Lieber Luitpold,
stimmt so. Der Zweizeiler Bahnhof Augsburg
als Ankunftsstempel ist vom 3. Oktober. und
der Stempel von Winterthur ist vom 6. Okt.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Lieber Luitpold,
stimmt so. Der Zweizeiler Bahnhof Augsburg
als Ankunftsstempel ist vom 3. Oktober. und
der Stempel von Winterthur ist vom 6. Okt.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Lieber bayern klassisch,
habe noch einen weiteren Brief von Nürnberg
nach Österreich von 1848 mit dem Stempel
B.O.C. in kursiver Type, bei dem der B.O.C. -
und der Aufgabestempel in unterschiedlicher
schwarzer Farbe ist. Vielleicht liefen die Aus-
landsbriefe nach der Briefaufgabe über einen
weiteren Schreibtisch und der B.O.C. Stempel
wurde von einen Anderen aufgestempelt.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Liebe Sammlerfreunde,
einen weiteren Brief mit "anhängenden Kaffee Muster ohne Wert"
vom 31. Oktober 1847 möchte ich zeigen. Anhängendes Muster
leider schon abgeschnitten. Hinweisen möchte ich an den B.O.C.
Stempel in schräger Schreibweise, der nur in wenigen Orten ver-
wendet wurde. Der Brief mit dem Muster wog nur bis 1/2 Loth,
denn das Franko war 15 Kreuzer, die der Absender bei der Brief-
bezahlte.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Liebe Sammlerfreunde,
zwar kein Postbeleg, aber ein schönes
Passagier-Billet von Magdeburg nach
Hamburg von 1846.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Liebe Sammlerfreunde,
folgenden Beleg möchte ich zeigen:
Drucksache, frankiert am 3.10.1871 mit einer Einkreuzermarke
und entwertet mit Halbkreisstempel BAHNH.AUGSBURG 3.10.(71).
Drucksachen in die Schweiz kosteten 2 Kreuzer, daher am selben
Tag an den Absender zurückgegeben. Ankunftsstempel Zweizeiler
BAHNHOF AUGSBURG 3.OCT 1871. Am 5.10. eine weiteren Ein-
kreuzermarke aufgeklebt und diese Marke ebenfalls mit dem Halb-
kreisstempel BAHNH.AUGSBURG 5.10.(71) entwertet. Ankunfts-
stempel von Winterthur vom 6.10. auf der Siegelseite.
Beste Grüße von VorphilaBayern,
der soeben vom Kurzurlaub aus
Salzburg zurückgekommen ist.
Liebe Sammlerfreunde,
im Buch von "Konrad Schwarz, Entstehung und Entwicklung
der Postgebühren vom 16. Jahrhundert bis etwa 1918"
konnte ich zu Hamburg folgendes finden:
siehe Bilder:
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Hallo Nordlicht,
einen wunderbaren und sehr seltenen Dienstbrief
von Bayern in das Herzogtum Holstein im Königreich
Dänemark zeigen Sie uns hier. Herzlichen Dank.
Um solch ein Stück zu finden, muß man lange suchen.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Lieber bayern klassisch,
ein sehr schöner und sehr seltener Brief.
In der Verordnung zur Tarifperiode vom 1.1.1868
bis 31.12.1871 steht noch, daß bei unfrankierten
Briefpostsendungen auf der Adreßseite handschriftlich
die Taxe zu kennzeichnen ist, die bei der Abgabe an
den Empfänger zu entrichten ist (bis 1 Loth = 7 Kr.,
2 Sgr. oder 10 Nkr. = Österreich. (über 1 bis 15 Loth
bei unfrankierter Absendung: 11 Kr., 3 Sgr. oder 15 Nkr.
Darf dazu zwei Briefe zeigen:
Unfrankierter Brief von Leipzig nach Waldsassen
vom 13. Juni 1871. In Leipzig wurden 2 Sgr. an-
geschrieben. Eigentlich hätten 7 Kr angeschrieben
werden sollen. Evtl. hat der Empfänger nur 2 Kr
Porto bezahlt ?
Unfrankierter Brief von Würzburg nach Wirtheim
(ab 8.1.1867 zu Preußen, zuvor bayrisch), Post
Gelnhausen, vom 9. Mai 1871. Der Empfänger
bezahlte 2 Sgr. Porto und 1/2 Sgr. Bestellgeld
(Siegelseite vermerkt).
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Lieber bayern klassisch,
herzlichen Dank für Ihre
wie immer umfassende
und detaillierte Erklärung.
Liebe Grüße von VorphilaBayern
Liebe Sammlerfreunde,
folgenden Beleg möchte ich zeigen:
Retour-Recepisse zurück aus Rennertshausen
(Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach /
Reichspostgebiet) nach Neustadt a.d. Saale
(Bayern) vom 24.7.1876. Aufbrauch der
"Retour-Recepisse für Fahrpostsendungen"
Bayern Kreuzerzeit.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Liebe Sammlerfreunde,
folgenden Brief möchte ich zeigen:
Barfrankierter Brief von Regensburg (Bayern)
nach Neustädtles bei Ostheim v.d.Rhön (Groß-
herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach / Thurn
und Taxissches Postgebiet) mit Leitvermerk
"über Würzburg". Ostheim v.d. Rhön mit Neu-
städtles war eine Enklave in Bayern (ganz von
Bayern umschlossen). Der Absender bezahlte
8 Kr bei der Briefaufgabe, die wieder durch-
gestrichen und in 10 Kr korrigiert wurde.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Liebe Sammlerfreunde,
folgenden Brief möchte ich zeigen:
Unfrankierter Brief von Aschaffenburg (Bayern)
nach Nordkirchen bei Münster (Preußen) mit
Nebenstempel "NACH ABGANG". Der Brief ging
laut Bayrisch Preußischen Postvertrag von 1816,
bzw. 1834 im geschlossenen Amtspaket von
Aschaffenburg nach Wetzlar (Siegelseite
Ankunftsstempel Wetzlar, sowie Anschriftseite
Ovalstempel BAYERN, der auch in Wetzlar
abgeschlagen wurde. Dann ging es weiter durch
preußischen Gebiet bis zum Empfänger.
Zur Taxierung müssen sich die Experten äußern.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Liebe Sammlerfreunde,
noch zwei Briefe mit Botenlöhnen:
Innerbayrischer unfrankierter Brief von Nürnberg nach Heimenkirch
über Kempten vom 6. Januar 1843, bei dem das Porto zweimal
geändert wurde. Zuerst wurden 10 Kr in blau angeschrieben. Mit
rotem Stift durchgestrichen und dann in 12 Kr geändert. Wiederum
durchgestrichen und in 13 Kr geändert. Dann kam noch 1 Kr Boten-
lohn hinzu. Der Bote strich mit Bleistift die "13" und schrieb "14",
die er beim Empfänger kassierte.
Unfrankierter Brief von Ludwigsburg (Württemberg) nach
Babenhausen (Bayern) über Memmingen vom 5. April 1848.
4 Kr für Württemberg und 6 Kr für Bayern fielen an. Die "10"
wurde mit Tintenstift gestrichen und "12" Kr wurde mit
Tintenstift oben rechts angeschrieben. War dies evtl. kein
Bote, weil es nicht mit Bleistift geschrieben wurde ?
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Hallo johelbig,
herzlichen Dank für Ihren Hinweis zu der Problematik der Botenlöhne
in Württemberg und in Bayern. Sie haben recht, dies ist sehr schwer
zu durchschauen und man findet immer wieder einen Beleg bei dem
der Botenlohn von einen anderen vergleichbaren Beleg abweicht.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Liebe Sammlerfreunde,
im "Spezialkatalog Thurn & Taxis Handbuch Markenzeit, 5. Auflage
von Herrn Peter Sem" steht auf Seite 240: "3. Postbeförderung
auf dem Rhein" näheres dazu. Als Quelle gibt Herr Sem u.a. an:
"Erik Regel, Die Schiffspostdienste der Köln-Düsseldorfer Dampf-
schiffahrts-Gesellschaft 1990/1996". Meines Wissens ist dies im
Archiv für Deutsche Postgeschichte erschienen.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Liebe Sammlerfreunde,
am 1. Oktober 1845 bekam Sonthofen eine kgl. bayer. Postexpedition.
Dabei wurde u.a. Hindelang dem Lokalbestellungsbezirk zugeordnet.
Folglich müßten die Botenlohnvermerke von einen Kreuzer der beiden
Briefe von Göppingen, bzw. Heilbronn nach Hindelang von 1851 vom
Briefträger der Postexpedition Sonthofen sein. Wenn sie aber von
diesen Briefträger sind, dann wurde widerrechtlich dieser Bestellkreuzer
kassiert.
Nachfolgend die Verordnung vom 19.9.1845 zur Eröffnung der Post-
expedition in Sonthofen.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Hallo Bayern-Nils,
es stimmt, es steht mit Bleistift
geschrieben "15". Somit wurden
bei diesen Brief auch 3 Kreuzer
Botenlohn kassiert.
Habe ich nicht gesehen. Bayern-Nils
hat noch sehr gute Augen.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Lieber bayern klassisch,
Du hast natürlich recht.
Das ist natürlich das Ortsbestellgeld von einen Kreuzer
von Kenzingen in Baden. Briefe aus Bayern mit Boten-
lohnvermerk zur Postexpedition habe ich nicht in meiner
Sammlung, schließe ich aber nicht aus, denn ich habe
Postaufgabescheine, wie der folgende, der in Kirchen-
thumbach ausgestellt wurde. Die Stadt Auerbach in der
Oberpfalz hatte eine Postbötin, die Briefe und Pakete
nach Amberg und Kirchenthumbach brachte und abholte.
Sie kassierte dafür einen - bis drei Kreuzer Botenlohn.
Hier ein Postaufgabeschein für einen Charge Brief aus
Auerbach nach Regensburg. Sie kassierte für diesen
Brief 2 Kreuzer Botenlohn.
Noch zwei Briefe nach Hindelang:
Unfrankierter Brief von Nürnberg nach Hindelang
vom 15. Juli 1843 mit zwei Kreuzer Botenlohn von
Immenstadt nach Hindelang.
Unfrankierter Brief von Heilbronn nach Hindelang
vom 3. Juni 1851 mit einen Kreuzer Botenlohn
von Sonthofen nach Hindelang.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Lieber bayern klassisch und Bayern-Nils,
kann dazu zwei Briefe zeigen:
Barfrankierter Brief aus Hindelang, der den Boten
nach Immenstadt mitgegeben wurde. Er verlangte
für den Botengang einen Kreuzer (rechts oben ver-
merkt) und gab ihn 14 Kreuzer (oder einen Geldbe-
trag mit), denn der Brief ging in das Großherzogtum
Baden. Der Bote gab ihn dann in der Postexpedition
Immenstadt auf. Trotz zwei Seiten Text, hat der Brief
keine Datumsangabe, ist aber vor dem 1.10.1845,
denn zu diesem Datum wurde in Sonthofen eine könig-
lich bayerische Postexpedition eröffnet.
Unfrankierter Brief von Göppingen (Württemberg)
nach Hindelang vom 9.4.1851. 6 Kr für Württemberg
und 4 Kreuzer für Bayern bis Sonthofen wurden ange-
schrieben. Die 10 wurde gestrichen und unterhalb mit
Bleistift 11 (Kreuzer) angeschrieben.
Ich denke, daß es einen privaten Boten von Hindelang
nach Immenstadt, ab 1.10.1845, nach Sonthofen gab,
der für jeden Brief 1 Kreuzer Botenlohn verlangte. Der
Empfänger des Briefes von Bayern-Nils bekam wahrschein-
lich an diesen Tag drei Briefe und auf den obersten Brief
vermerkte der Bote die 3 Kreuzer Botenlohn.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Lieber bayern klassisch,
ein wunderschöner Brief
aus der Pfalz in die Schweiz,
den Sie uns hier zeigen.
Ebenfalls der Frankobrief
aus der kurzen Periode
vom 1.7. - bis 31.10.1849
von Bayern-Kreuzer.
Beste Grüße von VorphilaBayern