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Beiträge von phoenix

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 28. März 2026 um 19:12

    Hallo, heute sind Pakistan und Portugiesisch Indien an der Reihe.

    Pakistan – Eingeschriebener Luftpostbrief 1954

    Eingeschriebener Luftpostbrief aus Karachi mit Aufgabestempel vom 27.08.1954 und Einschreibvermerk „Karachi City“. Absender ist G. P. Behrenz c/o Karachi. Die Frankatur setzt sich aus den Werten MiNr. 58–60 (kein vollständiger Satz) im Gesamtwert von 18 Annas zusammen und deckt das Luftpost-Einschreibeporto ab. Der Brief ist an die Schering AG in Berlin gerichtet und trägt rückseitig den Ankunftsstempel „Berlin N65“ vom 30.08.1954. Die kurze Beförderungszeit ist für Luftpost dieser Periode typisch.

    Portugiesisch-Indien – Luftpostbrief frühe 1950er Jahre

    Luftpostbrief aus Nova Goa, dessen Tagesstempel nur schwach abgeschlagen und nicht vollständig lesbar ist, jedoch zeitlich den frühen 1950er Jahren zugeordnet werden kann. Absender ist Cosme Matias Menezes. Die Frankatur besteht aus den Marken MiNr. 476, 479 und 441 aus den Ausgaben der Jahre 1948 bis 1951. Der Brief ist adressiert an die Schering AG in Berlin und stellt einen Bedarfsluftpostbrief aus der späten Phase der portugiesischen Verwaltung in Indien dar.

    Belege aus Portugiesisch Indien sind aufgrund des insgesamt geringen Postaufkommens des Gebietes weniger häufig als vergleichbare Stücke größerer Postverwaltungen (vgl. https://en.wikipedia.org/wiki/Postage_s…ortuguese_India).

         

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 27. März 2026 um 21:12

    Hallo, heute geht es in die Türkei und nach Syrien.

    Türkei – Luftpostbrief 1957

    Luftpostbrief aus Beyoğlu (Istanbul) mit klar lesbarem Tagesstempel vom 16.10.1957. Absender ist die Firma Birleşik Alman İlaç Fabrikaları mit Sitz im Industriegebiet Topkapı. Die Frankatur besteht aus den Werten MiNr. 1499 und 1502 und entspricht dem zu dieser Zeit gültigen Luftpostporto ins Ausland. Der Brief ist adressiert an die Schering AG in Berlin und stellt einen typischen Geschäftsbrief des internationalen Postverkehrs der 1950er Jahre dar.

    Syrien – Luftpostbrief 1952

    Luftpostbrief aus Damascus, aufgegeben mit Tagesstempel vom 18.11.1952, adressiert nach Berlin an die Schering AG. Absender ist die Handelsfirma Khalil Fattal & Fils, deren Hintergrund im Zusammenhang mit Hubert Fattal (siehe: https://en.wikipedia.org/wiki/Hubert_Fattal) steht. Die Frankatur umfasst MiNr. 613 mit Darstellung der Ruinen von Palmyra sowie MiNr. 595 mit dem Hauptpostamt von Damaskus. Es handelt sich um einen zeittypischen Bedarfsluftpostbrief mit motivbezogener Frankatur.

       

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 26. März 2026 um 19:34

    Jean Philippe

    Die Landesbezeichung lässt sich auf den Rotkreuzmarken finden. Ist jedoch ziemlich klein. Hier ein Ausschnitt.

    Gruß phoenix

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 25. März 2026 um 20:43

    Hallo, heute geht es nach Thailand.

    Brief 1 – R-Luftpostbrief Bangkok – Berlin (21.11.1952)

    Einschreib-Luftpostbrief der Schering (Bangkok) Limited an die Schering AG, Aufgabe Bangkok 21.11.1952, Ankunft Berlin N65 25.11.1952.

    Frankatur 5,75 Baht mit MiNr. 286, 267 sowie MiNr. 268 als waagerechter Fünferstreifen, rückseitig verklebt. Besonders hervorzuheben ist die Mischfrankatur von Marken mit den Landesbezeichnungen „Siam“ und „Thailand“. Diese Kombination spiegelt die postalische Übergangsphase nach der endgültigen Umbenennung des Staates 1949 wider, in der ältere „Siam“-Bestände noch aufgebraucht wurden. Ein R-Zettel der Bangkok G.P.O. wurde verklebt. Ein postgeschichtlich aussagekräftiger Beleg dieser Umstellungszeit.

    Brief 2 – R-Luftpostbrief via KLM Bangkok – Berlin (Mai 1953)

    Einschreib-Luftpostbrief derselben Korrespondenz von Schering (Bangkok) Limited an Schering AG, befördert über die KLM Royal Dutch Airlines, Ankunft Berlin N65 05.05.1953.

    Frankatur 5,75 Baht mit MiNr. 302 (2 mal, Thema Rotes Kreuz), 286, 288 sowie MiNr. 291 als waagerechtes Paar. Im Gegensatz zum früheren Brief zeigt dieser Beleg ausschließlich Marken mit der Landesbezeichnung „Thailand“ und dokumentiert damit den weitgehend abgeschlossenen Übergang im Postgebrauch. Ein R-Zettel der Bangkok G.P.O. ist ebenfalls vorhanden.

            

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil mit KI erstellt)

  • Keine Angst vor Hawaii

    • phoenix
    • 24. März 2026 um 21:14

    Hallo,

    die letzten Briefmarkenausgaben von Hawaii sind bis jetzt ein wenig zu kurz gekommen. Genau genommen geht es hierbei um MiNr.57-65. Neun Marken stehen dabei für drei historische Zeitabschnitte der Inseln.

    Als erstes ist da die Phase der provisorischen Regierung. Dieser Zeitraum wird durch MiNr. 57-61 beginnend mit 1c gelb bis 25c blau repräsentiert. Erstmals wurden Marken mit neuem Markenbildern herausgebracht, abweichend zu den Kopfausgaben aus der Zeit des Königreiches Hawaii. Interessant ist hierbei die rote 5 Cent Ausgabe (MiNr.59). Die Ausgabe wurde ohne Währungsangabe, Cent, gedruckt und somit zum Spekulationsobjekt. Händler und Sammler gingen davon aus das die Marke wieder aus dem Verkehr gezogen oder durch eine geänderte Variante ersetzt wird. Doch nichts passierte. Auch eine zweite Auflage wurde ohne Währungsangabe gedruckt und so war es bei einer Gesamtauflage von über 2 Millionen Marken schnell wieder vorbei mit der Spekulation.

    MiNr.62 (12c blau) steht für die kurze Zeit der Republik Hawaii und ist auch die einzige Marke mit dem Aufdruck Republic of Hawaii. Es wurde nur eine Auflage mit insgesamt 125.000 Marken gedruckt.

    MiNr.63-65 (1c grün – 5c blau) stehen für die Zeit von der Annexion bis zum formellen Übergang zum Territorium Hawaii unter US-amerikanische Hoheit. MiNr.65, druckgleich zu MiNr.59 aber nunmehr in anderer Farbe (blau) erhielt jetzt den vermissten Aufdruck Cent. MiNr.63 hat im Michel-Katalog die Farbunterschiede (rosa, lachs) als Unternummern notiert. Im Scott ist es jedoch nur eine Hauptnummer. Hier erfolgt die Farbunterscheidung über die zwei Druckausgaben (Oktober 1898 und Januar 1899).

    Nach der Übernahme Hawaiis durch die USA wurden noch vorhandene Marken dieser drei Perioden eingesammelt und am 09.02.1901 in Washington DC. vernichtet. Insgesamt waren davon fünf Markenausgaben und etwa 2 Millionen Marken betroffen. MiNr.61 (25c blau) wurde dadurch mit noch 80.638 erhaltenen Marken zur seltensten Ausgabe dieser Periode.

         

    Gruß phoenix

  • Ausgaben der Gilbert & Ellice Inseln

    • phoenix
    • 22. März 2026 um 10:01

    Hallo Jean Philippe,

    vielen Dank für den Link zu den Artikeln. Dann ist das Geheimnis um den Rautenstempel ja sehr schnell gelöst worden. Damit wird die Postbeförderung des Briefes jetzt wirklich rund denn ein Eingangsstempel fehlt auf dem Brief. Durch den Rautenstempel ist dann jedoch belegt das britischer Boden erreicht wurde und der Brief seinen Adressanten mit hoher Wahrscheinlichkeit auch erreicht hat.

    Gruß phoenix

  • Erst- & Sonderflüge

    • phoenix
    • 21. März 2026 um 21:28

    Hallo Jean Philippe,

    da bietet sich ja an auch gleich den Flug in die Gegenrichtung (Sydney - Canton Island) vom 08.11.1947 zu zeigen.

    Gruß phoenix

  • Ausgaben der Gilbert & Ellice Inseln

    • phoenix
    • 21. März 2026 um 21:13

    Hallo,

    heute stelle ich erneut einen Luftpostbeleg von den Gilbert & Ellice Inseln vor. Thema ist ein Brief per Luftpost von Christmas Island nach England. Frankiert wurde der Brief mit MiNr.60, 65 und 68 (Freimarkenserie Queen Elisabeth II) und abgestempelt wurde mit Vernon 35 am 12.10.1957. Insgesamt wurde ein Porto von 3Sh 1d bezahlt. Damit war mir schnell klar das der Brief über Hawaii und die USA seinen Weg nach England gefunden hat und das portogerecht! Über Australien wäre der Brief deutlich teurer geworden. Die geographische Nähe von Christmas Island zu Hawaii lässt eigentlich eine direkte Flugverbindung vermuten aber zu dieser Zeit gab es keine zivile Flugverbindung zwischen den beiden Inseln. Also muss der Brief eigentlich über Canton Island gelaufen sein aber um das Stempeldatum herum konnte ich kein Schiff entdecken das von Christmas Island nach Canton Island unterwegs war. Wie ist der Transport nun also bis Hawaii verlaufen?

    Ein dunkles Kapitel in der Geschichte von Christmas Island gab mir dabei den entscheidenen Hinweis. Das britische Militär war in dieser Zeit mit Atombombentest in der Nähe der Insel beschäftigt und so wurden zwischen März 1957 bis August 1958 regelmäßige Transportflüge zwischen England und den Christmas Island über das Hickham Field (Hawaii) und mehreren Stops auf Luftwaffenstützpunkten in den USA und Kanada durchgeführt. Das war, denke ich, der einzige Weg von Christmas Island auf den Luftweg einen Brief in die Welt zu schicken. Ob nun der Brief auf Hawaii der zivilen Post übergeben wurde oder gleich direkt bis England durchflog konnte ich bis jetzt noch nicht herausfinden. Das ist jedoch nicht die einzige Unbekannte auf dem Brief. Da ist ein rautenförmiger Stempel den ich derzeit leider nicht einordnen kann. Ich bin mir jedoch sicher das ich den schon mal irgendwo gesehen habe und ein Gefühl sagt mir das er mit dem Transport durch das Militär zusammenhängt. Vielleicht lässt sich die Frage in der Zukunft lösen. Vielleicht hat auch jemand im Forum da eine Idee.

    Gruß phoenix

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 20. März 2026 um 21:09

    Heute führt uns ein kleiner postgeschichtlicher Ausflug auf die Arabische Halbinsel.

    Den Anfang macht ein eingeschriebener Luftpostbrief aus Kuwait-Stadt. Es handelt sich um einen Bedarfspostbrief des Department of Health (Quarantine), aufgegeben am 21.01.1957 und adressiert an die Schering AG in Berlin. Die Frankatur besteht aus 2 × MiNr. 117 zu insgesamt 12 Annas und entspricht dem Tarif für eingeschriebene Luftpost. Ein typischer und zugleich ansprechender Behördenbrief dieser Zeit.

    Der zweite Beleg ist ein eingeschriebener Luftpost-Geschäftsbrief aus Saudi-Arabien der Firma Abdulla Akbar Bros., aufgegeben in Mekka am 05.07.1956. Der Brief trägt einen Transitstempel von Dschidda gleichen Datums, das damals als internationaler Luftpostknotenpunkt fungierte, da Mekka selbst über keine entsprechende Abfertigung verfügte. Die Beförderung erfolgte per Luftpost nach Berlin zur Schering AG, wo der Ankunftsstempel Berlin N65 vom 16.07.1956 abgeschlagen wurde. Die Frankatur setzt sich aus 2 × MiNr. 31 (je 4 Guerche) sowie der Zwangszuschlagsmarke MiNr. Z9 (⅛ Guerche) zusammen und ist tarifgerecht für einen eingeschriebenen Luftpostbrief. Ein schöner Bedarfsbeleg mit sauber nachvollziehbarem Postlauf.

        

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil KI generiert)

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 16. März 2026 um 20:41

    Hallo, heute geht es nach Nordamerika und anschließend in den Pazifik.

    Zuerst ein Luftpostbrief aus Kanada, aufgegeben in Toronto am 16.10.1954, adressiert an die Schering AG, Berlin. Die portogerechte Frankatur von 15 Cents besteht aus den kanadischen Marken MiNr. 294 und MiNr. 262, entwertet mit klarem Tagesstempel Toronto. Als Absender ist Dr. S. Gilder, Privatadresse in Oakland (Ontario), angegeben. Der Beleg stellt somit eine typische transatlantische Bedarfskorrespondenz der 1950er Jahre von Kanada nach Deutschland dar.

    Und dann ist da noch ein Luftpostbrief aus Neuseeland, aufgegeben in Wellington am 30.07.1958, adressiert an die Schering AG, Berlin. Frankiert mit MiNr. 366 als portogerechte Einzelfrankatur zu 1 Shilling 9 Pence für Luftpost nach Europa, entwertet mit Tagesstempel Wellington C. I. Absender ist Klaus C. W. Buelow, Factory Delegate der Schering A.G., Berlin, mit Anschrift P.O. Box 3190, Wellington, N.Z.

        

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil KI generiert)

  • USA Precancels Vorausentwertungen

    • phoenix
    • 16. März 2026 um 19:15

    Hallo,

    dann zeige ich auch mal drei Precancel von Canton Island (Phoenix Group). Sieht man, denke ich, nicht so häufig.

    Gruß phoenix

  • Tokelau - Auf Entdeckungsreise

    • phoenix
    • 7. März 2026 um 22:07

    Hallo,

    Fische waren zwar gerade erst Thema bei Tokelau. Aber ich habe da noch einen wie ich meine sehr schönen Satz zum Thema "Fische des Korallenriffs" aus dem Jahr 1975. Vier Fische MiNr.38-41 kann ich hier in Viererblöcken vom Eckrand zeigen. Gedruckt wurde der Satz in einer Auflage von 100.000 Stück. Er ist somit auch nicht gerade selten und auch heute noch gut zu finden. Was der Michelkatalog nicht erwähnt ist ein Plattenfehler der 25c-Ausgabe die ich an dieser Stelle auch mal zeigen kann. In der ganz linken Marke des Fünferstreifens ist der Plattenfehler auch sehr gut zu erkennen. Ist wirklich auffällig. Da muss ich denke ich auch gar nichts weiter zu erläutern. Die Marken sind wohl seiner Zeit so beliebt gewesen das sogar Fälschungen der 5c Marke in Umlauf gebracht wurden. Meines Wissens nach wurden die in den USA produziert. Aber einen Vergleich mit der Originalmarke können sie nicht bestehen!

      

    Gruß phoenix

  • Ausgaben der Gilbert & Ellice Inseln

    • phoenix
    • 6. März 2026 um 18:46

    Hallo,

    heute mal etwas schwierige Kost von den Gilbert & Ellice Inseln. Schwierig ist der Brief , den ich vorstellen möchte, weil er aus der Nachkriegszeit (Jahr 1947) stammt und dann auch noch per Luftpost versendet wurde. Man muss wissen das sich zu dieser Zeit, kurz nach dem Krieg, die Luftpostverbindungen über dem Pazifik gerade erst wieder im Aufbau befanden. Konkurrierende Luftfahrtunternehmen mit unterschiedlichen Transportgebühren waren im Gebiet unterwegs und gleichzeitig änderten sich Portogebühren für die Luftpost sehr häufig. Erst Anfang der 1950-er Jahre kam da wieder etwas Ruhe rein.

    Nun zum Brief. Der Brief wurde mit dem Vermerk BY AIR MAIL (handschriftlich) von Ocean Island am 17.10.1947 (Stempel Vernon 34) auf die Reise in die USA geschickt. Das amerikanische Festland erreichte der Brief am 18.11.1947 (Transitstempel San Francisco). Am Zielort war der Brief am 19.11.1947 (Eingangsstempel Saint Louis). Da es sich um ein Einschreiben handelt wurde auch ein R-Stempel (Vernon R10) Ocean Island abgeschlagen. Der Brief wurde mit MiNr. 38–41, 44–45, Gesamtwert 1 Shilling 4 Pence, freigemacht. Und nicht ganz unwichtig ist zu erwähnen das ein Taxvermerk in roter Farbe (T 3/4) auf dem Brief aufgebracht wurde. Das wird noch entscheidend werden!

    Das Taxvermerk sagt zuverlässig aus das der Brief nicht ausreichend frankiert wurde und etwa 6 Pence fehlen. Somit sollten eigentlich 1 Shilling 10 Pence fällig gewesen sein. Auf welchen Transportweg und Carrier lässt das schließen? Ich versuche mal eine Aufstellung.

    Von Ocean Island ist der Brief mit dem Flugzeug nicht transportiert worden. Zum Stempelzeitpunkt waren keine Flugzeuge ab Ocean Island aktiv. Somit gibt es nur den Seeweg. Also wird den Brief ein Schiff mit großer Wahrscheinlichkeit nach Neuseeland transportiert haben etwa ein Phosphatdampfer der Pacific Phosphat Company. Für den Transport nach Neuseeland waren 1 Penny fällig. Intern wurde das als Internal Air Mail Service nach Neuseeland verrechnet. Für das Einschreiben kamen 3 Pence dazu. Bleiben jetzt noch 1 Shilling 6 Pence für Luftpost von Neuseeland nach den USA übrig. PANAM berechnete zum betrachteten Zeitpunkt 2 Shilling für die Strecke. Das würde dann mit der zu zahlenden Nachgebühr nicht passen. Aber die BCPA hatte im Juni 1947 gerade den Tarif auf 1 Shilling 6 Pence gesenkt. Das passt genau!

    Hier noch einmal die Aufstellung etwas übersichtlicher:

    Luftpost Neuseeland → USA mit BCPA 1Sh 6d

    Internal Air Mail Service (NZ) 1d

    Einschreibegebühr 3d

    fälliges Gesamtporto 1Sh 10d

    bezahltes Porto 1Sh 4d

    --> die fehlenden 6 Pence wurden durch das Taxvermerk 3/4 ausgewiesen (16d/22d).

    Warum jetzt zu wenig Porto erhoben wurde ist wohl kaum noch nachzuvollziehen. Wahrscheinlich hat der Postbeamte auf Ocean Island aufgrund der ständigen Änderungen bei den Luftposttarifen damals den Überblick verloren oder er hatte keine aktuelle Tarifliste zu Hand. Eingezogen wurde das fehlende Porto in den USA nicht denn ein Vermerk auf dem Brief hierzu fehlt.

    Gruß phoenix

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 3. März 2026 um 21:22

    Hallo,

    wir bleiben in Mittelamerika. Heute möchte ich zwei Briefe aus El Salvador vorstellen.

    Der erste Luftpostbrief wurde am 16. März 1953 in San Salvador aufgegeben. Es handelt sich um eine kombinierte Luftpost- und Eilbotensendung, wie sie für besonders zeitkritische internationale Geschäftspost typisch war. Als Absender ist Wilfrido Raubusch, Apartado 28 (Postfach 28), San Salvador, angegeben – die Verwendung eines Postfachs spricht für eine geschäftliche Tätigkeit. Die Frankatur besteht aus einem waagerechten Paar der MiNr. 668 sowie den MiNr. 635 und 629. Die Beförderung dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit über die transatlantischen Clipper-Routen der Pan American World Airways erfolgt sein, die damals einen Großteil des interkontinentalen Luftpostverkehrs zwischen Mittelamerika, den USA und Europa abwickelte.

    Der zweite Beleg ist eine großformatige Luftpostsache, die am 14. November 1957 ebenfalls in San Salvador aufgegeben wurde. Als Absender erscheint erneut Wilfrido Raubusch, was auf eine kontinuierliche Auslandskorrespondenz schließen lässt. Die Frankatur setzt sich aus den MiNr. 785, 789, 760 sowie der MiNr. 776 zusammen. Letztere erinnert an „100 Jahre Chalatenango“ und würdigt das hundertjährige Jubiläum des Departements Chalatenango.

      

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil KI generiert)

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 2. März 2026 um 21:24

    Hallo,

    als erstes geht es heute um einen Brief aus der Karibik – genauer gesagt aus der Dominikanischen Republik. Der Luftpostbrief wurde in Ciudad Trujillo (heute Santo Domingo) aufgegeben. Der sauber abgeschlagene Stempel datiert vom 28.04.1956. Entstanden ist der Brief während der Diktatur von Rafael Trujillo (1930–1961). Dass die Hauptstadt damals seinen Namen trug, ist ein typisches Beispiel für den ausgeprägten Personenkult jener Zeit – und macht den Beleg auch zeitgeschichtlich interessant. Als Absender firmiert La Química C. por A. Frankiert wurde mit MiNr. Z15 (Zwangszuschlagsmarke) sowie MiNr. 548. Auf der Rückseite befindet sich zusätzlich eine Marke zur „Feria de la Paz y Confraternidad del Mundo Libre“, einer großen internationalen Ausstellung von 1955/56, mit der sich das Regime als modern und weltoffen präsentieren wollte.

    Der zweite Brief stammt aus Honduras. Der hier gezeigte Luftpostbrief wurde 1954 in Tegucigalpa aufgegeben.Als Absender ist „Hans Arends a/c Sr. Don Werner Rischbieth“ angegeben – vermutlich in der Funktion als Bevollmächtigter bzw. “care of” für Werner Rischbieth, einen Unternehmer deutschen Ursprungs, dessen Name über Jahrzehnte in der honduranischen Geschäftswelt auftaucht. Unter anderem ist im historischen Handelsregister „Rischbieth & Co.“ in Tegucigalpa verzeichnet, was darauf hindeutet, dass die Familie bzw. Firma dort geschäftlich tätig war. Auch spätere Generationen der Familie Rischbieth sind in Honduras als Unternehmer registriert, etwa in Unternehmen wie Droguería Rischbieth S.A. de C.V. (ein Handelsunternehmen mit Sitz in Tegucigalpa). Frankiert wurde der Brief mit den Marken MiNr. 480 und MiNr. 448.

      

    Gruß phoenix (Beitrag zum Teil KI generiert)

  • Briefmarken-Druckerei Leaders of the World schon lange pleite

    • phoenix
    • 22. Februar 2026 um 22:02

    Hallo Kartenhai,

    in meinem alten Michel Katalog aus dem Jahr 2002/03 sind die Marken der Inselausgaben von Tuvalu gelistet. In einem Stanley Gibbons Katalog aus dem Jahr 2014 sind die Marken der Inselausgaben zwar aufgeführt aber nicht bewertet. Die Inselausgaben von Tuvalu befinden sich somit in einer Grauzone. Die Leaders of the World - Ausgaben direkt für Tuvalu sind in beiden Katalogen jedoch regulär gelistet und bewertet.

    Fakt ist das die Ausgaben, und ich spreche jetzt von Tuvalu und den Inselausgaben, wohl nie einen Postschalter gesehen haben. Auf Briefen tauchen sie jedoch auf und wurden somit von der Post auch akzeptiert. Für den massenhaften Vertrieb über das Internet sind sicherlich alte Lagerbestände verantwortlich die nach der Insolvenz kommerzielle Interessenten fanden. Es kann jedoch auch sein das wieder vermehrt Fälschungen im Umlauf sind denn Druckplatten sind wohl auch in nicht autorisierte Hände geraten. Ich habe da auch so meine Erfahrungen gemacht und auch einen gefälschten Satz zur Ansicht im Bestand. Nachdem ich den Verkäufer darüber in Kenntnis gesetzt habe hat er mir das Geld zurückerstattet. Die Marken wollte er jedoch nicht zurück. Sammeln oder nicht sammeln das ist jetzt die Frage. Das muss jeder für sich selbst beantworten. Einzelsätze werden ein sicherlich hinterher geworfen und haben einzeln gesehen sicher kaum einen monetären Wert können jedoch besonders für Motivsammler interessant sein denn die Motive sind ja durchaus ansprechend auch wenn der Landesbezug weites gehend fehlt. Ich als Tuvalu Sammler muss gestehen das ich vor einigen Jahren die Inselausgaben von Tuvalu komplett in den Bestand aufgenommen habe. Somit habe ich jetzt eine komplette Sammlung der Gebiete Funafuti, Nanumaga, Nanumea, Niutao, Nui, Nukufetau, Nukulaelae, Vaitupu. War übrigens gar nicht so einfach so etwas komplett zusammenzutragen. Hat sicher fünf Jahre gedauert aber arm wird man denke ich auch heute noch nicht davon. Für mich beginnt die echte Geldschneiderei bei diesem Thema erst bei Phasendrucken, geschnittenen Ausgaben oder absichtlich schon im Herstellungsprozess verfälschten Marken. Aber wie gesagt über die Sammelwürdigkeit dieser Ausgaben sollte jeder für sich selbst entscheiden.

    Gruß phoenix

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 20. Februar 2026 um 22:35

    Hallo,

    und noch etwas aus Mittelamerika. Da möchte ich heute zwei Briefe aus dem vorrevolutionären Kuba zeigen. Brief 1 ist ein Luftpostbrief der am 24.11.1952 in Havanna abgestempelt wurde. Absender ist Molina y Reimundo aus Havanna. Verklebt wurde MiNr.320 und eine Z16 eine sogenannte Zwangszuschlagsmarke die für den Neubau des Gebäudes des Postministeriums aufgelegt wurde.

    Brief 2 ist ebenfalls ein Luftpostbrief aus Havanna mit Stempel vom 05.05.1954. Absender ist eine Mendoza S.A. Verklebt wurde wieder MiNr.Z16, der Neubau war wohl noch nicht fertig, sowie MiNr.400 und 402 (Pensionsfonds des öffentlichen Dienstes). Außerdem ist da noch eine Luftpostmarke nach der ich ein wenig länger suchen musste den die stammt aus einer Serie aus dem Jahr 1931 (MiNr.83). Kommen wir jetzt zum Umschlag als solches. Da ist mir ein Wasserzeichen „Millers Falls Onion Skin“ aufgefallen. Aber das Netz konnte weiterhelfen. Es handelt sich hierbei um einen Umschlag aus sehr dünnen und leichtem Papier mit einem hohen Baumwollanteil der Millers Fall Paper Company aus Massachusetts (USA). Die Haptik unterscheidet sich schon deutlich von anderen Umschlägen und es knistert so schön wenn man ihn in der Hand hält.

     

    Gruß phoenix

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 20. Februar 2026 um 22:02

    Hallo,

    heute geht es weiter nach Mittelamerika. Da haben wir einen Luftpostbrief aus Nikaragua aus dem Jahr 1959. Absender ist die Hueck & CIA. LTDA aus Managua, der Haupstadt des Landes. Verklebt wurde ein waagerechtes Paar der MiNr.1212.

    Nummer 2 für heute ist ein eingeschriebener Luftpostbrief (EXPRESO) aus Panama. Bin mir jetzt nicht ganz sicher in welcher Weise das EXPRESO jetzt den Luftpostbrief noch beschleunigt hat. Scheint jedoch sehr eilig gewesen zu sein. Absender ist eine Farma S.A. in Panama Stadt und verklebt wurden je zwei Exemplare von MiNr.483 und 426. Abgestempelt wurde am 25.07.1958.

      

    Gruß phoenix

  • Geschäftspost Schering AG - Berlin

    • phoenix
    • 15. Februar 2026 um 21:20

    Hallo,

    und nochmal etwas aus Südamerika. Diesmal möchte ich drei Briefe zeigen, zwei aus Uruguay und ein Brief aus Venezuela. Beim ersten Brief, ein Luftpostbrief aus Uruguay, lässt sich der Stempel leider schwer lesen. Höchstwahrscheinlich wurde Brief in der Zeit von 1952-55 abgestempelt, mit großer Wahrscheinlichkeit in Montevideo. Absender ist Industrias Bio-Quimicas Reuidas S.A. Frankiert wurde mit MiNr.769 (2 mal) und 748 (2 mal). MiNr.748 stammt aus dem Jahr 1949 und zeigt das Gebäude der medizinischen Fakultät der Universität in Montevideo.

    Brief 2 ist ein eingeschriebener Luftpostbrief mit einem Stempel aus dem Jahr 1956. Absender ist Wellington Diez Abella aus Montevideo. Als Briefmarken wurden ein waagerechtes Paar der MiNr.797 verklebt. Auf der Rückseite wurde ein Eingangsstempel Berlin 65 vom 3.5.1956 abgeschlagen.

    Brief Nummer 3 ist ein Luftpostbrief aus Venezuela mit Stempel von Caracas (20.04.1953). Absender ist C.A.F.I. eine Zweigstelle von Schering in Venezuela. Auf dem Brief ist ein Fünferstreifen der MiNr.957 und MiNr.882 als Einzelmarke verklebt. Bei der MiNr.882 war ich kurz durch den Aufdruck Portuguesa irritiert. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um das Wappen von Portugal auf der Marke sondern um das des venezuelanischen Bundestaates Portuguesa.

       

    Gruß phoenix

  • Tokelau - Auf Entdeckungsreise

    • phoenix
    • 7. Februar 2026 um 22:15

    Hallo,

    vor einiger Zeit ist mir was ungewöhnliches ins Netz gegangen. Es handelt sich um einen sogenannten Presentation Folder der BDT International Security Printing Limited aus England. Präsentiert wird Tokelaus Freimarkenserie aus dem Jahr 1984 die farbenfroh die Fischwelt der Inseln darstellt. Die MiNr.101-110 wurden in den Folder eingeklebt und werden von Hintergrundinformationen flankiert. Hatte ich bis dahin auch noch nicht von diesem Gebiet gesehen und so hat der Folder heute einen würdigen Platz in meiner Sammlung gefunden.

    Gruß phoenix

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