1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Mitglieder
  3. Altsax

Beiträge von Altsax

  • Auslagen und Postvorschuss

    • Altsax
    • 12. August 2008 um 08:18
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    war Lippe-Detmold nicht Sept. 1852 außerhalb des Postvereins?

    Lieber bayern klassisch,

    genau da liegt ja das Problem. Es galten bilaterale Verträge, die mir nicht vorliegen.

    Liebe Grüße

    Altsax

  • Auslagen und Postvorschuss

    • Altsax
    • 12. August 2008 um 07:46

    Da während meines Urlaubs das Gebiet Sachsen sträflich vernachlässigt worden ist (wenn die Katze aus dem Haus ist...), hier ein Beleg, für den mir leider keine Taxbestimmungen vorliegen.

    Vielleicht kennt sich da jemand aus.

    Altsax

    Bilder

    • Leipzig - Detmold, 16.9.1852.jpg
      • 379 kB
      • 1.330 × 1.525
      • 191
  • Fragen zu altdeutschen Briefen

    • Altsax
    • 28. Juli 2008 um 21:35
    Zitat

    Original von Totalo-Flauti
    Wurde diese Bestellgeld eigentlich auf den Briefen vermerkt? Danke!

    Ich kenne keine Bestimmung, die den Vermerk von Bestellgeld auf den Briefen regelte.

    Man findet mehr Briefe ohne Bestellgeldvermerk als solche mit.

    Allerdings gibt es von einer Reihe von Postanstalten spezielle Stempel, in denen das Bestllgeld ebenso wie evtl. anfallendes Porto einzutragen war.

    Vermutlich war es nützlich und üblich, das teilweise umständlich zu berechnende Landbestellgeld auf dem Brief zu vermerken, den "Briefdreier" aber nicht.

    Beste Grüße

    Altsax

  • Fragen zu altdeutschen Briefen

    • Altsax
    • 28. Juli 2008 um 20:51

    Wehlen erhielt erst im Jahre 1856 eine Postexpedition, war also vorher auf Landzustellung angewiesen (das wäre der Literatur zu entnehmen gewesen).

    Vor 1856 hatten nur die Postämter Chemnitz, Dresden und Leipzig Stadtposteinrichtungen, zu deren Aufgaben auch die Landzustellung gehörte.

    Andere Postanstalten konnten die Zustellung im Stadtgebiet oder im Landbereich entweder völlig privaten Boten überlassen, auf Rechnung des Postverwalters die Zustellung organisieren oder sie mit fest angestellten Boten auf Rechnung der Postkasse durchführen.

    Ausschließlich im letzteren Falle wurden auch Briefmarken verwendet, was dem Sinn einer "Quittung für an die Postkasse bezahltes Franco" entsprach.

    Ein mit Privatboten ohne Verantwortlichkeit des Postverwalters beförderter Brief erhielt keinen (postalischen) Ortsaufgabestempel.

    Somit bleibt nur Beförderung durch vom Postverwalter entlohnten Boten übrig.

    Der Rotstrich bedeutet vermutlich, daß vom Empfänger nichts mehr zu zahlen war. Ähnliche Vermerke sind von "ganz frei", also incl. Botenlohn aufgegebenen Stadtpostbriefen bekannt.

    Es ist zuzugeben, daß für "Nichtsachsen" die Lösung nicht ganz einfach war.

    Mich würde interessieren, ob ähnliche Verfahren auch aus anderen altdeutschen Staaten bekannt sind.

    Altsax

  • Fragen zu altdeutschen Briefen

    • Altsax
    • 28. Juli 2008 um 17:39

    Totalo-Flauti

    Eine portofrei Dienstsendung erforderte neben dem "e.o." - Vermerk eine Angabe, um was für eine Sendung es sich handelte (beispielsweise "Schulsache"). Außerdem mußte der Absender Portofreiheit genießen.

    Wenn man darüber nachdenkt, wofür Briefmarken verwendet worden sind, hat man den Faden des Knäuls gefunden!

    Beste Grüße

    Altsax

  • Fragen zu altdeutschen Briefen

    • Altsax
    • 28. Juli 2008 um 16:58
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Letzter Versuch

    Lieber bayern klassisch,

    sooo schnell gibst Du auf???

    Lokalbriefe waren mit Ausnahme von Partiebriefen mit Marken zu frankieren. Ein Partiebrief ist es jedoch nicht.

    Mit etwas Logik müßte die Spur zu finden sein.

    Tip: Das Aufgabedatum spielt eine Rolle.

    Liebe Grüße

    Altsax

  • Fragen zu altdeutschen Briefen

    • Altsax
    • 28. Juli 2008 um 16:11
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    und wenn man die "übliche" Sachsen Literatur nicht hat (wie ich z. B.)?

    Lieber bayern klassisch,

    ... dann hilft möglicherweise (sicher bin ich mir da nicht!) ein Analogieschluß zu Bayern.

    Liebe Grüße

    Altsax

    PS: Es ist der erste derartige Beleg, den ich gesehen habe. Man muß ab und zu blind auf ein Sammellot bieten.

  • Fragen zu altdeutschen Briefen

    • Altsax
    • 28. Juli 2008 um 14:49
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Marke(n) abgefallen oder abgelöst?

    Lieber bayern klassisch,

    mit solchen "Rätseln" würde ich weder Dich noch andere behelligen!

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Absender bezahlte das Franko bei der Post, diese vergaß aber die Marke(n) aufzukleben, führte den Brief aber trotzdem unter den Frankobriefen in der Briefkarte auf?

    Im Entdeckungsfalle hätte das den Postler einen nicht unwesentlichen Teil seines Einkommens gekostet - daher sehr unwahrscheinlich.

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Nicht frankiert, den "frei" - Vermerk nicht gestrichen und vergessen, nach zu taxieren?

    dito.


    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Was bedeutet die "1" (?) hinten in Rötel?

    Es existiert keine "generelle" Bedeutung dieses Rötelstriches, er ist aber Bestandteil der Erklärung.

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Vielleicht ein Vormarkenzeitbrief mit falsch eingestelltem Stempeldatum (3. Stelle), bei dem der Absender einen Groschen, wie er hinten notiert wurde, bezahlt hatte?

    Stempeldatum stimmt mit Briefinhalt überein.

    Du mußt die kleinen grauen Zellen schon noch etwas martern!

    Tip: Mit der "üblichen" Sachsen-Literatur von Göbeler bzw. Milde kommt man auf die Spur.

    Liebe Grüße

    Altsax

  • Fragen zu altdeutschen Briefen

    • Altsax
    • 28. Juli 2008 um 14:13

    Kurz vor der (meiner) Urlaubspause noch ein Brief, der sich auf den ersten Blick nicht ohne weiteres erschließt.

    Vielleicht hat jemand eine Idee

    Bilder

    • Pirna - Wehlen, 24.8.1855.jpg
      • 432,08 kB
      • 1.680 × 1.224
      • 253
    • Pirna - Wehlen, 24.8.1855, rs.jpg
      • 399,63 kB
      • 1.683 × 1.227
      • 243
  • Brief aus 1885. "Durch Eilboten" in die Schweiz

    • Altsax
    • 28. Juli 2008 um 14:06
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    die Reichspost versandte ihn, wie andere Poststücke auch, per Eisenbahn in die CH - er war nur im Beutel für Expreßbriefe.

    Lieber bayern klassisch,

    wenn es einen "Beutel für Expreßbriefe" gab, dann müßte der doch auch eine Funktion gehabt haben.

    Denkbar wäre beispielsweise, daß derartige Sendungen beim Umladen bevorzugt behandelt worden sind o.ä.

    Dazu müßten Dienstvorschriften existieren. Sind die bekannt?

    Liebe Grüße

    Altsax

  • Brief aus 1885. "Durch Eilboten" in die Schweiz

    • Altsax
    • 28. Juli 2008 um 12:51

    Der gezeigte Brief wurde am 10.12.1885 nachmittags in Berlin aufgegeben und erhielt bereits am 11.12. in Zürich den Expeditionsstempel.

    Dazu einige Fragen:

    a) Bedeutete "Durch Eilboten" lediglich gesonderte Zustellung in Zürich, oder wurden derartige Briefe in irgend einer Form auch während des Transportes gesondert behandelt?

    b) Wie fand die Verrechnung derartiger Gebühren im internationalen Verkehr statt?

    Altsax

    Bilder

    • Berlin - Meilen, 10.12.1885.jpg
      • 396,93 kB
      • 1.405 × 1.113
      • 387
    • Berlin - Meilen, 10.12.1885 rs.jpg
      • 302,89 kB
      • 1.415 × 1.111
      • 375
  • Infos zu englischen Stempeln gesucht

    • Altsax
    • 28. Juli 2008 um 11:23

    Hallo Erich,

    vielen Dank für die Information.

    Könntest Du mir bitte noch erklären, was ein "Sonntags-Lieferungsstempel" genau ist? Bedeutete der Abschlag, daß (ausnahmsweise) sonntags ausgetragen werden sollte?

    Beste Grüße

    Altsax

  • Infos zu englischen Stempeln gesucht

    • Altsax
    • 27. Juli 2008 um 13:25

    Kann mir bitte jemand etwas über die Bedeutung des "L" - Stempels auf dem folgenden Brief sagen?

    Könnte der etwas mit der Anschriftenermittlung in London zu tun haben?

    Beste Grüße

    Altsax

    Bilder

    • Eibenstock - London, 03.06.1856, 7 Ngr.jpg
      • 458,96 kB
      • 1.853 × 1.181
      • 421
  • schöne Belege aus Bremen - Vorphila bis 1945

    • Altsax
    • 26. Juli 2008 um 07:04
    Zitat

    Original von bayern klassisch

    Der Art. 34 des Vertrages bezieht sich eher auf nichtdeutsche Gefilde, da der Begriff "Ausland" ja das Postvereinsausland ansprach, und weniger die Teile Deutschlands, die dem Verein noch nicht beigetreten waren, aber schon Gewehr bei Fuße standen.

    Lieber bayern klassisch,

    im folgenden Artikel wird mit Bezug auf den Art. 34 unterschieden zwischen Vereins- und fremden Staaten. Damit sind folglich auch die noch nicht beigetretenen deutschen Staaten gemeint.

    Ein Vertragsverstoß ist das m.E. gewesen. Möglicherweise wurde das auch auf einer der Postkonferenzen angesprochen. Ich werde gelegentlich einmal in den Protokollen nachsehen.

    Auf jeden Fall ist diese Regelung im Rahmen der Postvereinskorrespondenz von hohem Interesse.

    Weißt Du, ob Taxis auch mit anderen Staaten solche Sondervereinbarungen getroffen hatte?

    Liebe Grüße

    Altsax

  • Verloren!

    • Altsax
    • 25. Juli 2008 um 18:04

    Aus Neugier:

    Worin liegt das Besondere dieser Marke, das eine Prüfung erforderlich macht?

    (Ich habe keine Ahnung von diesem Gebeit)

    Altsax

  • schöne Belege aus Bremen - Vorphila bis 1945

    • Altsax
    • 25. Juli 2008 um 17:30

    Lieber bayern klassisch,

    Zweifel beseitigt!

    Diese Regelung verblüfft mich insbesondere deshalb, weil die Bevorzugung Bayerns gegenüber anderen Postvereinsstaaten einen klaren Verstoß gegen den Art. XXXIV des Postvereinsvertrages in der Fassung vom 6.4.1850 darstellt.

    Was mag man in Regensburg dafür erhalten haben?

    Liebe Grüße

    Altsax

  • schöne Belege aus Bremen - Vorphila bis 1945

    • Altsax
    • 25. Juli 2008 um 17:07
    Zitat

    Original von bayern klassisch

    Der 2. Brief zeigt gerade diesbezüglich eine Besonderheit. Er lief vom 18.9.1851 nach Mittenwald. Da laut bayer. Verordnungsblatt Bremen erst zum 1.1.1852 offiziell dem DÖPV beitrat, wäre er theoretisch noch mit den o. a. Taxen zu belegen gewesen.

    Jedoch wurde Taxis, die Lehenspost, die für die Südtransite zuständig war, schon zum 1.5.1851 Mitglied des Postvereins (mit einigen Gebieten), so dass man ab diesem Zeitpunkt so tat, als wären Briefe von und nach Bremen reine Postvereinsbriefe.

    Das Resultat kannst du hier gut nachvollziehen, denn es gab nur noch einen Taxansatz von 12 Kr., über den man in Hof de dortigen Auslagestempel abschlug (immer über 20 Meilen bis 1 Zolloth exklusive).

    Hallo bayern klassisch,

    bist Du Dir in dieser Beurteilung sicher?

    Nach meiner Kenntnis konnte nicht "Taxis" dem Postverein beitreten, sondern mit Wirkung für die Taxen lediglich der einzelne Staat, in Bezug auf die Taxis-Post also der jeweilige Lehnsgeber.

    Zu Bremen findet sich - zumindest für Sachsen, aber vermutlich auch für die anderen Mitglieder des Postvereins - in der sächsischen Postverordnung vom 20.5.1851 die Anmerkung, daß vom 1.Juni 1851 an in Folge des Anschlusses von Hannover an den Postverein für Correspondenz nach und aus Bremen dessen Transitporto entfalle und somit die Postvereinstaxen zwischen Sachsen und Bremen Gültigkeit hätten.

    In dieser Regelung dürfte der Schlüssel zur Taxe Deines Briefes liegen.

    Liebe Grüße

    Altsax

    Bilder

    • Chemnitz - Bremen, 24.10.1851.jpg
      • 340,14 kB
      • 1.525 × 1.007
      • 462
  • Tolle Beschreibung....aber....

    • Altsax
    • 25. Juli 2008 um 16:55

    @alle

    Ich denke man kann es so zusammenfassen:

    "Klug" ist jemand, der weiß, wofür er sein Geld ausgibt.

    Ich kannte einen Sammler, der Freude daran hatte, alle erreichbaren Taxis-Marken mit einem bestimmten Nummernstempel zusammenzutragen.

    Ihm war vollständig klar, daß er oder seine Erben kaum jemals einen nennenswerten Teil der aufgewendeten Summe dafür erhalten würden.

    Ebenso war ihm bewußt, daß diese "Sammlung" niemanden außer ihm auch nur im geringsten beeindrucken würde.

    Dennoch blieb er bei seinem "Spleen" und war glücklich über jeden Zuwachs seines Bestandes.

    Damit wurde der wesentliche Zweck jedes Sammelns erreicht.

    Wer Geld verdienen will, sollte einen ordentlichen Beruf erlernen. Mit einem Hobby funktioniert das nur in extrem seltenen Ausnahmefällen.

    Somit ist jeder, der es dennoch versucht, ebenso "dumm" wie jemand, der beim Roulette die Bank sprengen möchte.

    Altsax

  • Fragen zu altdeutschen Briefen

    • Altsax
    • 25. Juli 2008 um 16:35

    Hallo rabege,

    das habe ich auch schon überprüft, statt 4,83 betrüge die einfache Progression dann exakt 5 Ngr. Somit ergäben sich dann 115 Ngr., die ebenfalls nicht passen.

    Beste Grüße

    Altsax

  • Prüfungen von Briefen

    • Altsax
    • 25. Juli 2008 um 15:17

    Hallo Lars,

    ob Deine Einschätzung stimmt, hängt sehr stark vom Prüfgebiet ab.

    Selbstverständlich muß ein Prüfer über eine technische Grundausstattung verfügen, die bei den meisten Sammlern nicht vorhanden ist. Es gibt aber auch Gegenbeispiele.

    Selbstverständlich kann ein Prüfer über besseres Vergleichsmaterial verfügen, als jeder einzelne Sammler des Gebietes, aber auch da gibt es Gegenbeispiele.

    Nach meiner Überzeugung ist die beste Garantie gegen Fehlprüfungen bei entsprechend kritischen Objekten die Zusammenarbeit eines Prüfers mit Kollegen oder - sofern es die nicht gibt - mit erfahrenen Sammlern seines Prüfgebietes.

    Es ist bequem und unfair, auf die "unfähigen und geldgierigen Verbandsprüfer" zu schimpfen, wie es manche tun.

    Man sollte aber die Augen nicht davor verschließen, daß es im Prüferbund Mitglieder gibt (gab) , deren beschränkte Urteilskraft nur noch von ihrer Selbstherrlichkeit übertroffen wird (wurde).

    Ich persönlich jedenfalls würde mich als Sammler äußerst unwohl fühlen, wenn ich darauf angewiesen wäre, regelmäßig bei Käufen einen Prüfer bemühen zu müssen. Diese Aussage gilt trotz meiner hohen Wertschätzung von Person und Fähigkeiten des für mein Sammelgebiet zuständigen Verbandsprüfers!

    Beste Grüße

    Jürgen

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™