Hallo!
Sieht so aus, als ob es die 69 wäre, zumindest mit dem Datum.
[Blockierte Grafik: http://img402.imageshack.us/img402/1131/scot5ac.jpg]
"Edinburgh 29 OCT 1996" lese ich daraus, für die 73 wäre das etwas früh (EA 1.7.1997).
Grüße,
db
Hallo!
Sieht so aus, als ob es die 69 wäre, zumindest mit dem Datum.
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"Edinburgh 29 OCT 1996" lese ich daraus, für die 73 wäre das etwas früh (EA 1.7.1997).
Grüße,
db
Hallo!
Und ein paar Machins habe ich auch noch abzugeben, aller mit schönem Stempel:
[Blockierte Grafik: http://img174.imageshack.us/img174/9561/machins17bz.th.jpg]
[Blockierte Grafik: http://img179.imageshack.us/img179/5066/machins29xb.th.jpg]
Grüße,
db
Hallo!
Ich habe bei mir noch ca. 150 PNCs herumliegen, die ich gerne loswerden möchte.
Es sind vor allem FoP und G Rate, aber auch ein paar andere dabei. Alle gestempelt und echt gelaufen.
[Blockierte Grafik: http://img241.imageshack.us/img241/4759/pnc6mz.th.jpg]
Grüße,
db
Hallo!
Wenn du den Brief per Post bekommen hast, ist der natürlich echt gelaufen.
Klare Stempel wären zwar schöner, aber es kommt durchaus mal vor, daß ein Brief keinen Stempel abbekommt. Wobei ich froh wäre, daß den Brief nicht hier noch jemand mit einem Kugelschreiber entwertet hat.
Von einem Tauschpartner aus den USA habe ich etliche Briefe ohne Stempel bekommen. Er gab sie immer etxra ab, um schöne Stempel zu bekommen. Aber irgendwie hatte der Postmitarbeiter keine Zeit / keine Lust / hat es vergessen, jedenfalls gingen die immer ungestempelt durch.
Grüße,
db
Hallo!
Zum Thema investieren hast du schon ein paar gute Tipps bekommen. Etwas möchte ich aber noch hinzufügen.
Versuche, Briefmarken als "Altpapier" zu bekommen. Stifte Verwandte und Bekannte an, Briefmarken oder ganze Belege für dich aufzuheben. Manchmal wird man wegen des Hobbies schief angesehen, aber mach dir nichts draus. Viele, die einen zunächst belächeln sammeln mit Eifer Briefmarken für einen und freuen sich wie die Schneekönige, wenn man eine Marke noch nicht hat.
Vielleicht kannst du ja auch Marken aus dem Posteingang einer Firma bekommen. Ich habe das Glück, den Posteingang einer Behörde "anzapfen" zu dürfen. Da kriege ich wegen des Datenschutzes zwar nur Abschnitte, aber Wohlfahrtsverbände zahlen keinen Zuschlag auf Wohlfahrtsmarken. Dementsprechend häufig sind die dort in der Kiloware zu finden.
Selbst wenn du Bund aktuell nicht (mehr) sammeln solltest, so hast du Tauschmaterial für lau.
Noch eine Sache, die mir am Herzen liegt: Oft beklagen sich Sammler über die sinkendende Bedeutung von Briefmarken im Postverkehr. Die selben Sammler schicken dann als Ebay-Verkäufer Marken im Fensterbriefumschlag mit Label.
Ich versende GRUNDSÄTZLICH alle meine Post mit Briefmarken und nutze keine Fensterumschläge. Und wenn es die Steuererklärung ist, vielleicht freut sich ja der Sohnemann/tochter eines Mitarbeiters dort über die Marken. Ich nerve "meine" Postangestellten auch immer nach Briefmarken. Je mehr die nachgefragt werden, desto länger überleben sie am Postschalter.
Eine elegante Methode an gestempelte Zuschlagsmarken zu kommen ist die Post an Verwandte und Bekannte. Einfach die Weihnachtskarte mit Weihnachtsmarken frankieren und die hinterher dann wieder einkassieren ![]()
So langsam habe ich alle Weisheiten von mir gegeben, also viel Spaß beim Sammeln.
Grüße,
db
Hallo!
Eigentlich bin ich kein Stempelsammler. Aber ich sammle gestempelte Briefmarken, und da fließt die Qualität des Stempels mit in die Bewertung der Marke ein.
Deshalb hier gleich mal ein Bild mit ein paar langweiligen aktuellen Marken und noch langweiligeren Stempeln - oder vielleicht doch nicht...?
[Blockierte Grafik: http://img404.imageshack.us/img404/3816/bm17kr.th.jpg]
Die erste Reihe ist tatsächlich Massenware. So etwas findet man in jeder Kiloware. Nichtsdestotrotz sind es qualitativ einwandfreie Marken mit klar bestimmbarem Vollstempel.
Die zweite Reihe ist schon etwas interessanter. 144er bzw. 145er Marken tragen meistens kreuz- und quer einen Rollenstempel. Für einen sauberem BZ-Stempel muß man schon etwas mehr suchen, besonders bei Zuschlagsmarken. Und die Luftpost-Marke ist auch nicht unbedingt in jeder Kiloware zu finden.
Schließlich ein paar meiner schöneren Stücke. Ortsstempel auf echt gelaufenen Marken aus der reinen Bedarfspost, und dann auch noch aus "meiner" Region. So etwas wird von Sammlern schon eher gesucht - gebe ich aber nicht her ![]()
Nächstes Thema wären die Dauermarken. Frühere Ausgaben sind massenweise vorhanden, aber in Zeiten von Labels werden sie deutlich seltener. In der Kiloware die ich bekomme sind die selbstklebenden Sondermarken mindestens genauso häufig wie die Dauerserien.
[Blockierte Grafik: http://img128.imageshack.us/img128/1154/bm21nu.th.jpg]
Man sieht es schon an dem Bild: Ein BZ-Stempel paßt gerade so mit allen notwendigen Angaben auf die Marken. Daher sind auch klar bestimmbare Dauerserien nicht unbedingt Massenware, besonders bei den höheren Werten.
@Nigel: Ein paar davon bekommst du noch in den nächsten Tagen!
Das alles stammt übrigens aus dem reinen Bedarf und ist "Altpapier", welches man völlig kostenlos bekommen kann...
Also viel Spaß beim Sammeln!
Grüße,
db
Hallo!
Als allererstes solltest du die beschädigten Marken entsorgen.
Dann schau noch mal nach den Ländern durch, da ist etliches an Kolonien dabei.
Als nächstes sind noch Perfins dabei, das sind die mit Löchern. Wird im Allgemeinen als wertmindernd angesehen, es gibt aber durchaus Sammler für solche Marken.
Was mir spontan auffällt: Unteres Bild, 1. Reihe, 2. von links dürfte Nr. 8 oder 11 sein, je nach Wasserzeichen 48€ oder 33€ Katalogwert (Philex 2003). Allerdings ist der Zustand nicht ganz so doll.
Das trifft leider auch auf etliche andere Marken zu, wirklich schöne Stempel sind auch nicht dabei. Was die Qualitätsabstriche in Geld bedeuten, habe ich aber keine Ahnung. Ist auch nicht mein Gebiet.
Grüße,
db
Hallo
wenn der Verkäufer als privater Verkäufer bei Ebay gemeldet ist, reicht für ihn ja zunächst einmal die Übergabe der Ware an einen Transporteur. Das müßte er im Zweifelsfall nachweisen können.
Ich würde zunächst versuchen, mit dem Verkäufer Kontakt aufzunehmen. Hat er die Zahlung erhalten? Wann wurde die Ware abgeschickt? Womit hat er versendet (Hermes z.B. dauert locker eine Woche)? Vergleicht auch nochmal die Adressen, vielleicht ist da etwas quer gegangen.
Wenn ihr so zu keiner Lösung kommt oder sich der Verkäufer nicht meldet, solltest du über Ebay eine Unstimmigkeit wegen eines nicht erhaltenen Artikels melden, Link dazu ist in der Menueleiste. Dann wird der Verkäufer von Ebay aufgefordert, sich zu dem Thema zu äußern. Das ist auch keine Garantie für eine Lösung, aber so kannst du eventuell eine negative Bewertung des Verkäufers von ebay entfernen lassen, wenn der Verkäufer nicht reagiert.
Wenn ihr zu keiner Lösung kommt, würde ich den Verkäufer eine Frist setzen, innerhalb der er den Artikel zu liefern oder die Übergabe an einen Transporteur zu dokumentieren hat. Danach bleiben dir nur noch Rechtsmittel.
Grundsätzlich riecht der Verkäufer stark nach gewerblich. Bei so vielen Auktionen könntest du sicherlich mit dem Finanzamt drohen.
Sowohl an die Rechtsmittel als auch das Finanzamt würde ich aber nur denken, wenn ich der Verkäufer taub und stumm stellt. Es kann ja durchaus sein, daß der die Ware ordnungsgemäß versendet hat, aber bei unversichertem Versand keine Dokumenation darüber vorweisen kann. Wenn die dann auf dem Versandweg verloren geht, ist das nicht in seiner Verantwortung.
Grüße,
db
Hallo!
forensucht
Das sind definitiv Gefälligkeitsstempel, allerdings für DDR-Verhältnisse sehr schöne Gefälligkeitsstempel.
@all
Mich würde allerdings mal interessieren, ob es bei Marken mit Gefälligkeitsstempel wertmäßig noch darauf ankommt, ob diese Marken Originalgummi haben oder nicht?
Grüße,
db
Hallo!
Auch nach meinen Informationen sieht die Rechtslage so aus:
Privater Verkäufer: Gefahrenübergang der Ware zum Kunden dann, wenn der Verkäufer die Ware einem geeigneten Transportunternehmen übergibt. Hier bei muß die Ware allerdings auch in einer geeigneten Verpackung sein. Für Verlust und Transportschäden haftet der Verkäufer nicht. Im Zweilfelsfall muß der Verkäufer die Aufgabe der Sendung nachweisen können.
Gewerblicher Verkäufer: Gefahrenübergang zum Kunden, wenn ihm die Ware zugestellt wurde. Haftung bei Verlust oder Beschädigung übernimmt zunächst der Verkäufer. Der kann dann Forderungen gegenüber dem Transportunternehmen stellen.
Gewerblich oder nicht gewerblich ist in manchen Fällen nicht so leicht zu beurteilen. Wer aber in einem Jahr 2500 Bewertungspunkte nur als Verkäufer gemacht hat und sich XYZ-Shop nennt darf wohl zweifelsfrei als gewerblich bezeichnet werden. Wer an- und verkauft um Gewinn zu erzielen ist ebenso automatisch ein gewerblicher Verkäufer.
Allerdings bin ich als Sammler sowohl Käufer als auch Verkäufer. Da kann es durchaus vorkommen, daß ich ein bei Ebay gekauftes Stück wieder bei Ebay verkaufe, weil ich inzwischen ein besseres Stück bekommen habe. Ich hoffe, daß da nicht mal ein abmahnungsgeiler Anwalt drauf anspringt.
Zum Bewertungsprofil: Es ist inzwischen nicht mehr möglich, mit einem privaten Profil bei Ebay zu verkaufen. Das ist ein guter Schritt wobei ich auch vorher nie bei einem solchen Verkäufer eingekauft hätte.
Was der versicherten Versand angeht: Im Bereich Päckchen sollte man sich mal bei der Konkurrenz der Post umsehen. Hermes z.B. hat zwar wesentlich längere Laufzeiten, dafür kostet der versicherte Versand soviel wie ein DHL Päckchen.
Bei Artikeln mit geringem Verkaufswert lohnt sich vericherter Versand eher nicht. Allerdings muß man als gewerblicher Anbieter ja auch nicht versichert versenden.
Als Käufer sehe ich das so: Versicherter Versand kostet mich mehr Geld als unversicherter Versand. Bei wertvolleren Stücken investiere ich dieses Geld. Allerdings ist die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Sendung relativ gering. Bei billigeren Stücken verzichte ich daher auf versicherten Versand. Bei 1€-Artikeln lohnt sich ein Rechtsstreit nicht, so daß man einen eventuellen Verlust hinnehmen muß. Das durch unversicherten Versand gesparte Geld ist bei meinen fast 500 Auktionen ist aber deutlich mehr als die geringen Verluste.
Ähnliche Überlegungen kann ich als Verkäufer anstellen. Höhere Versandkosten bedeuten geringere Gebote (auch ich als Käufer setze mir ein Limit für den Gesamtbetrag inklusive Versandkosten). Der Verlust bei den Geboten kann dabei sehr schnell höher sein als der Verlust durch die wenigen Sendungen, die man ersetzen muß.
Sicherlich hat man immer ein paar schwarze Schafe, die so etwas ausnutzen. Aber ohne ein gewisses Vertrauen macht ebay nicht viel Sinn und auch keinen Spaß. Ich verlasse mich da ein Stück weit auf die Bewertungsprofile und konnte bisher bis auch eine Ausnahme auch Käufe und Verkäufe mit Verlust und Mängeln vernünftig und 100% positiven Bewertungen abwickeln.
Eines möchte ich noch betonen: Die schlechtesten Erfahrungen (angeblicher Verlust der Sendungen manchmal über 50%) habe ich beim Tauschen mit anderen Briefmarkensammlern weltweit gehabt. Merkwürdig, das aus den "verlustreichsten" Ländern die Geschäftspost mit fast 100% Zuverlässigkeit ankommt..
Grüße,
db
Hallo Nigel!
Ich habe in den letzen Monaten einiges an Blumen aus der Kiloware gefischt. Insgesamt sind es knapp 250 Marken. Ich habe die Marken nicht auf Plattenfehler o.ä. durchsucht (weiß auch gar nicht, ob es bei denen welche gibt), PF sind nicht mein Ding.
Es sind natürlich größtenteils 55ct und 90ct, aber auch ein paar nicht ganz so häufige. Außedem sind die Marken in seht unterschiedlicher Erhaltung, bei Rollenmarken sind ja die Zähne oft nicht ganz so schön.
Falls Du Interesse hast, schicke ich Dir die Marken gerne vorbei.
Grüße,
db
[Blockierte Grafik: http://img263.imageshack.us/img263/226/blumen16xr.th.jpg]
[Blockierte Grafik: http://img263.imageshack.us/img263/3969/blumen29qf.th.jpg]
Hallo,
cto teurer als o??? Das sieht man auch nicht alle Tage!
Grüße,
db
Hallo!
Alles mit CCCP (= SSSR Sojus Sowjetskich Sozialistitscheskich Respublik) stammt aus der UdSSR.
Das, was so ähnlich wie "noyTA" oder "noyma" aussieht, heißt soviel ich weiß "Post".
"KOn" steht für "Kopeken" (Währung).
"PYCCKAR" bedeutet etwa "Russkaja", klingt also auch ziemlich russisch.
Für so etwas kannst du bei wikipedia den Artikel über die kyrillische Schrift aufrufen. Dort gibt es Übersetzungstabellen. Ich lateinischer Schrift erklärt sich dann einiges von selbst:
Grüße,
db
Hallo!
Ein paar Tipps zu den "russischen Marken":
UdSSR - "CCCP"
Rußland - "ROCCNR" (dabei das N und das R spiegelverkehrt)
Ukraine - "YKPAIHA"
...
Wenn es um Marken nach Ende der Sowjetunion geht, schau mal bei nach. Dort ist ein Katalog mit Michelnummern. Der Link bringt dich auf die Neuheitenseite, dann links "stamps" anklicken. Da findest du alle Länder.
Grüße,
db
Hallo!
kitty
Noch eine Ergänzung: Wenn der Stempel nicht lesbar ist, löse ich die Marken eigentlich grundsätzlich ab. Dann bringt der Abschnitt auch keinen Mehrwert an Information. Diese Marken bleiben nur so lange in meiner Sammlung, bis ich sie durch Marken mit bestimmbaren Stempeln ersetzen kann.
Darunter fallen auch Marken, die gar keinen Stempel abbekommen haben. Einzige Ausnahme machen da bei mir die Selbstklebenden. Exemplare ohne Stempel habe ich mir erstmal auf die Seite gelegt. Postfrisch kann man die nicht so schön sammeln (immer Trägerfolie mit dabei), außerdem gibt es bei postfrischen Selbstklebern das Problem des Durchfettens der Kleberschicht.
Grüße,
db
ZitatOriginal von Doro77
handelt sich um DDR-Marken, und zwar diese, ja wie soll ich sie beschreiben, diese üblichen grünen und roten, die es über Jahre hinweg gab, mit Motiven aus verschiedenen Städten (Berlin, Karl-Marx-Stadt etc.). Da steht kein Jahr drauf. Ich glaube, ich mache mir bei denen nicht die Mühe, die Zähnungen und Dicke nachzuprüfen. ;o) Meine Sammlung ist ja insgesamt nicht das geringste wert, sie ist einfach nur Liebhaberei und das Produkt von kindlicher Begeisterung (die jetzt allerdings wieder aufflammt).
Hallo!
Du meinst wahrscheinlich die Dauerserie "sozialistischer Aufbau". Die gab es in drei Ausführungen:
- Großformat
- Kleinformat Rastertiefdruck (etwas glänzend)
- Kleinformat Stichtiefdruck (sieht aus wie die großformatigen)
Weitere Unterscheidungen sind mir nicht bekannt, bin aber auch kein Experte. Eigentlich lassen sich die Marken ganz gut einordnen und unterscheiden.
Werte sind das allerdings wirklich nicht. Die Herausforderung bei gestempelten DDR-Marken liegt vor allem darin, brauchbare Stempel zu finden.
Was das Geld angeht: Schau dich mal bei Online-Auktionen um. Wenn du günstige Einsteckbücher suchst, die gibt es oft schon gleich mit Marken. Und für DDR tut es nun wirklich ein älterer Katalog
Noch ein Tipp: Das, was man in normalen Kaufäusern an Philatelieprodukten findet, ist i.d.R. deutlich zu teuer...
Grüße,
db
Hallo!
Grundsätzlich würde ich zunächst einmal versuchen, möglichst komplette Belege mit Briefmarke zu sammeln. Das ist nicht immer möglich (z.B. wenn man Kiloware bekommen hat), oder nicht sinnvoll wenn der Beleg an sich völlig uninteressant ist (nackter Fensterbriefumschlag).
Die nächste Stufe wäre das Sammeln von Abschnitten. Das dürfte vor allem für Stempel-, Thematik und Heimatsammler interessant sein, und bietet sich vor allem beim interessanten Stempeln an. Hier sollte meiner Meinung nach der komplette Stempel auf dem Abschnitt sein, inklusive Werbeaufdruck o.ä. Dabei muß der Stempel nicht nur auf der Marke sein, das ist der Vorteil bei Abschnitten.
So richtig kann ich mich mit Abschnitten aber nicht anfreunden. Die behalte ich nur, wenn es sich wirklich um schöne und interessante Stempel handelt.
Mein Favorit sind Marken mit möglichst vollem, klar bestimmbarem Stempel. Auch hier gibt es Abstufungen. Klar bestimmbar ist ein Stempel, wenn Datum und Ort des Stempels identifizierbar sind. Dafür muß er allerdings nicht komplett auf der Marke sein, die PLZ und Datum reicht z.B. völlig aus. Richtig schön ist ein voller, zentrierter Rundstempel.
Also: Ich würde zunächst einmal die Abschnitte mit schönem Stempel behalten, vor allem wenn der Stempel nicht klar bestimmbar nur auf der Marke ist. Ablösen kannst du die später immer noch. Den Rest würde ich gleich ablösen. Bei abgelösten Marken versuche ich möglichst volle, klar bestimmbare Stempel zu bekommen. Die sind derzeit unter Sammlern auch am begehrtesten.
Grüße,
db
Hallo!
Auch ich würde eher von einer Fälschung ausgehen. Zu der Zeit herrschte in Bayern (und nicht nur da) politisch ein völliges Chaos. Die "Räte" wechselten mehrfach in kürzester Zeit, es kam zu Putschversuchen und auch zu Kämpfen zwischen Reichswehr, Freikorps und Rotgardisten mit etlichen Toten. Nach nicht einmal vier Wochen nahmen Reichswehr und Freikorps München ein und beendeteten die Räterepublik.
Ich kann mir kaum vorstellen, daß man sich in diesem Chaos ernsthaft von "offizieller" Seite mit Überdrucken für Briefmarken beschäftigt hat. Dazu dürften auch kaum die entsprechenden Entscheidungsstrukturen zur Verfügung gestanden haben. Möglich, daß es sich um ein mehr privates Machwerk von Anhängern der Räterepublik handelt, die optimistisch schon einmal das Postwesen "auf den neuesten Stand" bringen wollten.
Wahrscheinlich ist aber leider wie so oft eher eine Fälschung. Ohne weitere Hinweise durch Stempel oder Belege würde ich erst einmal davon ausgehen. Aber vielleicht weiß die ArGe Bayern ja mehr darüber.
Grüße,
db
ZitatOriginal von Doro77
Eine Frage hätte ich aber noch. Es gibt ja Standard-Marken, die in mehreren Jahren rausgekommen sind, und die dann demzufolge auch im Katalog öfter auftauchen.
Hallo!
Eigentlich tauchen in den Katalogen keine Marken doppelt auf. Wenn scheinbar Marken doppelt auftauchen, unterscheiden sie sich allerdings. Dann haben die späteren z.B. eine andere Größe, ein anderes Wasserzeichen, stammen aus Markenheftchen und haben eine geschnittene Kante, haben eine andere Floreszenz, sind selbstklebend statt naßklebend...
Das trifft meistens auf Dauerserien zu, die oft über viele Jahre produziert worden. Solange sich die Marken nicht verändert haben, werden sie beim ersten Erscheinungsjahr "einsortiert", i.d.R. haben sie auch keine Jahreszahl. Das ist z.B. bei den Amis anders. Von der beliebten "Flag over Porch" Dauerserie gibt es über 60 Varianten, obwohl das Motiv immer gleich bleibt.
In den letzten Jahren wurden sowohl Dauerserien als auch Sondermarken zunächst naßklebend und dann selbsklebend herausgegeben. Daher tauchen die natürlich auch zweimal im Katalog auf. Zu unterscheiden sind sie normalerweise an der Zähnung. Die Zähnung der gummierten Marken ist normalerweise enger und immer etwas ausgefranst. Die Zähnung der selbstklebenden ist normalerweise weiter und glatt abgeschnitten. Ausnahmen ist die "Salzbachbrücke", dort muß man wirklich genau hinsehen. Meiner Meinung nach ist das Papier der SK-Marken auch dicker.
Also, dann viel Spaß beim Einsortieren! Und wenn du wirklich mal bei einer Marke nicht sicher bist, einfach scannen und hier einstellen. Solange das nicht seitenweise Marken sind, hilft man dir hier gerne und schnell!
Übrigens kann auch ich einen Katalog empfehlen. Selbst nagelneu zahlt man z.b. für einen aktuellen DNK gerade mal 10€.
Ansonten meine beiden Lieblingslinks, immer wieder gerne drauf hingewiesen:
(kommerziell)
Dort sind auch Kataloge zu finden, größtenteils mit Michel-Nummern.
Grüße,
db
Hallo!
Das ist ja jetzt wirklich ärgerlich, daß ich als Schaumburger mit keinem Dialekt aufwarten kann - Wir sprechen halt Hochdeutsch ![]()
Aber zu den Katalogen, hier zwei Links, wo man auch online etliche Briefmarken findet:
(kommerziell)
Grüße,
db