Nur eine ergänzende Information: Es gibt auch korrigierte Karten,
Beiträge von Kleber
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Dieser Katalog stellt den Wissensstand von 1922 sehr ausführlich dar, für Philateliehistoriker daher eine tolle Quelle.
Hundertundeins Jahre später weiß man natürlich ein wenig mehr, zum Beispiel die Plattenzustände der Germaniaüberdrucke betreffend. -
Der FDC mit dem Stempel mit dem spiegelverkehrten N war auch mal im Michel separat katalogisiert. Im Michel-Spezial 1979/80 steht der "normale" FDC mit 3,50 DM, der mit dem lustigen Stempel zu 30,- DM.
Das waren noch Zeiten, heute kriegt man die normalen für 1 Euro und die fehlgestempelten kosten vielleicht 5,-
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Herzlich willkommen hier ! Stempel saarländischer Poststempel sind ein interessantes und weitläufiges Gebiet.
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Der Begriff "entwertet" steht exakt so im Michel Ganzsachen-Katalog. Da steht auch, dass diese Schwärzung in der OPD Koblenz durchgeführt wurde.
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Sieht aus wie eine in der OPD Koblenz entwertete P 299
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Auf die Palme gebracht hat es mich nicht, aber ich wartete vor ein oder zwei Jahren auf eine Sendung aus Frankreich, die schlussendlich über sechs Wochen gebraucht hat, weil sie über Großbritannien umgeleitet wurde.
Bezüglich Post/DHL verstehe ich bei mir nicht mehr, wie das funktioniert, manche DHL-Sendungen bringt der Postbote, manche der Paketbote.
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Hallo zusammen,
was mich auf die Palme bringt ist vielleicht ein klein wenig übertrieben aber die Laufzeiten der Auslandspost ist zur Zeit schon rekordverdächtig. Ich warte aktuell auf Sendungen aus Canada, USA, Großbritannien und Dänemark die zum Teil schon im Laufe des Februar abgeschickt worden sind. Als der Briefträger, der natürlich nicht dafür kann (er kann ja nur austragen was aus den Verteilzentren kommt) wieder nichts dabei hatte bin ich einkaufen gefahren. Als ich zurück kam lag ein Zettel von DHL im Briefkasten. OK, das sieht nach der Sendung aus dem USA aus. Aber die kam dann eben auch über DHL und nicht über die Deutsche Post. Haben die inzwischen Lagerhallen angemietet für die ganzen nicht zugestellten Sendungen?

Bei mir sind in allden Jahren (Jahrzehnten) gerade mal zwei, drei Postsendungen verloren gegangen, ich glaube einfach nicht dass die fehlenden Sendungen abhanden gekommen sind.
Viele Grüße
DKKW
Ich habe noch letzte Woche Post aus Kanada bekommen mit Laufzeit <7 Tagen. Hängt Dein Problem evtl. mit der Zollabfertigung zusammen ?
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Hi,
Was verstehst du unter "Marktrealitäten"?

Michel äußert sich zB so:
Der Schwaneberger Verlag schreibt das eine, tut aber etwas ganz anderes.
Die Marktrealität (das ist nicht meine Wahrnehmung, sondern permanent auf Auktionen, Tauschtagen, ebay delcampe etc für jeden sichtbar, der die Augen aufhält) ist, dass Massenware fast unverkäuflich ist, so zB auch das DDR-Los hier im Thread, und bessere Stücke zu 20 %, maximal 30 % Michel erlösen. Ein paar Ausnahmen, die es auch ab und zu gibt, ändern nichts.
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Hier geht es um den Schrage-Katalog. Thomas Schrage ist gleichzeitig Prüfer für das Gebiet.
Nun wird kaum jemand bereit sein, 50 % des Katalogwerts oder mehr als Prüfgebühr zu zahlen.
Aber wenn man den Katalogwert hoch genug ansetzt, so dass die Prüfgebühr dann nur noch z.B. 2% vom (virtuellen) Wert beträgt, finden sich schon eher Prüfkunden.
Und das gilt für alle Kataloge. Die können ihre Preise gar nicht senken, weil dann die Prüfer arbeitslos würden.
Dann sollten die Kataloganbieter aber auch konsequrnterweise nicht behaupten, ihre Notierungen seien Marktpreise, sondern müssten ehrlicherweise klarmachen, dass Katalogvorstellungen heute einem Paralleluniversum entstammen, zusammengesetzt aus Wunschdenken von Sammlern, die sich "reich" rechnen wollen einerseits und Prüfern, die bei reellen Katalogpreisen die Arbeit einstellen würden, andererseits.
Ich persönlich denke, das Prüferproblem ließe sich leicht lösen, die Prüfvergütungen müssten nur der Realität angepasst werden. Statt 4 % des Michelwerts halt 15- 20 % vom Marktwert. Die sind es heute schon, an Illusionen festzuhalten ist keine Lösung. Gorbatschow lässt grüßen.... -
Wann wird Michel wieder Preise im Katalog notieren, die sich auch nur in der Nähe der Marktrealitäten bewegen ? (Und das betrifft so gut wie alle Sammelgebiete, nicht nur DDR)
Ich fürchte, bevor dies geschieht, werden gedruckte Kataloge aus dem Sortiment verschwunden sein. -
Ich denke, die einzig sichere Methode ist die, die auch seitens der Prüfer verwendet wird, also der Vergleich mit Originalen, idealerweise mit Farbreihen. Scanner/Bildschirm ist bestenfalls die zweitbeste Methode.
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Dann kann man nur noch im Nicht- EU Land verkaufen oder?
Wohin verkauft wird, spielt für diese Meldungen keine Rolle
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"Betreiber einer Plattform, die "es Nutzern ermöglicht, über das Internet mittels einer Software miteinander in Kontakt zu treten und Rechtsgeschäfte abzuschließen", werden dazu verpflichtet, sich bei einer zuständigen Behörde zu registrieren."
Da bin ich ja mal gespannt, wie diese Behörde genannt werden wird....
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30 Artikel und mehr als € 2000 ist meldepflichtig.
60 Artikel und €1500 ist somit nicht meldepflichtig.
10 Artikel und €10.000 ist somit nicht meldepflichtig.
So verstehe ich das.
Schildescher
Das hast Du nicht richtig gelesen. Nur wer weniger als 30 Artikel und
weniger als 2000 € umgesetzt hat, wird nicht gemeldet.
Zitat:
"Von einer Meldung durch die Plattformbetreiber freigestellt sind Anbieter, die im Meldezeitraum weniger als 30 Artikel verkauft und insgesamt weniger als 2.000 Euro eingenommen haben."
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@ Kleber
Der Anbieter DBA Freiburg ist Auktionator - da bin ich mir keinesfalls sicher dass er viel spart.
Schöne Grüsse, Richard
Der Anbieter weiß durchaus, was er tut, denke ich. In diesem speziellen Fall denke ich, dass diese Marke nicht zu der für dieses Auktionshaus typischen Massenware passen würde, er würde sich also wohl oder übel an ein Auktionshaus eines passenderen Kollegen wenden müssen, um einen optimalen Preis zu erzielen. Der Preis ist im übrigen völlig überzogen, aber wenn die Marke so einen Abnehmer findet, ist es ein Geschäft.
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Es gibt da noch viel höherpreisige philatelistische Angebote, hier ein Beispiel:
https://www.ebay.de/itm/255173666229 (Affiliate-Link)Ich vermute, es wird so versucht, die viel höheren Transaktionskosten beim klassischen Auktionshaus zu vermeiden.
Versuchen kann man es ja, wenn es da nicht klappt, kann der Verkäufer immer noch den klassischen Weg über ein Auktionshaus versuchen.
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Der Anbieter hat sicher nicht ohne Hintergedanken die Option "Preisvorschlag senden" mit eingebaut, damit signalisiert er preisliche Flexibilität.
Vielleicht findet sich ja auch ein Händlerkollege, der meint, durch Detaillierung hier ein Geschäft machen zu können. Sollte es weitere Heimatsammler von Spaichingen geben, sind diese vermutlich eher an einzelnen Stücken als am gesamten Konvolut interessiert.
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Liebe Sammlergemeinde.
Der Ausstellungsleiter der Briefmarkenausstellung zum Weihnachtsmarkt in Gau-Algesheim hat am 6.12.2022 mein dort angemeldetes Exponat Andorra, 2 Rahmen, an mich zum Versand bei seiner Postfiliale abgegeben. Soweit nachvollziehbar durch den Einlieferungsschein.
Das Paket hat diese Filiale nachweislich nie verlassen (laut Rückverfolgung: "Der Absender hat das Paket am 06.12.2022 um 15.18 Uhr eingeliefert").
Inhalt im Paket war neben dem Exponat in einem Ordner, die Urkunde, der Ausstellungspass (Luxemburger Verein), mindestens 1 Ausstellungsführer und eine laminierte Karte auf der ersten Seite des Exponat dass das Exponat gefördert wurde.
Derzeit läuft ein Nachforschungsantrag.
Hiermit wollte bzw. will ich die Sammlergemeinde sensibilisieren.
Auch habe ich meine Erfahrungen sammeln können was verbessert werden kann. Und dies möchte ich in diesem Forum nicht weiter ausdiskutieren, denn bestehende Fehler sind erkannt und werden abgestellt.
So etwas ist immer mehr als ärgerlich. Bis zu welcher Summe ist das Paket unter solchen Umständen versichert ?