Brief vom 19.6.1915 aus Glubokoje (Hauptpostamt) nach Pskow, geprüft in Glubokoje. Der Zensurstempel ist dem Typ 1 ähnlich. Hier ist eine leicht abgeänderte Schreibweise zu erkennen. Statt "Вскрыто военной цензурой - Глубокскй военный цензоръ No 1" heißt es hier "Вскрыто военной цензурою - Глубоковскй военный цензоръ No 1". Zensurstempel dieses Ortes sind äußerst selten.
Den Dienststempel kann ich leider nicht lesen.
Beiträge von 241264hsv-fan
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Karte aus der Feldpost nach Ziczow (?), gelaufen über die Zensurstelle in Omsk (20.12.1914). Der Zensor verwendete den Typ 2 und unterschrieb dann auch. Speeckaert beschreibt den Typ mit "handschriftliche Paraphe von Oberst Braunfeldt", was auch hier durchaus passen könnte. Späte Verwendung dieses Typs, da Speeckaert nur den Oktober angibt.
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Einschreiben vom 12.7.1915 aus Woltschansk, gelaufen zunächst über die Zensurstelle Charkow und dann ein zweites Mal über die von Petrograd. Anschließend wurde der Brief nach Hillegom (Holland) gesendet.
Interessant sind hier weniger der Zensurstempel Typ 7 sowie das Lacksiegel Typ 43 von Petrograd, sondern der Zensurstempel aus Charkow. Hierbei handelt es sich um den Typ 4 (?), den ich schon zeigte. Alle Abmessungen stimmen jedenfalls (soweit man das bei diesem etwas fett aufgesetztem Abschlag beurteilen kann) mit dem Typ 4 überein. Ähnlich wie beim Typ von Simbirsk ist der Rahmen hier aber nicht gerade, sondern teilweise gewellt, was auf eine Beschädigung hindeuten könnte. Da Speeckaert den Verwendungszeitraum mit 03.15 bis 03.16 angibt, wären spät verwendete Stücke mit Sicherheit interessant. -
Das Problem kenne ich. Den Aufkleber gibt es noch immer. Bei meiner letzten erhaltenen Sendung war der nur weiß, was aber keine Rolle spielt. Den Aufkleber muss der Absender wohl (wie in Deutschland auch) online bestellen. In jedem Fall sollte der Aufkleber auf den Brief. Und dann als Geschenk oder nur sehr geringem Wert deklariert werden.
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Nach meinem Uralt-Katalog: 1931 - V.
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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag. Alles Gute!!!
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Bei diesem Block ist das Wz kopfstehend. Es gibt ihn aber auch seitenverkehrt. Davon sind nur 2 (?) Stück bekannt. Ich kann jetzt nicht sagen, in welcher Auktion ich den gesehen hatte.
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Als vorerst letztes noch ein weiterer Brief aus der Feldpost. Aufgegeben am 12.4.1915 (finnischer ? Ortsname nicht lesbar) nach Moskau.
Der Zensurstempel ist der Speeckaert Typ 6 mit der Abweichung, das hier der Zensor Nr. 2 vorliegt. Passend dazu der Dienststempel des 2. Infanterie-Reserve-Bataillons, 5. Kompanie. -
Postkarte vom 14.12.1915, aufgegeben beim 103. Feldpostamt, gesendet nach ?. Der Zensurstempel "Geprüft Militärzensur - Militärzensor des Hauptquartiers des Ober- - befehlshabers der Armeen der West- - front Nr. 1" (ich hoffe mal: richtig übersetzt) ist bei Speeckaert unbekannt. Für einen solch großen Stempel ist er sehr gut abgeschlagen.
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Herzlichen Glückwunsch und alles Gute. Vielen Dank für den Einsatz, weiter so!
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Postkarte (Ansicht Tarnów, Südpolen) aus der Feldpost, aufgegeben am 19.12.1914 beim Feldpostamt Nr. 14 (?) , gesendet nach Samara.
Das 14. Feldpostamt war während des gesamten Krieges an der Südwestfront tätig, laut Vinokurov / Epstein zu diesem Zeitpunkt in Strzkishov. Diesen Ort fand ich leider nicht.
Die Zensur wurde wohl auch hier bei der Ankunft, also in Samara, durchgeführt. Speeckaert hat den dreieckigen Zensurstempel nicht aufgeführt. -
Nach 14 Tagen Pause habe ich nun wieder einige neue Belege in meinen Händen. Dabei sind wieder unbekannte Stempel und einiges an Feldpost.
Postkarte aus ? - 4.1.1916 nach Smolensk. Ankunft am 9.1., wo dann die Karte auch geprüft wurde. Die Zensurstempel aus dem Militärbezirk Minsk sind der Typ 21 (Zweizeiler) sowie der unbekannte Rundstempel. Einen Zensor A.P. Nigrowskij hat Speeckaert nicht gelistet.
Der Typ 21 sollte nicht mit dem schon mehrfach gezeigten Typ 40 verwechselt werden. Die Ausmaße sind beim Typ 21 deutlich größer. -
Nun, der Moskau Typ 2 hat das D.Z. aber nicht in Schreibschrift. Die Maße des von mir angegebenen Typs 8 sind exakt die von dieser Karte. Somit ist es definitiv nicht der Typ 2.
Leider sind außer den beiden Bahnpoststempeln keine weiteren russischen Tagesstempel vorhanden.