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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Beiträge von ligneN

  • China-Markenboom

    • ligneN
    • 22. Mai 2020 um 23:53

    Gemäß dem Titel

    "China-Briefmarkensammlung-Nur-1-Tag-ueber-300-Fotos-XXXL"

    Waren da noch 300 andere Abbildungen.

    Nicht nur das eine hier gezeigte.

    Aber das Los wurde nach Verkauf blitzschnell gelöscht?

    Jedenfalls kann man nicht mehr darauf zugreifen.

  • Japan Ganzsache 1898 - Text geschwärzt

    • ligneN
    • 21. Mai 2020 um 20:48

    "Älterwerden ist gar nicht so schlecht, wenn man die Alternative bedenkt." Maurice Chevalier

  • Japan Ganzsache 1898 - Text geschwärzt

    • ligneN
    • 19. Mai 2020 um 18:09
    Zitat von dietbeck

    ligneN

    Woher weisst Du das die Karte aus dem Januar 1899 stammt ? Sprichst Du davon wann die Ganzsache aufgelegt wurde oder meinst Du konkret, wann diese Karte geschrieben wurde ?

    Letzteres. Sieht man am Porto. Wie oben bereits erwähnt, fehlt die Jahreszahl im Stempel. Man kann das Verwendungsjahr aber leicht erkennen. Die Karte erschien am 1.12.1898. Das Inlandskartenporto wurde zum 1.4.1899 auf 1 1/2 S. erhöhnt. Januardatum (*das* steht im Stempel und der handschriftlichen Datierung unterhalb Wst) mit 1 Sen Porto kann also ohne Beifrankatur nur 1899 sein. Spuren einer entfernten Beifrankatur sind nicht zu sehen.

  • Portugiesisch-Indien - Sanitätswesen

    • ligneN
    • 18. Mai 2020 um 21:37

    Ich tippe mal auf Spielerei oder Abzocke. Warum sollte man in Portugiesisch-Goa plötzlich indische Währung verwenden. Und warum sollte Indien Zwangszuschlagsmarken vom soeben glorreich wiederbesetzten Goa verwenden, und wozu?

    Aber lassen wir uns überraschen.

  • Hongkong-FDC bis 1960 gesucht!

    • ligneN
    • 18. Mai 2020 um 21:34

    Das mag vielleicht für den Satz von 1941 zutreffen. Sonst sind FDC von HK mit Sondermarken ab den 1930ern keineswegs selten - ganz besonders nicht die beiden Omnibusausgaben.

  • Nord-Korea 1957 Ausschnitt aus Ganzsache auf Postamt verkauft

    • ligneN
    • 18. Mai 2020 um 21:32

    (1) Das ist wohl ein ziemlich alter Michelkatalog. In den letzten 4 Versionen steht, daß es sich einfach um einen GAA handelt, den jemand als ungezähnte Marke an den Michel gemeldet hat. Deshalb wurde die Notierung nach Berichtigung durch Ganzsachenspezialisten wieder gestrichen. GAA wurden in Nordkorea nie amSchalter verkauft und waren nie postgültig, eine Ente.

    (2) Die Besonderheit am gezeigten GSU ist eine Beifrankatur mit Überdruckmarke, die im Michel etwas besser steht. Sie ist auf Brief aber problemlos zu finden. Preisvorstellung Anbieter abwegig = unverkauft.

  • Japan Ganzsache 1898 - Text geschwärzt

    • ligneN
    • 18. Mai 2020 um 21:24

    Keine Zensur. Der Absender hat einfach eine angefangene, aber nicht versandte Postkarte in Gebrauch genommen und den alten Textteil gelöscht. Oder war mit seinem ersten Text nicht zufrieden. Üblicherweise hat man über die geschwärzte Fläche in rot geschrieben. Wie man sieht, kam der Absender hier aber mit dem verbliebenen freien Raum für seine Kurznachricht aus.

    Die Karte stammt vom Januar 1899, kein Krieg.

    Info: Im russ. jap. Krieg gab es keine Zivilzensur. Die wenigen bekannten zensierten Briefe an Zivilisten (z. B. an/von Firmen in Port Arthur)wurden von der Militärzensur übernommen. Post Japan <---> Russland war weiter möglich, über Drittstaaten. Sie zeigt keine Zensurmerkmale.

  • Alte Briefmarken für 1.275,- EUR

    • ligneN
    • 18. April 2020 um 21:11

    Früher konnte man den gleichen Artikel 2-3x einstellen, dann wurde das erneute Einstellen kostenpflichtig.

    Das hielt die 10 cent Idioten mit 400 Modernitäten (siehe Delcampe) draußen.

    Seitdem es das nicht mehr gibt, ist ebay überschwemmt von Kilowareresten mit Wellenstempeln beschrieben als "uralte Briefmarke" oder "alte Marke, keine Ahnung, Riesenschangse".

    Der willige Käufer gibt dann bei 300 durchzusehenden Seiten mit Müll irgendwann auf.

    Und der willige Verkäufer wundert sich, daß zB deutsche Gebiete idR nichts bringen. Oder das Australien zu 96% aus 1000en von unnützen FDC-Angeboten besteht, die Händler für alle Ewigkeit immer wieder reinschieben. Gelichzeigt auf 5 Plattformen eingestellt, und keiner (nasowas) will den Kram.

    Auf der anderen Seite stehen dann "Profis", die für geringwertige Steuermarken zB $25.000 wollen. Und davon x-Lots einstellen.

    Kostja nix, wg. keine Einstellgebühr, und 1 Depp finanziert das doch gaanz bestimmt mal...

    Bei ebay hat man offensichtlich keine Ahnung, wie man bei Briefmarken Käufer anzieht und die Vermüller draussenhält.

    Bin bei ebay nur als Käufer - da braucht man schon große Geduld.

  • China-Markenboom

    • ligneN
    • 18. April 2020 um 21:02

    Zeppelinbriefe "in Verbindung mit China" (zB 1929 nach Tokyo und dann Landweg nach China weiterbefördert) sind gesucht. Zumal China kein Vetragsstaat war und es die vielen gemachten "schönen" Zep-Belege anderer Länder eben nicht geben *kann*. Luftpostsammler aus China sind da hinterher.

    Für einen gewissen Zeitraum in den 1930ern war bedarfsmäßige Beförderung von Auslandsbriefen mit Zeppelin auf den regulären Luftpostrouten möglich (Literatur zB. Proud, Intercontinental Airmail). Bei Asien in der Regel über Sibirien-Deutschland-Spanien-Bathurst. Die hier gezeigte Variante mit Air France via Bangkok ist vergleichweise ungewöhnlich. Einerseits.

    Andererseits ist der hier gezeigte Brief schon seit mindestens 2009 auf Auktionen unterwegs. Der Preiswunsch des Anbieters ist offensichtlich unrealistisch. Sonst wäre das gute Stück längst Teil einer guten Sammlung.

  • Ebay macht Werbung für Briefmarken-Fälschungen!

    • ligneN
    • 25. März 2020 um 17:21

    OK, langjähriger Käufer bei ebay hier. Habe mich früher auch geärgert. Das hat sich inzwischen geändert.

    Bei ebay werden auch Nachdrucke zB alter Photos, alter Landkarten, leider auch "vintage" Poster, Repros von AK usw. eingestellt. Alles legal, wenn als solches klar gekennzeichnet bzw. in der Beschreibung genannt.

    Früher gab es berechtigten Anlass zum Ärger, weil ebay alle Fälschungen zuliess und Reklas (wenn es nicht um copyright zB von Auktionsfirmen ging) ignorierte. Heute wissen wir - aus Personalmangel bzw. weil man bei Beträgen unter+- 100 euro/$ gar nicht erst hinschaute. Der sog. LM Algorythmus.

    Heute müssen bei ebay Briefmarken Fälschungen/faksimiles in der Beschreibungsheadline als solche gekennzeichnet sein. Wenn das nicht so ist und man das als aufmerksamer User meldet, wird das Angebot gelöscht. Und der Anbieter kann im Wiederholungsfall sein Konto verlieren.

    Klar sind für manchen hingebungsvollen Philatelisten moderne Faksimiles oder gar Elvis-Phantasiemarken bei ebay ein Ärgernis.

    Die verpflichtende Kennzeichnung von Fälschungsangeboten bei ebay verfolgt ja das Ziel, nicht gekennzeichnete Fakes auf jeden Fall als illegales Angebot zu verdeutlichen und meldbar / löschfähig zu machen.

    Die Kategorie "Fälschungen/Faksimiles" dichtzumachen, wäre also kontraproduktiv.

    Das wirkliche Problem sind bei ebay die tonnenweise nicht als solche gekennzeichnete Fälschungen (oder auch Falschstempel, nachgummiertes, falsch beschriebenes, sog. OS Lochungen auf Australien usw usw).

    Es gibt Schein-Angebote, die mit Bildern alter Auktionen unterlegt sind. Profis der Gebiete sehen das sofort. Das kommt aber keineswegs immer raus.

    Vier Denkanstösse:

    1. Woher soll ebay das im Einzelfall wissen?
    2. Wer will 100.000e von nicht gekennzeichneten Angeboten kostenlos "ehrenamtlich" in seiner Freizeit für die Schnäppchenschafe durchsehen, um die nicht gekennzeichneten Fakes auszusieben?

    3. Was hat der BdPh damit zu tun?

    4. Interessiert das die schafigen Billichheimer, die diesen Schnäppskes einfach nicht widerstehen können?

  • Südkorea Fiskalmarken

    • ligneN
    • 8. November 2019 um 18:46

    1950er/60er Jahre ROK Steuermarken (Südkorea).

    In der Inschrift der linken Marke steht oben "Dae Han Minkook" (Selbstbezeichnung von Südkorea) Regierung Einkommensteuermarken. "Zoll" steht da nicht.

  • Nicht zur Ausgabe gelangt !

    • ligneN
    • 20. August 2019 um 17:42
    Zitat von kartenhai

    China 1916 Kaiser Hongxian

    Diese angeblich nicht ausgegebene Marke aus dem Jahre 1916 zu Ehren des Jahrestages der Regentschaft von Kaiser Hongxian (1915-1916) wurde bei Ebay für 390,- EUR vergeblich angeboten, es hat sich niemand dafür interessiert. Wohl auch ein Zeichen dafür, daß mit dieser Marke etwas nicht stimmt, normalerweise interessieren sich die Chinesen für solche "Raritäten", wenn die Geschichte dieser Marke denn echt wäre.

    Dieser Kaiser soll unvorhergesehen im März 1916 abgedankt haben, deshalb kam die bereits gedruckte Marke nicht an die Schalter. Die Echtheit der Marke wird vom Verkäufer als nicht bestimmt angegeben. Im Michel-Katalog findet man unter dem Datum 1916 keinerlei Hinweise auf eine nicht ausgegebene Marke.

    https://www.ebay.de/itm/China-…true&rt=nc&orig_cvip=true (Affiliate-Link)

    Gruß kartenhai

    Das ist ein Phantasieprodukt, vermutlich von einem sattsam bekannten "Artist" aus Taiwan. Der denkt sich Marken/Blocks aus, die es nie gegeben hat. Zusätzlich zu seinen "facsimiles" von Marken/Blocks, die auch gerne "gestempelt" vertickt werde, ebenso wie Farbkopien von Briefen. - Yuan Shi-kai hat nicht abgedankt, sondern ist verstorben. "Hongxian" ist kein Kaisername. vielmehr hat Yuan seine Regierungsperiode so genannt usw.. Nachsinnen über diesen schlechtgemachten Krams ist einfach nur Zeitverschwendung. - Es *gibt* nichtverausgabte Marken, Gedenksätze und überdruckte Dauerserien, von Yuan veranlaßt, kam alles nicht mehr zur Ausgabe. Und davon gibt es *auch* Fälschungen., und na sowas, auch bei ebay. Infos in den Speziakatalogen der CSS und von Chan (2 Bd.). Wer das nicht unterscheiden kann, Finger weg. Und noch ein Kalauer unter altgedienten Chinasammlern: "Regel: Kopfstehende Aufdrucke / Mittelstücke von China? Immer Falsch!"

  • China-Markenboom

    • ligneN
    • 8. August 2019 um 15:05
    Zitat von kartenhai

    Wo liegt Mamoi?

    Diese Marke mit einem Großen Drachen aus China trägt einen Stempel von Mamoi. Er soll nach Angaben des Verkäufers sehr selten sein. Im Internet oder auf Google Maps ist ein Ort oder eine Stadt in China mit diesem Namen nicht zu finden. Weiß jemand, wo Mamoi genau liegt?

    https://www.ebay.de/itm/China-…488f7a:g:FIUAAOSwulJdNaWh (Affiliate-Link)

    Marke und Stempel sind falsch. - Ja, es gibt beide in echt. Aber nicht zusammen. Und nicht bei diesem Angebot.

  • China-Markenboom

    • ligneN
    • 8. August 2019 um 15:03
    Zitat von kartenhai

    Dschunken-Marke mit kopfstehendem Aufdruck Wert 60.000,- EUR

    Echtheit nicht bestimmt und ungeprüft wird hier ein kopfstehender Aufdruck im Katalogwert von 60.000,- EUR für 285,- EUR Startpreis bei Ebay angeboten. Normalerweise würde sich z. B. das Auktionshaus Gärtner um so eine "Rarität" reissen, wenn dieser Katalogpreis auf diese Marke auch wirklich zuträfe. Bei solchen Ebay-Angeboten sollte man immer mißtrauisch sein, niemand hat etwas zu verschenken, wenn es richtig selten sein sollte:

    (..)

    Gruß kartenhai

    - Es ist eine Aufdruckfälschung. NB sind fast alle Chinasachen oder Alteuropa Klassik-"Raritäten" dieses Anbieters Fälschungen

  • China Briefmarken

    • ligneN
    • 30. Juni 2019 um 11:55

    Es sind Imitationen (Fälschungen). Es gibt keine Nachdrucke, keine amtlichen oder sonstige.

    Diese Imitationen gibt es in poppig aufgemachten Foldern z.B. unter dem Titel "Erinnerungen an die Zeit der Kulturrevolution" oder sonst was. Der Begriff "Briefmarke" wird dabei vermieden - da kann der Kaufhauskunde auch nicht reklamieren.

  • China-Markenboom

    • ligneN
    • 20. Juni 2019 um 10:15
    Zitat von kartenhai

    Nachdem die Japaner 1914 das vom Deutschen Kaiserreich von China gepachtete Gebiet von Kiautschou erobert hatten, gab es auch Propagandakarten über diesen Vorfall:

    https://www.ebay.de/itm/Auf-de…id=p2047675.c100005.m1851 (Affiliate-Link)

    https://www.ebay.de/itm/Auf-de…id=p2047675.c100005.m1851 (Affiliate-Link)

    Die beiden Karten wurden schon um 40 % herabgesetzt, da sie vorher niemand als Sofortkauf haben wollte, der Preis ist ja auch ziemlich teuer, frankiert würden sie wohl eher weggehen.

    Gruß kartenhai

    Alles anzeigen

    Das sind zwei sehr gängige Propagandakarten zum Thema, maximal 30.- je Stück.

  • China-Markenboom

    • ligneN
    • 28. März 2019 um 16:40
    Zitat von kartenhai

    Und noch eine AK mit gleichem Empfänger!

    Eine ganz ähnliche handgemalte Karte auf derselben Ganzsache und aus dem selben Jahr, an die selbe Empfängerin in Rueil als die vorige Karte, allerdings schon mit einem hohen Startpreis von 199,- EUR eingestellt, hat bereits einen Bieter angelockt. Diese Karte ist jedoch von einem anderen Verkäufer als die vorige eingestellt worden.

    https://www.ebay.de/itm/AK-TIE…id=p2047675.c100005.m1851 (Affiliate-Link)

    Der Höchstbieter bei beiden Karten ist übrigens identisch. Auch diese Karte hat Potential für einen sehr hohen Preis.

    Gruß kartenhai

    Bei beiden Karten sind auf den Wst. keine Poststempel, sondern mit schwarzer Tusche handgemalte Imitationen. Sie sollen Lunarstempel von Tientsin (Provinz Chihli) imitieren. Vielleicht hat das schon der AK-Hersteller für den geschätzten Touristenkunden gemacht. Auf der Rückseite der zweisprachige "Stempel" ist eine Phantasie, angelehnt an die Inschriften/Drachenbild der Ausgabe 1899/1908. Also alles handgemachte Kuriositäten, keine gelaufenen Stücke. Die gewünschten Preise sind daher etwas realitätsfremd.

  • China-Markenboom

    • ligneN
    • 28. März 2019 um 16:37

    Es gibt eine ganze Reihe dieser chinesischen R-Briefe an Böhmer/Oppeln mit den bekannten "red revenues". Sie tragen allesamt violette Adressenstempel. In diesem Zustand gab es für diesen Brief auch ein Attest BPP. Offenbar hat das jemand im 21. Jahrhundert nicht gefallen wg. sah für den Neubesitzer nicht "bedarfsmäßig" aus, jedenfalls hat er das Attest entsorgt, den Adressenstempel abgewaschen (sieht man auf der Rückseite sofort, aber auch vorderseitig ist ein "Feuchtigkeitshof" erkennbar. Und dann hat jemand eine handschriftliche Anschrift dazugebastelt. Seitdem geistert der Brief herum. Die Chinesen kaufen ihn nicht, weil alle Briefe mit "red revenue"-Frankaturen schon lange mit Photo registriert sind und alle Klassiksammler von China wissen: unmanipulierte Böhmer-Briefe aus dieser Zeit tragen *immer* einen Adressenstempel. Da hat also jemand kraft Eigenmanipulation einen teuren Brief ganz erheblich im Wert gemindert.

    Bömer wurde später nach Lyk/Ostpreußen versetzt, zum Major befördert und ist dortselbst 1908 bei einem Segelunfall ertrunken. Wenn es einen Erbfall Böhmer gab, war das 1908. Lange her, 201x nicht mehr relevant. Böhmerbriefe aller Art sind schon sehr, sehr lange im Handel. Bei Kolonialspezialisten ist der Name wohlbekannt. Da gibt es also keinen "geheimnisvollen Nachlaß".

    Böhmers Hauptinteresse war Photographie, er war ein Pionier und auch früher Aussteller. Seine Arbeiten bringen heutzutage bei Vintage-photography Auktionen gutes Geld.

    Philatelie war Nebensache. Es gibt Briefe aus allen möglichen Ecken der Welt an ihn, viele vermutlich von alten Militärkameraden.

  • China-Markenboom

    • ligneN
    • 28. März 2019 um 16:21
    Zitat von kartenhai

    Einschreibebrief mit Red Revenues von 1897 von Shanghai nach Oppeln

    Dieser interessante Brief ist gerade bei Ebay für 20.425,- EUR im Sofortkauf angeboten:

    https://www.ebay.de/itm/China-…89092a:g:tpgAAOSwL-1cODbP (Affiliate-Link)

    Wenn das Ding echt ist, gehört es doch nicht bei Ebay eingestellt, sondern als Auktion bei einer Hongkonger renommierten Auktionsfirma. Mit etwas Werbung könnte es dann vielleicht viel mehr einbringen?

    Die Erben von Hauptmann Böhmer werden wohl noch mehr so seltene Briefe aus China erhalten haben, die nach über 100 Jahren so richtig Geld bringen.

    Gruß kartenhai

    Alles anzeigen
  • China-Markenboom

    • ligneN
    • 5. März 2019 um 09:21

    In Kaomi bestand 1905 ein deutsches Postamt. Warum nicht von dort Weitersendung? Kaomi liegt an der Bahnstrecke, dh ein Poststück brauchte nach Tsingtau 1-2 Tage bis zur Weiterbearbeitung. Das sagt alles: "Souvenir". Die Karte ist vom Chinaanteil her krass überfrankiert und hat deutliche Erhaltungsmängel.

    Kaomi: laut "meinem" Google hat es heutzutage ca. 850.000 Einwohner und ist damit selbst in China keine "Kleinstadt".

    Es war auch damals kein kleiner Ort, sondern Bezirkshauptstadt mit 2. Klasse Postamt und Bahnanschluß, der erste Ort hinter Kiaochow an der Shantung-Eisenbahn. Da gibt es Landkarten von.

    Weifang ist keine "Stadt" mit "Vororten", sondern lt. VR-Klassifizierung ein Stadtbezirk mit u. a. den Kolonialsammlern bekannten Städten wie Weihsien (daher kommt das Wei-) und Fangtze (raten Sie mal).

    Ebenfalls bekannt sind Chingchow*, Kaomi usw usw.

    *Die seit 1955 von der VR China verwendeten pinyin Transkriptionen sind anders.

    Vor 1949 kannte die kein Mensch und sie können postamtlich oder sonstwie vor dieser Zeit nicht vorkommen.

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