2 Fragen zu den Scheinen:
1. Schein:Was war der Herr Nürnberger in Bayreuth?
2. Schein: Welcher Inhalt war 2000 Gulden Wert?
Vielen Dank im Vorraus BaD
2 Fragen zu den Scheinen:
1. Schein:Was war der Herr Nürnberger in Bayreuth?
2. Schein: Welcher Inhalt war 2000 Gulden Wert?
Vielen Dank im Vorraus BaD
Der Zweite von Magdeburger:
Denen Hochedelgeborenen Hoch,, und Wohledlen, Hoch,, und Wohlgelahrten, Hoch,, und Wohlweisen Herren Ober Bürgermeistern Rathsmeistern und Rathmannen der Stadt Halle Unseren Hoch,, und Wohlgelahrten
Her??sache Halle
Ich hoffe es stimmt, mit so einer Anrede ist es bestimmt ein Bettelbrief?
Mit besten Grüssen BaD
1702 kostete ein Brief von Leipzig nach Leißnig 1 Groschen.
Mit besten Grüßen BaD
Hallo Kartenhai,
bei dem Stempel von mtcyrus könnte man wirklich Buchstaben vermuten, aber es waren eigentlich nur Striche, soweit mir bekannt ist.
Beste Grüße BaD
Der Brief ist 1777 datiert. Solche Briefe gab es 1877 im deutschen Reich nicht mehr, da war die Zeit der Schnörkel bei den Buchstaben vorbei.
Mit besten Grüssen BaD
Hallo mtcyrus,
es ist ein sogenannter Impoststempel, der Vorläufer der Gebührenmarken.
Schon 1682 kam der Churfürst von Sachsen( Impoststempel gab es in vielen Ländern) auf die Idee, eine Abgabe auf alle Schreiben und Dokumente zu erheben, die an Dienststellen, Kirchenämter und Gerichte u.s.w. verschickt oder von diesen kamen. Für einfache Briefe war es meist ein Groschen die Gebühr.
Ob Amt oder Privatperson, man holte sich auf der Stempelstelle im Ort das benötigte Papier samt abgeschlagenen Stempel, was man auch beides sofort bezahlte. Man mußte wissen, was man schreiben wollte, denn es gab viele verschiedene Gebührenstempel.
Dein Impoststempel über einen Groschen war von 1728 bis 1811 in Gebrauch und ist durch die lange Verwendungszeit und die am häufigsten gebrauchte Stufe häufig anzutreffen.
Solltest du mal das Dokument über eine Erhebung in den Grafenstand finden, wo ein Impoststempel über 1300 Thaler darauf ist, bitte melden ![]()
Anbei ein Brief mit deinem Stempel von 1744 und ein Brief des Königs von 1810 mit dem neuen Stempel ( In den Übergangsjahren waren neue und alte Stempelpapiere in Gebrauch).
Mit besten Grüßen BaD
Hallo Andrew,
zu deiner Ausgangsfrage:
Natürlich beförderte die Feldpost in ihrer offiziellen Zeit vom 1.8.1914 bis zum 31.1.1919 ( dem Tag der Demobilmachung) die Heeressachen, wobei es auch spätere Teileinsätze der Feldpost gab, aber Heeressachen genossen eine Portofreiheit bei der Reichspost. Da deine Heeressache einen normalen Poststempel der Reichspost trägt umd nach dem 31.1.1919 datiert?, wäre eine Unterbringung in einer Feldpostsammlung falsch, eine Unterbringung in einer Sammlung Portofreiheiten oder Gebührenablösung bei der Dienstpost richtig. Und solche Belege in einer Heimatsammlung passen wunderbar.
Mit besten Grüßen BaD
§. 2.
In reinen Bundesdienst-Angelegenheiten werden Postsendungen jeder Art innerhalb des Norddeutschen Postgebietes portofrei befördert, wenn die Sendungen von einer Bundesbehörde abgeschickt oder an eine Bundesbehörde gerichtet sind und die äußere Beschaffenheit, sowie das Gewicht der Sendungen den von der Bundes-Postverwaltung in dieser Beziehung zu erlassenden besonderen Bestimmungen entspricht.
Alle in Bundesrathssachen, sowie in Militair- und Marine-Angelegenheiten, als reinen Bundesdienst-Angelegenheiten, im Norddeutschen Postgebiete bisher allgemein bestandenen Portofreiheiten werden aufrecht erhalten.
Dieser Paragraph 2 des Gesetzes über Portofreiheiten des Norddeutschen Bundes, das am 1. Januar
1870 in Kraft trat,wurde vom Reich übernommen ,und galt bis zum 30.6.1920. An diesen Tag endeten alle Portofreiheiten im deutschen Reich für mindestens 3 Jahre. Die Portofreiheiten in Landessachen endeten schon am 31.3.1920, deshalb die Dienstmarken ab diesem Tag. In Bayern endete die Portofreiheit im Verkehr mit dem Reich mit der Einführung der Reichsabgabe 1916,
deshalb gab es dort Dienstmarken früher!!!
Mit besten Grüßen BaD
Wie war der Kurs der Postwährung Franken zur deutschen Mark. Waren 80 cents dieser fiktiven Währung etwa 80 Pfennige? Irgendjemand hatte dazu schon etwas geschrieben.
Extra-Vertrag vergessen, Ganzsachenkatalog als Hilfsmittel auch!!
Peru war wie Mexico und Salvador im Gegensatz zu Paraguay und Nicaragua seit mindestens 1878 Mitglied im Weltpostverein. Dieser Schritt bedeutete wohl immer eine Verbilligung der Tarife der Auslandspost. Die vorderen Marken könnten gereicht haben, denn der Beamte schrieb "Franca ? estampellas comunes" was "Frei mit Briefmarken der Commune" bedeutete. Es waren die falschen Marken, das wußte er natürlich. War derjenige, der die richtigen später hinten verklebte, auch der, der die
cs neben die Marken schrieb und die 2 links oben, was ein untrügliches Zeichen für 2 fach, also über 15 gramm schwer?
Da die Briefe im geschlossenen Paket nach Deutschland gingen, konnte eigentlich nur er den T-Stempel verwendet haben, denn das es ein deutscher ist, glaube ich nicht. Nur wer war er und wo war er?
Mit besten Grüßen BaD
Neiiiiiiiiiin, das gibt es nicht!
Vor 24 Stunden lag der Beleg noch bei einem Händler in der Kiste, noch mit DM ausgepreist.
Weder er,ich oder der Postbeamte haben das erkannt.
Danke Steppenwolf, ich muß zum Optiker.
BaD
Hallo dietbeck,
ein paar Informationen aus uralten Katalogen, von einem der bis gestern sich noch keinen Peru-Brief angeschaut hat.
1) Ab dem 5. Jan.1880 waren nur noch Marken für die Auslandspost zugelassen, die mit dem Aufdruck Plata versehen waren. Da ab 1884 ein neuer Aufdruckstempel wegen Abnützung beschafft wurde, galt diese Vorschrift zur Zeit des Briefes unzweifelhaft.
2) Für die unter der Verwaltung von Arequipa stehenden Bezirke wurden Aushilfausgaben nach der Besetzung von Lima durch die Chilen am 17.Januar 1881 geschaffen, die bis zur Wiedervereinigung der Republik Peru am 2.Dezember 1885 gültig waren. Das bedeutet für mich, das bis zu diesem Datum, zumindest was die Post angeht, Arequipa nicht zum Reststaat Peru gehörte. Die Briefe aus Peru wurden mit engl. Schiffen über Colon?, Panama und in dem besonderen Fall über Southampton nach Deutschland gebracht.
Die entscheidenden Fragen sind:
Lief dieser Brief über das restliche Territorium von Peru, wurde da vielleicht das hintere frankiert( unwahrscheinlich).
Gab es die Republik Peru als Postpartner für Deutschland in der Zeit von 81-85 für Deutschland noch?
Leider weiß ich die Antwort nicht, also Forschen und suchen!
Grüße von BaD
Deutschland erhielt pro Brief 80 Pf. natürlich von Peru, Entschuldigung
Hallo Zenne,
Vielen Dank für die Antwort.
Mit besten Grüßen BaD
P.S. An alle, die Besondere Belege der Zeit 1945 bis 1949 sammeln.
Diesen Katalog erhielt diese Woche zugesandt. Diese Auktion und dieser Katalog sind unglaublich, und beides wird es so nie mehr geben. 5462 Belege auf 653 Seiten, eigentlich ein Handbuch, einer Sammlung der Extra-Klasse.
Leider kann ich diese Frage nicht im Thema Allierter Kontrollrat bei der BRD einstellen, weil es in deren späteren Bereich am 28.6.48 dort keine Zehnfachfrankatur mehr gab. Es wäre an der Zeit, dieser Epoche ein eigenes Gebiet zuzuweisen
2 Briefe vom 28.6.1948 an die Versicherungsanstalt in Dresden.
1) Ortsbrief, der mit 16 Pf. frankiert werden mußte. Aufbrauch der alten Marken zu 1/10 Wert, also hätte 1,60 Mark daraufgehört. Es fehlen 10 Pf. alt= 1 Pf. neu; Nachgebühr 2 Pf. !!!
2) Fernbrief, der mit 24 Pf. frankiert werden mußte, wie oben also 2,40 Mark alt. Es fehlen 6 Pf. alt=0,6 Pf.neu!!!!; Nachgebühr 9 Pf.!!!!
Welcher Beamte machte den Fehler, ich denke der 2. Brief ist falsch nachtaxiert. Oder? Wer kann helfen?
Mit besten Grüßen BaD
Hallo Steppenwolf,
Super, also bezieht sich das Wort auch auf die Aushilfsausgaben.
Laut Vertrag kostete ein Brief aus Peru:
Hamburg direkt 25 centavos ( aus D 1 Mark)
via Southampton 30 centavos ( aus D 1,20 Mark)
Deutschland erhielt von Chile immer 80 Pfennige pro Brief.
Nun darf das nicht täuschen, die Silberwährungsmarken hatten bestimmt einen andere Wertigkeit. Nur wer klebte die 4 Marken a 1 cent Silberwährung darauf, die vielleicht gelangt hätten. Deutschland war es egal, Lima von Chile besetzt, unpassende Lokalmarken auf dem Brief,die Chance, die 80 Pf. zu bekommen waren wohl gleich Null.
Vielleicht holte man sich dies Geld vom Empfänger, den als normale Nachgebühr ist es etwas hoch?
Mit besten Grüßen BaD
Hallo Steppenwolf,
danke, aber 2 Stempel zeigen 81, da gab es nach meinen Informationen nur die 10 centavos. Eigentlich hatten diese Marken auf Auslandsbriefen nichts zu suchen, den es waren nur Marken mit dem Aufdruck Plata=Silber zugelassen, die mit Papiergeld nicht zu bezahlen waren. Der Beamte hat sich links auch entschuldigt, das er in der Not Lokale Marken nehmen mußte. Der Brief war frei bis reselladas, kein Übersetzerprogramm kann mit dem Wort etwas anfangen!
Grüße von BaD
Hallo,
zu1) sehr unwahrscheinlich
zu 2) 80 Pf. hätte Deutschland von Peru bekommen, wenn der Brief frankiert aus dem normalen Peru gekommen wäre, laut Postvertrag von 1874. Peru wurde erst 1984 Mitglied im Weltpostverein, zumindest kann man es so im Ganzsachenkatalog an den dortigen Peru-Ganzsachen eindeutig erkennen.
Mit der Notiz links oben,den 4 Marken in Silberwährung, der örtlichen Ausgabe von Arequipa( die es als 5 centavos in meinem Katalog gar nicht gibt),der teure Weg über Southamton, einer der interessantesten Belege, die ich in den letzten Jahren gesehen habe, ein Traum von Postgeschichte.
Ein Brief voller Rätsel, danke für das zeigen!!!!!
Mit besten Grüßen BaD
Da der letzte Satz vor über 100 Jahren geschrieben wurde, wollen wir ihn nicht auf die Goldwaage legen.
Da ich mich berufsbedingt momentan kaum mit Belegen und Marken beschäftige, aber in alter Literatur über die Philatelie in der wenigen Zeit lese, möchte ich mal etwas hier einbringen, was nicht in den Katalogen steht. Zur Portohinterziehung in Frankreich zwei Anmerkungen:
Der Verfasser behandelt das Thema nicht umfassend( seine Aussage), sonst hätte er wohl ein Buch geschrieben!
Als Franz. Postbeamter hätte ich bei dem Aufwand beide Augen zugedrückt.
Die ersten Zeilen, Rest folgt.
Mit besten Grüßen BaD