€ wills'dn dafür haben ?
Beiträge von Eiche
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Und wo ist die Briefmarke?
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Eine besondere Rolle spielte diese Briefmarke bei ihrer Verwendung auch als Vorläufer in den Deutschen Kolonien und bei den Auslandspostämtern.
Als am 1. März 1870 in Konstantinopel die erste Deutsche Postanstalt im Ausland eröffnet wurde, wurden zunächst die Briefmarken des Norddeutschen Bundes, die zu der Zeit zuhause gültig waren, als Kolonialvorläufer verwendet.
Nach der Reichsgründung 1871 wurden die damals in Kurs befindlichen Reichsbriefmarken auch bei den Auslandpostämtern eingeführt. Die 1875 erschienene Zweimarkmarke fand bis 1900, teilweise auch bis 1901 in den Kolonien ununterbrochen Verwendung.
z. B. Ostafrika: Die Nr. 37c gehört hier zu den Seltenheiten. In lebhafter Farbentönung kommt häufiger Nr. 37 e - Stempel Daressalaam und Lindi - vor, was leicht zu der Annahme Veranlassung gibt, daß es sich um Nr. 37f handelt, die aber frühestens in der zweiten Hälfte des Jahres 1899 auftauchen konnte.
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Unterschiede in der Zähnung kommen auffallender Weise nicht vor.
Das Wichtigste und Interessanteste bei dieser Marke sind die unterschiedlichen Farbenstufen.
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manche Motivsammler sind diese Marken interessant. Ansonsten sind es Ladenhüter.
MfG
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Eine Briefmarke, die 25 Jahre ihren Zweck erfüllt hat, die eine so lange Zeit in Kurs war wie die Nr. 37 a - f des Deutschen Reiches, hat, vom philatelistischen Standpunkt aus betrachtet, schon an und für sich etwas Beachtenswertes aufzuweisen.

Um wieviel bedeutungsvoller aber ist die Art einer derartigen Marke, wenn sie als das Augenfälligste neben der Zeichnung einen mehrfachen Farbenwechsel aufzuweisen hat, der derartig ist, daß die Unterscheidungsmerkmale nicht ohne weiteres begriffsklar in die Erscheinung treten.

Nr. 37a- f ist die eigenartigste und zugleich interessanteste Briefmarke des Deutschen Reiches.

In Verbindung mit dem in den siebziger Jahren des 19. Jh. gewaltig aufblühenden deutschen Welthandel war die am 1.1.1875 erfolgte Ausgabe dieses neben der 30-Groschen-Marke bis 1900 höchsten deutschen Markenwertes eine zwingende Notwendigkeit.
Erst mit Ausgabe der Reichspost-Germania-Serie im Jahre 1900 wurde dieses für Sammler so reizvolle Postwertzeichen außer Kurs gesetzt. Während der 25-jährigen Kursdauer ist die Grundfarbe der Marke mehrfach einer Änderung unterworfen gewesen, worüber nicht nur in Sammler- und Händlerkreisen, sondern auch bei den Katalogherausgebern erhebliche Unklarheiten bestehen.
Der Umstand, daß die 2-Mark-Marken, soweit wenigstens Nr. 37a-d in Frage kommt, offiziell nicht zum Verkauf gelangten und wegen ihres hohen Nennwertes nur auf Wertbriefen, Postanweisungen und Paketadressen verwendet wurden, da ferner die Auflagehöhen sich angesichts der langen Kursdauer nur in bescheidenen Grenzen bewegten, läßt das verhältnismäßig geringe Vorkommen dieser Marke im Handel, namentlich ungebraucht, erklärlich erscheinen.
A u f l a g e n :
Von Nr. 37 existieren 6 Auflagen, die mit a, b, c, d, e und f bezeichnet werden, die Grundfarben bei diesen Auflagen sind.Nr. 37 a violettpurpur
Nr. 37 b lilapurpu, trüblila
Nr. 37 c trübrosalila
Nr. 37d stumpfviolettpurpur
Nr. 37 e braunpurpur, bräunlichkarim und
Nr. 37 f lilakarmin.Gedruckt wurde im Bogen von 100 Stück.
V e r b r a u c h s m e n g e n :
1875: 525013 Stück
1876: 523779 "
1877: 525319 "
1878: 624457 "
1879: 686182 "
1880: 586457 "
1881: 504098 "
1882: 571718 "
1883: 595056 "
1884: 637752 "
1885: 657739 "
1886: 671365 "
1887: 679925 "
1888: 698002 "
1889: 737691 "
1890: 709054 "
1891: 727932 "
1892: 733904 "
1893: 774707 "
1894: 789364 "
1895: 824330 "
1896: 861925 "
1897: 909619 "
1898: 901717 "
1899: 891224 "
1900: 939252 "(Quelle siehe D. R. Nr. 37a-f von Roman Stoebe aus einem Heft von 1930)
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glaub ich recht gern

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Leckerbissen ist natürlich die "Ersttagskarte" mit dem dazugehörigen Sonderstempel, in einer Auflage von 3000 Stück:
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das sind bestimmt ne ganze Menge @Sagu.
Schließlich ist die Kirche (kath. + ev. zusammen) das zweitgrößte Unternehmen und der zweitgrößte Arbeitgeber in D, soviel ich weiß.
Und das ein solches Motiv von einer provinziellen Dorfkirche aus Stiepel auf ne deutsche Bundesrepublikbriefmarke (i. A. des Ministeriums) kommt, zeigt den immer noch starken Einfluss der Religionsgemeinschaft.
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gehört auch dazu ...
Der Spaß kommt mit der Freud.
Bin ebenfalls etwas darin engagiert. Aber deine Sache ist dagegen riesig, kawa.
MfG
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wenn die Menschen mal wieder an ihre Kirche erinnert werden ...
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willkommen hier und viel Spaß!
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für den Hinweis.
MfG
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kaufe schon sehr lange keine Bundmarken zum Sammeln mehr. Nur die Weihnachtsausgaben (Wohlfahrt) + Plusbriefe der DP habe ich mir letztes Jahr am Postschalter zugelegt.
Für mich ist das Thema "Privatpost" aktuell und hierbei speziell der "Frankenbrief".
MfG
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für den Tipp Concorde.
Da kann ja der betreffende Sammler dort günstig einkaufen.
MfG
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entscheidet die Kundschaft Manowar!
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wie wenn die Marke ungezähnt ist.
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Derzeit die Jahrhundertkarte.
Kürzlich meldete sich bei mir ein Sammler wegen dieser. Er hat sich gewundert, dass noch eine davon auf dem Markt ist, weil er so gut wie alle hat.
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beweist, dass die Bundesrepublik mehr das Eldorado für Motiv- und Erinnerungssammler geworden ist.
Vielleicht geht man auch davon aus, daß in 400 Jahren Eichstätt möglicherweise nicht mehr da ist.
MfG Eiche
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