Hallo erron,
danke für den Auszug, so kann ich mir schon ein paar Sachen selbst beantworten. Die linke Marke lief in Mainz, die handschriftliche Entwertung (18.12.76) und der Stempel (x9.12.76) liegen einen Tag auseinander, also wäre ein Ankunftsstempel möglich. Durch den nicht zentrischen Abschlag des Stempels wäre aber auch die Entwertung einer nebenstehenden Marke möglich, da kann sicher schon mal ein Tag im Amt vergehen, aber dafür liegt der Stempel schon recht weit auf der Marke.
Bei der rechten Marke Dresden Altstadt stimmen beide Daten auf den Tag überein. Also entweder die vorschriftswidrige Entwertung korrigiert oder im Arbeitseifer alles gestempelt, obwohl die Marken schon handschriftlich entwertet wurde.
Jetzt wäre noch die preisliche Bewertung interessant. Man kann argumentieren, "seltener Zufall" noch seltener als die vorschriftswidrige Entwertung nur mit Stempel oder die hat ja eine handschriftliche Entwertung, also alles gut, der Stempel ist egal und ob ein "Zufall" im Fall der 37b 600Mi€ wert ist?