Ich denke, es waren 2 1/2 Ggr, das entspachen den in Dillenburg maßgeblichen Kreuzern mit 14, die links oben notiert sind.
Beiträge von Schnulli
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Die Marken sind aus dem Jahr 1916 und etwas später. Ab 1906 wurde der Tarif für Postkarten z. B. von 2 auf 5 Pf angehoben. Daher konnten die 2 Pf Marken nicht mehr verwendet werden, jedoch mit 2,5 Pf waren für viele Sendungen, die 5 Pf erforderten die Marken zu gebrauchen. Da der Bestand an 2 Pf Marken nicht klein war, wurden eben die Werte überdruckt, um den großen Restbestand nicht zu vernichten.
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Marken der 3 Kreuzer blau mit offenen Mühlradstempel sind fast immer eine 2 II Platte 4 oder 5.
Hier liegt eine Platte 5 vor. Die Marke ist eine 2 II b, da links oben die Raute mit der 3 verbunden ist. Das ist häufiger bei Platte 4 und 5 zu sehen.
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Eine ungrstempelte 18 Kreuzer Baden wertet 150 Euro, ein gestempelte dann gleich 650 Euro. Da liegt es nahe, wie wohl bei dieser Marke geschehen, das ein Falscher Stempel imitiert wurde. Auf der Rückeite dürfte daher der Eintrag Stempel falsch vom Prüfer wegretuschiert worden sein.
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Diese P.D. Stempel werden in Großbritanien abgeschlagen, wenn der ankommende Brief bis zum Empfänger vollständig bezahlt worden ist. Die rote Farbe ist dabei normal.
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Ich halte das für ein sog. Besitzerzeichen, die wurden auf der Rückseite früher angebracht.
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Im Michel Spezial steht dazu folgendes:
Bei der 76I bis 84 I sind infolge der übereilten Herstellung und mangelnder Säuberung der Druckplatten eine vielzahl von Druckabweichungen bekannt.
Relativ häufig kommen auch ... verschobene, und verwischte Drucke, unbedruckte Papierfalten und änhliches vor.Es ist also eine Druckzufälligkeit und kein Plattenfehler. Bei der 84 = 60 Pf Marke ist kein Plattenfehler im Michel gelistet.
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Die Marken haben ein Wasserzeichen. Wenn die Marken gegen Licht gehalten werden, müßte es zu sehen sein. Wenn das vorhanden ist, sind die Marken echt. Leider sind die Stempel nicht ganz zu sehen. Daher kann ich nicht sagen, ob diese zeitgerecht sind. Es gibt ungebrauchte Marken nachgestempelt. Es gbit auch Fälschungen von diesen Marken. Wenn siichergestellt werden soll, was echt ist, bleibt nur die Prüfung bei Herrn Winkler zu raten.
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Die Rückseite allein sieht schon sehr verdächtig aus. Ein Prüfzeichen ist KP leider nicht, es könnte ein Besitzerzeichen sein oder, was auch möglich ist, ein Hinweis für eine Kopie einer Marke. Wenn die Vorderseite des Stücks gezeigt wird, lässt sich mehr sagen
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Aus meinem Album einige Ganzsachenausschnitte mit den 3 Pf. Marken.
Es gibt unterschiedliche Papierstärken dabei, die ganz links stehende hat recht dünnes Papier, wohl wirklich aus einem Streifband ausgeschnitten.
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Was mit Knappenschnitt gemeint ist, weiss ich auch nicht. Die Formate kann ich jedoch anhand eines Bildes zeigen. Die Ganzsachen wurden fast alle in der damaligen Zeit in Berlin bei der Peussischen Staatsdruckerei gefertigt. Die anderen Länder wie Hannover, Sachsen etc. haben dort die Aufträge dazu abgegeben.
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Ich würde in so einem Fall überlegen, ob ich diesem Käufer nicht androhen würde, seine Daten im Forum zu veröffentlichen, damit andere Anbieter von diesem gewarnt werden. Außerdem kann man als Verkäufer bestimmte Käufer vom Bieten ausschließen. Das hilft jedoch nur für künftige Fälle.
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Zur Wertbestimmung wären einige Bilder sehr hilfreich. Es hängt von einem Interessenten ab, der für den ganzen Berg viel Geld geben will. Neueres aus Deutschland und Eurpoa ist sicher Massenware und da ist nicht viel zu erwarten. Jedoch ohne Bilder kann jeder nur im Nebel stochern und sich bei einer Antwort wie ich jetzt ganz allgemein halten.
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Ohne ein Bild der Marke ist das ganze sehr schwer nachzuvollziehen.
Weiter kann ich mitteilen, dass die meisten Altdeutschland-Experten dieses Forum verlassen haben und sich dem Stampx-forum zugewandt haben.
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Damit das Suchen einfacher wird, schreibe ich hier ein paar Worte wieder einmal.
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Ja, ich denke dass die rechte untere Ecke im Bild beschädigt ist und damit der Plattenfehler VI hier vorliegt. Der Fehler kommt auf dem Feld 86 vor.
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Hier nun ein weiterer Beleg, der nicht angenommen wurde, wegen der aufgeklebten Marke. Dazu kann man jetzt wohl Postkrieg sagen, oder?
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Ich habe heute ein schönes Einschreiben vom 28.03.1987 bekommen, das von Braunschweig nach Blankenburg DDR geschickt wurde. Die Sendung wurde mit Hinweis auf Ziffer1.1.1 der Liste der verbotenen Gegenstände zurückgeschickt. War damit der Inhalt der Sendung gemeint oder reichte es schon aus, die Mischfranktur mit Marken von Berlin und Deutschland zu machen?. Die beiden Marken Frauen sind von Berlin sowie der 80 Pf Wert.
Ich habe die Vorder - und Rückseite gescannt.
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Ich würde die Marke auch zum Prüfer schicken wegen einem Attest. Ohne dies würde der wahre Wert dieser eigentlich schönen Marke wohl kaum erreicht werden. Ob diese repariert ist, kann ja nur ein Prüfer endgültig feststellen. Carl Lange als Altprüfer wird damals nicht die Mögllichkeiten von heute gehabt haben.
Ob das wirklich EUR 180 am Ende kostet, glaube ich nicht ganz. Sehr billig wird das Attest jedoch sicher nicht.
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Damit @Vichys Frauen nicht so allein bleiben, hänge ich 3 Briefe an.
Einer mit Einschreiben zu 1 EUR, einer mit 55 Cent und 45 Cent frankiert und ein Einschreiben mit Mischfranktur.