Daneben habe ich noch eine Variante entdeckt, die an den oberen beiden Ecken nur minimal bearbeitet ist, hier mal eine mit GMR 403 von Plössberg.
Beiträge von kreuzer
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Hallo zusammen!
Wie verpsrochen noch ein paar Neuigkeiten zur "9 II". Habe gestern das Plattenfehlerhandbuch von Vogel/Peindl bekommen und festgestellt, dass bei der 9 III/IV (also gegen Ende der Druckzeit) als Plattenfehler I abgeschrägte Ecken katalogisiert sind mit dem Hinweis 1 bis 4 möglich. Unabhängig davon, dass es meiner Meinung nach zweifelhaft ist, die nachträglichen Anpassungsarbeiten als Plattenfehler zu werten, ist das Bild sehr interessant, denn dort ist die uns bekannte "9 II" mit den Farbausquetschungen am unteren Rand und dem weißen Fleck oberhalb des Wortes "DREI" zu sehen.
Von dieser Variante hab ich mal einen Neuzugang bei mir angehängt, mit OMR 418 von Regensburg.Viele Grüße
kreuzer
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Hallo zusammen!
War heute in Kulmbach auf der KUBRIA und habe mich dort unter anderem am Stand von Postgeschichte-Kemser sehr nett Unterhalten.
Dabei hab ich mir auch gleich selbst ein vorweihnachtliches Geschenk gemacht.
Es sei mir verziehen, dass ich den Brief, der hier schon mal zu sehen war, nochmal zeige, aber ich finde ihn einfach schön. Außerdem ist wohl am 25.12.1850 in Kaiserslautern die Verwendung einer 4I auch nicht mehr an der Tagesordnung gewesen, so dass er in diesem Thread denke ich auch mal präsentiert werden kann.Viele Grüße
kreuzer
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Hallo mikrokern,
den hatte ich auch unter Beobachtung. Deinen Ausführungen kann ich nur zustimmen. Wenn ich dazu komme, zeige ich zum Thema 9 II auch noch was...
Viele Grüße
kreuzer
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Mal nach oben schupps...
Wer ist denn heute Nachmittag anzutreffen?
Viele Grüße
kreuzer
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Die Vorderseite ist nichts besonderes, hatte ich weggelassen, da sie hier off-topic ist. Hatte die Karte damals wegen des Textes gekauft.
Aber das Bild liefere ich natürlich gerne nach.
Viele Grüße
kreuzer -
Hallo Nils,
sehr schönes Stück!
Der Text ist natürlich absolut interessant. Damals wusste man eben noch, wie man potentielle Kunden behandeln muss
Hab da mal ein weiteres Beispiel für so eine Vertreterankündigung angehängt.
Viele Grüße
kreuzer
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Hallo Michael,
interessanter Beleg. Für den Wunsch des Prüfkunden nach einem Befund könnte auch die Tatsache beigetragen haben, dass es sich um ein Randstück handelt, für das Aufschläge beim Katalogpreis gewährt werden. Allerdings erschließt sich mir dennoch die Sinnhaftigkeit nicht, da dies ja offensichtlich ist.
Viele Grüße
kreuzer -
Werde wahrscheinlich mal kurz vorbeischauen, allerdings eher am Samstag.
Viele Grüße
kreuzer
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Wieder was dazu gelernt. Hatte bislang gedacht, dass nur der fehlende Teil nachtaxiert wird, aber wenn bei unterfrankierten Briefen auch das bereits entrichtete Franko nicht anerkannt wurde, dann lässt sich natürlich auch die Nachtaxierung mit 40 Rappen erklären.
Viele Grüße
kreuzer
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Hallo zusammen!
Da sich keiner traut, werd ich mal meine Beobachtungen schildern, obwohl ich auch nicht weiß, was falsch gelaufen ist.
Zunächst mal finde ich den Leitweg von Ungarn über Wien nach Nürnberg und ann in die Schweiz eteas seltsam, kann aber leider nicht sagen, ob das so üblich war.
Weiß auch nicht, ob die Korrespondenz zwischen Österreich und der Schweiz gleich der zwischen Bayern und der Schweiz zu behandeln ist. Wenn ich jetzt allerdings mal davon ausgehe und annehme, dass 9 kr = 9kr sind (in BY und A) und nicht weiter umgerechnet werden muss, dann ergäbe sich Folgendes:
Brief frankiert mit 9 Kreuzern, also ausreichend für 3 Rayons. Zürich ist im 1. schweizer Rayon, daher unten 3 als Weiterfranko angeschrieben. Da Körmend allerdings von der Schweiz aus gesehen im 3. Rayon liegen dürfte, wären als Österreicher Anteil schon 9 Kreuzer fällig (rote neun über der drei). Insgesamt ergeben sich somit 12 Kreuzer = 40 Rappen.Soweit meine Deutung. Seltsam finde ich allerdings, dass nach dieser Deutung zwar eine Unterfrankierung vorliegt, aber nicht entsprechend nachtaxiert wurde
Von daher ist die Deutung wahrscheinlich falsch...
Bin mal auf die richtige Lösung gespannt!Viele Grüße
kreuzer
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Hallo @joergherne!
Es handelt sich nicht um eine Briefmarke, sondern um einen Ausschnitt aus einer Ganzsache, auch zu erkennen am Aufdruck rechts oben, der bandförmig um die rechte obere Ecke des Umschlages noch mal den Wert angab. Hat an sich keinen reellen wert, da man heute nur noch komplette Ganzsachen sammelt und sich nicht mehr die Ausschnitte ins Album klebt. Stempel dürfte Nr. 28 von Gudensberg sein, 15 DM nach Feuser, aber hier nicht schön und vollständig, also auch dadurch keine Wertbeeinflussung.
Viele Grüße
kreuzer
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Hallo bayern klassisch,
da hast Du recht, da hat sich im Katalog der Fehlerteufel eingeschlichen. Hatte vorhin nur mal flüchtig reingesehen.
Ich habe mich auch schon gefragt, wie diese Streifbänder ohne Adresse zu Stande kamen.Viele Grüße
kreuzer
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Bei Dir ist aber eine schönere 1 Kreuzer Marke verwendet worden.
Vorhin war der Postbote da und hat den Katalog von der nächsten Auktion von Herrn Sem mitgebracht. Dort ist als Los Nr. 139 auch ein sehr schöner Fall des Postbetruges angeboten. Ein Streifband (frankiert mit 2 I), welches innen unzulässigerweise beschriftet wurde. So hat sich der Absender auch mal schnell 6 Kreuzer erspart.
Viele Grüße
kreuzer
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Ist auf jeden Fall sehr hübsch anzuschauen und mit Sicherheit im preislichen Rahmen.
Dann starte ich mal die nächste Runde. Was hier falsch gelaufen ist, dürfte nun nicht schwer zu erraten sein.
Viele Grüße
kreuzer
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Hätte da außer der Lösung von mikrokern noch einen Vorschlag:
Die Postkarte wurde mit 1 kr frankiert, was für eine Postkarte nur im Ortsverkehr ausreichend gewesen wäre. Es ist jedoch keine Karte im Ortsverkehr, sie lief ja von Memmingen nach Dietmannsried.
Von daher kommt nur das Drucksachenfranco mit 1 Kreuzer je 50 g in Betracht. Als Drucksache ist die Karte anscheinend auch behandelt worden. Hier ist jedoch die handschriftliche Eintragung auf der Rückseite (im gedruckten Text) nicht zulässig gewesen. Die Karte hätte eigentlich nachtaxiert werden müssen.Viele Grüße
kreuzer
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Bin ebenfalls der Meinung, dass die Marke nicht zum Brief gehört. Wie Schnulli schon bemerkt hat, klebte ursprünglich rechts neben der Marke eine andere Marke, zu sehen an dem dunkleren Fleck.
Also wahrscheinlich der Versuch, mit einer echten 18 kr Marke einen echten Brief "aufzubessern".Viele Grüße
kreuzer
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zur gefälligen weiteren Verfügung angedachte Kosten ganz ergebenst zu überstunden (?)... Die Armen Deputation des Magistrats
Die uns (?) Couvert erforderliche Marke für (?) hat die Armenkasse der Armendeputation zu Magdeburg franco einzusenden(?) für die Aus(?)gabe...
Bei dem unteren Text hab ich leider auch ziemliche Probleme. Vielleicht kann es ja noch jemand auflösen.
Viele Grüße
kreuzer
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Hallo Magdeburger, hab mich mal versucht:
...Magistrats sind uns 10...
... für die unverehelichte Johanna...unfrankiert übersendet worden..., dass dergleichen Gelder, selbst wenn sie aus Armenkassen erfolgen, die Portofreiheit nicht genießen. Es haben daher für die Geldforderung, wie das beigefügte Couvert ausweist, für 12 sgr Porto...
Einem wohllöblichen Magistrat berufen (?) wir uns auf die beglaubigte Quittung über ... zur gefälligen weiteren VerfügungDas war mal ein Teil, beim Rest bin ich noch am Knobeln.
Viele Grüße
kreuzer