Danke nochmal!
Schönes Wochenende euch allen.
Fritze
Danke nochmal!
Schönes Wochenende euch allen.
Fritze
Hallo zusammen,
vielen lieben Dank für eure zackigen Glückwünsche.
Demnächst gibt es auch wieder mal was neues aus meiner Sammlung, nach dem Motto:
Im Sommer finden, im Herbst binden, dann stolz die Prachtstücke verkünden.
Schönen Abend euch noch.
Fritze
Hallo zusammen,
Heute möchte ich zwei besondere Sondermarken aus dem Jahr 1921 vorstellen. Mit diesen Ausgaben der polnischen Post wurde die Aufnahme des Flugbetriebs durch Aerotarg in Posen, eine der ersten polnischen Inlandsfluggesellschaften, gewürdigt.
Aerotarg wurde am 10. Mai 1921 in Posen gegründet, um die Teilnehmer und Besucher der ersten Posener Messe zu befördern. Der Flugbetrieb begann am 29. Mai 1921 und endete am 16. Juni 1921. Zu dieser Zeit sollten mehrere Städte angeflogen werden, was jedoch aufgrund finanzieller Probleme nicht realisiert werden konnte. Letztendlich gab es 2 Flugverbindungen: Warschau - Posen und Posen - Danzig. Auch eine weitere Aufrechterhaltung der Flugverbindungen nach der Messe konnte aus verschiedenen Gründen nicht stattfinden.
Die Postgebühren, einschließlich des Betrages für Eilpost, mussten mit amtlichen Marken in entsprechender Höhe entrichtet werden. Die Gebühr für die Luftbeförderung wurde mit diesen Sondermarken entrichtet. Sie wurden mit einem Sonderstempel, der von der Aerotarg zur Verfügung gestellt wurde, entrichtet.
Alle Marken hatten zusätzlich ein Anhängsel/Zierfeld mit einer Werbung für eine Likörfirma T.A.B.R.O.M.I.K., die Initiator der Fluglinie war.
Die Zeichnungen stammen von Wilhelm Rudy, einem Mitglied der Gesellschaft. Seine Initialen sind auf den Marken zu sehen.
Die Auflage der beiden Marken als Satz beträgt 50.000.
Das ist die kurze Zusammenfassung aus einem Artikel aus einem Mitteilungsblatt der arge Polen, Ausgabe 44/2000, welches frei zugänglich in der Bibliothek der i-kf.pl ist.
Von beiden Marken gibt es diverse Fälschungen mit markanten Unterschieden, die man auch als Laie sehr gut erkennen kann.
Dazu gibt es hier bereits einen Thread:
Auch Nachdrucke, die wiederum schwer von den Originalen zu unterscheiden sind, wurden kurz nach Ende der Gültigkeit der Marken hergestellt.
Meine Marken sind nicht geprüft, daher kann ich nicht zu 100% sagen, ob es sich nicht um Nachdrucke handelt und ob sie nicht nachträglich verändert wurden (ungezähnte Seiten). Aber soweit ich das beurteilen kann, sollte passen.
So, genug geschrieben.
Hier einmal der Satz im ungebrauchten Zustand:
Hier einmal die erste Marke mit dem Anhängsel T.A.B.R.O.M.I.K. ohne Zwischenzähnung:
Das Besondere an dieser Marke ist der Sonderstempel aus Lodz. Es war geplant, dass es von und nach Lodz eine Fluglinie geben sollte, aber dazu kam es nicht. Die Sonderstempel wurden aber vorab an die zuständigen Postämter verteilt und damit wurden einige Marken für Sammler abgestempelt. Die Marke hat Rückseitig noch das Original Gummi, mit Lagerspuren.
Hier einige Beleg-Ausschnitte, teilweise sind die Marken teil-/ungeschnitten:
Und hier ein schöner Beleg mit den beiden Sondermarken und der offiziellen Frankatur. Abgestempelt am 03.06.1921 in Posen, adressiert nach Lodz. Kein Ankunftsstempel:
Gruß
Fritze
Hallo zusammen,
vor einiger Zeit habe ich einige Belege aus USA gekauft und einen der aus der Masse heraus sticht möchte ich euch mal zeigen.
Eigentlich ist es ein normaler FDC aus Polen, der augenscheinlich von einem Künstler Hideaki Nakano nach seiner Art verändert wurde. Seine Belege tragen den Stempel "H.N. local post". Wenn man nach dem Künstler googlet, findet man sehr viele andere von Ihnen handgemachte FDCs, wie hier zum Beispiel.
Finde ich super und ist so zusagen einzigartig ![]()
Habt Ihr auch welche? Dann gerne zeigen.
Gruß
Fritze
Hallo zusammen,
Passend zu dem Beitrag zu dem Dachau-Block mit der kopftestgehender Marke, habe ich was neues zu zeigen.
Es ist der gleiche Block mit dem gleichen Fehler, jetzt als ungezähnt:
Gruß
Fritze
Hallo zusammen,
heute zeige ich mal eine schöne, etwas fleckige Postkarte, abgeschickt am 14.05.1904 aus Lodz. Frankiert mit einer russischen Michel Nr. 47 - 3 kopjejki. Den Ankunftsort kann ich leider nicht entziffern.
Die Bildseite zeigt , obwohl aus Lodz abgeschickt, einen Brunnen aus dem sächsischen Garten - ogród saski in Warschau.
Gruß
Fritze
Danke, ist geändert.
Hallo zusammen,
ich bin zwar kein Spezialist auf diesem Gebiet, zeige trotzdem aber mal was "besonderes" aus meiner kleinen Sammlung.
Sollten Eurer Meinung nach die Farbangaben nicht passen, bitte bescheid geben. Die Farben sind nicht geprüft (außer 13b gestempelt) und ich habe die so aus einem Lot übernommen.
Hier ist erstmal mein einziger Beleg, mit einer Mischfrankatur: 1x Michel Nr. 15., 2x die 16. und 1x 17a.
Abgestempelt in Allenstein am 17.07.20.
Portorichtig frankiert mit insg. 40 Pfennig. ( Ab dem 6.5.1920 Inlands- wie Auslandsgebühr, 20g.).
Kein Ankunftsstempel.
Dann ein paar Einzelmarken.
Hier eine schöne postfrische Michel Nr. 4a:
Hier einmal die 12 mit Falz in Farben a+b:
Michel Nr. 13b gestempelt und geprüft:
Und eine postfrische Michel Nr. 14:
Dann zu der zweiten Serie, hier einmal die Michel Nr. 17 a +b und 23 a+b. Die 17 a ist ohne Gummi, die anderen mit Falz:
Und zum Schluss die Michel Nr. 26 a+b und 27a+b, alle gefalzt:
Gruß
Fritze
Guten Morgen,
von mir auch noch nachträglich alles Gute zum Geburtstag Euch beiden.
Gruß
Fritze
Guten Morgen,
von mir auch noch nachträglich alles Gute zum Geburtstag Euch beiden.
Gruß
Fritze
Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Geburtstag! Feier schön.
So grob nach Motiv oder Thema. Ich kann nachher, wenn ich zu Hause bin, 1-2 Seiten zeigen.
Gruß
Fritze
Hallo Behappy ,
Ich finde die Idee super. Ich selbst habe auch 2 kleine Alben mit zufällig gesteckten Marken/Serien aus osteuropäischen Ländern. Aber bitte Vorsicht mit den armen Zacken. Wenn du siehst, dass eine umgeknickt ist, sofort vorsichtig gerade bügeln und beim Einstecken ins Album aufpassen, dass sie nicht wieder umknickt.
Grüße
Fritze
Moin KlausR. ,
ich vermute dass es sich hier um Cieplice Śląskie-Zdrój - Bad Warmbrunn Stempel handelt. Es ist ein Stadtteil der Stadt Jelenia Gora - Hirschberg in Niederschlesien.
Gruß
Fritze
Hallo zusammen,
am 15.09.1938 ist dieser Block (Fischer und Michel-Nr 6) zu einem besonderen Anlass erschienen, den ich euch weiter unten kurz zusammenfasse.
Ich habe den Block in ungebrauchten Zustand, original Gummi mit Falzresten. Und einmal die Marke aus dem Block, gestempelt. Stempel leider unleserlich.
Auflage: 65000
Der Verkaufspreis des Blocks betrug 2 Zloty, wovon ein Aufschlag von 1,25 Zloty an das Flugorganisationskomitee ging.
1937 plante man, einen bemannten Ballon Namens "Gwiasda polski" - "polens Stern" in die Stratosphäre zu schicken, um den Höhenrekord zu brechen. Es sollte auch der größte bis dahin gebaute bemannte Ballon werden.
Der Start war für September 1938 geplant. Nach mehreren wetterbedingten Verschiebungen sollte es am 14.101938 losgehen. Als man jedoch begann, Gas in den Ballon zu füllen, fing dieses Feuer und der Ballon verbrannte teilweise. Ein neuer Start konnte wegen des Ausbruchs des 2. Weltkrieges nicht mehr durchgeführt werden.
Die für die Reise vorbereiteten Sonderbelege mit dem Block konnten daher nicht mit dem Ballon transportiert werden. Sie wurden zu einem Postamt in Warschau umgeleitet und von dort verschickt.
Es gibt keine offiziellen Zahlen, wie viele Belege für die Ballonfahrt mitgenommen wurden, aber man schätzt etwa 16.000. Es wird jedoch stark vermutet, dass auch bei einem ordnungsgemäßen Aufstieg des Ballons nicht alle Belege mitgenommen werden konnten. Es gab wohl nur einen kleinen Postsack mit einigen Belegen für bekannte Persönlichkeiten, die mit an Bord gekommen wären.
Letzten Monat habe ich so ein Beleg ersteigert und möchte euch den hier gerne zeigen.
Es ist ein einfacher Inlandsbeleg nach Łódź. (Deshalb auch nicht so teuer 😉)
Man sieht einmal den roten Stempel mit dem Hinweis, dass der Flug am 14.10.1938 wegen eines Brandes nicht stattgefunden hat.
Einen Stempel : "Balonem do stratosfery", bedeutet "mit Stratosphärenballon"
Den Postamt-Stempel "Warszawa 1" von wo die Belege verschickt worden sind.
Der Stempel mit der Aufschrift "Przewieziono pocztą stratosferyczną" - "Beförderung per Stratosphärenpost" zeigt, dass der Beleg tatsächlich für den Flug bestimmt war. Es gab noch einige Tausend weitere Belege, die an andere Postämter verteilt wurden, ohne dass sie offiziell für die Ballonfahrt bestimmt waren. Bei den Belegen fehlt der Stempel.
Auf der Rückseite ist dann der Block mit dem Sonderstempel aus Zakopane , wo die Fahrt statt finden sollte, die leider voll In die Hose ging.
Diese und weitere Infos dazu kann man hier oder hier lesen. Die Artikel sind in polnisch, das zur Info.
Grüße
Fritze
Hallo zusammen,
passend zum Thema zeige ich hier eine gelaufene Ganzsache von 1888 aus Warschau nach Leipzig. Aufgegeben am 10.08.1888 Ankunftsstempel vom 23.08.1888.
Den Stempel in der Mitte auf der Rückseite versuche ich mal zu entziffern. Man erkennt das Datum 22. August 1888 und das Wort Varsovie - bedeutet Warschau. Oben steht "FON GOLDS AN"? Ein Firmenname? Vielleicht ein Firmenausgangsstempel? Aber so spät abgestempelt? Oder sind das verschiedene Kalender? Der Unterschied zwischen Julianischem und Gregorianischem Kalender beträgt 12 Tage, dann würde der 22.08/10.08 ja passen, war ja der gleiche Tag.
Wenn ich mich irre, bitte korrigieren.
Grüße
Fritze
Hallo zusammen,
vor einiger Zeit habe ich einen Posten mit verschiedenen Solidarność-Vignetten ersteigert. Ich werde hier nach und nach einige zeigen.
Hier ein Satz aus dem Jahr 1989, herausgegeben von der unabhängigen Post - Niezależnej poczty die als eine von vielen Poststellen der verschiedensten Untergrundorganisationen, die in dieser Zeit aktiv waren. Wer mehr darüber erfahren möchte, dem habe ich im entsprechenden Link-Thread bereits einige Links zur Verfügung gestellt.
Grüße
Fritze
Hallo zusammen,
1951 wurde in Polen zum 80.ten Jahrestag der Pariser Kommune folgende Marke ausgegeben:
Fi. Nr. 547 / Michel 547 685
Das Besondere an dieser Marke ist, dass sie die erste ist, die Czesław Słania vollständig graviert hat.
Hier gibt es einen Fehler auf der Marke. Das Porträt zeigt nämlich nicht den General Jarosław Dąbrowski, wie auf der Marke zu lesen ist, sondern den Komponisten und Pianisten Henryk Dąbrowski.
Grüße
Fritze