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V Brief Ungarn - Württemberg

  • erich521
  • 31. März 2008 um 09:06
  • erich521
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    • 31. März 2008 um 09:06
    • #1

    hallo Leute
    ich würde bei diesem Brief Hilfe benötigen.
    es handelt sich um einen Reko Brief aus 1835 Ofen/Ungarn nach Waldstetten/Württemberg,mit notiertem gewünschten Laufweg Wien -Ulm ,das rückseitig vermerkte Franco ist klar aber
    die vorderseitige Röteltax 24 nicht .wo wurde es angeschrieben,lief der Brief über Bayern ?oder bestand ein direkter Transit mit WüBg,leider habe ich noch keine Lektüre dazu.
    große Bitte: kann mir jemand eine entsprechende gute zum Österreichischen Transit allgemein empfehlen,würde mich sehr freuen !
    Helbigs Büchlein habe ich hilft mir aber in diesem Fall nicht wieter,

    Danke sagt erich

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 31. März 2008 um 10:05
    • #2

    Hallo Erich,

    Versuch der Interpretation:

    4 Kr. CM für die Einschreibung zahlte der Absender in Ofen (Vermerk ER vorne, also erga Recepisse, gegen Postschein = Einschreiben).
    28 Kr. CM frankierte der Absender bis zur bayer. Grenze als Doppelbrief (2 mal 14 Kr. CM).

    Als Doppelbrief bekam Bayern 8 plus 8 Kr. rheinisch Transitleistung, zu denen 4 plus 4 Kr. rheinisch für Württemberg ab der bayer. Grenze hinzu kamen.

    Summe somit 24 Kr. vom Empfänger zu bezahlen.

    Hübscher Teilfrankobrief.

    Liebe Grüsse nach Austria von bayern klassisch

  • erich521
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    • 31. März 2008 um 10:30
    • #3

    @ bk
    danke wäre ich so nicht draufgekommen,ich habe das franko mit 1Loth
    über 18 Posten = 28 Kr + 4 Kr Einschreibegebühr gedeutet und damit als Franco Brief (Francokreuz) gedeutet
    Hmmm na ja vieleicht in ein bis 2 Jahrzehnten bin ich dann so weit :D;)

    lG erich

  • bayern klassisch
    Gast
    • 31. März 2008 um 10:49
    • #4

    Hallo Erich,

    jetzt bin ich auch am zweifeln:

    Zum 1.6.1817 wurde noch unterschieden zwischen Inlands- und Auslandstarif.
    Demnach, so habe ich es gelesen, Doppelbrief bis zum ganzen Loth über 12 Poststationen.

    Meine Literatur hierüber ist: Bayern - Österreich - Postverhältnisse 1806-75 von Dr. J. Helbig und J. Vogel. Ich kenne die beiden persönlich und halte sie für hervorragende Postgeschichtler.

    Liebe Grüsse von bayern klassich

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (31. März 2008 um 13:03)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 31. März 2008 um 13:07
    • #5

    Nachtrag:

    Das Franko X hat man auch dann angebracht, wenn es nur ein Grenzfrankobrief war, wie hier.
    Erst zum 1.10.1842 konnte ganz frankiert werden. Da hat man es aber oft weggelassen!

    Wenn du willst, stelle ich mal etwas hier ein.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • erich521
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    • 31. März 2008 um 16:21
    • #6

    Hi bk
    würde mich und auch viele andere sehr freuen wenn Du hier einige Deiner Schätze zeigen würdest.
    von Helbig habe ich Vorphilatelie sammeln und verstehen,für das von Dir genannte würde ich mich interessieren !!

    Gruß erich

    Einmal editiert, zuletzt von erich521 (31. März 2008 um 16:24)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 31. März 2008 um 18:27
    • #7

    Hallo Erich,

    frag doch mal wegen des Buches bei Dr. Helbig nach, ob er noch welche hat. Wenn nicht, dann wird es schwer.

    Zu den liegenden X (Ganzfranko) und halbliegenden X (Halbfranko / Teilfranko) sei mir ein kleiner Auszug aus den Bayerisch - Österreichischen Postverhältnissen gestattet:

    1. Brief aus Prag mit dem Stempel "v(on) Prag Franco" nach Frankfurt am Main. Es war nur ein Teilfrankobrief vom 21.12.1824, der nach dem Vertrag vom Mai 1817 zwischen Österreich und Taxis 12 Kr. CM bis zur Grenze bei Hof kostete. Da Österreich auf dem Grenzfranko bestand, konnte nicht durchfrankiert werden. Ab dem 1.5.1819 vereinbarten die beiden vertragschliessenden Teile über den Kartenschluß Asch - Hof die gegenseitigen Korrespondenzen auszutauschen. Am selben Tag trat ja auch der bayerisch - österreichische Postvertrag in Kraft.
    Nun erhielt Bayern für den Transport des österreichischen Felleisens nichts mehr (zuvor 14 Kr. Transit!). Der Empfänger zahlte in Frankfurt nur noch 6 Kr., was zu verschmerzen war. Sic transit gloria mundi, möchte man für Bayern sagen ... aber Metternich & Co. waren den bayerischen Unterhändlern haushoch überlegen.

    2. Brief aus Czaslau vom 3.7.1828 an die Baronin Dalberg in Aschaffenburg. Nun ein liegendes X als Zeichen der völligen Bezahltheit, welches in Czaslau angebracht wurde. Offenbar glaubte man dort, dass die bayer. Baronesse portofrei gestellt gewesen wäre. Weit gefehlt! Der Absender zahlte bis zur bayer. Grenze artig seine 14 Kr. CM und ab da kamen für ihre Durchlaucht noch schlappe 14 Kr. rheinisch hinzu. Das liegende X war falsch und wurde auch nicht beachtet.

    3. Brief aus Linz mit Frankostempeltype nach Ering in Bayern. Am 8.3.1835 zahlte der Absender 4 Kr. CM bis zur Grenze. Das liegende X dürfte daher nicht anerkannt worden sein, denn die bayer. Inlandstaxe fehlte ja noch.
    Es wurde aber hier keine erhoben, obwohl der Empfänger nicht portofrei war. Es sind nur 3 Briefe dieser Art bekannt geworden, da Bayern eigentlich recht genau abrechnete. Rate mal, welches der schönste ist ...

    4. Brief. Erst mit dem Postvertrag vom 1.10.1842 konnte man überhaupt ganz frankieren. Falsch war daher, was der Nürnberger am 20.12.1842 bei dem ganz frankierten Brief nach Gröden mit seinem Halbfrankostrich andeuten wollte, denn siegelseitig kann man beide bezahlten Strecken erkennen.
    Da man den B.O.C. - Stempel (Bayerisch - Oesterreichische - Correspondenz) in Nürnberg vergessen hatte, holte dies das kartierende bayer. Postamt später in rot nach. Kein guter Tag in Nürnberg damals.

    5. Brief. Richtig machte es Wien am 2.8.1845 bei einem ganz frankierten Schreiben nach Hofheim, das noch dazu recommandirt war. Auch der O.B.C. - Stempel wurde nicht vergessen (Österreich gab nur den mit Bayern kartierenden Ämtern seine O.B.C. - Stempel, während in Bayern jede Poststelle einen B.O.C. - Stempel führte, aber manchmal vergaß).

    6. und letzter Brief. Auch Transitbriefe wurden mit dem X gekennzeichnet, obwohl das hier falsch war. Wien recommandirt vom 17.1.1843 und O.B.C. (hier nicht korrekt verwendet, da nur im Wechselverkehr anzuwenden!) in schwarz, aber Franco und darunter Grenze in rot widersprachen dem X = Franko - Gedanken völlig. So zahlte der Absender nur das Franko bis zur Grenze mit 12 Kr. CM und die Chargégebühr. Bayern bekam 12 Kr. für seinen Transit und Württemberg 8 Kr. bis Heilbronn, zu denen noch 1 Kr. für den dortigen Stadtboten kam, so dass er dort noch 21 Kr. kostete.

    Hoffentlich hat dir der kleine Exkurs gefallen - diese Postverhältnisse geben noch viel mehr her, als nur 6 Briefe.
    Gerne würde ich von dir ein paar Schätze hier bewundern.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 31. März 2008 um 18:28
    • #8

    ... und der letzte Brief wegen des Scan - Limits von 5 Briefen hinterher.

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  • erich521
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    • 31. März 2008 um 19:24
    • #9

    @bk
    danke fürs zeigen und die Erklärungen.
    nun schätze habe ich wahrscheinlich keine bin noch am Anfang mich mit Transitbriefen zu beschäftigen :) besitze einige wenige vor der Markenzeit,mit der Beschreibung haperts da mußt wahrscheinlich Du einspringen :D
    bei dem ersten Brief Leipzig - Steyer stammt die Portoaufschlüsselund vom Verkäufer ;)

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  • erich521
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    • 31. März 2008 um 19:30
    • #10

    bei diesem Brescia - Lyon 4.7.1849. Brief sind mir die 13 porto auch ein Rätsel
    ansonsten besitze ich nur 2 Exoffo Briefe von Bregenz nach Hausen/WÜ
    und Innsbruck - Kork/Baden und ein Paar Transit Briefe aus Italien nach Österreich sonst nur Frankierte Franco Briefe von Wien und nach Wien

    wobei ich 3 Briefe aus Bayern vor kurzem erworben habe die Bilder stelle ich aber erst ein wenn Sie beimir angekommen Sind.

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 31. März 2008 um 19:55
    • #11

    Hallo Erich,

    der Sachsen - Brief ist gut beschrieben. Der andere ist nicht meine Baustelle, sorry. Er hat wohl den Empfänger 13 Decimi gekostet, aber die bilateralen Verträge habe ich leider nicht.

    Die 3 Bayern - Briefe würde ich gerne mal sehen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • erich521
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    • 31. März 2008 um 20:02
    • #12

    ich zeige einen Brief zum knappern ,diese M i F Frankatur ist nirgends gelistet ,de rBrief ist zur Zeit beim Prüfer Hr.Ferchenbauer bin auf Seine Erklärung gespannt,wahrscheinlich Unterfrankiert oder so :D

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  • erich521
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    • 31. März 2008 um 20:05
    • #13

    und meine Lliteratur reicht nur bis 1838 ;)
    Leider, werde ich aber ändern :jaok:

    Gruß erich

  • erich521
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    • 31. März 2008 um 20:20
    • #14

    Dein Wunsch sei mir Befehl ;)
    hier die Bayernbriefe bessere Scans kann ich zur Zeit nicht liefern denn Sie sind noch am Weg zu mir,hast Du sicher auch auf eBay gesehen :jaok:

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    2 Mal editiert, zuletzt von erich521 (31. März 2008 um 20:22)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. April 2008 um 07:29
    • #15

    Hallo Erich,

    der Belgien Brief kostete von Bayern 7 Kr., 3 Kr. für Bayern und 4 Kr. Weiterfrano, als 3/4 Groschen an den Norddeutschen Bund bzw. später das Reich zu vergüten. Demnach müssten diese 8 Nkr., wie es auch angeschrieben wurde, als Weiterfranko gedient haben.
    Hätte man die Währungen 1 zu 1 umgelegt, müssten sogar 10 Nkr. gereicht haben, er wäre währungsparitätisch also überfrankiert.
    Aber Österreich wird schon etwas behalten haben ...
    Sehr hübsches Stück!

    Von deinen Bayernbriefen ist der mit zweimal der 3 Kr. rot der hübscheste - da darf man ruhig mal den Katalogpreis zahlen, ohne etwas verkehrt zu machen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • erich521
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    • 1. April 2008 um 20:51
    • #16

    @bk
    Du hast recht der Belgien Brief muß überfrankiert sein Laut PV Oktober 1868 ermäßigter Tarif Transit über norddeutschen Postbezirk nach Belgien frankiert = 10 Nkr unfrankiert = 20 Nkr Porto
    danke für die Aufschlüsselung der Deutschen Transitgebühren.

    Gruß erich

  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. April 2008 um 21:40
    • #17

    hallo erich,

    wenn du bedenkst, dass von bayerns 7 kr. nur 3 kr. bayern verblieben, und 4 kr. an den ndb bzw. das reich für belgien weitervergütet wurden, man dafür aber nur 3/4 groschen (!) belgien gab, siehst du schon, wer da profitiert hat.
    4 kr. entsprachen nämlich 1 1/4 groschen und 3/4 groschen nur 3 kr..

    aber was wollte/sollte bayern und württemberg auch machen?

    die damalige "große koalition" in berlin wies an, und der rest kuschte!

    für österreich war es da günstiger. felix austria.

    liebe grüsse von bayern klassisch, dem seine katze immer noch schlafend auf der linken hand liegt ...

  • erich521
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    • 1. April 2008 um 21:58
    • #18

    ähhhh bayern klassisch bist Du dir sicher das es sich um eine Katze und nicht um einen Siebenschläfer handelt :D :D :D ;)

    erich

  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. April 2008 um 08:26
    • #19

    Aber ja, Erich, denn, wie du siehst, schreibe ich heute schon wieder groß.
    Man hat ja nur 3 Stunden auf meiner Hand huldvoll geruht. Bin halt ein Handlanger!

    Grüsse vom Handlanger

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