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Beiträge von phoenix

  • unbekannte alte Marken

    • phoenix
    • 11. April 2026 um 21:30

    Hallo,

    dann kann ich ja noch etwas zu den Löchern sagen. Es könnte sich um eine sogenannten Town Postmark in Manuscript von der Stadt Honokaa (Insel Hawaii) um 1875 handeln. Auf den Abbildungen sind auch drei Löcher zu entdecken. Soll nach den Quellen ein Stempel mit der höchsten Seltenheit bezeichnet als 1RRRR sein. Ich hänge mal einen Link an.

    POST OFFICE IN PARADISE - Island of Hawaii Postmarks, Part 2: Holualoa to Kawaihae

    Gruß phoenix

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 11. April 2026 um 20:49

    Hallo, heute habe ich zwei Briefe aus dem Libanon.

    Luftpostbrief 1954
    Der Luftpostbrief wurde am 14.10.1954 in Beirut (Libanon) aufgegeben und ist an die Schering AG in Berlin adressiert. Als Absender erscheint die Firma Khalil Fattal & Fils, ein Handelsunternehmen der späteren Fattal Group, das bereits im 19. Jahrhundert gegründet wurde und sich zu einem bedeutenden internationalen Distributionsunternehmen entwickelte. Der Brief trägt den roten Luftpostvermerk „PAR AVION“. Die Frankatur besteht aus den Flugpostmarken MiNr. 510, 512 und 515 mit Darstellungen der Ruinen von Baalbek und ergibt ein Gesamtporto von 55 Piaster.

    Luftpostbrief 1956
    Dieser Luftpostbrief wurde am 30.01.1956 in Beirut (Libanon) aufgegeben und ebenfalls an die Schering AG in Berlin gerichtet. Absender ist erneut Khalil Fattal & Fils. Auch hier findet sich der rote Luftpostvermerk „PAR AVION“. Die Frankatur besteht aus zwei Exemplaren der Flugpostmarke MiNr. 562 mit Orangenmotiv und ergibt ein Gesamtporto von 40 Piaster.

       

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 7. April 2026 um 20:40

    Hallo, heute geht es um einen Luftpostbrief aus Japan (Tokio) nach Berlin, adressiert an die Schering A.G.. Absender ist die Firma Nichidoku Yakuhin Co. Ltd., Tokio.

    Der Brief trägt einen klar abgeschlagenen Tagesstempel „38 .8 .1“, der nach japanischer Zeitrechnung der Shōwa-Ära zuzuordnen ist und dem 1. August 1963 (Shōwa 38) entspricht. Die Frankatur besteht aus den japanischen Marken MiNr. 591 und 615 und ergibt eine Gesamtfrankatur von 115 Yen. Diese entspricht exakt dem seinerzeit gültigen Luftposttarif für einen Auslandsbrief der ersten Gewichtsstufe (bis 5 g) nach Europa, bestehend aus dem Grundporto von 15 Yen sowie einem Luftpostzuschlag von 100 Yen.

    Beim Absender Nichidoku Yakuhin Co. Ltd. handelt es sich um die Vorläufergesellschaft der späteren japanischen Schering-Niederlassung (Nihon Schering), die Anfang der 1950er Jahre im Zuge des Wiederaufbaus internationaler Pharmahandelsstrukturen entstand (vgl. Firmenhistorie Nihon Schering: Hinweis auf „Nichidoku Yakuhin“ als Vorgänger, veröffentlicht in: Pharma Japan / Jiho).

    Der Brief dokumentiert somit eine frühe Phase der organisatorischen und wirtschaftlichen Verflechtung zwischen der Schering A.G. und ihren Aktivitäten in Japan.

    Der Beleg ist portogerecht frankiert und stellt ein aussagekräftiges Dokument des internationalen Luftpostverkehrs sowie der deutsch-japanischen Wirtschaftsbeziehungen im pharmazeutischen Bereich der frühen 1960er Jahre dar. Neben seiner postalhistorischen Bedeutung kommt ihm auch unternehmensgeschichtlicher Quellenwert zu.

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 3. April 2026 um 21:49

    Hallo heute ist Singapur an der Reihe.

    Brief 1 – R-Luftpostbrief (1956)

    Registrierter Luftpostbrief, aufgegeben am 28.01.1956 in Singapore I mit R-Zettel. Absender Schmidt & Co. (Malaya) Ltd., adressiert an die Schering A.G. in Berlin; Ankunftsstempel Berlin 65 vom 02.02.1956 (Laufzeit 5 Tage).

    Frankatur mit MiNr. 36, 39 und 40 (Freimarken Königin Elisabeth II, Singapore/Malaya) zu 1,70 $, portogerecht für Luftpost-Einschreiben. Klassischer Bedarfbrief mit sauberer Mischfrankatur und klar belegter, zügiger Beförderung.

    Brief 2 – Luftpostbrief (1958, Malaya–Penang)

    Luftpostbrief vom 22.04.1958 aus Singapur an die Schering A.G., Absender erneut Schmidt & Co. (Malaya) Ltd.

    Die Frankatur mit Marken aus Malaya–Penang verweist auf die postalische Struktur der Föderation Malaya, in der die Einzelstaaten eigene Ausgaben besaßen, die jedoch im gesamten Gebiet – einschließlich Singapur – gültig waren.

    Die Mehrfachfrankatur mit MiNr. 47 (Dreierstreifen) sowie MiNr. 50 (dreifach, inkl. senkrechtem Paar) ergibt ein Gesamtporto von 75 malaiischen Cent, tarifgerecht für einen Luftpostbrief dieser Relation. Sie ist dekorativ und zugleich ein typisches Beispiel für die praktische Verwendung regionaler Ausgaben.

    Ein kompakter, ansprechender Bedarfbrief mit zusätzlichem postgeschichtlichem Reiz durch die Verwendung von Penang-Marken.

         

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Erst- & Sonderflüge

    • phoenix
    • 1. April 2026 um 21:23

    Hallo,

    heute ein weit gereister Brief zum Erstflug Neukaledonien - Wallis (Wallis & Futuna). Der Brief kam in Wallis am 03.03.1957 an hatte dabei als Zuleitung aus Paris aber schon einen Weg um die halbe Welt hinter sich. Die Zuleitung erfolgte dabei über die damals längste kommerzielle Luftverbindung zwischen Paris und Auckland (Neuseeland). Etwa 22.000 km waren dabei zu überwinden. Zwischenstops waren Kairo, Karachi, Saigon, Port Darwin und Noumea. Die Strecke "La ligne des Antipodes" wurde einmal wöchentlich bedient. Die Linie von Noumea nach Wallis wurde einmal im Monat geflogen. Bedient wurde die Strecke durch die T.A.I. (Societe des Transports Aeriens Intercontinentaux).

    Gruß phoenix

  • Erst- & Sonderflüge

    • phoenix
    • 29. März 2026 um 20:26

    Hallo,

    bin beim stöbern auf diesen Beleg gestoßen der den Post Erstflug von Madagaskar zu den Komoren (Grande Comore) dokumentiert.

    Hinflug Tananarive 19.12.1944 nach Moroni (Grande Comore) / Rückflug Moroni (Grande Comore) 21.12.1944 nach Tananarive 22.12.1944

    Beide Flüge sind auf einer zusätzlich frankierten Ganzsache vereint und jeweils mit Sonderstempel auf der Vorder bzw. Rückseite belegt.

       

    Gruß phoenix

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 29. März 2026 um 19:59

    Hallo,

    ein Luftpostbrief aus Hongkong, aufgegeben am 29.01.1954 (klarer Tagesstempel), gelaufen nach Berlin an die Schering A.G. Absender ist die traditionsreiche Handelsfirma Jebsen & Co. (heute Jebsen Group; vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Jebsen_Group).

    Die Frankatur besteht aus den Ausgaben MiNr. 183 und 87 und ergibt ein Gesamtporto von 1,30 Hongkong-Dollar. Dieses Porto lässt sich tarifgerecht als Luftpostbrief der zweiten Gewichtsstufe nach Europa einordnen: einmaliges Auslandsbriefporto (0,20 HK$) zuzüglich zweifachem Luftpostzuschlag (2 × 0,55 HK$) je ½ Unze.

    Grundlage dieser Einordnung sind zeitgenössische Postverordnungen sowie Spezialliteratur wie der Hong Kong Post Office Guide und das Werk The Postal History of Hong Kong and the Treaty Ports of China and Japan, in denen die entsprechenden Luftposttarife der frühen 1950er Jahre dokumentiert sind.

    Der Beleg dokumentiert die internationalen Wirtschaftsverbindungen der Nachkriegszeit und stellt durch seine portogerechte Frankatur und klare postalische Verwendung ein sammelwürdiges Stück der Hongkong- und Luftpost-Postgeschichte dar.

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 28. März 2026 um 19:12

    Hallo, heute sind Pakistan und Portugiesisch Indien an der Reihe.

    Pakistan – Eingeschriebener Luftpostbrief 1954

    Eingeschriebener Luftpostbrief aus Karachi mit Aufgabestempel vom 27.08.1954 und Einschreibvermerk „Karachi City“. Absender ist G. P. Behrenz c/o Karachi. Die Frankatur setzt sich aus den Werten MiNr. 58–60 (kein vollständiger Satz) im Gesamtwert von 18 Annas zusammen und deckt das Luftpost-Einschreibeporto ab. Der Brief ist an die Schering AG in Berlin gerichtet und trägt rückseitig den Ankunftsstempel „Berlin N65“ vom 30.08.1954. Die kurze Beförderungszeit ist für Luftpost dieser Periode typisch.

    Portugiesisch-Indien – Luftpostbrief frühe 1950er Jahre

    Luftpostbrief aus Nova Goa, dessen Tagesstempel nur schwach abgeschlagen und nicht vollständig lesbar ist, jedoch zeitlich den frühen 1950er Jahren zugeordnet werden kann. Absender ist Cosme Matias Menezes. Die Frankatur besteht aus den Marken MiNr. 476, 479 und 441 aus den Ausgaben der Jahre 1948 bis 1951. Der Brief ist adressiert an die Schering AG in Berlin und stellt einen Bedarfsluftpostbrief aus der späten Phase der portugiesischen Verwaltung in Indien dar.

    Belege aus Portugiesisch Indien sind aufgrund des insgesamt geringen Postaufkommens des Gebietes weniger häufig als vergleichbare Stücke größerer Postverwaltungen (vgl. https://en.wikipedia.org/wiki/Postage_s…ortuguese_India).

         

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 27. März 2026 um 21:12

    Hallo, heute geht es in die Türkei und nach Syrien.

    Türkei – Luftpostbrief 1957

    Luftpostbrief aus Beyoğlu (Istanbul) mit klar lesbarem Tagesstempel vom 16.10.1957. Absender ist die Firma Birleşik Alman İlaç Fabrikaları mit Sitz im Industriegebiet Topkapı. Die Frankatur besteht aus den Werten MiNr. 1499 und 1502 und entspricht dem zu dieser Zeit gültigen Luftpostporto ins Ausland. Der Brief ist adressiert an die Schering AG in Berlin und stellt einen typischen Geschäftsbrief des internationalen Postverkehrs der 1950er Jahre dar.

    Syrien – Luftpostbrief 1952

    Luftpostbrief aus Damascus, aufgegeben mit Tagesstempel vom 18.11.1952, adressiert nach Berlin an die Schering AG. Absender ist die Handelsfirma Khalil Fattal & Fils, deren Hintergrund im Zusammenhang mit Hubert Fattal (siehe: https://en.wikipedia.org/wiki/Hubert_Fattal) steht. Die Frankatur umfasst MiNr. 613 mit Darstellung der Ruinen von Palmyra sowie MiNr. 595 mit dem Hauptpostamt von Damaskus. Es handelt sich um einen zeittypischen Bedarfsluftpostbrief mit motivbezogener Frankatur.

       

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 26. März 2026 um 19:34

    Jean Philippe

    Die Landesbezeichung lässt sich auf den Rotkreuzmarken finden. Ist jedoch ziemlich klein. Hier ein Ausschnitt.

    Gruß phoenix

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 25. März 2026 um 20:43

    Hallo, heute geht es nach Thailand.

    Brief 1 – R-Luftpostbrief Bangkok – Berlin (21.11.1952)

    Einschreib-Luftpostbrief der Schering (Bangkok) Limited an die Schering AG, Aufgabe Bangkok 21.11.1952, Ankunft Berlin N65 25.11.1952.

    Frankatur 5,75 Baht mit MiNr. 286, 267 sowie MiNr. 268 als waagerechter Fünferstreifen, rückseitig verklebt. Besonders hervorzuheben ist die Mischfrankatur von Marken mit den Landesbezeichnungen „Siam“ und „Thailand“. Diese Kombination spiegelt die postalische Übergangsphase nach der endgültigen Umbenennung des Staates 1949 wider, in der ältere „Siam“-Bestände noch aufgebraucht wurden. Ein R-Zettel der Bangkok G.P.O. wurde verklebt. Ein postgeschichtlich aussagekräftiger Beleg dieser Umstellungszeit.

    Brief 2 – R-Luftpostbrief via KLM Bangkok – Berlin (Mai 1953)

    Einschreib-Luftpostbrief derselben Korrespondenz von Schering (Bangkok) Limited an Schering AG, befördert über die KLM Royal Dutch Airlines, Ankunft Berlin N65 05.05.1953.

    Frankatur 5,75 Baht mit MiNr. 302 (2 mal, Thema Rotes Kreuz), 286, 288 sowie MiNr. 291 als waagerechtes Paar. Im Gegensatz zum früheren Brief zeigt dieser Beleg ausschließlich Marken mit der Landesbezeichnung „Thailand“ und dokumentiert damit den weitgehend abgeschlossenen Übergang im Postgebrauch. Ein R-Zettel der Bangkok G.P.O. ist ebenfalls vorhanden.

            

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Keine Angst vor Hawaii

    • phoenix
    • 24. März 2026 um 21:14

    Hallo,

    die letzten Briefmarkenausgaben von Hawaii sind bis jetzt ein wenig zu kurz gekommen. Genau genommen geht es hierbei um MiNr.57-65. Neun Marken stehen dabei für drei historische Zeitabschnitte der Inseln.

    Als erstes ist da die Phase der provisorischen Regierung. Dieser Zeitraum wird durch MiNr. 57-61 beginnend mit 1c gelb bis 25c blau repräsentiert. Erstmals wurden Marken mit neuem Markenbildern herausgebracht, abweichend zu den Kopfausgaben aus der Zeit des Königreiches Hawaii. Interessant ist hierbei die rote 5 Cent Ausgabe (MiNr.59). Die Ausgabe wurde ohne Währungsangabe, Cent, gedruckt und somit zum Spekulationsobjekt. Händler und Sammler gingen davon aus das die Marke wieder aus dem Verkehr gezogen oder durch eine geänderte Variante ersetzt wird. Doch nichts passierte. Auch eine zweite Auflage wurde ohne Währungsangabe gedruckt und so war es bei einer Gesamtauflage von über 2 Millionen Marken schnell wieder vorbei mit der Spekulation.

    MiNr.62 (12c blau) steht für die kurze Zeit der Republik Hawaii und ist auch die einzige Marke mit dem Aufdruck Republic of Hawaii. Es wurde nur eine Auflage mit insgesamt 125.000 Marken gedruckt.

    MiNr.63-65 (1c grün – 5c blau) stehen für die Zeit von der Annexion bis zum formellen Übergang zum Territorium Hawaii unter US-amerikanische Hoheit. MiNr.65, druckgleich zu MiNr.59 aber nunmehr in anderer Farbe (blau) erhielt jetzt den vermissten Aufdruck Cent. MiNr.63 hat im Michel-Katalog die Farbunterschiede (rosa, lachs) als Unternummern notiert. Im Scott ist es jedoch nur eine Hauptnummer. Hier erfolgt die Farbunterscheidung über die zwei Druckausgaben (Oktober 1898 und Januar 1899).

    Nach der Übernahme Hawaiis durch die USA wurden noch vorhandene Marken dieser drei Perioden eingesammelt und am 09.02.1901 in Washington DC. vernichtet. Insgesamt waren davon fünf Markenausgaben und etwa 2 Millionen Marken betroffen. MiNr.61 (25c blau) wurde dadurch mit noch 80.638 erhaltenen Marken zur seltensten Ausgabe dieser Periode.

         

    Gruß phoenix

  • Ausgaben der Gilbert & Ellice Inseln

    • phoenix
    • 22. März 2026 um 10:01

    Hallo Jean Philippe,

    vielen Dank für den Link zu den Artikeln. Dann ist das Geheimnis um den Rautenstempel ja sehr schnell gelöst worden. Damit wird die Postbeförderung des Briefes jetzt wirklich rund denn ein Eingangsstempel fehlt auf dem Brief. Durch den Rautenstempel ist dann jedoch belegt das britischer Boden erreicht wurde und der Brief seinen Adressanten mit hoher Wahrscheinlichkeit auch erreicht hat.

    Gruß phoenix

  • Erst- & Sonderflüge

    • phoenix
    • 21. März 2026 um 21:28

    Hallo Jean Philippe,

    da bietet sich ja an auch gleich den Flug in die Gegenrichtung (Sydney - Canton Island) vom 08.11.1947 zu zeigen.

    Gruß phoenix

  • Ausgaben der Gilbert & Ellice Inseln

    • phoenix
    • 21. März 2026 um 21:13

    Hallo,

    heute stelle ich erneut einen Luftpostbeleg von den Gilbert & Ellice Inseln vor. Thema ist ein Brief per Luftpost von Christmas Island nach England. Frankiert wurde der Brief mit MiNr.60, 65 und 68 (Freimarkenserie Queen Elisabeth II) und abgestempelt wurde mit Vernon 35 am 12.10.1957. Insgesamt wurde ein Porto von 3Sh 1d bezahlt. Damit war mir schnell klar das der Brief über Hawaii und die USA seinen Weg nach England gefunden hat und das portogerecht! Über Australien wäre der Brief deutlich teurer geworden. Die geographische Nähe von Christmas Island zu Hawaii lässt eigentlich eine direkte Flugverbindung vermuten aber zu dieser Zeit gab es keine zivile Flugverbindung zwischen den beiden Inseln. Also muss der Brief eigentlich über Canton Island gelaufen sein aber um das Stempeldatum herum konnte ich kein Schiff entdecken das von Christmas Island nach Canton Island unterwegs war. Wie ist der Transport nun also bis Hawaii verlaufen?

    Ein dunkles Kapitel in der Geschichte von Christmas Island gab mir dabei den entscheidenen Hinweis. Das britische Militär war in dieser Zeit mit Atombombentest in der Nähe der Insel beschäftigt und so wurden zwischen März 1957 bis August 1958 regelmäßige Transportflüge zwischen England und den Christmas Island über das Hickham Field (Hawaii) und mehreren Stops auf Luftwaffenstützpunkten in den USA und Kanada durchgeführt. Das war, denke ich, der einzige Weg von Christmas Island auf den Luftweg einen Brief in die Welt zu schicken. Ob nun der Brief auf Hawaii der zivilen Post übergeben wurde oder gleich direkt bis England durchflog konnte ich bis jetzt noch nicht herausfinden. Das ist jedoch nicht die einzige Unbekannte auf dem Brief. Da ist ein rautenförmiger Stempel den ich derzeit leider nicht einordnen kann. Ich bin mir jedoch sicher das ich den schon mal irgendwo gesehen habe und ein Gefühl sagt mir das er mit dem Transport durch das Militär zusammenhängt. Vielleicht lässt sich die Frage in der Zukunft lösen. Vielleicht hat auch jemand im Forum da eine Idee.

    Gruß phoenix

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 20. März 2026 um 21:09

    Heute führt uns ein kleiner postgeschichtlicher Ausflug auf die Arabische Halbinsel.

    Den Anfang macht ein eingeschriebener Luftpostbrief aus Kuwait-Stadt. Es handelt sich um einen Bedarfspostbrief des Department of Health (Quarantine), aufgegeben am 21.01.1957 und adressiert an die Schering AG in Berlin. Die Frankatur besteht aus 2 × MiNr. 117 zu insgesamt 12 Annas und entspricht dem Tarif für eingeschriebene Luftpost. Ein typischer und zugleich ansprechender Behördenbrief dieser Zeit.

    Der zweite Beleg ist ein eingeschriebener Luftpost-Geschäftsbrief aus Saudi-Arabien der Firma Abdulla Akbar Bros., aufgegeben in Mekka am 05.07.1956. Der Brief trägt einen Transitstempel von Dschidda gleichen Datums, das damals als internationaler Luftpostknotenpunkt fungierte, da Mekka selbst über keine entsprechende Abfertigung verfügte. Die Beförderung erfolgte per Luftpost nach Berlin zur Schering AG, wo der Ankunftsstempel Berlin N65 vom 16.07.1956 abgeschlagen wurde. Die Frankatur setzt sich aus 2 × MiNr. 31 (je 4 Guerche) sowie der Zwangszuschlagsmarke MiNr. Z9 (⅛ Guerche) zusammen und ist tarifgerecht für einen eingeschriebenen Luftpostbrief. Ein schöner Bedarfsbeleg mit sauber nachvollziehbarem Postlauf.

        

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil KI generiert)

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 16. März 2026 um 20:41

    Hallo, heute geht es nach Nordamerika und anschließend in den Pazifik.

    Zuerst ein Luftpostbrief aus Kanada, aufgegeben in Toronto am 16.10.1954, adressiert an die Schering AG, Berlin. Die portogerechte Frankatur von 15 Cents besteht aus den kanadischen Marken MiNr. 294 und MiNr. 262, entwertet mit klarem Tagesstempel Toronto. Als Absender ist Dr. S. Gilder, Privatadresse in Oakland (Ontario), angegeben. Der Beleg stellt somit eine typische transatlantische Bedarfskorrespondenz der 1950er Jahre von Kanada nach Deutschland dar.

    Und dann ist da noch ein Luftpostbrief aus Neuseeland, aufgegeben in Wellington am 30.07.1958, adressiert an die Schering AG, Berlin. Frankiert mit MiNr. 366 als portogerechte Einzelfrankatur zu 1 Shilling 9 Pence für Luftpost nach Europa, entwertet mit Tagesstempel Wellington C. I. Absender ist Klaus C. W. Buelow, Factory Delegate der Schering A.G., Berlin, mit Anschrift P.O. Box 3190, Wellington, N.Z.

        

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil KI generiert)

  • USA Precancels Vorausentwertungen

    • phoenix
    • 16. März 2026 um 19:15

    Hallo,

    dann zeige ich auch mal drei Precancel von Canton Island (Phoenix Group). Sieht man, denke ich, nicht so häufig.

    Gruß phoenix

  • Tokelau - Auf Entdeckungsreise

    • phoenix
    • 7. März 2026 um 22:07

    Hallo,

    Fische waren zwar gerade erst Thema bei Tokelau. Aber ich habe da noch einen wie ich meine sehr schönen Satz zum Thema "Fische des Korallenriffs" aus dem Jahr 1975. Vier Fische MiNr.38-41 kann ich hier in Viererblöcken vom Eckrand zeigen. Gedruckt wurde der Satz in einer Auflage von 100.000 Stück. Er ist somit auch nicht gerade selten und auch heute noch gut zu finden. Was der Michelkatalog nicht erwähnt ist ein Plattenfehler der 25c-Ausgabe die ich an dieser Stelle auch mal zeigen kann. In der ganz linken Marke des Fünferstreifens ist der Plattenfehler auch sehr gut zu erkennen. Ist wirklich auffällig. Da muss ich denke ich auch gar nichts weiter zu erläutern. Die Marken sind wohl seiner Zeit so beliebt gewesen das sogar Fälschungen der 5c Marke in Umlauf gebracht wurden. Meines Wissens nach wurden die in den USA produziert. Aber einen Vergleich mit der Originalmarke können sie nicht bestehen!

      

    Gruß phoenix

  • Ausgaben der Gilbert & Ellice Inseln

    • phoenix
    • 6. März 2026 um 18:46

    Hallo,

    heute mal etwas schwierige Kost von den Gilbert & Ellice Inseln. Schwierig ist der Brief , den ich vorstellen möchte, weil er aus der Nachkriegszeit (Jahr 1947) stammt und dann auch noch per Luftpost versendet wurde. Man muss wissen das sich zu dieser Zeit, kurz nach dem Krieg, die Luftpostverbindungen über dem Pazifik gerade erst wieder im Aufbau befanden. Konkurrierende Luftfahrtunternehmen mit unterschiedlichen Transportgebühren waren im Gebiet unterwegs und gleichzeitig änderten sich Portogebühren für die Luftpost sehr häufig. Erst Anfang der 1950-er Jahre kam da wieder etwas Ruhe rein.

    Nun zum Brief. Der Brief wurde mit dem Vermerk BY AIR MAIL (handschriftlich) von Ocean Island am 17.10.1947 (Stempel Vernon 34) auf die Reise in die USA geschickt. Das amerikanische Festland erreichte der Brief am 18.11.1947 (Transitstempel San Francisco). Am Zielort war der Brief am 19.11.1947 (Eingangsstempel Saint Louis). Da es sich um ein Einschreiben handelt wurde auch ein R-Stempel (Vernon R10) Ocean Island abgeschlagen. Der Brief wurde mit MiNr. 38–41, 44–45, Gesamtwert 1 Shilling 4 Pence, freigemacht. Und nicht ganz unwichtig ist zu erwähnen das ein Taxvermerk in roter Farbe (T 3/4) auf dem Brief aufgebracht wurde. Das wird noch entscheidend werden!

    Das Taxvermerk sagt zuverlässig aus das der Brief nicht ausreichend frankiert wurde und etwa 6 Pence fehlen. Somit sollten eigentlich 1 Shilling 10 Pence fällig gewesen sein. Auf welchen Transportweg und Carrier lässt das schließen? Ich versuche mal eine Aufstellung.

    Von Ocean Island ist der Brief mit dem Flugzeug nicht transportiert worden. Zum Stempelzeitpunkt waren keine Flugzeuge ab Ocean Island aktiv. Somit gibt es nur den Seeweg. Also wird den Brief ein Schiff mit großer Wahrscheinlichkeit nach Neuseeland transportiert haben etwa ein Phosphatdampfer der Pacific Phosphat Company. Für den Transport nach Neuseeland waren 1 Penny fällig. Intern wurde das als Internal Air Mail Service nach Neuseeland verrechnet. Für das Einschreiben kamen 3 Pence dazu. Bleiben jetzt noch 1 Shilling 6 Pence für Luftpost von Neuseeland nach den USA übrig. PANAM berechnete zum betrachteten Zeitpunkt 2 Shilling für die Strecke. Das würde dann mit der zu zahlenden Nachgebühr nicht passen. Aber die BCPA hatte im Juni 1947 gerade den Tarif auf 1 Shilling 6 Pence gesenkt. Das passt genau!

    Hier noch einmal die Aufstellung etwas übersichtlicher:

    Luftpost Neuseeland → USA mit BCPA 1Sh 6d

    Internal Air Mail Service (NZ) 1d

    Einschreibegebühr 3d

    fälliges Gesamtporto 1Sh 10d

    bezahltes Porto 1Sh 4d

    --> die fehlenden 6 Pence wurden durch das Taxvermerk 3/4 ausgewiesen (16d/22d).

    Warum jetzt zu wenig Porto erhoben wurde ist wohl kaum noch nachzuvollziehen. Wahrscheinlich hat der Postbeamte auf Ocean Island aufgrund der ständigen Änderungen bei den Luftposttarifen damals den Überblick verloren oder er hatte keine aktuelle Tarifliste zu Hand. Eingezogen wurde das fehlende Porto in den USA nicht denn ein Vermerk auf dem Brief hierzu fehlt.

    Gruß phoenix

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