Hab jetzt mal ein paar Bücher gewälzt, um etwas über diese Briefe in Erfahrung zu bringen. Ich bin aber nicht der absolute Spezialist in sachen Portoberechnung, deshalb alles ohne Gewähr ![]()
1. Brief
Gelaufen von Zürich nach Wohlen/AG, Gewicht 2 - 4 Loth (entspricht 30gr - 60gr), Wegstrecke ca. 30km. Das Porto für diesen Brief kostete den Absender damals 15 Rappen.
2. Brief
Gelaufen von Wohlen/AG nach Glons bei Liège/Belgien. Der genaue Postweg: Wohlen - Basel - Quiévrain - Liège - Glons. Wie diese Stempel bewertet werden, kann ich nicht sagen, weil mein Stempelhandbuch da keine Daten hergibt. Aber der Stempel "Suisse Par Quiévrain" ist bestimmt nicht's alltägliches.
3. Brief
Gelaufen von Luzern nach Berlin. Frankiert mit einer Stehenden Helvetia, MiNr. 59Xb (grobe Zähnung). Diese wird auf Brief mit Fr. 50.00 bewertet. Abzüge gibt's da bei der Erhaltung des Briefes.
4. Brief
Gelaufen von Zürich nach Dresden, frankiert mit einem kompletten Satz "Pro Juventute" 1925. Dieser Satz wertet auf Brief immerhin Fr. 120.00. Aufgewertet noch durch die saubere Abstempelung und den schönen Erhalt des Briefes.
5. Brief
Absender von Hochenschwand/DE nach Feuerthalen/CH. Zuwenig frankiert, deshalb in der Schweiz mit 25 Rappen austaxiert. Diese Marken werten auf Brief auch Fr. 120.00. Der Empfänger konnte aber hier nicht ermittelt werden, deshalb wurden die Portomarken mit "ungültig" gestempelt und der Brief ging an den Absender zurück.
6. Beleg
Eine Nachnahmekarte von Aarau nach Luzern. Frankiert mit 2 Ziffermarken, MiNr. 50X und 54X. Auf Beleg mit Fr. 33.00 bewertet.
7. Beleg
Ein Streifband, Zumstein-Nr. 18. Gelaufen von Genf nach Norwegen. Entwertet mit einem Rasierklingenstempel von Genf, Nr. 6.02 Typ "B". Dieser Stempel wird, je nach Abschlag, mit Fr. 9.00 bis Fr. 15.00 bewertet. Das Streifband selber ist billiger, das steht mit Fr. 1.50 im Zumstein.
Ich hoffe, Du kannst jetzt mit diesen Belegen etwas anfangen
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Gruss
Afredolino