Na ja, die Diskussion über Sinn oder Unsinn hat sich doch mit der unlängst verabfolgten Verschickung dieser Fragebögen an potentielle Wehrpflichtige erledigt. Laut Auskunft des zuständigen Ministeriums wurden 300 000 Fragebögen verschickt. Davon signalisierten 530 ein eventuelles Intresse an der BW. Ca. 2000 haben gar nicht geantwortet. Insofern können die dann "Aufrtüsten " bis der Arzt kommt. Es ist schlicht kein am Militär interessiertes Personal vorhanden. Was also tun ? Wiedereinführung der Wehrpflicht ? Dann hat man einen ganzen Sack voll Aspiranten, die keinen Bock und keine Motivation haben, irgendwas weit im Osten zu "verteidigen" oder mal wieder irgendwo weltweit Schulen zu bauen und Brunnen zu bohren. Wie man aktuell hört, ist die Brigade der BW da in Litauen noch nicht mal zur Hälfte personell aufgefüllt. Wie stark ist derzeit insgesamt die BW ? So um die 180 000 Mann aller Dienstgrade ? Und wieviel davon sind echte Kampftruppen, die man sofort einsetzen könnte ? Wohl keine 20 000 Mann. Wenn überhaupt. Der Rest sitzt in irgendwelchen Büros und verwaltet rund um die Uhr. Volkstümlich: Zu wenig Indianer und zuviele Häuptlinge. Alleine das Beschaffungsamt hat ca. 11 000 Dienstposten. Der Rest an Waffen, Munition und Technik, was noch halbwegs funktioniert, wird gerade in der Ukraine verwurstet. Insgesamt also keine guten Aussichten für eine aktive und abschreckende Landesverteidigung. Im übrigen stellte schon in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts der französiche Marschall Foch fest, das die Hauptstärke einer Armee im Kriegsfall auf die Zahl und Tüchtigkeit der gut ausgebildeten Reservisten beruht. Selbst daran mangelt es hierzuzlande.
Beiträge von Mecklenburger Ochsenkopf
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Sehr gute Frage, das wollte ich auch schreiben/fragen. Ich hatte das damals schon in dem anderen Forum mitgelesen. Vielleicht will er das Teil zu einem guten Kurs irgendwo verhökern.
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Das war zuerst bei mir genauso. Du musst dich zunächst anmelden , mit Mail - Adresse und Paßwort. Danach funktioniert das dann. Habe ich das richtig gelesen, hat man dann bis zu 50 mal Benutzung monatlich frei.
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Ich nutze "Transkribus" für solche Sachen. Foto machen, in das Fenster hochladen. Das wird dann gescannt und gleichzeitig übersetzt. Einfach Mal ausprobieren für diesen Schrifttyp.
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Im Michel Deutschland Spezial Ausgabe 2023 : Michel Nr 1-101; Louis, Karl Albert, c/o Fa. Heinrich Köhler , Wilhelmstr. 48, 65183 Wiesbaden, Tel. 0611, 39381, E-Mail karl.louis@1-online.de
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Farbe rot und Papier x . Also weißes Papier mit Vollgummierung.
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Gewartet ist zuviel gesagt. Ich habe natürlich mehrmals nachgefragt und mir wurde immer versichert, das geht demnächst weiter. Der Prüfer hatte immer wieder auf seine Krankheit verwiesen. Na ja, letztendlich hat das ja doch geklappt. Am Telefon klang das mit ihm ziemlich übel und da wollte ich halt Rücksicht nehmen.
Ich habe gerade nochmals in der Prüfordnung nachgelesen. Habe ich das richtig verstanden, dann müssen nach Punkt 7.1. falsche oder verfälschte Prüfgegenstände explizit gekennzeichnet werden. Meine 2 Marken sind ohne Kennzeichnung. Ist sich der Prüfer unsicher, muß er mir das nach 7.5. auch so kurz mitteilen. Das ist auch nicht erfolgt.
Beide Marken liegen je einzeln über 200 Micheleuro. Wahrscheinlich ging der Prüfer davon aus, das ich nach Punkt 5.3. der Prüfordnung hier doch lieber mindestens einen Kurzbefund ( laut Prüfordnung ab 150 Euro) hätte haben wollen. Das hatte ich nämlich nicht extra vermerkt. Na ja, er hätte ja mal telefonisch oder per Mail nachfragen können. Das ist nicht erfolgt.
Also das ist jetzt meine persönliche Interpretation dazu.
Nachtrag: Ich habe mich doch quasi überwunden, beim Prüfer telefonisch nachzufragen. Der Stimme nach zu urteilen sieht das echt nicht gut aus. Aber er konnte mir sagen, das er halt bei den Marken quasi unschlüssig sei. Insofern trägt hier Punkt 7.5. der Prüfordnung.
Damit ist das Fragezeichen geklärt.
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Hallo, liebe Briefmarkenfreunde.
Ich habe folgende Frage: Im November 2024 hatte ich eine Sendung, insgesamt 12 Marken, mit Bezirksstempel-Aufdrucken zum zuständigen Prüfer geschickt. Gerade eben habe ich das Eregebnis erhalten. Das hatte doch ziemlich lange gedauert, wegen Krankheit des Prüfers. Auf der Steckkarte sind zwei Marken nicht mit dem Prüfzeichen signiert und einzeln gesteckt. Davor ein handgemaltes Fragezeichen. Keinerlei weitere Notiz oder Erklärung. Jetzt bin ich ein wenig ratlos über die Bedeutung. Ist sich da der Prüfer nicht sicher oder sind die Aufdrucke keine Originale ?
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Bundesanleihe mit 3 %? Was ist das für ein Unsinn. Da bekommt man noch nicht mal die aktuelle Inflation ersetzt. Und die ist eh schön gerechnet. Na ja, der Großteil der Hiesigen hat eh keine Ahnung von fiskalischen Obliegenheiten. Deshalb konnte die Finanzindustrie den Hiesigen auch den Quatsch mit der sogenannten Riester Rente unterjubeln.
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Es ging um den zusätzlich angebrachten Stempel mit dem Kürzel "S.B.". Es wurde vermutet, das dieses "Soldatenbrief " heißen solle. Das habe ich lediglich richtig gestellt. Die Karte ist ja auch interessant, weil das jemand aus dem Reservelazarett Elmshorn geschrieben hatte. Vielleicht ein Angehöriger eines Seebataillons selber oder eben der dem neugebildeten Marinekorps ab Kriegsbeginn 1914 angehört hatte. Natürlich kann man sich die Belege einfach in das Album dengeln und gut ist. Das verstehe ich aber nicht unter dem Anlegen beispielsweise einer Heimatsammlung. Man kann Belegen so manches "Geheimnis " entlocken. Aber das soll jeder selber so machen, wie er das gerne möchte.
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Ja Danke für die Tips. Ich habe mir eine App zum komprimieren der Bilder heruntergeladen. Der Fehler war eine Dateigröße von fast 2 MB. Jetzt sind es irgendwas von Kilodingens.
Oben ist ein Beleg des Ostasiatischen Expeditionskorps zu sehen. Eingesetzt vom Sommer 1900 bis zum Waffenstillstand im Mai 1901 bezüglich des Boxeraufstandes in China. Es bestand insgesamt aus ca. 20 000 Freiwiliigen und Kommandierten des damaligen deutschen Heeres. Sehr schön ist da der entsprechende Stempelabdruck des See - Bataillons zu erkennen. Beide Seebataillone in Deutschland wurden nach China entsand. Des weiteren wurden aus dem rekrutierten Militärangehörigen Infanterieregimenter, Artillerieabteilungen, Kavallerieverbände, Etappenformationen aller Art sowie Depots gebildet und ausgerüstet. Man ist also in die "Vollen " gegangen bei Personal und Kosten. Galt es doch, international etwas "darzustellen ". Denn immerhin hatten auch die USA, Japan, Österreich- Ungarn, Italien, Rußland, Großbritannien und Frankreich militärische Kräfte dort im Einsatz. Ein schönes Sammelgebiet mit viel Geschichte so "nebenbei", allerdings sind die Belege dazu in der Regel sehr teuer.
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Zunächst einmal eine grundlegende Frage: Wieso kann ich keine Belege hochladen, obwohl der Dateityp jpg ist ? Jedesmal kommt eine Fehlermeldung, weil die Dateigröße zu groß sei.
Zur obigen Karte : Bei dem zusätzlich angebrachten Stempel handelt es sich um die Bezeichnung "See - Bataillon". Also Marineinfanterie. Der Gründungstag mit der entsprechenden Bezeichnung war der 13. März 1852. Davon hatte das Deutsche Reich bis 1914 3 Bataillone. Das 1. in Kiel ind das 2. in Wilhelmshaven. Das 3. Bataillon befand sich in China mit Garnision Kiautschou. Mit Beginn des 1. Weltkrieges wandelten sich die in Deutschland verbliebenen Bataillone in mehrere Regimenter um, inklusive an Land eingesetzte Infanterie und Küstenartillerie zur Verteidigung des Küstenvorfeldes und Hafenanlagen. Das Bataillon in China verblieb zunächst während des Krieges dort und ging auch dort verlustig bzw. die Reste in Gefangenschaft.
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Zur Thematik Prüfer habe ich mal eine Frage zur Dauer bei Einsendungen und eure Erfahrungen daraus. Ich speziell sendete Anfang November 2024 12 Marken ( Bezirksstempel ) zur Prüfung an den zuständigen Prüfer laut Michel. Ich hatte den Prüfer vorher kontaktiert und er führte aus, das ich ihm jederzeit Marken zusenden könne. Eine Nachfrage meinerseits etwa 4 Wochen später, ob meine Sendung angekommen sei, wurde bejaht. Mit der Info, das es wegen Krankheit aber erst im Januar 2025 weiter gehen würde. Genau am 30. 10. 2025 fragte ich per Mail nach dem Bearbeitungsstand. Eine Antwort blieb bisher aus.
Sind solche langen Zeiträume mittlerweile irgendwie normal ?
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Zu dieser Thematik insgesamt noch einige Anmerkungen aus dem Buch "Großes Lexikon der Philatelie " 1973, von Ullrich Häger.
Er schreibt, das POL-Lochungen in knapp 50 Orten vorgenommen worden. Die letzte Verwendung derartiger Marken sei im Jahre 1965 in Mühlheim/Ruhr erfolgt. Es gäbe zu den 50 Orten fast gleich viel Typen, da die Locheisen örtlich hergestellt worden sind. Deshalb kann an Hand der Typen in fast allen Fällen der Herstellungsort festgestellt werden. Weiterhin führt er aus, das es Gefälligkeitsentwertungen und Nachlochungen mit echten Geräten aus späterer Zeit gibt, so das ungebrauchte Marken mit POL-Lochung praktisch wertlos seien. Gesammelt werden möglichst Ganzbriefe , zumindest aber Briefstücke, die den vollen Briefstempel ausweisen.
Soweit die Verfahrensweise dazu aus dem Jahr 1973.
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Als Ergänzung vielleicht noch folgendes zur Entstehungsweise:
In eigener Entscheidung wurden die Marken mit den aus der Vorkriegszeit noch vorhandenen Stanzmaschinen einzeln gelocht oder streifenweise in Zick - Zack- Lagen gefaltet und dann eingelocht. In letzterem Falle erscheint jede zweite Marke mit spiegelverkehrter Lochung. Auch kopfstehende Lochungen kommen häufig vor ,doppelte Lochungen dagegen sind selten.
Quelle: Die Postdirektion Provinz Sachsen 1945/46 von Gerald Schmidt, Roßlau/Elbe 2004 Selbstverlag, 385 Seiten