empfangsbescheinigung, und zwar das Namenszeichen des Beamten und der Aushändigungstag, handschriftlich oder durch Stempel. Das Namenszeichen kann nach Bestimmung des Amtsvorstehers wegfallen, wenn der Ausgabebeamte nachträglich in andrer Weise einwandfrei festgestellt werden kann. ...

    Damit dürfte Deine Frage hinsichtlich des Stempelabdruckes gelöst sein.

    Gruß
    Manfred

  • Schnapszahlen

    • Postgeschichte
    • 3. November 2010 um 22:21

    Na, in dieser Zeit waren die Postämter natürlich nur an den Flughäfen und ggf. Bahnhöfen geöffnet.

    Danke für den Hinweis.

    Gruß
    Manfred

  • Schnapszahlen

    • Postgeschichte
    • 3. November 2010 um 21:26

    Original von Bernd HL Öhm,

    das war ein Sonntag, da hatte wohl kaum eine Filiale geöffnet


    Wieso? In dieser Zeit war es noch üblich, daß zumindest große Postämter Sonntag vormittags geöffnet hatten. Postämter an Flughäfen waren da noch nicht so verbreitet wie heute.

    Gruß
    Manfred

  • Kontrollbuchstaben in Schreibschrift

    • Postgeschichte
    • 3. November 2010 um 10:50

    Die bisher gezeigten Stempel mit dem Unterscheidungsbuchstaben "g" zählen m.E. nicht zu den Kontrollbuchstaben in Schreibschrift. Concordia CA hat in einem der ersten Beiträge hierzu darauf hingewiesen und ein "g" in Schreibschrift gezeigt.

    Damit man auch mal andere UB als das bekannte "l" sieht, hier ein Stempel von Frankfurt a.M. mit dem UB "b" in Schreibschrift aus dem Jahr 1876.

    Gruß
    Manfred

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  • Stempel BERLIN P.R.A.

    • Postgeschichte
    • 3. November 2010 um 10:29

    Hier der versprochene Beleg. Es handelt sich um eine Portopflichtige Dienstsache des Postrechnungsamt Berlin SW - Versandstelle für Sammlermarken - mit entsprechendem Petschaftstempel nach Zscherbau. Der Umschlag wurde mit Tagesstempel vom Postrechnungsamt BERLIN C / P. R. A. - 26.1.24 2-3 N abgestempelt. Die 10 Pf Nachgebühr sind die einfache Postgebühr für einen Fernbrief bis 20 g. Der Zuschlag entfiel, da es sich um eine Portopflichtige Dienstsache handelte.

    Gruß
    Manfred

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  • Germania Mi 86 II lebhaftrot?

    • Postgeschichte
    • 2. November 2010 um 19:15

    Ist die oben von Euch genannte 86 II a gleichzusetzen mit der billigen a-Farbe (rot)meines älteren Kataloges?

    In der Tat, so ist es. Es handelt sich offensichtlich um die billige a-Farbe, leider.

    Gruß
    Manfred

  • Germania Mi 86 II lebhaftrot?

    • Postgeschichte
    • 2. November 2010 um 13:31

    Welche "lebhaftes" rot sollte es denn Deiner Meinung nach sein? 86 II a (lebhaft- bis dunkelkarminrot, 86 c (lebhaftrotkarmin) oder (lebhaft)karmin bis magenta? Die Nummern c und d schließe ich, zumindest was ich aus dem scan ersehen kann aus, also bliebe die Nr. a (lebhaft- bis dunkelkarminrot). Eine sichere Prognose und da kann ich Nigel nur zustimmen, kann nur durch eine Prüfung oder anhand einer eigenen Vergleichsammlung erfolgen.

    Gruß
    Manfred

  • Dauerserie Heuss

    • Postgeschichte
    • 2. November 2010 um 13:20

    Hallo Andrew,

    um eine Portoerklärung abgeben zu können, müsste auch der andere Teil des Stammteiles der Paketkarte sichtbar sein. Die Gewichtsangabe u.U. auch Wert fehlen zumindest bei dem linken Abschnitt. Ansonsten kann anhand der Marken nur das zu Grunde liegende Gewicht geschätzt werden. Sind nur die Ausschnitte der Paketkarten vorhanden?

    Gruß
    Manfred

  • Stempel BERLIN P.R.A.

    • Postgeschichte
    • 31. Oktober 2010 um 17:26

    Hallo Tigo,

    P.R.A. steht für "Postrechnungsamt". Beim Postrechnungsamt Berlin SW befand sich 1924 die Versandstelle für Sammlermarken. Die Briefe hiervon wurden 1924 vom Postamt Berlin C - P. R. A. abgestempelt. Ich müsste noch einen solchen Beleg haben und werde ihn ggf. nachreichen.

    Gruß
    Manfred

  • Werbestempel / Serienstempel

    • Postgeschichte
    • 30. Oktober 2010 um 15:32

    Werbestempel waren auch in der Germaniazeit populär. Hier auf Postkarte der Werbestempel "Gauturnfest / Gotha / vom 2.-4.7.21", vom 4.7.21 von GOTHA nach Berlin.

    Gruß
    Manfred

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  • Kleinschriftstempel

    • Postgeschichte
    • 26. Oktober 2010 um 09:25

    Hier ein weiterer Kleinschriftstempel einer Postagentur aus dem Generalgouvernement Belgien von Heinrichskapelle (Henri-Chapelle) aus der Provinz Lüttich (Liége) vom 16.1.18.

    Gruß
    Manfred

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  • Kleinschriftstempel

    • Postgeschichte
    • 24. Oktober 2010 um 18:09

    Da Concordia CA die Kleinschriftstempel des Generalgouvernement Belgien in die Sammlung mit einbezieht, hier ein Stempel von Sint-Pieters-Kapelle 10.9.18, einer Postagentur aus dem Hennegau.

    Gruß
    Manfred

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  • Schöne KOS Kreis-ober-Segment Stempel

    • Postgeschichte
    • 21. Oktober 2010 um 16:06

    Ein bisher noch nicht gezeigter Stempel von ALTONA-OTTENSEN 26.07.01 als Ankunftstempel auf einer Postkarte von Joldelund (bei Kiel) gibt mir Rätsel auf, die mir vielleicht ein Hamburg-Spezialist beantworten kann. In der Stempeldatenbank ist Ottensen als eigenständiger Postort mit verschiedenen Stempeln (allerdings nicht mit KOS) abgebildet. wurde aber immer als Hamburg zugehörig dargestellt. In dem nun gezeigten KOS wird der Ort Ottensen aber Altona zugeordnet, so auch im Post-Taschen-Atlas von 1913. Ist die Bezeichnung in der Stempel-Datenbank falsch?

    Gruß
    Manfred

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  • Plebiscit Slesvig 2,5

    • Postgeschichte
    • 11. Oktober 2010 um 14:48

    Hallo Marc,

    schöne Seite. Kleiner Hinweis am Rande: Plebiscite Slesvig wird wörtlich übersetzt mit Volksabstimmung Schleswig = Abstimmungsgebiet Schleswig. Hat mit Abstammung nichts zu tun.

    Gruß
    Manfred

  • Plebiscit Slesvig 2,5

    • Postgeschichte
    • 10. Oktober 2010 um 19:47

    Hallo Marc,

    die Marke findest Du bei den Deutschen Gebieten, genauer gesagt unter Deutsche Abstimmungsgebiete (Schleswig) im Michel Spezial 2010 auf Seite 837. Es handelt sich um die 1. Marke des Gebietes.

    Gruß
    Manfred

  • Luftpost Schweiz 15.05.1937

    • Postgeschichte
    • 26. August 2010 um 14:52

    Hallo Schnulli,

    der Ort heißt "Arbon". Hier kannst Du einiges über ihn erfahren:


    Gruß
    Manfred

  • Kleinschriftstempel

    • Postgeschichte
    • 5. August 2010 um 10:06

    Die Inschrift heißt sicherlich Nußbach "Schwarzwaldbahn".

    Gruß
    Manfred

  • Frage zum Thema (Foto)attest

    • Postgeschichte
    • 16. Juli 2010 um 14:08
    Zitat

    Original von Lumpus2000
    Halli Hallo,
    wie Dietbeck schon schreibt, man kann es nicht pauschal sagen.
    Die Prüfgebühren müssen auch in Relation zum erzielbaren Preis stehen. Für ein ungestanztes Markenheftchen hätte ich bei einer Einlieferung bei einem Auktionshaus nur für das Prüfen ca. 850 Euro vorstrecken müssen, bei 1000 Euro Ausrufpreis ... so habe ich es ungeprüft bei eBay für 2000 Euro verkloppt ... da ist für mich so mehr bei backen geblieben ;) ... allerdings natürlich mit voller Nachprüfgarantie!
    Viele Grüße
    Swen

    Da hätte ich mich aber nicht über die hohe Prüfgebühr, sondern über den viel zu geringen Ausrufpreis aufgeregt. Bei einer Prüfgebühr von 850 Euro hätte das gute Stück aber mindestens 20.000 Euro Katalogwert haben müssen. Dafür dann einen Ausrufpreis von 1000 Euro anzusetzen ist nicht realistisch, es sei denn, die Erhaltung ist nicht die allerbeste. Dann hättest Du aber auch bei Ebay sicherlich keine 2000 Euro dafür erhalten. Aber sie seien Dir gegönnt.

    Gruß

  • Kleinschriftstempel

    • Postgeschichte
    • 7. Juli 2010 um 09:04

    @ Gernesammler

    Die Vermutung von kartenhai ist richtig. Es handelt sich bei der dritten Marke um den Stempel von "Charlottenburg * 2 q".

    Gruß
    Manfred

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