Hallo Kalle,
habe mir mal die 2822 etwas näher angeschaut, allerdings recht erfolglos, was Deine Vorstellungen betrifft. Habe zwei andere kleine Macken gefunden...
Gruß Hartmut
Hallo Kalle,
habe mir mal die 2822 etwas näher angeschaut, allerdings recht erfolglos, was Deine Vorstellungen betrifft. Habe zwei andere kleine Macken gefunden...
Gruß Hartmut
Zur Begriffserklärung möchte ich auf: verweisen. Hier handelt es sich also in jedem Fall um Druckzufälligkeiten, die beim Offsetdruck auftreten können. Im Bild 19 und 20 am Beispiel der Mi.-Nr. 813 ist deutlich dieses Phänomen des Schattenwurfs der grünen Farbe nach rechts zu erkennen. Solche Erscheinungen treten gar nicht so selten auf. Ein besonders schönes Beispiel (Mi.-Nr.2539) zeigen die Bilder 21 und 22. Denn hier ist nicht nur ein Versatz der schwarzen Farbe sondern auch noch der roten Farbe erkennbar.
Gruß Hartmut
Hallo Kartenhai,
der Absender einer PN kann seine gesendete Nachricht löschen, solange sie noch nicht vom Empfänger gelesen wurde. Sie ist also nicht einfach so "verschwunden". Hat mich auch schon mehrfach irritiert.
Gruß Hartmut
Hallo Karl-Heinz,
nein das ist kein Schmutz auf dem Scanner, aber eben auch kein Strich. Hier handelt es sich offenbar nur um einen Einschluss im Papier. Also leider uninteressant...
Gruß Hartmut
Hallo miteinander,
eine 303 mit verdickter Randlinie links
Gruß Hartmut
Kürzlich wurde im DS-Thread eine 2541 gezeigt (Bild 14), bei der bei der Weltzeituhr die obere Linie unterbrochen war. Anlass für mich, kurz zu dieser Serie ein paar Anmerkungen zu machen.
Generell gilt: mögliche Plattenfehler bei dieser Serie können immer nur zusätzliche Merkmale auf der Marke (Bild 15) sein, Linienbrüche sind immer DZF! Eine Druckzufälligkeit wie in Bild 16 gezeigt, sieht zwar spektakulär aus, ist aber eben dennoch nur eine Zufälligkeit.
Zusätzliche Merkmale sind aber ebenfalls problematisch, denn beim Druck gab es hier bei allen Werten mehr oder weniger viele Farbsprenkel, die mit Plattenfehlern ebenfalls nichts zu tun haben. Hier hilft dann wohl nur die Suche auf diversen Schalterbogen nach übereinstimmenden Merkmalen, wie in den Bildern 16 und 17 bei der 2549 gezeigt wird. Doch auch hier gilt: die Existenz eines eventuellen Plattenfehlerkandidaten hat solange den Status einer DZF, bis eine ausreichende Anzahl von Bestätigungen in den verschiedensten Erhaltungsgraden vorliegt. Vielleicht findet ja jemand eine der gezeigten Druckabweichungen auf einer postfrischen oder bedarfsgestempelten Marke;) .
Gruß Hartmut
Hallo labarnas,
das ist ja in meinen Augen das Reizvolle an der Plattenfehlersuche. Es gibt meiner Meinung nach keine Universalrezepte zur Vorgehensweise bei der Plattenfehlersuche. Und nur, weil im RaTdr. sehr viele willkürliche Brüche auftreten, kann es eben doch PF geben. Siehe Dein o.g. Beispiel 2539 F50.
Zur Definition der Begriffe würde ich z.B. auf http://de.wikipedia.org/wiki/Plattenfehler oder auf http://stampswiki.de/index.php?title=Plattenfehler verweisen.
Gruß Hartmut
Hallo labarnas,
ja, die Idee zu diesem Thema kam mir, als ich im DDR-Plattenfehlerthread Deine Anfrage gelesen habe. Nun bin ich nicht der ausgewiesene Experte für Plattenfehler und erst recht nicht für Druckverfahren. Ich will mit diesem Thread eigentlich nur eine Diskussionsplattform schaffen. Ich bin mir sicher, dass es hier im Forum eine Reihe von Experten gibt, die Dir Deine Fragen kompetent beantworten können, speziell nach dem Zusammenhang zwischen Druckverfahren und Plattenfehlermöglichkeiten und/oder Druckzufälligkeiten. Ich weiss zum Beispiel, dass besonders im RaTdr. hergestellte Marken bei dünnen Linien sehr häufig zu Linienbrüchen neigen und damit eben in 99,9% aller Fälle reine DZF sind. Also berücksichtige ich das bei der Suche nach Plattenfehlern. Aber deshalb bin ich nicht in der Lage, anhand eines Linienbruches die Aussage zu treffen ob hier der Zufall seine Hand im Spiel hatte, oder ein echter Plattenfehler vorliegt.
Gruß Hartmut
Eine Frage, die nicht so einfach zu beantworten geht. Denn, wiederholt sich ein solcher Linienbruch auf einer Bogenform auf dem gleichen Feld, so kann durchaus ein Plattenfehler vorliegen. Ein viel diskutiertes Beispiel ist hier sicherlich die gebrochene Schürzenfalte bei der 2883. Betrachtet man einen Bogen genauer, so lassen sich auf sehr vielen Marken eines Bogens solche Brüche erkennen. Auf dem Bild 10 habe ich einmal Brüche abgebildet, die ich auf einem Bogen Formnummer 4 feststellen konnte. Wie soll ich da an einer Einzelmarke feststellen, ob es sich genau um das Feld 23 handelt, auf dem angeblich ein Plattenfehler vorliegt? Das ist nahezu unmöglich. Hier wird es dann interessant, nach weiteren Feldmerkmalen bei dieser Marke zu suchen. Im Falle der 2883 kann man durchaus fündig werden, denn hier liegt ein weiterer Bruch vor: Bruch der Schlaufe des "k" von "Briefmarken" (Bild 11). Kommt dieser Bruch aber wirklich immer vor? Oder gibt es diesen Bruch auch als Zufälligkeit? Dann fiel mir bei der Sichtung eine 2883 auf Brief auf (Bild 12). Tatsächlich: Bruch der Schlaufe des "k". Aber die Schürzenfalte nur minimal gebrochen. Kann also nicht besagtes Feld sein. Nach nochmaliger Sichtung des Bogens dann auf Feld 42 habe ich dann eine Marke gefunden (Bild 13). Hier könnte tatsächlich eine Übereinstimmung zwischen der bogengestempelten Marke und der bedarfsgestempelten Marke vorliegen. Ein neuer Plattenfehler oder doch nur wieder eine Druckzufälligkeit???
Fazit: Vorsicht bei vorschnellem Urteil bei gebrochenen Linien. Häufig sind es eben nur Druckzufälligkeiten, die manchmal Übereinstimmung vorgaukeln.
Gruß Hartmut
Hallo Thomas,
danke für Deinen Beitrag. Genau so habe ich mir diesen Thread vorgestellt, Wissen austauschen und dazu lernen. Dann gleich noch ein paar weitere Bilder, wie Stempeldruckplatten Druckfehler vorgaukeln können. Dieses Mal am Beispiel der 2781.
Gruß Hartmut
Immer wieder einmal sind auf Marken farbige Flecken mit einem hellen Hof, so genannte Putzen (Butzen) zu finden. Da es sich hier, wie auch im vorhergehenden Beispiel um zeitweilige Verschmutzungen der Druckplatte handelt, sind das also auch nur Druckzufälligkeiten. Solche Putzen sind im Allgemeinen deutlich als solche zu erkennen. Hier einmal als Beispiel die 2786 vom Bogen 1 (Bild 4 bis 6).
Gruß Hartmut
Da es einfacher ist, bestimmte Erscheinungen von Anfang an als Plattenfehler auszuschließen, möchte ich mit solchen Erscheinungen beginnen. Ab und an kommt es zu zeitweiligen Ablagerungen von Fremdkörpern auf der Druckplatte. Hier handelt es sich in jedem Falle um Druckzufälligkeiten. Beim Vorhandensein nur einer Marke muss nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sein, dass es hier wirklich kein Plattenfehler sondern eben nur eine zeitweilige Erscheinung auf einem Markenfeld ist.
Zu dieser Problematik ein Beispiel, auf das ich kürzlich bei der Untersuchung von mehreren Schalterbögen gestoßen bin. Es geht um die 2797 und zwar das Feld 5. Hier konnte ich eine wellenförmige Linie unter der zweiten „0“ von „1700“ beobachten (Bild 1). Auf einem weiteren Bogen wiederholte sich dieses Druckbild (Bild 2). Vergleicht man jedoch beide Bilder, so lässt sich klar eine Verschiebung dieser Druckabweichung erkennen, ein sicheres Indiz, dass hier ein Fremdkörper beim Drucken auf der Platte „gewandert“ ist. Da die Bögen dieser Ausgabe eine Zählnummer haben und zwischen diesen beiden Bögen gut 200 weitere Bogen liegen, ist anzunehmen, dass es sicherlich weitere Bögen mit dieser Auffälligkeit geben wird. Auf Bild 3 dann ein weiterer Bogen, bei dem auf dem Feld 5 diese Erscheinung verschwunden ist. Ein weiteres klares Indiz für eine zeitweilig auftretende Druckzufälligkeit.
Gruß Hartmut
Da sich offensichtlich das Sammeln von Plattenfehlern einer immer größeren Beliebtheit erfreut, sich immer mehr Sammlerfreunde diesem speziellen Thema zuwenden, möchte ich heute einen neuen Thread eröffnen, der sich mit der Frage beschäftigen soll, wie erkenne ich Plattenfehler, wie kann ich Plattenfehler von Druckzufälligkeiten unterscheiden. Nun gibt es keine Regeln, nach denen man auf Anhieb sagen kann hier liegt ein Plattenfehler vor und das ist eine Druckzufälligkeit. Erst häufig jahrelange Forschung kann dann sicher einen Plattenfehler bestätigen oder eben ausschließen. Solange eine Druckabweichung nicht in möglichst in allen Erhaltungsgraden nachgewiesen ist, Bogenform und Feldnummer bestimmt sind, sollte man von einer Druckzufälligkeit ausgehen. Ziel dieses Threads soll es sein, eine Plattform zum Meinungsaustausch zu schaffen, in der jeder seine Erfahrungen mit dem Ziel einbringen kann, vor allem Neulingen auf diesem Gebiet eine Hilfestellung zu geben, um eindeutige Druckzufälligkeiten ausschließen zu können.
Auf ein reges Interesse an diesem Thema hofft Hartmut
Hallo miteinander,
vermutlich nur eine DZF bei der 2826, dafür aber schön anzusehen.
Gruß Hartmut
Hallo prefico,
so etwas passiert schon mal im Eifer des Gefechts;) . Ich kenne allerdings keine Druckabweichung auf dem Feld 46 bei der 245. Leider ist auf dem Scan auch nur zu erahnen, worum es da vielleicht gehen könnte, jedenfalls habe ich bei meinen 245igern nichts entsprechendes gefunden. Es wäre sehr nett von Dir, wenn Du da mal aus dem Nähkästchen plaudern könntest.
Gruß Hartmut
Dann wieder zurück in die "Moderne" DDR 2781. Zweimal ein OR, der obere ist der Interessantere.
Gruß Hartmut
Hallo prefico71,
245 f91?(
. Habe ich da was verpasst? Dachte bisher, das diese Marke in 50er Bogen(5*10) gedruckt wurden. Da ich aber keinen solchen Bogen besitze, bin ich evtl. im Irrtum?
Gruß Hartmut
Hallo Wolfgang,
Ja, das ist richtig. Solche Verunreinigungen bedeuten keine Wertsteigerung. Unabhängig davon, sicherlich gibt es Sammler, die solche Kuriositäten sammeln. Ich persönlich habe auch einige, durch Fasern, Haare oder andere Fremdkörper verursachte Veränderungen des Druckbildes in meiner Sammlung. Es sind aber in keinem Falle dann Plattenfehler und somit werden solche Zufälligkeiten auch in keinen Katalog aufgenommen werden. Trotzdem ein schönes Stück.
Gruß Hartmut
Hallo Narnia,
da war wohl beim Druck eine Faser mit im Spiel (Verunreinigung der Druckplatte).
Gruß Hartmut
Hallo miteinander,
hier eine 2772 mit Bruch im "R" von "DDR". Zuerst dachte ich an einen Bestätigungsfund einer Vorstellung von NichtProfi vom letzten Jahr, doch leider sind die Brüche nicht identisch![]()
Gruß Hartmut