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Beiträge von TeeKay

  • Crypto - Briefmarken aus Österreich

    • TeeKay
    • 3. Juli 2019 um 11:01

    Nein, die Markenfarbe ist eben nicht in der Blockchain gespeichert, sondern auf https://crypto.post.at/. Da gibst du den auf der Marke freigerubbelten Code ein und siehst die Farbe der Marke. In der Blockchain könnte das Bild auch gespeichert werden (teuer) oder wenigstens im Klartext einen Hinweis auf die Farbe. Das wäre dann dort unabhängig von den Launen der Post unabänderlich dokumentiert.

    Stattdessen steht jetzt in der Blockchain nur eine Token ID. Was die bedeutet, kannst du nur auf der Website der Post prüfen. Wird die abgeschaltet, hast du nur einen nichtssagenden Code.

  • Crypto - Briefmarken aus Österreich

    • TeeKay
    • 3. Juli 2019 um 10:32

    Das ist ja noch dilletantischer, als ich dachte. Dass es in 150 Jahren keine Ethereum Blockchain mehr geben wird, davon bin ich überzeugt. Aber 20, 30 Jahre könnte sie sicher als aktive Blockchain überleben und auch danach wird sicher noch Jahrzehnte irgendwo abrufbar Backups geben. Wenn nun aber der wesentliche Teil, die Farbinfo, nicht in der Blockchain gespeichert wurde (obwohl das möglich wäre), dann reicht doch ein Manager für die östereicher Postphilatie im nächsten Jahr, der sich die 5 Euro Hostingentgelt für die Seite sparen will, und die Infos sind weg.

  • Crypto - Briefmarken aus Österreich

    • TeeKay
    • 27. Juni 2019 um 11:19

    Die Kryptomarken sehen alle gleich aus. Unterschiedlich gefärbt ist nur das Bild in der Ethereum Blockchain. Sobald diese Blockchain ihr Leben aushaucht - und sie wird irgendwann abgeschaltet - sind die Marken alle gleich. Eine Blockchain existiert nicht ewig, sondern nur solange, wie genügend Menschen Interesse am Betrieb haben. Wenn niemand mehr da ist, der die Blockchain weiter betreibt, hast du fünf ziemlich häufig gedruckte Marken, die gleich aussehen.

    Ich wüsste auch nicht, warum ausgerechnet die AT-Post ein Interesse daran haben sollte, im Jahr 2150 noch die Blockchain für eine 2019 herausgegebene Sammlerschröpfmarke zu betreiben.

  • Frage vom Neuling

    • TeeKay
    • 27. Juni 2019 um 11:08
    Zitat von kartenhai

    @ Christoph 1:

    Daß dieser Fehler unseren DDR-Plattenfehler-Freunden im Forum in der Vergangenheit noch gar nicht aufgefallen ist, wundert mich schon sehr. Aber da sind wohl Druckzufälligkeiten wie winzige Punkte oder Striche viel wichtiger. :*

    Das ist ja auch kein Plattenfehler. Die Druckplatte druckte exakt das, was sie drucken sollte. Ein Plattenfehler wäre es, wenn das Wort eigentlich korrekt auf der Druckplatte sein sollte, dann aber durch Produktionsfehler, Abnutzung oder Beschädigung ein Rechtschreibfehler entstanden wäre. Wenn der Druckerei aber bereits ein Entwurf mit falschem Wort geliefert wird, ist es kein Plattenfehler.

  • Hawid oder Falz ?

    • TeeKay
    • 24. Juni 2019 um 08:12

    Das dachte ich auch. Bis jemand, im glaube BDPh-Forum, mich mit Fotos umstimmte. Seitdem packe ich auch Briefe in (in der Größe teure) Hawid-Taschen.

  • Hawid oder Falz ?

    • TeeKay
    • 23. Juni 2019 um 17:28

    Schon vor Jahren stellten Sammler fest, dass auch der Kontakt zu Albumpapier zu Veränderungen an der Marke führen kann. Z.B. wandert bei manchen Marken die Fluoreszenz ins Papier. Das ist ein Nachteil von Falzen neben dem fehlenden mechanischen Schutz für die Marke.

    Da du in Briefmarken und nicht in Zubehör investieren solltest, stellt sich jedoch die Frage nach der Werthaltigkeit der Marken. Z.B. zentrisch zeitgerecht Berlin-orts-vollgestempelte Berliner Marken mit Formnummer (aktueller eBay Preis: 20x Postpreis) würde ich auf jeden Fall in Hawid packen. Wenn du eine Allerweltssammlung mit Versandstellenstempel hast, dann wären die Hawid-Taschen teurer als die Marken. Der teure Albumkarton kommt dann noch hinzu.

  • Belege Deutsche Post Philatelie

    • TeeKay
    • 19. Juni 2019 um 10:52

    So, ich hab mal etwas recherchiert.

    DBZ 20/2002: Hier denkt Werner Rittmeier noch, dass die Postphilatelie die Spenden für verklebte Zuschlagsmarken abführen würde

    DBZ 02/2004: Hier vermutlich noch reine Spekulation, aber korrekt: Marken auf Postphilatelie-Sendungen haben keinen Freimachungscharakter, sondern sollen bloß Aufmerksamkeit erregen

    DBZ 24/2006: "Die Bonner Post AG hat der DBZ-Redaktion bestätigt,

    1.) dass in den Auflagenmengen die für Werbeaussendungen verklebten Marken rechnerisch nicht eingehen.

    Das gilt 2.) auch für die Marken mit Zuschlag, für die Bonn kein Zuschlagsgeld an die Verbände abführt.

    3.) Die mit "Postphilatelie-Frankfurt" (jetzt) Weiden" abgestempelten Stücke besitzen keine Freimachungsfunktion. Die Sendungen sind "Postsachen", sie werden, um größere Aufmerksamkeit beim Empfänger zu erzielen, mit Marken beklebt (und mit dem Stempel bedruckt). Das gilt auch für Sendungen, die äußerlich teils leicht erkennbar handgestempelt wurden und bisher u.a. Postbankwerbung enthielten. Auch diese Sendungen sind markenfreie "Postsachen".

    4.) "Bedarf" ist vieles, von Markenverwendungen bzw. -stempelungen kann jedoch keine Rede sein, denn sie setzt Portobegleichung durch Marken voraus.

    DBZ 01/2009: Postphilatelie versendet Werbung im Großbrief-Plusbrief, verwendet aber nur einen Werteindruck für den Kompaktbrief. Da die Postphilatelie intern ohnehin unabhängig von der Frankatur ihre Aussendungen beim Briefdienst abrechnet, spielt der Werteindruck keine Rolle. Sie könnten also auch nur 2C draufkleben.


    Unabhängig davon, dass ich die Aussendungen als schrottige Massenware ansehe, kann man sie natürlich als eigenes, günstiges Sammelgebiet aufbauen. In den DBZ der vergangenen zwei Jahrzehnte fanden sich immer wieder Aufstellungen der verwendeten Werteindrucke auf Plusbriefen und Marken auf frankierten Werbebriefen der Postphilatelie, so dass man sich daraus einen eigenen Katalog erstellen könnte.

  • Belege Deutsche Post Philatelie

    • TeeKay
    • 19. Juni 2019 um 09:20

    Alter Thread, trotzdem eine Antwort.

    Ich meine mich zu erinnern, in der DBZ gelesen zu haben, dass die von der Postphilatelie auf Werbebriefen verwendeten Marken nicht in die offiziellen Auflagen eingingen und die Post auch keine Zuschläge abführte. Damit hätten die Marken eher den Charakter von Vignetten. Durch den gedruckten Stempel sind sie auch eindeutig von den offiziell verkauften Marken unterscheidbar. Es gibt sie hunderttausendfach exakt identisch. Ich werfe solche Briefe weg - und um sie wirklich endgültig dem philatelistischen Müllkreislauf zu entziehen, zerstöre ich auch die aufgeklebten Marken.

    Eine interessante Frage ist, ob die fehlende Zuschlagsabführung und Zählung in der Auflagestatistik auch für die Marken auf allen anderen Kartonphilatelie-Produkten der Postphilatelie gilt. Ich vermute: Ja!

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