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Auch Fehldrucke sind bei Sammlern begehrt

  • Newsbot
  • 2. März 2008 um 18:27
  • Newsbot
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    647
    • 2. März 2008 um 18:27
    • #1

    [Blockierte Grafik: http://www.ludwigsburger-kreiszeitung.de/cms_media/modu…COKRcokrBri.jpg]
    Abertausende gezackte Papierchen wurden beim Großtauschtag in der Aldinger Gemeindehalle gehandelt.


    Briefmarken sind die höflichste Art, Politik und Prominenz die Zähne zu zeigen. Abertausende gezackte Papierchen wurden beim Großtauschtag in der Aldinger Gemeindehalle gehandelt. In Schautafeln präsentierten Remsecker Vereinsmitglieder ihre unverkäuflichen Schätze.

    Auf Johannes-Paul-II-Marken hat sich zum Beispiel Kurt Straub spezialisiert. Aus beinahe allen Ländern, die das Kirchenoberhaupt besuchte, hat er Sonderbriefe zusammengetragen. Ein weiteres christliches Motiv widmet sich der Darstellung vom Leben Jesu.
    „Wer sich nicht auf ein Thema beschränkt, verzettelt sich leicht“, erklärt Karl Kranz Vorstandsmitglied der Remsecker Briefmarkenfreunde. Das ist oft auch der Grund, warum Kinder und Jugendliche schnell die Lust an der Philatelie verlieren.
    Darunter hat auch der Verein, 1984 gegründet, zu leiden. Nachwuchs – Fehlanzeige. Dabei würden die 30 Mitglieder, Neueinsteigern gerne eine Partnerschaft auf Augenhöhe anbieten. „Wir wollen keine Oberlehrer sein, sondern Tipps geben, wie man eine Sammlung aufbaut und sie professionell präsentiert“, sagt Vorstand Dieter Schaile.
    Wer den Einstieg suche, tue gut daran, Hobby und Thema zu verknüpfen. Pferde oder Fußball zum Beispiel, Katzen oder Eisenbahn. Weil er Raritäten sucht, Fehldrucke nämlich, wird Schaile gerne als „Fliegenschisssammler“ aufgezogen. Aber er steht zu seinem Faible. Wie auch zu seinen „Halt-mich-gegen-das-Licht-Karten“. Sie offenbaren zwei Motive in einem: Frühling und Winter oder Tag und Nacht. Jede ist wenigstens 100 Jahre alt, hat eine Auflage von maximal 150 Stück, dann war die Druckplatte am Ende.
    Ein Stück Hochberger Heimatgeschichte hat Ilona Schaile zusammengetragen: Postkarten, die Geschichte erzählen. Auf einer ist zum Beispiel der letzte jüdische Mitbürger des Dorfes vor seiner Metzgerei zu sehen, in der er schächtete. 1930 wanderte er nach England aus.
    Das ist das Spannende an der Sammelei, macht den Philatelisten zum Jäger: Je intensiver er sich mit einem Thema beschäftigt, desto mehr Informationen sammelt er dazu, entwickelt sich zu Experten auf einem Gebiet. Dazu gehören Konzentration, Stehvermögen und Geduld. „Übungen, die auch in Schule und Beruf nicht gerade unnütz sind“, so Schaile.
    Die Zeiten, da die Briefmarke als „Aktie des kleinen Mannes“ galt, sind allerdings vorbei. „Ich würde meine Altersversorgung nicht darauf aufbauen“, meint Kranz.
    Bereits um neun Uhr war die Halle gut besucht. Es gilt in Sammlerkreisen das Flohmarktmotto: „Der frühe Vogel fängt den Wurm.“ Nur gleich am Anfang sind die Raritäten noch zu haben, später dagegen die Schnäppchen. Zirka 300 Besucher erwarteten die Veranstalter.


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