Beiträge von StampEde
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Ihr seid so krass.
Danke.
Und Nachschub
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Vielen, vielen Dank.
Der Knackpunkt war anscheinend die Marken nicht drehen zu dürfen, Bild also immer aufrecht zu beurteilen. Auch wenn drehen, schwenken, anwinkeln der Schale immens hilft, um es überhaupt zu erkennen, die Bestimmung des Wz. darf nur bei aufrechtem Markenbild erfolgen. Das war der alles entscheidende Hinweis, der keiner mir vorliegenden Literatur zu entnehmen ist.
Merci. Merci beaucoup!Dann werd'sch eure Nervenfasern nicht weiter damit belasten. Fred zu.
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russich? finnisch? ukrainisch?
Ich weiß, furchtbar anzusehen
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Dickes Album mit den Jahrgängen 65-82 in gest. und postfrisch ist vorhanden, aber nicht vollständig. Einzelne Stücke auf Anfrage, gerne auch komplett.
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Vielen Dank für die ausführlichen Antworten! Ich hab trotzdem iwo noch'n Knoten im Hirn.
1. Wölben, Biegen bei Erhöhung der umgebenden Luftfeuchtigkeit
Fakten:
- Papierlaufrichtung entspricht Ausrichtung der Zellstoffasern.
- Entlang dieser Fasern ist das Papier „läufig“.
- Das Papier wölbt sich quer zur Laufrichtung.
So wie die Bambusrolle, die Bambusstäbe sind die Papierfasern.
Soweit hoffentlich richtig.2. Nomenklatur (x oder X und y oder Y)
Im Michel stehen Großbuchstaben, auf der schönen Lumpusseite Kleinbuchstaben, daher dachte ich es wäre egal und die Kleinbuchstaben erhöhen die Lesbarkeit.
Ist es aber nicht, aye Sir.3. Wasserzeichen und Papierfasern
Fakt: Ich kann nicht durch drehen einer 2X Marke eine 2Y draus machen, da diese Festlegung die Ausrichtung des Wasserzeichens zur Papierstruktur darstellt. Richtig?Ich habe mal die Darstellung aus dem Michel kopiert

Dann habe ich die 2Y kopiert und um 90° gedreht (untere Abbildung) - jetzt habe ich eine 2X.Was mache ich falsch? Wo ist mein Gedankenfehler?
Oder ist da keiner drin und die Michel-darstellung ist Mumpitz? Dafür stimmen die Striche auf Lumpus-Seite (nicht im Bild, im Text!) -
Das auf'm keyboard 'h' neben 'g' liegt ist noch klar zu erkennen, ich fand nur die Ausdrucksweise: "Ich hab mein Abi dieses Jahr an einer Regelschule." so schludrig
Daher die Bemerkung: manche haben's, andere müssen's machen.
Nicht bös' gemeint; meist ist langsamer schneller.

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Frage 1
Die Abbildungen von Wz. in Katalogen und hilfreichen Websites dienen der Übersicht aber zeigen nicht was man wirklich sehen wird, bauen eine falsche Erwartungshaltung auf?Bild 1: Wz. 2x und 2y
Bild 2+3: Darstellung weniger deutlich, Abbildung auf Markengröße, Posthörnchen mit realistischen 15-17mm ... und es ergibt sich ein völlig anderes Bild. Enstspricht das eher dem was ich sehen sollte?Frage 2
Woran erkenne ich die Papierstruktur?
Bei manchen Papiersorten ist sie noch gut zu erkennen, aber gestrichenes Papier ist mit weißer Pampe übertüncht.
Ich kann gegen die Marke hauchen und sie wölbt sich
- längs zur Faserrichtung? Weil die Fasern sich verbiegen?
- quer zur Faserrichtung, weil die Fasern sich nicht biegen sondern das Papier sich rollt wie eine Bambusmatte?Frage 3
Ich habe die Abbildungen von 2x und 2y horizontal ausgerichtet (wer kann jetzt noch bestimmen was 2x und was 2y ist?). Wo ist da noch ein Unterschied? Gibt keinen, weil's geht nur um die Papierstruktur und der Knackpunkt wird suboptimal dargestellt indem das Bild um 90° gekippt wird?
Nehme ich noch 2x/y II hinzu ist völlig vorbei.Irgendwas entgeht mir bei der Darstellung. Oder ich sollte über dem Schälchen nicht so tief einatmen.
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Das war jetzt nicht wirklich so todernst von mir gemeint, eher süffisant provokativ. Und auch das Zustandekommen ist einleuchtend, wird von Auflage zu Auflage weitergeerbt.
Und Du hast Abi an Rehelschule?
Na denn Glückwunsch.
Manche haben's anscheinend. Andere mussten sowas machen.
//Ironie_off
*laufwech* -
Großartig vielen Dank.
Also doch kein Einzelstück und mit der Rückseite vermutlich auch eher nicht echt.Brauch ich mir auch nicht die Mühe zu machen iwas abzulösen, wandert geschlossen in die Bucht.
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Den entscheidenden Hinweis finde ich sogar in meinem geliebten Michel NORMAL:
Ausgabe 2007/2008, Berlin und Brandenburg, 1945, Seite 415:
"Hufeisenaufdruck "Burg, Spreewald" oder dreizeiliger Aufdruck "Berlin im Aufbau" auf Berliner Bärenmarken sind reine Phantasieerzeugnisse!"Ich finde die hartnäckige Verwendung der alternativen Schreibweise von Fantasie eine Dekade nach der Rechtschreibreform beachtenswert. Briefmarkenkatalogschreiber sind offensichtlich recht wertkonservative Menschen.
*suchtDeckung* -
Verdammt, ich Depp, das war ja auch Lenin. Diese Spitzbärte. Gab da auch noch so eine deutsche Kopie.
Mein Katalog (1965) kennt keine Marke, die direkt Trotzki abbildet, bzw. als solche beschriftet ist.
Aber es gab etliche Serien mit Köpfen.
Vor 1917 Zarenfamilie
Ab 1922 Persönlichkeiten und idealtypische Bolschewisten; welche Köpfe wurden dargestellt?
1922, Dez./1923: Kopf eines Arbeiters, Rotarmist
1923, Mai/Okt.: Arbeiter, Bauer, Rotarmist
1924: Lenin - (Tod Lenins, offener Machtkampf zw. Stalin und Trotzki)
1924, März: Rotarmist, Arbeiter
1925/1930, Juli: Lenin - (Trotzki verliert Amt als Kriegskommisar, weiterhin div. Stellen im Staatsdienst)
1925/27: Arbeiter, Rotarmist - (Tilgung von Trotzkis Abbildungen, Leugnung seiner Beteiligung)
1926: Lenin - (Ausschluß Trotzkis aus dem Politbüro)
1926: Lenin
1926, Aug.: Kinder - (kommen immer gut)
1927, 1.April: Kinder, Lenin als Kind
1927: Rotarmist
1927, Okt./1928: Bauer, Arbeiter, Lenin - (Ausschluß Trotzkis aus der KPdSU/Verbannung Trotzkis)
1929/32 Lenin, geänderte Zeichnung der Idealtypen (9), u.a. Arbeiter aber in deutlich anderer Zeichnung (andere Kopfbedeckung, runderes Gesicht, Krad- oder Schweißer-Brille) - (Kollektivierung, Neue Ökonomische Politik)
Zwischendrin gab es zwar auch einige andere Marken, aber außer einem Physiker keine KöpfeDie gezeigten Marken stammen von 1923 und 1927. Eine gewisse Ähnlichkeit des Arbeiterkopfes zu Trotzki möchte ich nicht leugnen. Auch wenn der Kinnbart nicht direkt gezeichnet ist, bleibt die markante Kinnpartie mit der modischen Kopfbedeckung, die zwar unserer Schiebermütze entsprechen mag aber eben auch als Markenzeichen angesehen werden kann. Kinnbart hatte er nicht immer, Obenlippenbart ist identisch. Unter Umständen hat er als ja als Arbeiter-Prototyp Modell gestanden. Ab 1929 gab es einen anderen Vorzeigearbeiter. Der zeitliche Verlauf der Abbildungen könnte dem Machtkampf entsprechen. Stalin war zwar gründlich, aber u.U. war Trotzki oder ein Trotzkist für die Marken verantwortlich und es handelt sich ja um keine direkte Abbildung, sondern eher um eine Stilisierung, die vielleicht erst mit der Radikalisierung Stalins bereinigt wurde.
Die blaue 10er stellt nicht Trotzki sondern Prof. Timirjasev dar.
Bild 3 ist der ebenfalls "weichere" Rotarmist und zwei neue Arbeiter, wie sie ab 1929 dargestellt wurden.Vielleicht hilft dir das ja weiter. Ich finde die Ähnlichkeit des Arbeiters zumindest bemerkenswert. Genauso wie die Entwicklung im Erscheinen des Bildes im Zusammenhang mit Trotzkis Fall. Kann totaler Blödsinn sein, aber nicht wenige theoretische Abhandlungen brauchen manchmal genau so etwas. Um die These zu untermauern wäre eine Recherche über die Anzahl der jeweiligen Auflagen nötig und/oder die Besetzung und politische Ausrichtung des/der Verantwortlichen im Postwesen.
Das Recht die Bilder für nicht-kommerzielle Zwecke zu verwenden ist hiermit erteilt. Aber immer schön Copyright des Gedankenguts aufs Forum kennzeichnen.

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Auf der roten 30er waren sie noch Kumpels

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Eine meiner Exoten, Abteilung Einzelstücke.
Ist das Kunst oder kann das weg?