Als erstest auf jeden Fall müssten alle Mitglieder hier im Forum benachrichtig werden, welches über die Newsletterfunktion nicht allzu schwer sein sollte.
Desweiteren müsste man evtl. Händler oder größere Philatelie Infoseiten kontaktieren um dieses Projekt zu Promoten.
Und wie wir hier festgestellt haben gibt es auch viele Leute aus diversen Sammlervereinen - da müsste man eben welche dazu animieren uns weiterzuempfehlen. Muss sich halt ein wenig rumsprechen, und dazu hat man ja in der Zeit zwischen den einzelnen Magazinen wohl reichlich. ![]()
Beiträge von bjoerngerlach
-
-
Also das mit dem Layout sollte kein allzugroßes Problem darstellen.

Schließlich arbeite ich in einer Druckerei und Magazine, sowie Layouten gehört zu meinem Altag.
Auch mit der Bildschirm betrachtung hab ich mir meine gedanken gemacht.
Man kann ja zu jedem Artikel eine Printversion erstellen - wär letztendlich nix weiter als schwarzweißtext auf Din A4 auszudrucken.
Und wer sowas nicht zu Hand hat, dem würde ich das gegen Port auch kostenlos als Service zur Verfügung stellen!
-
Zitat
Original von philabolle
Finde die Idee ziemlich gut,
man könnte dann verschiedene Rubriken erstellen, z.B. auch bestimmte Sammelgebiete vorstellen, oder jemand stellt seine persönliche Sammlung vor.Also ich glaube, dass man dort ganz nette Rubriken entwerfen könnte, würde mich auf jeden Fall interessieren.
Philabolle
Richtig, Rubriken für Fortgeschrittene, Anfänger...man könnte Vereine Vorstellen, ggf. einzelne Sammler + Sammlung, Kleinanzeigen, Termine.....
Dafür gedacht wär ein weiteres Forum "Philaredaktion" oder so, wo Leute die an dem ganzen Mitwirken ihre Artikel einstellen können, am Ende eines Quartals würden sich alle daran beteiligen und eine Abstimmung machen welche Artikel letztendlich in das Magazin kommt. Das ganze zusammengebracht könnte wirklich was werden. Weitere Ideen sind jederzeit willkommen...
-
[Blockierte Grafik: http://www.wienerzeitung.at/Images/2005/11/18/-20449594.gif]
Wie bereits schon bei "Madagaskar" nimmt die Österreichische Post den Start eines neuen Filmes in den heimischen Kinos Anfang Dezember zum Anlass für eine "spontan eingeschobene" Sondermarke. Dieser Umstand, wie auch eine merklich erhöhte Auflage von 800.000 Exemplaren zeigen, dass die Zielgruppe der Jugendlichen bereits bei der Sondermarke "Madagaskar" den Erwartungen der Österreichischen Post entsprochen hatte und der seinerzeitige Erfolg nun ein weiteres Mal eingespielt werden soll.
Überhaupt liegen Tiermotive in der Gunst der jungen Sammler immer weit vorne, wie die Beliebtheitsstatistiken der vergangenen Jahrgänge in der früheren Jugendzeitung des Österreichischen Philatelistenverbandes, "VÖPh-Jugend", jeweils belegen, und auch bei Jugendexponaten dominieren thematische Sammlungen über "Hund, Katz’ und Co.". Daher werden auch dem Löwen Aslan, sympathisches Hauptmotiv der "Narnia"-Marke, in der Jugendwertung ein Platz unter den ersten drei des Jahres 2005 und der Österreichischen Post ein zufrieden stellender Absatz dieses Postwertzeichens sicher sein.
Der Film selbst folgt einem bereits alt bewährten Erfolgsrezept und dem traditionellen "Timing" der Walt Disney-Studios, die regelmäßig zur Weihnachtszeit einen entsprechenden Film auf den Markt bringen. Die Produktion ist eine Gemeinschaftsproduktion der Walt Disney Studios mit Walden Media und eines der größten Projekte, die jemals von beiden Firmen in Angriff genommen wurde. Die Dreharbeiten für "Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia" begannen bereits Ende Juni 2004 in Auckland, Neuseeland. Nach fast vier Monaten Dreharbeit in den Studios der Stadt wurde die Produktion zu Außenaufnahmen nach Queenstown, Oamaru und in die Umgebung von Christchurch auf der südlichen Insel Neuseelands verlegt, bevor sie Januar 2005 endgültig nach London und in die Tschechische Republik zu letzten Aufnahmen übersiedelt wurden. Insgesamt war für die Realisierung dieses Filmes ein Budget von unglaublichen 200 Millionen US-Dollar notwendig!
Die "Story" der "Chroniken von Narnia: Der König von Narnia" ist rasch umrissen: Als während des Zweiten Weltkriegs die deutschen Luftangriffe auf London beginnen, werden die vier Kinder Peter, Suse, Edmund und Lucy Pevensie von ihren Eltern aufs Land und damit aus der unmittelbaren Gefahrenzone geschickt. Die zu erwartenden Kriegsmonate sollen sie nämlich im Haus des befreundeten Professors Digory Kirke verbringen. Dort dauert es aber nicht lange, bis die Kinder einen seltsamen Schrank entdecken, der ein Portal in eine andere Welt - eben "Narnia" - ist. Die Neuankömmlinge Peter, Suse, Edmund und Lucy werden dort vom Löwen Aslan, dem König des Reiches, ausgewählt ihm beizustehen, denn es gilt, die böse Weiße Hexe zu schlagen, ihren Fluch zu brechen und das Volk von Narnia von einem schon endlos lange andauernden Winter zu befreien ...
Die Sondermarke hat einen Nennwert von EUR 0,55 und am 8. November Erstverwendung. Der Vorbezug ist bei den entsprechenden Stellen bereits seit dem 27. Oktober möglich.
Quelle:
-
Zitat
Original von Coki
Die Wiki-Software wäre als Format sicher eine Option. Nur müsste man ähnlich wie bei Wikipedia mit der Media-Datenbank auch eine Möglichkeit für Anhänge schaffen können.
Coki
Aber das ist dann ja auch nix großartig besonderes als eine andere Form von Forum. Beitrag wird verfasst, ein anderer kann diesen wiederum erweitern, bearbeiten, usw. oder seh ich das verkehrt?
Meine, wenn ein Magazin am Anfang ein großer Hit wird, wird dieses sicherlich auch seine Anhänger finden. Wenn man es auch nicht oft rausbringt, erfreut man sich doch immer wieder auf ein neues wenn es dann doch soweit ist, d.h. mein vorschlag jedes virtel jahr (=4x im Jahr). Und wenn das noch zu viel ist könnte man das ganze auch 2x jährlich organisieren. Mit Highlights aus den Vergangenen Jahren, etc.
-
Zitat
Original von Nimrod
Wikipedia wäre eine Option....Auf Coki's Beitrag bezogen, oder allgemein auf die Idee?
-
Hallo liebe Forengemeinde,
seit Tagen bin ich schon am überlegen ob man nicht ein eigenes Briefmarken-Onlinemagazin auf den Markt werfen könnte.
Selbstverständlich kostenlos...man müsste nur eine kleine Redaktion zusammenbringen die Interessante Tips/Tricks, Tutorials, etc. schreiben würden.
Dieses Online-Magazin könne ja dann jedes virtel Jahr erscheinen - als PDF.
Nicht nur auf die Profis bezogen, sondern auch Tips und Tricks für Neulinge, bzw. für User die bislang noch nie mit dieser Thematik zu tun hatten.Wenn man Abends bisschen Zeit hat kann man ja sein Wissen in irendeiner Weise in Form eines Artikels verfassen, damit dieses uns nicht nach und nach wegstirbt.
Was würdet Ihr von der Idee halten?
Vielen Dank

-
Im Weihnachtsgeschäft die erste Münze versandt
Weiden. (kä) Das größte Geschenk für die Philatelie gibt es nach Weihnachten: Ab 1. Januar werden aus Weiden nicht nur Briefmarken, sondern auch Münzen versandt. Die Philatelie stockt dafür ab Dezember um 20 bis 30 Mitarbeiter auf fast 500 auf. Das ist schon was. "Wenn man bedenkt, dass wir vor fünf Jahren in Weiden gerade 80 Mitarbeiter hatten", freut sich Erwin Nier, Pressereferent der Deutschen Post in München, mit den Weidenern.
Die erste Münze durften die Weidener schon für das Weihnachtsfest verschicken: die 100-Euro-Goldmünze zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Kostenpunkt: 395 Euro. "Das war zu Weihnachten schon der Münzrenner." Das Hauptgeschäft für die Philatelie brummte bereits im November. Sehr gefragt sind die Jahresgaben schlechthin: Jahressammlungen aller Briefmarken, die in diesem Jahr erschienen sind, schön im Schmuckschober oder in Blattform. Hoch im Kurs stand auch der Briefmarken-Kalender 2006, "künstlerisch hochwertig", wie Nier preist. Jedes Monatsblatt mit Marke.
In diesen Tagen könnte es in der Philatelie in Weiden-West noch einmal richtig hoch hergehen. Per Mailing informierte die Post die Kunden, dass alle Bestellungen vor 21. Dezember noch rechtzeitig zum Fest geliefert werden können - soweit verfügbar.
Quelle:
-
Servus und herzlich willkommen Markdo,
schön das du dich hier im Forum aktiv beteiligst, ich wünsche dir für die nächste Zeit viel Erfolg und einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
ps: Bin Borussia Dortmund Fan, von daher öfters mal in Umgebung.

-
Zitat
Original von Konina
Ihr Brief sieht echt aus. Wenn sie mir ein foto mit 300 dpi mailen können, kann ich den Text besser lesen. ( Sütterlin )

Gruß
KoninaHallo Konina,
zwei beiträge weiter oben findest du Dateianhänge mit *.PDFs von Coki.
Einfachmal draufklicken!
(Vorausgesetzt der AcrobatReader ist auf dem PC installiert!)Schöne Grüße
Björn -
Briefmarken: Für das kommende Jahr hat die US-Postbehörde eine Briefmarken-Reihe mit Superhelden aus dem DC Comic Universum angekündigt. Es wird zwanzig verschiedene Briefmarken geben die zehn verschiedenen Helden gewidmet sind, darunter Batman, Superman und Wonderwoman. Eine weitere Reihe wird es mit Disney-Charakteren geben.
Quelle:
-
Im Münchener Rathaus befindet sich während des Christkindl-Marktes eine Annahmestelle des österreichischen Postamts Christkindl, bei der man problemlos die Post ohne Leitzettel abgeben kann. Die entsprechenden Österreich-Marken sind vorrätig, ebenso vorgefertigte Belege. Die dort eingelieferte Post wird an das Sonderpostamt "Christkindl" in der Nähe von Steyr in Österreich geleitet, erhält dort den Sonderstempel und wird dann den Empfängern zugestellt.
[Blockierte Grafik: http://www.michel.de/allgemein/imag…ISTK1-12-05.jpg]
Quelle:
Aktuelle Meldungen aus der MICHEL-Redaktion -
Wenn wir als Philatelisten – nicht nur, wie hier vorgestellt, in Meiningen und Umgebung – auf uns aufmerksam machen wollen, müssen wir dorthin, wo viele Menschen sind. Das ist schon seit einiger Zeit der Slogan der Meininger Briefmarkensammler. Ein Vereinsabend im stillen Kämmerlein bringt keine neuen Mitglieder und macht uns schon gar nicht bekannt.
Gesagt, getan: Nach den Dampfloktagen und dem Thüringentag war nun das Anradeln die dritte gelungene Veranstaltung in diesem Jahr: 10 000 Menschen unterwegs, über 200 aktive Helfer, und die Meininger Philatelisten immer dabei: Mit ihren Werbe- und Verkaufsstand waren sie im Hauptzelt mittendrin. Der Sonderstempel, die Souvenirkarte zum „Anradeln“ sowie die Informationen über den Briefmarkensammlerverein waren an diesen Tag gefragter denn je. Ein großer Renner während der Veranstaltung war die Möglichkeit, sich am Werbestand des Meininger Briefmarkensammlervereins fotografieren zu lassen und das Bild dann gleich als Schmuckzudruckdruck auf der Souvenirkarte wiederzufinden.
Die Eindrücke der A 71-Anradeltour werden allen Teilnehmern wohl noch lange im Gedächtnis bleiben. Es war einfach überwältigend: die Strecke, die Teilnehmer, die Helfer. Alle zusammen waren große Klasse. Das machte den Erfolg des Brückenschlages zwischen Thüringen und Bayern, Südthüringen und Unterfranken, Meiningen und Mellrichstadt aus. – Darauf kann man als kleiner Verein stolz sein; das genügt aber nicht: Diese gelungenen Veranstaltungen werden auch Ansporn für weitere Aktivitäten der Meininger Philatelisten in Zukunft sein.
Weitere Informationen erhalten sie über Matthias Reichel, Wohnpark 2, 98639 Rippershausen, Tel. 03693 / 89 12 57, E-Mail reichel.matthias@t-online.deQuelle:
Aktuelle Meldungen aus der MICHEL-Redaktion -
Zitat
Original von Afredolino
Hat nicht Glücksdings einen Katalog von Zentral-Afrika??

Einfach mal per eMail kontaktieren.

-
Hallo Afredolino,
ich habe leider auch keine passende Literatur zur Hand.
Jedoch konnte ich mittels google Recherchen folgende zwei Artikel rausfiltern. Vielleich kannst du dir dadruch was zusammenpuzzlen.
Halte uns auf dem Laufenden - Danke.
Zitat'''Oubangui-Chari''', or Ubangi-Shari, was a French territory in central Africa which later became the independent country of the Central African Republic on August 13, 1960. It followed the establishment of the Bangui outpost in 1889, and was named in 1894. Oubangui-Chari The French did not establish a colonial administration until 1903, upon defeating Egyptian forces (the territory was claimed by the Egyptian Sultan). The Oubangui-Chari territory was merged with the Chad colony in 1906. In 1910, it became one of four territories of the Federation of French Equatorial Africa, (with Chad, Middle Congo, and Gabon), initially with Chad as "Oubangi-Chari-Chad", and made into an autonomous civilian colony in 1915. Chad was separated in 1920.
Postage stamps and postal history
Military postal service began at Bangui in 1893, at Fort Possel in 1894, and was gradually extended along the Ubangi River and northwards into the country during the 1900s. Civilian mail used postage stamps of the "Middle Congo" (''Moyen Congo'') from 1907. In 1915, Middle Congo stamps were overprinted "OUBANGUI-CHARI-TCHAD" to reflect the changed status, and then in 1922 just "OUBANGUI-CHARI". The 1922 stamps were then in turn overprinted "AFRIQUE EQUATORIALE FRANCAISE". A number of those were surcharged with new values between 1925 and 1927. In 1928, postage due stamps of France were overprinted "OUBANGUI-CHARI / A. E. F.", followed in 1930 by a set of 11 Postage dues issued specifically for the colony; printed in two colors, the lower values depicted a landscape, and the higher values Emile Gentil. A 1931 issue of four stamps for the Colonial Exposition was the last to be produced for the territory; from 1936 on, French Equatorial Africa issued uniform sets of stamps used throughout its area. Category:Former French colonies Category:Central African Republic
ZitatFrench Colonies Oubangui-Chari 1935 TAX Cover from SAAR
Incoming mail envelope from Saar bearing SG179, 25c deep blue and SG181, 40c brown tied by Homburg datestamp, underpaid with boxed TAX handstamp and bearing Oubangui-Chari Postage Due Yvert 1, 5c blue, Yvert 7, 50c lilac and Yvert 9, 1f lilac brown applied and tied on arrival by Oubangui datestamp. Very Scarce item of Postage Due mail. (pt)[Blockierte Grafik: http://www.world-covers.com/pics/v3989.jpg]

-
[Blockierte Grafik: http://www.wienerzeitung.at/Images/2005/11/25/1892571729.gif]
Der heute verwendete Begriff "Weihnachten" leitet sich von "ze den wihen nahten" - Hochdeutsch: "zu den Heiligen Nächten" - ab und wird als Fest der Geburt Christi in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember gefeiert.
Der 25. Dezember, der Tag der Sonnenwende, war aber auch in vielen und älteren Hochkulturen ein besonders wichtiges Datum. Im vorderasiatischen Mithraskult wurde an diesem Tag die Geburt des indischen Lichtgottes gefeiert und beim ägyptischen Isis-Kult die Geburt des Horus. Die Römer begingen ihre Feierlichkeiten zu Ehren des Sonnengottes Saturn an diesem Tag und die germanischen Völker feierten bis hinauf nach Skandinavien ihre Mittwinter- oder Julfeste.
Da also an diesem Tag bei den damals bekannten Völkern allerorts große Feste gefeiert wurden, versuchte Papst Hyppolit bereits um 217 all diese für ihn heidnischen Kulte damit zu verdrängen, dass er das Fest der Geburt Christi auf diesen Tag, eben den 25. Dezember, verlegte. In seiner Argumentation verwies er vor allem darauf, dass schon das Alte Testament den erwarteten Messias als "Sonne der Gerechtigkeit" (Mal 3,20) bezeichnete. Weiters habe sich Jesus Christus selbst als das "Licht der Welt" (Joh. 8,12) bezeichnet, der als das "Wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet" (Joh.1,9), in diese Welt gekommen sei. Wirklich durchsetzen konnte diesen Ansatz aber erst Papst Liberius 354 und zum Dogma, also verbindlichem Glaubenssatz, wurde es überhaupt erst auf dem 2. Konzil von Konstantinopel 381 unter Kaiser Theodosius erklärt.
Das genaue Datum der Geburt Christi ist im Übrigen nach wie vor nicht bekannt. Gewissermaßen offiziell gefeiert wurde der Geburtstag Jesu Christi - wie gesagt - erstmalig am 25. Dezember des Jahres 354 in Rom. Falsch ist auf jeden Fall die Annahme, dass Christus im Jahre 0 geboren wurde. Das wahre Geburtsdatum liegt ziemlich wahrscheinlich vier bis zwölf Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung. So wird beispielsweise überliefert, dass Christus geboren wurde, als der römische Stadthalter Quirinius (Kyrenios; Lk 2, 2) die erste Volkszählung durchführen ließ. Diese wird von den Historikern aber in das Jahr 7 oder 11 vor Christi Geburt datiert.
Im 7. und 8. Jahrhundert setzte sich der Brauch das Weihnachtsfest am 25. Dezember zu feiern auch im deutschsprachigen Raum durch. Die Mainzer Synode erklärt 813 diesen Tag offiziell zum "festum nativitas Christi". Mit ihm begann damals auch das Kalenderjahr. Der erste Januar wurde erst mit Einführung des Gregorianischen Kalenders (1582) zum Jahresbeginn.
Im Verlaufe der zunehmenden Christianisierung der Menschheit hat das Weihnachtsfest dann seine heutige weltweite Verbreitung gefunden. Der christliche Weihnachtsfestkreis beginnt mit einer vierwöchigen Adventzeit und reicht in den katholischen Bereichen bis zum 6. Januar (= Fest der Heiligen Drei Könige). Die griechisch-orthodoxe Glaubensgemeinschaft feiert die Geburt Jesu erst am 6. Januar, die Armenier überhaupt erst am 18./19. dieses Monats.
Die Sondermarke "Weihnachten 2005" besitzt einen Nennwert von EUR 0,55, eine Auflage von 6 Millionen Stück. Sie ist ab dem 27. Oktober zu erhalten und hatte am 25. November ihre Erstverwendung.
Quelle:
-
Die Post greift auch dieses Jahr dem Christkind unter die Arme. Fünf Angestellte beantworten in Chiasso Kinderbriefe mit Weihnachtswünschen.
Letztes Jahr verschickte das Christkind 16'800 Antwortschreiben, wie die Post mitteilte. Damit hätten 96 Prozent der Kinderbriefe beantwortet werden können. Das sei eine stolze Quote, denn manchmal fehlten Angaben zum Absender ganz oder seien nur unvollständig, hiess es.
Auch heuer bekommt jedes Kind neben der Antwort vom Christkind auch ein kleines Geschenk. Das Antwortcouvert ziert eine Briefmarke der Sonderserie "Felix der Hase" mit dem Stempel Bern-Bethlehem.Quelle:
-
Marienheide - Nein, Briefmarken sammeln würde ihn nicht reizen, sagt Erich Frütel aus Marienheide-Dürhölzen. Vor drei Jahren hat der 62-Jährige von einer Freundin eine Sammlung historischer Briefe aus Frankreich übernommen. Seitdem hat ihn die postalische Sammelleidenschaft gepackt. Die Dokumente stammen aus der Zeit von 1792 bis 1848, in der Briefe noch mit einem Poststempel freigemacht wurden. „Hierin liegt für mich der besondere Reiz, den Briefmarken nicht bieten: Die Briefe mit ihren verschiedenen Stempelformen spiegeln nicht nur die Geschichte des französischen Postwesens wider, sondern auch das politische Geschehen dieser Epoche.“
In einem Ordner hat Frütel 150 Briefe sorgsam einsortiert. Dazu gehören Erläuterungen zu Absende-Département und Zeit. Die Schriftstücke zeigen die ganze Bandbreite der damaligen Korrespondenz: von Amts- und Geschäftsbriefen bis hin zu privaten Briefen. Doch der Inhalt ist für Frütel zweitrangig: „Auf die Stempel kommts an.“
Wie Frütel erklärt, löste die Nationalversammlung im Jahr 1790 die alten Provinzen auf und teilte Frankreich in 83 Départements ein. Der Postbetrieb wurde zwei Jahre später in die Hände einer Agentur gelegt, welche die Stempel normte. „Das Stempelbild bestand fortan aus dem vollständigen Ortsnamen und der darüber gesetzten Nummer des Départements.“ Für kurze Zeit - von Februar bis März 1828 - gabs rechteckige Stempel. Danach wurden Zweikreisstempel eingeführt, die bis zum Erscheinen der ersten Briefmarken im Januar 1849 verwendet wurden. „Das Feld der markenlosen Postzeit beschäftigt weltweit zwar nur einen kleinen Kreis von Sammlern“, sagt Frütel, „trotzdem werden manche Briefe in speziellen Katalogen und im Internet hoch gehandelt.“ Ein Brief mit dem seltenen rechteckigem Stempel kann bis zu 600 Euro kosten. „Je kürzer der Zeitraum, in dem ein Stempel verwendet wurden, desto wertvoller ist das Poststück“, erklärt der Philatelist. Daneben hängt der Preis von der Sichtbarkeit des Stempels ab. „Außerdem sollte ein Brief »sauber« sein, das heißt, möglichst wenige Gebrauchsspuren aufweisen.“ Welchen Wert seine Sammlung hat, weiß Frütel nicht. Dass sie qualitativ hochwertig ist, haben Juroren bei mehreren Ausstellungen festgestellt: Bei einer „Rang 2“-Ausstellung - das ist die zweithöchste Klasse - holte Frütel zuletzt „Gold“.
Die Richter bewerteten auch, dass die Briefe einen geschichtlichen Kontext aufweisen. So kann Frütel anhand von mehreren Briefen nachweisen, dass Gummersbachs Partnerstadt La Roche-surYon im Laufe der Zeit verschiedene Namen hatte: „Die Stadt hieß von 1804 bis 1814 sowie für 100 Tage im Jahre 1815 »Napoléon«. Damals war es üblich, Städte kurzerhand nach dem zurzeit Regierenden umzubenennen.“
Quelle:
-
Zum 650. Geburtstag der Hanse wird das Bundesfinanzministerium im kommenden Jahr eine Gedenkmünze und eine Sonderbriefmarke herausgeben. Nach der Zwei-Euro-Münze, die Anfang des Jahres erscheint, gibt es so eine weitere Werbung für Lübeck, die Königin der Hanse.
Den Entwurf der Gedenkmünze gestaltete Erich Ott aus München. Im Mittelpunkt der Bildseite steht die Kogge als Symbol der Hanse. "Durch zusätzliche gestalterische Elemente wie Mensch, Architektur und Wasser erfährt dieses Symbol eine Erweiterung, die der Dynamik und Vitalität der Hanse entspricht und die heutige Entwicklung Europas aus der Vergangenheit spiegelt", so das Bundesfinanzministerium. "Die Wertseite harmoniert in Komposition und Gestaltung in überzeugender Weise mit der Bildseite. Sie zeigt einen Adler, den Schriftzug BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, die zwölf Europasterne, die Wertziffer mit der Euro-Bezeichnung sowie die Jahreszahl 2006 und das Münzzeichen J der Hamburgischen Münze."
Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift:"WANDEL DURCH HANDEL • VON DER HANSE NACH EUROPA •". Die Euro-Gedenkmünze soll - wie die bisherigen deutschen 10-Euro-Gedenkmünzen - aus "Sterlingsilber" (925er Silber) bestehen. Ihr Gewicht wird 18 Gramm betragen. Es ist vorgesehen, die Gedenkmünze in Stempelglanz- und Spiegelglanzausführung von der Hamburgischen Münze prägen zu lassen und sie im September 2006, gemeinsam mit einem Sonderpostwertzeichen zum Thema, auszugeben.
[Blockierte Grafik: http://www.hl-live.de/aktuell/bilder/hansemedaille.jpg]
So soll die neue Hanse-Münze aussehen. Bild: BundesfinanzministeriumQuelle:
-
Die teuerste Briefmarke der Welt ist die Tre Skilling Banco. Von dem schwedischen Fehldruck von 1855 ist nur ein Exemplar bekannt. Zuletzt wurde es mit zwei Millionen Euro gehandelt. Die wohl bekannteste und zweitwertvollste Marke ist die blaue Mauritius. 13 Stück gibt es von ihr weltweit. Zuletzt wurde die Marke für 1,5 Millionen Euro verkauft. Die teuerste Briefmarkeneinheit ist ein Viererblock einer amerikanischen Flugpostmarke von 1924. Sie zeigt ein auf dem Kopf fliegendes Flugzeug und trägt daher den Namen "Inverted Jenny", der mittlerweile weltbekannt ist. Bei der letzten Versteigerung vor vier Wochen kam der Block für 2,9 Millionen Dollar unter den Hammer.
Quelle: