In der "Philatelie" Januar und Februar 2010 (wird fortgesetzt) behandelt Dr. Peter Tychatzky die Druckvermerke der DDR-Ausgaben.
Tychatzky spricht zwar am Anfang auch davon, dass der Begriff der Druckvermerke in der philatelistischen Literatur nicht einheitlich definiert ist, kommt aber letztendlich mit begründeter Herleitung auch zu der Aussage, ich zitiere:
"...Entgegen anderslautenden Definitionen waren also beide Teile, Druckereiname und Lizenznummer, Bestandteile des einheitlichen Druckvermerks."
Anhand zahlreicher Beispiele wird gezeigt, dass der einheitliche Druckvermerk aus mehreren Teilen, über den gesamten Bogenunterrand vertelt, bestehehen konnte.
Bezeichnenderweise zollt er der Michel-Definition keinerlei Beachtung.