Und hier der LINK
Postverhältnisse Bayern - Österreich
-
-
Wenn das nicht lesenswert ist....
-
Zitat
Original von rabege
Wenn das nicht lesenswert ist....Vielen Dank für die Blumen, die ich an @bayern klassisch weiterleiten werde!
Ich darf noch verraten, das war erst der Anfang!
-
Vielen Dank, man tut eben was man kann.
Gruß von bayern klassisch
-
Zitat
Original von bayern klassisch
Vielen Dank, man tut eben was man kann.Gruß von bayern klassisch
Lieber bayern klassisch
Nicht so bescheiden! Die Briefe deiner Sammlung sind klasse und lehrreich!
Vielen Dank fürs zeigen!
-
Hallo briefmarken-forum.com,
hoffentlich hält dieses Lob bis zum letzten Beleg an. Dann hätten beide Seiten profitiert.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
-
Zitat
Original von bayern klassisch
Hallo briefmarken-forum.com,hoffentlich hält dieses Lob bis zum letzten Beleg an. Dann hätten beide Seiten profitiert.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Lieber bayern klassisch,
also wenn ich mir die neu eingestellten Briefe ansehe, dann bin ich mir sicher, dass sich die Lobeshymnen fortsetzen werden!
Danke fürs zeigen!
-
15 Neukreuzer Frankatur von Wr. Neustadt nach Nürnberg, für einen Brief bis 1 Loth exklusive über 20 Meilen in den Postverein.
Aufgabe am 31. Januar 1865 in Wr. Neustadt, via Westbahnhof Wien 1. Februar 1865. Ankunft einen Tag später, 2. Februar 1865 in Nürnberg.
Ab dem 1.1.1861 galten die Beschlüsse der 4. Postvereinskonferenz, verhandelt in Frankfurt am Main vom 15.5.1860 - 18.8.1860. Hierbei sollten die Marken aller Postvereinsländer der gleichen Wertstufe die selbe Farbe haben.
Rot war die Farbe für einfache Briefe bis 10 Meilen, also mussten die Marken zu 5 Nkr. für Österreich, 3 Kr. rheinisch für Bayern, Baden, Württemberg und Taxis, 1 Silbergroschen für Preußen und 1 Neugroschen für Sachsen in rot gedruckt werden, damit jede Postverwaltung unabhängig voneinander sofort bei einem mit einer roten Marke frankierten Brief sah, dass nur eine kurze Distanz bezahlt worden war.
Für Briefe über 10 bis 20 Meilen war die Farbe blau gewählt worden (10 Nkr, 6 Kr. rheinisch, 2 Sgr. und 2 Ngr.), für Briefe über 20 Meilen die Farbe braun (15 Nkr., 9 Kr. rheinisch, 3 Sgr. und 3 Ngr.).
Österreich führte aber erst zum 1.7.1863 dieses Farbensystem ein, so dass hier auch farblich additiv gerechnet werden konnte: 1. Entfernung rot plus 2. Entfernung blau = 3. Entfernung (braun).
Dies soll aber nicht bedeuten, dass die Postler nicht des Lesens mächtig gewesen wären, sondern diente nur der Vereinfachung und Beschleunigung der Briefbearbeitung.[Blockierte Grafik: http://i49.servimg.com/u/f49/11/89/60/18/bay110.jpg]
[Blockierte Grafik: http://i49.servimg.com/u/f49/11/89/60/18/bay210.jpg]
-
-
Hallo Spezialisten,
wenn auch etwas außerhalb des Themas, aber eines fasziniert mich.
Am 1. Febr. in Wien aufgegeben, am 2. Febr. in Nürnberg eintreffend.
Was hatten die zu dieser Zeit schon für eine Logistik !
Da hat unsere moderne Post immer noch Probleme, wobei die ja schon fast E +1 garantieren. Leider funktionierts nicht immer.
Danke für Euere Beiträge. Sind hochinteressant.Sammlergrüße von Wolle
-
Zitat
Original von wolleauslauf
wenn auch etwas außerhalb des Themas, aber eines fasziniert mich.
Am 1. Febr. in Wien aufgegeben, am 2. Febr. in Nürnberg eintreffend.
Was hatten die zu dieser Zeit schon für eine Logistik !Ja du hast recht, auch ich bin ein Bewunderer der Laufzeiten von damals! Bemerkenswert finde ich auch noch, dass die Briefe den Empfänger ohne Straßenangabe oder Postleitzahl erreichten!
-
Einfacher Brief bis 15g von München II nach Villach vom 20.11.1873.
[Blockierte Grafik: http://i49.servimg.com/u/f49/11/89/60/18/villac12.jpg]
Der Inhalt bezieht sich auf eine Sendung von 13 Colli Pflaumen, die mit dem Güterzug von Paris nach Villach für 268 Gulden und 48 kreuzer geliefert worden sind - das war in etwa ein Jahresgehalt eines Briefträgers zu dieser Zeit.
[Blockierte Grafik: http://i49.servimg.com/u/f49/11/89/60/18/villac13.jpg]
Mehr zum Thema "Postverhältnisse Bayern - Österreich" gibts hier!
Beste Grüße
-
Heute zeige ich einen Frankobrief bis 1 Loth Gewicht über 20 Postmeilen, aufgegeben bei der Hauptbriefpostexpedition Nürnberg Stadt am 8.10.1861 nach Adolph in Böhmen.
[Blockierte Grafik: http://i49.servimg.com/u/f49/11/89/60/18/bohmen10.jpg]
Über den Paketschluss mit Klentsch wurde er am 10.10. ausgetauscht und am 12.10. zugestellt.
[Blockierte Grafik: http://i49.servimg.com/u/f49/11/89/60/18/bohmen11.jpg]
-
Hallo briefmarken-forum.com
Da hast du ein sehr schönes Stück ergattert - Glückwunsch und bitte weiter so!
Liebe Grüsse von bayern klassisch
-
hallo,
der Brief gefällt mir auch.
Mir scheint das "F" von Franco etwas verkürtzt, in der Auflösung ist es nicht so gut sichtbar.Freud mich einen weiteren Bayern Fan hier zu haben.
MfG
soaha -
Vielleicht stellt der stolze Besitzer einen grösseren Scan ein, damit man die Marke besser erkennen kann?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
-
Zitat
Original von bayern klassisch
Vielleicht stellt der stolze Besitzer einen grösseren Scan ein, damit man die Marke besser erkennen kann?Here we go:
Postverhältnisse Bayern - Österreich
Beste Grüße
-
Hallo briefmarken-forum.com,
danke für den besseren Scan - ich glaube, es ist kein PF.
Leider kann ich nicht erkennen, ob es Type II oder III ist.
Jedenfalls ist es ein sehr schöner Brief, den wohl jeder gerne hätte.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
-
leider nur ein Fleck, der das F verkürtzt aussehen ließ.
Ich kann nicht alle Mekmale erkennen aber es scheint Typ III.Schöner Schnitt / Klarer Stempel.
Danke fürs zeigen.MfG
soaha -
Nach dem Postvertrag des Deutschen Reiches (inkl. Bayern und Württemberg) mit Österreich vom 7.5.1872 wurde im Artikel 8 festgesetzt, dass Postkarten zur Briefpost gehörten.
Im Artikel 12 wurde bestimmt, dass Postkarten 1/2 Groschen, 2 kr. rheinisch (wie hier) oder 2 Neukreuzer kosten sollten. Postkarten mussten aber frankiert werden, um in den Genuß dieser Vergünstigung zu kommen. Unfrankierte oder unterfrankierte Postkarten waren wie Portobriefe zu taxieren, abzüglich der verwendeten Marken oder Wertstempel.
Hier wurde alles richtig gemacht. Die Aufgabepost hatte den Wertstempel zu entwerten und die Abgabepost in Grödig druckte ihren Ankunfsstempel oben links sauber ab.
Postkarten zwischen beiden Postgebieten sind nicht selten, in dieser Qualität aber auch nicht häufig zu finden.
-