1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Mitglieder
  3. balf_de

Beiträge von balf_de

  • Altdeutsche Puppen - nicht nur aus Preussen

    • balf_de
    • 5. November 2010 um 13:23
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Aber der Mühlradstempel sollte zentrisch abgeschlagen werden.

    Nur der Ortsstempel als Entwerter bis 31.7.1850 sollte hälftig die Marke und den Brief treffen.


    Lieber bayern klassisch !

    Danke für die Korrektur - es war wohl doch etwas zuviel an Informationen bei unserer gemeinsamen Besichtigung Deines Exponats in Sindelfingen ...
    Ansonsten tröste ich mich eben: es geht doch nichts über ein solides Halbwissen! :D

    Liebe Grüße
    balf_de

    PS: natürlich würden wir gerne einen Puppenbrief aus der Markenzeit sehen - selber zeigen kann ich leider keinen (zumindest nicht nach den oben definierten Ansprüchen)

  • Viererblöcke

    • balf_de
    • 5. November 2010 um 13:14

    :zungeraus2:

    Zitat

    Original von tigo
    Auf dem Rauten-Stempel deines Briefes ist der Standort (Heimatstadt)
    meiner Grabbelkiste abgebildet.


    AHA : Du kommst also vom Ursprung allen Übels - woher die süchtig machenden Papierfetzten stammen ... :rolleyes:

    Zitat

    Original von tigo
    Ausserdem: Willst Du uns jetzt wirklich mit diesen unansehlichen
    Papierfetzen zumüllen. Das ist ja scheusslich... ;):D


    So, jetzt erst recht: den musst Du auch noch aushalten! :zungeraus2:

    Liebe Grüße
    balf_de

  • Altdeutsche Puppen - nicht nur aus Preussen

    • balf_de
    • 5. November 2010 um 12:34
    Zitat

    Original von peterhz
    als ausgeschlossener und mangels Material von Bayern, möchte ich euch aber trotzdem einen Kommentar abgeben. .....


    Hallo Peter !

    EINSPRUCH: Bitte, lies den Titel richtig: "Altdeutsche Puppen, nicht nur aus Preussen"
    Also: herzlich willkommen!
    Aber in der Sache hast Du recht - es gibt nicht viele davon (aber wenigstens ein paar hatten wir hier schon)

    Viele Grüße
    balf_de

    PS: Die Mühlrad-Fraktion hat es hier besonders schwer, denn es gab tatsächlich anfangs die Vorschrift, dass der Stempel hälftig auf den Brief übergehen sollte. (Die Weisheit habe ich von @bayern klassisch, deshalb glaube ich es unbesehen.)

  • Viererblöcke

    • balf_de
    • 5. November 2010 um 12:24
    Zitat

    Original von tigo
    balf_de: NEIN , so Kruscht aus der Grabbelkiste zählt hier nicht ! ;)

    Eigentlich SCHADE, denn ich habe noch mehr von dem Kruscht ... :volldepri:

    Übrigens: wo steht eigentlich Deine Grabbelkiste? ;)

    Viele Grüße
    balf_de

  • Viererblöcke

    • balf_de
    • 5. November 2010 um 11:14

    Hallo zusammen !

    Zwei Fragen:

    Dürfen auch Nicht- bzw. Nicht-nur-Viererblocksammler hier mitmachen?

    Zählen Liechtensteiner Viererblöcke auch dazu?

    Viele Grüße
    balf_de

  • Altdeutsche Puppen - nicht nur aus Preussen

    • balf_de
    • 5. November 2010 um 09:13

    Hallo zusammen !

    Aus gegebenem Anlass möchte ich noch einmal einen kleinen Beitrag zur Begriffsbestimmung einer „Puppe“ anfügen.

    Weitgehend einig bin ich mit der Definition, dass es sich um einen Superlativ beim Qualitätsranking handelt – fein, feinst, Pracht, Kabinett, Luxus und schließlich Puppe. Aber es geht noch etwas weiter: in der Regel werden nach meiner Kenntnis nur lose Marken bzw. Briefstücke so bezeichnet und vor allen Dingen kommt es auf die Entwertung an: postfrische Marken können niemals Puppen sein.
    Ganz bestimmt nicht relevant ist der Katalogwert der jeweiligen Marke. Qualitätsabstufungen bis „Luxus“ und „Puppe“ gibt es auch bei den kleinsten Werten – da sogar relativ häufiger als bei der „Attestware“.
    Ich kenne aus meinem Sammelgebiet Alt-Baden Sammler, die mit ihren Attesten tapezieren könnten, aber kaum einmal eine „Puppe“ zeigen können.

    Ein kleines Beispiel für eine Nicht-Puppe möchte ich (mangels weiterer Puppen) zeigen, bei dem auch die Qualitätsbezeichnung „feinst“ etwas relativiert wird. Wenn Herr Stegmüller diese Bezeichnung gebraucht, dann meint er sicher nicht eine Stufe unterhalb von „Pracht“.
    Wäre der Stempel „57“ zentrisch und gerade in der Mitte der Marke abgeschlagen, dann käme diese Baden 2a einer Puppe schon ziemlich nahe. Mir gefällt sie aber auch so – das weitgehend sichtbare Markenbild hat auch seine Reize. Aber Puppe? Sicher nicht.

    Viele Grüße
    balf_de

  • Altdeutsche Puppen - nicht nur aus Preussen

    • balf_de
    • 4. November 2010 um 08:39

    Hallo Andreas !

    Jetzt habe ich Deinen Einwand verstanden: Ich gebe Dir recht, dass auch kleine und kleinste Werte "Puppen" sein können. Mit voller Absicht habe ich den Thread mit einer Baden Nr. 23 begonnen - mit einem Katalogwert von 6 Euro. (Wobei man hin und wieder etwas mehr als den Michel-Preis anlegen muss). Auch meine badische Nummer 18 - eine der häufigsten altdeutschen Marken überhaupt - hat den Titel "Puppe" bestimmt verdient.

    Ein paar Einschränkungen möchte ich bei den gezeigten Steckkarten voller Mühlradstempel machen: da wurden zwar durchgängig Kabinett- und Luxusstücke gezeigt (bei denen der Katalogwert auch keine große Rolle spielt), aber "Puppen" sind nicht alle - ein gerade und zentrisch aufgesetzter glasklarer Stempelabschlag ist für mich das einzige Kriterium. Das war in der frühen Markenzeit in Bayern auch gar nicht möglich, wenn die Marken vorschriftsmäßig entwertet wurden - die Stempel sollten hälftig auf den Brief übergehen.

    Eigentlich habe ich helgophils Bemerkung eher in diese Richtung verstanden, dass zu viele Marken gezeigt wurden. Übrigens kann nach meinem Verständnis eine Marke mit Strichstempel oder auch handschriftlicher Entwertung - wie selten auch immer - streng genommen dieses Prädikat nicht erhalten.

    Aber vermutlich versteht helgophil den Begriff einfach anders, für den es sicher in keinem philatelistischen Lexikon eine verbindliche Definition gibt.

    Viele Grüße
    balf_de

  • Altdeutsche Puppen - nicht nur aus Preussen

    • balf_de
    • 3. November 2010 um 22:06
    Zitat

    Original von cascha2000
    Nach dem schönen Motto: "Wie fördere ich mein Hobby"
    Da ist einfach nur Mitleid!


    Hallo Andreas !

    Da ich diesen Thread begonnen habe (auch wenn die Idee nicht von mir stammt), möchte ich Dich gerne fragen, wie Du das meinst:

    Hast Du Mitleid mit uns „Puppensammlern“?
    Oder beziehst Du Dich auf @helgophils Einschränkung bezüglich der Definition von „Puppe“?
    Oder gefällt Dir die von ihm gezeigt Marke und/oder Stempel nicht ?
    Oder hast Du ein Problem mit seiner Aussage zur Häufigkeit?
    Oder was ??

    Bitte, erkläre uns, was Du meinst!

    Viele Grüße
    balf_de

  • Briefverkehr zwischen Altdeutschland und der Schweiz

    • balf_de
    • 3. November 2010 um 21:47

    Hallo Vorphila-Rheineck !

    Vielen Dank für diese tolle Information. Da dachte ich doch, ich hätte Frau Brettl ein hübsches kleines Heidelberger Briefchen mit Rabatt "abgeschwatzt", und da stellt sich heraus, dass es garnicht so trivial ist.

    Was @bayern klassisch und von vor allem Du, lieber v-r, mir anhand von ein paar Stempeln auf der Siegelseite über das historische "Umfeld" dieses Briefchens erzählen könnt, das ist schon Postgeschichte at it's best!

    Dass die Badener mit dem Bau ihrer Eisenbahn von Basel nach Konstanz den bösen Taxis-Monopolisten das Transit-Wasser abgraben konnten, das geschieht denen ganz recht! Und dass sie vergessen haben, in Schaffhausen ihre Stempel einzusammeln, das erst recht!

    Spaß beiseite: ich habe mit euerer Hilfe einen Beleg für meine Sammlung dazugewonnen, den ich wie wenige andere überzeugend und spannend beschreiben kann.

    Nochmals: ganz herzlichen Dank dafür

    Viele Grüße
    balf_de

  • Briefverkehr zwischen Altdeutschland und der Schweiz

    • balf_de
    • 2. November 2010 um 22:22

    Lieber bayern klassisch !

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Aus dem Fenster lehn: Taxis hatte Distributionsstempel.

    Bitte, lieber bk, komm wieder weg vom Fenster! Natürlich - das ist es! Eigentlich hätte ich das auch selbst herausfinden müssen - letzten Endes habe ich schon genug Taxis-Stempel auf der Siegelseite gesehen.

    Spannend ist natürlich, wie es einer Schweizer Stadt möglich war, das Postregal an Taxis abzugeben.

    Danke für Deine Hilfe!

    Viele Grüße
    balf_de

  • Briefverkehr zwischen Altdeutschland und der Schweiz

    • balf_de
    • 2. November 2010 um 19:26

    Hallo zusammen !

    Da habe ich es leichter: meine Briefe in die Schweiz kommen immer aus Heidelberg. Da waren die möglichen Leitwege recht übersichtlich. Zunächst ging es grundsätzlich auf die Bahnlinie Heidelberg–Basel; die war schon zu Beginn der Markenzeit weitgehend fertig.

    Bei allen meinen bisher gezeigten Briefen übernahm die Schweizer Post in Basel die Weiterbeförderung und schlug einen entsprechenden Durchgangsstempel ab.

    Bei meiner diesjährigen „fetten Beute“ aus Sindelfingen, einem kleinen Trauerbrief nach Schaffhausen vom 5. Juni 1867, war das anders: er wechselte im Badischen Bahnhof in Basel den Zug und wurde auf der Bahnlinie Basel–Konstanz weiterbefördert.

    Schaffhausen liegt direkt an dieser Bahnlinie. Einen Schweizer Grenzübergangsstempel sehe ich nicht, aber der mir unbekannte Einringstempel „D 1 6 / 6“ (evt. „D I 67 / 6“?) wurde offensichtlich über dem blauen Bahnpoststempel Basel–Constanz abgeschlagen. Sem erwähnt bei Schaffhausen einen Zugstempel.

    Einfach ist das Porto: ein einfacher Brief - 9 Kreuzer für Baden, 3 Kreuzer für die Schweiz – der 1. Rayon steht außer Frage.

    Frau Brettl schreibt zu dem Paar der Nummer 19: „6 Kr. ultramarin, dunkle Nuance“, testiert aber „nur“ 19 a (19 ab hätte mir noch besser gefallen, aber das Problemthema „Farben“ haben wir schon anderswo vertieft ...)

    Viele Grüße
    balf_de

  • Altdeutsche Puppen - nicht nur aus Preussen

    • balf_de
    • 1. November 2010 um 11:03

    Hallo zusammen !

    Da sieht man es wieder einmal: Gefährlich ist's, den (bajuwarischen) Leu zu wecken ....

    Vielleicht haben sich die preussischen Kollegen etwas dabei gedacht, als sie uns Südlichter "aussperrten"?
    Aber eines habe ich ganz vergessen: herzlichen Glückwunsch, lieber bayern klassisch, zu Deinem Erfolg in Sindelfingen (an dieser Stelle auch "off topic" - ich weiß. Aber hier habe ich es erfahren!). Vielleicht schaust Du auch noch einmal hier vorbei: .

    Natürlich kann ich nicht mithalten mit einer so massiven bayrischen Spielsachen-Übermacht, aber meine "beste Puppe", eine Baden 21b, möchte ich doch noch zeigen, die sogar Franz Stegmüller ungewohnt euphorisch kommentiert: "Ein besonders dekoratives Exemplar der seltenen Farbnuance, mit zentrischer Abstempelung" - das Wort "Puppe" gehört wohl nicht zu seinem Prüfer-Vokabular..

    Viele Grüße
    balf_de

  • Sindelfingen 2010: Nachlese

    • balf_de
    • 1. November 2010 um 10:07

    Hallo zusammen !

    Zuerst das Wichtigste:
    Wir haben einen Sieger unter uns!
    Ganz beiläufig hat er es im "Puppen-Thread" hier im Forum auf meine Frage hin erwähnt:

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Die Jury, sorry for "off topic", hat mir die beste PO - Sammlung zuerkannt und Gold mit dem 1. Ehrenpreis gegeben.


    Entschuldigung angenommen (auch wenn das Hauptanliegen der prämierten Sammlung nicht in erster Linie im „Puppen-Vorzeigen“ bestand)

    Da konnte noch nicht einmal de etwas sperrige Titel des Exponats: „Contraventionen bei der Bayerischen Post 1849-1875“ verhindern, dass unser wahlbayerischer Vordenker und Opinion-Leader in allen altdeutschen Foren den verdienten Lohn für seine Forschungsarbeit einfahren konnte. Das wirklich außerordentliche Exponat habe ich mir mehrfach angesehen; fast immer traf ich auf @bayern klassisch inmitten einer Traube von Zuhörern, denen er geradezu mitreißend die Besonderheiten seiner seltenen Belege erklärte. Ich glaube fast, er hatte nicht viel Zeit, sich auf der Messe umzuschauen ....

    Zwei kleine Anekdoten möchte ich noch loswerden: wenig entfernt von @bayern klassischs Exponat befand sich der Jugendbereich der Messe – ein wirklich liebevoll aufgebauter und kindgerechter Raum, wo man in vorbildlicher Weise die Kinder und Jugendlichen über so spannende Themen wie Schlangen und andere Reptilien an die thematische Philatelie heranführte. Mitten auf der Fläche war ein großer Haufen Kiloware-Briefmarken ausgeschüttet, in dem die Kinder wühlen und aussuchen durften (nachdem am Freitag, als kaum Jugendliche zu sehen waren, sich ein paar alte Esel, die sich kaum noch so tief bücken konnten, als erste bedienten – ein ziemlich trostloses Bild ...)
    Als ich am Samstag Nachmittag vorbeikam, suchten dort gerade zwei etwa 12-jährige Mädchen nach Marken. Meine Frage: „na, habt ihr schon eine Audrey Hepburn gefunden?“, konterten sie folgendermaßen: „Wir suchen keine wertvollen Marken sondern solche, die uns gefallen!“ Da hatte ich mein Fett weg - aber das zeigt doch, dass es noch Hoffnung gibt für unser Hobby!

    Eine ganz andere Geschichte passierte am Samstag Abend: die Arbeitsgemeinschaft Brasilien hatte für ihre Mitgliederversammlung einen Konferenzraum im nahegelegenen Hotel Mercure-Bristol gebucht. Um die „Macher“ dieser wirklich sehr aktiven und kenntnisreichen ArGe, bei der ich wegen meiner Zeppelin-Sammlung Mitglied geworden bin, persönlich kennen zu lernen, nahm ich an diesem Treffen teil. Gleich zu Beginn der Veranstaltung beschrieb der Vorsitzende ein Problem: für die Miete des Konferenzraums waren 200 Euro aus der ArGe-Kasse zu bezahlen, was aber durch einen Mindestumsatz der Teilnehmer während der Versammlung von 450 Euro entfallen könne. Da waren wir etwa 15 Teilnehmer dann gefordert – wir konnten doch nicht zulassen, dass unsere Vereinskasse derart geplündert wurde! Das Ergebnis kann ich kurz zusammenfassen: wir haben es geschafft – aber dem Caiprinia ist es zu verdanken, dass ich am nächsten Morgen (zum Glück eine Stunde später) meine geplanten Aktivitäten deutlich reduzierte ...

    Viele Grüße
    balf_de

  • Altdeutsche Puppen - nicht nur aus Preussen

    • balf_de
    • 31. Oktober 2010 um 20:53
    Zitat

    Original von peterhz
    Ich werde WAHNSINNIG- :P :P


    Lieber bayern klassisch !

    Ich möchte mich meinem Vorredner vollinhaltlich anschließen!

    Schön, dass Du wohlbehalten zuhause angekommen bist und offensichtlich die Lust an den Briefmarken nicht ganz verloren hast.

    (Diese Albumblätter + Scanner + Internet-Notebook hattest Du in Sindelfingen sicher nicht dabei)

    Bitte, erzähle uns, wie es war! Gibt es das Palamares für die Wettbewerbs-Ausstellung?

    Liebe Grüße
    balf_de

  • Altdeutsche Puppen - nicht nur aus Preussen

    • balf_de
    • 31. Oktober 2010 um 14:28
    Zitat

    Original von Erdinger
    so vielleicht? Der einzige mir bekannte (nahezu) perfekte Abschlag dieses Briefsammlungs-Stempels, auf dem man den stilisierten Brief vor dem Ortsnamen klar erkennt, gerade aufgesetzt, dazu der Brief selbst hübsch beschriftet, was will man mehr?


    Hallo Erdinger !
    Danke - jetzt weiß ich es ... :)
    dabei wollte ich eigentlich nur die Preussen mit ihrem "Exklusiv-Thread" ein bisschen auf den Arm nehmen, weil sie versehentlich ihre Puppen bei der Vorphilatelie angesiedelt haben. :rolleyes:
    Aber ein so perfekter Abschlag eines derart schwierigen Stempels hat in diesem schönen Umfeld bestimmt das Prädikat "Puppe" verdient!

    Zitat

    Original von Nordlicht
    dann will ich doch gern die badische Fraktion mit einer Puppe unterstützen ...


    Hallo Nordlicht!
    Im Namen der (kleinen) Fraktion bedanke ich mich herzlich für die unerwartete Unterstützung aus dem Norden! Ich beantrage hiermit einen posthumen philatelistischen Orden für den Postmeister der frühen 1850er Jahre in Rastatt (Nummernstempel 115), dass er sich noch einige Jahre lang über die Vorschrift des Schwarz-Stempelns hinwegsetzte.

    Einen ganz ähnlichen Orden würde ich auch nach Gernsbach schicken: die mit Abstand meisten badischen Nummernstempel-Puppen tragen die Nummer 50.

    Viele Grüße
    balf_de

  • Altdeutsche Puppen - nicht nur aus Preussen

    • balf_de
    • 27. Oktober 2010 um 20:13

    Hallo zusammen !

    Nachdem wir Südlichter in dem schönen Thread der Preussen leider ausgesperrt wurden - diesmal nicht nur wir kleinen Badener, die das ja schon gewohnt sind, sondern sogar die großen Bayern -, versuche ich es einmal hier. Denn auch im tiefen Süden spielen wir gerne mit Puppen ...

    Eine kleine 1-Kreuzer-Puppe aus Heidelberg ... (Nummer 23)

    Viele Grüße
    balf_de

    PS: zu gerne hätte ich erfahren, wie eine VMZ-Puppe eigentlich aussieht ... ;)

  • gesucht: älteste Drucksache

    • balf_de
    • 27. Oktober 2010 um 18:14

    Hallo zusammen !

    Vor einiger Zeit haben wir hier einmal die ältesten Briefe gesucht. Leider kann ich den Thread nicht mehr finden; er ist wohl für immer im Nirwana des Forums verschwunden ..

    Als ich heute wieder einmal meine VMZ-Belege aus Heidelberg in die Hand nahm (immer noch mit spitzen Fingern, denn ich habe trotz einigem Nachhilfeunterricht große Defizite), fiel mir der hier gezeigte Beleg in die Hände, den ich euch gerne zeigen möchte:

    Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz, der Winterkönig, einer der Mitverursacher des Dreißigjährigen Kriegs (siehe -> (Pfalz) ) ruft hier seine Ritter zur Kampfbereitschaft auf – einer davon war „unser lieber getreuer .... (?) ... von Venningen ..., der einem Kraichgauer Rittergeschlecht angehörte.

    Dass es sich um den bei allen Heidelberger Studenten – vor allem den ehemaligen, die noch nicht zu Bachelor und Master hetzten mussten – wohlbekannten Friedrich handelt, muss bezweifelt werden, denn der V. hatte wohl andere Sorgen. Aber es gab ja noch ein paar andere, denen das Studentenlied gewidmet sein könnte:

    Wütend wälzt sich einst im Bette
    Kurfürst Friedrich von der Pfalz;
    Gegen alle Etikette
    Brüllte er aus vollem Hals:
    Wie kam gestern ich ins Nest?
    Bin scheint's wieder voll gewest!

    Und so weiter .....

    Bei meinem Brief vom 16. August 1614 handelt es sich um meine älteste Drucksache (die aber vermutlich noch nicht portobegünstigt war). Da war Gutenberg schon seit fast 150 Jahren tot – deshalb ist es gut möglich, dass mir hier jemand eine ältere zeigt. Ich bin gespannt!

    Viele Grüße
    balf_de

  • Dorotheum - Versteigerung Zeppelinbelege

    • balf_de
    • 25. Oktober 2010 um 17:48

    Hallo MAMALEONE !

    Vielen Dank - diese Auktion hätte ich ohne Dich nie gefunden!

    Viele Grüße
    balf_de

  • Kein BPP-Messestand in Sindelfingen

    • balf_de
    • 25. Oktober 2010 um 15:23

    Hallo zusammen!

    Heute erfahre ich bei einem Telefonat mit einem BPP-Prüfer, mit dem ich mich am Wochenende in Sindelfingen verabreden wollte, dass der ursprünglich geplante Messestand der philatelistischen Prüfer im Obergeschoß - bei den Arbeitsgemeinschaften - nicht realisiert werden kann. Begründung: der Verantalter bzw. die Messe-Agentur Jan Billion (?) verlangt eine Standgebühr von den Prüfern!

    Wer im Frühjahr die Veranstaltung im M.O.P. in München besucht hat, der erinnert sich sicher, wie gut dieses Angebot der BPP-Prüfer von den Sammlern angenommen wurde: man musste praktisch immer anstehen, bekam aber dafür alle Fragen kompetent beantwortet - ein guter Service, von dem ausschließlich wir Sammler profitierten.

    Man muss wissen, dass die Prüfer diesen Service in ihrer Freizeit und unentgeltlich leisteten. Meiner Meinung nach ist es mehr als nur kurzsichtig von den Verantwortlichen, dieses wertvolle Angebot derart zu konterkarieren. Ein Bärendienst am "Patienten" Philatelie!

    Verständnis habe ich für den Bund philatelistischer Prüfer, unter diesen Voraussetzungen dankend abzulehnen.

    Viele Grüße
    balf_de

  • Baden Briefe und Briefmarken

    • balf_de
    • 23. Oktober 2010 um 17:59

    Lieber Ulf !

    Ich bin sicher, wir kriegen das noch hin ...

    Zitat

    Original von Magdeburger
    Damit dürfte der Brief innerhalb Badens gelaufen sein ...


    Nein, es ging von Baden nach Württemberg, auch wenn es nahe beisammen liegt (siehe oben!). Erkennbar schon am "königlichen Schultheißamt" - nur die Württemberger verfügten über einen König; wir Badener mussten uns mit einem Großherzog begnügen.
    Daher: eine Nachnahme innerhalb des Postvereins - bezüglich des Portos praktisch wie innerhalb Badens. Aber als Nachnahme ins "Ausland" sicher nicht häufig.

    Liebe Grüße
    balf_de

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™