Also ich binn vor kurtzen auf eine risige Sammlung meines Vaters gestosen, ich hab mich hingesetzt den Philex von 99 rausgekramt und mal so nachgeschaut was ich hir eigendlich so in der Hand halte. Allerdings muste ich schnell veststellen das dass leider gar nich so einfach ist. Da mini kleine unterschide schon risige wertveränderungen darstellten.Sei es nur Gestempelt oder nicht (oder die art der stempel) in welchen zustand die marken sind oder welche winzigen Farbveränderungen bei den einzelden Marken auftreten...So wie soll ich es berschreiben wie kann ich mir den bitte 100% sicher sein was für einen Wert ich da in der Hand halte?? Bitte um Ratschläge ...mfg matze
worauf kommt es eigentlich an??
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le garcon bleu -
18. November 2007 um 14:29 -
Unerledigt
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Hallo Matze,
stelle doch einfach ein paar Scans von den Marken, die du für die "wertvollsten" hälst, hier ein. Sicher kann dir dann jemand helfen halbwegs "sicher zu sein".
Worauf es grundsätzlich ankommt ist auch eine Frage des Sammelgebietes (wegen Stempel und so). Generell ist es immer gut und wichtig, das die Marke keine Fehler (also kaputte Zacken, Risse, Knicke, Verfärbungen) hat. Eine wirklich teuere Marke kann aber auch mit kleineren Fehlern noch einen gewissen Wert darstellen.
Der Katalogwert ist aber nicht gleich dem reellen Wert - verkauft man die Marke wird man selten den Katalogwert erhalten. Bei Massenware (z.B. modernen Bund-Marken) sind es derzeit meist nur 10-20%.
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Zitat
Original von le garcon bleu
... den Philex von 99 rausgekramt und mal so nachgeschaut was ich hir eigendlich so in der Hand halte. ...Hallo matze,
als Sortierhilfe und zur groben Wertorientierung mag der Philex 99 (noch mit DM-Angaben) geeignet sein, aber bitte nicht enttäuscht sein, dass die Katalogwerte mit der Realität nicht viel zu tun haben.
Erstens sind Katalogwerte generell bei 99 % der Ausgaben reine Mondpreise, also völlig überhöht. Zweitens sind die tatsächlichen Marktpreise für Briefmarken(sammlungen) in den letzten Jahren stark gesunken, weil viel Ware aus Nachlässen usw. angeboten wird, aber relativ wenig Nachfrager da sind.
Das Beste ist, über die Beschäftigung damit selbst zum Weitersammeln zu kommen, oder die Sammlung einem Interessierten in der Familie oder im Bekanntenkreis zu geben, der Freude daran haben wird. In aller Regel sind Briefmarkensammlungen ohne großen finanziellen Wert, sonst hätte der ehemalige Besitzer sicherlich darauf hingewiesen.
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Wolffi
5. Februar 2026 um 17:14 Hat den Titel des Themas von „worauf kommte es eigentlich an??“ zu „worauf kommt es eigentlich an??“ geändert. -
Wolffi
5. Februar 2026 um 17:14 Hat das Thema aus dem Forum Allgemeines Forum - Café nach Identifizierung und Wertbestimmung von Briefmarken verschoben.