Das freut mich jetzt schon
Und auch ganz vielen Dank an dieser Stelle dem bdph, der mir ein pdf der Zeitschrift hat zukommen lassen. Der Co-Autor, Herr Hamberger, ist übrigens auch hier im Forum und hat unabhängig von mir diese Entdeckung schon vor mir gemacht, wie er mir in einer PN vom 11.11.23 berichtet hat - ich bin also nicht der Erstentdecker....
und jetzt wühlt euch mal durch eure Kiloware.....oder genießt das Wetter draußen - ist vielleicht besser....
Ja genau, das bin ich - Wobei die Ehre der Erstveröffentlichung uli hermann zufiel...
...und ich finde es fast die größere Leistung, aus Kiloware so einen Beleg rauszufischen, wenn nur diffus bekannt war, was genau der Defekt ist,
als wenn, so wie mir, der Defekt einfach so "ins Auge fiel".
(Ich selbst beschäftigte mich im Jahr 2021 intensiv mit den Matrixcode-Neuheuten, weshalb mir es bereits damals zufällig auffiel und ich dann natürlich wusste, auf was genau zu schauen ist)
Es wird spannend, wie selten dieser Defekt ist, da es viele Unbekannte gibt (z.B. wieviele Marken die Post vor der Verkaufssperre in Umlauf brachte, welche Chargen mit welchem Anteil betroffen sind - nicht jeder Bogen ist betroffen und in den betroffenen Chargen ist es nur jeder dritte).
Meine Grobabschätzung ist, dass maximal 5-10% aller Bögen betroffen ist. Bei einer Auflage von ca. 3,43 Mio. Marken wären das also 20.000-30.000 Bögen, wovon wiederum viele vereinzelt wurden, wie im oben gezeigten Bild , sodass es zumindest bedeutend weniger Paare gibt.
Wer den philatelie-Artikel nicht hat, hier als Goodie ein in Weiden ersttagsgestempelter bogen mit dem Defekt: