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Kaiserslautern 1919, Beleg mit Stempel, Freigebühr bezahlt

  • Carolina Pegleg
  • 22. April 2008 um 02:14
  • Carolina Pegleg
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    Geburtstag
    30. September 1967 (58)
    • 22. April 2008 um 02:14
    • #1

    Was ist das?

    Umschlag mit Stempel "10Pf Freigebuehr bezahlt" und Tagesstempel von Kaiserslautern.

    Eine Behelfsganzsache? Ein blanko Post-Freistempel? Mache oder Spielerei?

    Ich bin ueberfragt. Vielleicht kann dieses Stueck hier jemand einordnen evtl. mit Katalog- / Literaturnachweis.

    Vielen Dank.

    Bilder

    • wasistdas2.jpg
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  • BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Gast
    • 22. April 2008 um 07:24
    • #2

    Hallo Carolina Pegleg,

    leider habe ich mein Portobuch nicht hier, aber ich würde als erstes überprüfen, ob das eine gängige Portostufe war. Das Briefporto war ab August 1916 auf 15 Pfg. gestiegen. Der Stempel sieht gut aus.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

  • Rabaul
    erfahrenes Mitglied
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    624
    • 22. April 2008 um 16:40
    • #3

    Hallo Carolina Pegleg,

    es gab damals eine Ortsgebühr - möglicherweise 10 Pf. Der Stempel erinnert an die Bar-Freimachung - wahrscheinlich daher die Text-
    ableitung.

    Da der Umschlag keine Anschrift trägt, ist das ganze wohl ein Sammler-Souvenir.

    Kaiserslautern war auch nach dem 1. Weltkrieg noch von französischer Besatzung eine Zeit lang besetzt. Wahrscheinlich haperte es mit der Marken-Nachlieferung. Papierknappheit ?

    Ich halte die Sache für echt.

    Mit freundlichen Sammlergrüßen,
    Rabaul

    http://www.the-papuan-villager.de

    Einmal editiert, zuletzt von Rabaul (22. April 2008 um 16:41)

  • rabege
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    679
    • 22. April 2008 um 17:11
    • #4

    Hallo CP,
    lese einmal das Kleingedruckte im Mi-Spezial/Bayern/Freistaat auf Germania,
    Gruß rabege

  • Carolina Pegleg
    erfahrenes Mitglied
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    30. September 1967 (58)
    • 22. April 2008 um 17:29
    • #5

    Vielen Dank fuer die Antworten soweit. Ich glaube auch, dass das Stueck "echt" ist. Ich weiss bloss nicht, um was es sich handelt.

    Ich besitze leider keinen Michel-Spezial, kann da also nicht weiterlesen. Aber schon mal gut zu wissen, dass im Michel was dazu steht. Was, das muesste mir allerdings jemand mitteilen . . .

  • rabege
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    679
    • 22. April 2008 um 17:40
    • #6

    Während der Räterepublik 7.4-2.5.1919 war München hermetisch abgeriegelt. Der drohende Markenmangel in der Pfalz führte zu den Aufdrucken auf Germaniamarken....
    In Homburg,Kaiserslautern und Zweibrücken waren tatsächlich keine Marken mehr vorhanden, so dass ab dem 8.5 auf Barfrankierungen zurückgegriffen wurde. FREIGEBÜHR-BEZAHLT mit und ohne Wertangabe zu 5,10,15 Pf, Bf100.- bis 250.-,(vermutlich für gelaufene Stücke),
    Gruß rabege

    Einmal editiert, zuletzt von rabege (22. April 2008 um 17:41)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 22. April 2008 um 18:32
    • #7

    Hallo Carolina Pegleg,

    der Kaiserslauterer Postexpeditor war sehr "kundenorientiert".
    Für sich und für die vielen damaligen Sammler hatte man immer ein offenes Ohr, was immer diese auch am Schalter wünschten ...
    Die Preise für echte Stücke bewegen sich in dreistelligen Euro - Dimensionen. Wenn überhaupt mal etwas angeboten wird ...

    Das hier ist eine Spielerei für damalige Zeitgenossen. Ich habe dergleichen schon auf einigen Tauschtagen in Händlerkisten entdeckt. Dass so etwas verkauft wurde, konnte mir aber keiner bestätigen.

    Ich würde es nicht wegwerfen - allein schon aus Gründen der Würdigung der damals sehr schweren Zeit heraus. Einen Handelspreis kann man aber auch nicht wirklich daraus ableiten.

    Es ist halt so, wie es immer war: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.
    Und man hat es damals sehr oft sehr gut mit der Philatelie gemeint.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • wolleauslauf
    Gast
    • 22. April 2008 um 18:54
    • #8

    Hallo bayern klassisch,

    danke für Deinen Spruch des Monats:
    Das Gegenteil von gut, ist gut gemeint. ;)
    Endlich mal wieder ein positiver Gedanke.

    Danke für den Beitrag, Du siehst hoffentlich, daß mich auch solche Themen interessieren ( nicht nur DDR PF ) :D

    Grüße von Wolle

  • bayern klassisch
    Gast
    • 22. April 2008 um 18:57
    • #9

    Lieber Wolle,

    was wären wir denn für Sammler, wenn nicht wenigstens ab und zu über den Tellerrand unseres engen Sammelgebietes hinaus schauen würden?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Carolina Pegleg
    erfahrenes Mitglied
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    30. September 1967 (58)
    • 22. April 2008 um 19:29
    • #10

    Prima, prima, prima.

    Vielen Dank fuer die nun wirklich erschoepfenden Information @ Lars, rabege, rabaul und alle. Ein aufmerksamer Mitleser hat mir sogar auch noch einen Scan der fraglichen Seite aus dem Michel-Spezial geschickt.

    Wie ich sehe, gab es hier ein paar Daumen nach oben. Also vermute ich mal die "dumme" Frage hier war gar nicht so dumm und ausser mir haben auch noch ein paar andere wieder etwas gelernt. Ich bin selbst erstaunt, was beim Aufraeumen alles so zu Tage kommt.

    Im Hinblick auf die letzte Anmerkung von bayern klassisch. Offenbar gab es schon den postalischen Bedarf fuer Barfrankatur bei Markenknappheit. Aber ich bin auch der Meinung, dass da fleissig ueber den Bedarf hinaus auch fur die Sammler produziert wurde, indem nicht nur die am Schalter aufgegebenen Briefe so frankiert wurden, sondern -- wie hier gezeigt -- auch blanko Umschlaege hergestellt und verkauft wurden.

    Auch wenn die philatelistische Einflussnahme bei diesem Umschlag nicht von der Hand zu weisen ist, erscheint es mir doch als ein interessanteres Stueck als all die modernen "Philatelie-Produkte" die heutzutage seitens der Postverwaltungen ohne Sammler-Einflussnahme auf den Markt geworfen werden. Immerhin gab es fuer das gezeigte Stueck eine gewisse Verursachung im echten Bedarf. Egal wie gut der damalige Postamtschef in Kaiserslautern es mit den Sammlern gemeint hat, Deutsche Post AG und USPS meinen es heute noch viel besser mit den Sammlern, oder nicht? Also, wer daran Interesse hat, dem kann ich z. B. noch den Satz von drei Ganzsachenumschlaegen der "Star Wars" Ausgabe besorgen. Natuerlich handelt es sich nicht um $0,41 Ganzsachen fuer den normalen Inlandsbrief, sondern aufgrund erheblichen postalischen Bedarfes um Ganzsachenumschlaege fuer "Global Express Priority Flat Rate Mail", das Stueck zu US$16,25.

    Also alles ist relativ.

  • Gagrakacka
    Gast
    • 22. April 2008 um 21:17
    • #11

    Carolina Pegleg:

    Das ärgert natürlich den Sammler, andererseits war ich schon öfters Empfänger von "Global Express Priority Flat Rate Mail" und freu mich über entsprechend hohe Frankierungen.

  • erron 27. März 2021 um 13:20

    Hat den Titel des Themas von „Kaiserslautern 1919, Freigebuehr bezahlt -- mir ein Raetsel“ zu „Kaiserslautern 1919, Beleg mit Stempel, Freigebühr bezahlt“ geändert.

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